Die folgende Tabelle erklärt, welche Kultur welche Sprache spricht und welche
Schriftzeichen dabei verwendet werden. |
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| Sprachen & Schriften der Kulturen von Wyn-Na-Cor | |||||||
| Kultur | Volk | Sprache | verwendete Schriftzeichen | ||||
| Amazonen | M | Zarieli | Zarieler Schriftzeichen | ||||
| Auenheimer | H | Cratakovianisch | Aylranische Schriftzeichen | ||||
| Bergzwerge | Z | Zwergisch | Zwergenrunen | ||||
| Bojoren | M | Bojorisch | Keilrunenschrift der Nordvölker | ||||
| Cabwesen | M | Cabwesisch | Cabwesi | ||||
| Chakai | M | Grua | Keine | ||||
| Cratakovianer | M | Cratakovianisch | Aylranische Schriftzeichen | ||||
| Dreemjaner | M | Dremjani | Keine | ||||
| Duldgnome | G | verschieden* | abhängig von der Sprache** | ||||
| Dunkelelfen | E | Elfisch, zischender Akzent | Mekanlettern | ||||
| Dunkelzwerge | Z | Zwergisch, ziemlich undeutlich | Keine | ||||
| Erkainter*** | Alle | Cratakovianisch | Aylranische Schriftzeichen | ||||
| Freizwerge | Z | Zwergisch | Zwergenrunen | ||||
| Grauelfen | E | Elfisch | Elfenrunen | ||||
| Halbelfen | M/E | verschieden* | abhängig von der Sprache** | ||||
| Hochelfen | E | Elfisch | Elfenrunen | ||||
| Ji-Paaner | M | Ji-Paanesisch | Ji-Paanesische Schriftzeichen | ||||
| Kleinbeuter | H | Cratakovianisch | Aylranische Schriftzeichen | ||||
| Kratergnome | G | Gnomisch | Gnomenrunen | ||||
| Küstenländler | M | Nordsprache | Keilrunenschrift der Nordvölker | ||||
| Marineller | M | Rinellisch | Aylranische Schriftzeichen | ||||
| Nazieler | M | Aylran | Aylranische Schriftzeichen | ||||
| Nefaner | M | Nefarisch | Shazarische Schriftzeichen | ||||
| Njorheimer | M | Nordsprache | Keilrunenschrift der Nordvölker | ||||
| Norwaren | M | Nordsprache | Keilrunenschrift der Nordvölker | ||||
| Rukash | M | Rukasa | Keine | ||||
| Sartakusianer | M | Zarieli | Zarieler Schriftzeichen | ||||
| Talländler | M | Cratakovianisch | Keilrunenschrift der Nordvölker | ||||
| Usug | M | Usug | Keine | ||||
| Waldelfen | E | Elfisch | Elfenrunen | ||||
| Westhafener | H | Cratakovianisch | Aylranische Schriftzeichen | ||||
| Wüstenzwerge | Z | Zwergisch, kehliger Akzent | Zwergenrunen | ||||
| *: Hängt
davon ab, in welchem kulturellen Umfeld ein Vertreter dieser Kultur aufwächst. **: Hängt von der Sprache ab, die der Vertreter dieser Kultur spricht. ***: Dies ist die offizielle Sprache Erkaints, doch quasi jede wird hier gesprochen. |
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| Aylran:
Diese alte Sprache entstammt dem Ersten Zeitalter und wurde von den Elfen entwickelt, um
mit ihren menschlichen Sklaven zu kommunizieren. Nachdem der Friede mit dem Droanischen
Zeitalter einkehrte, trug das sich schnell mehrende Menschengeschlecht diese Sprache über
Flußstadt mit der Völkerwanderung in die weite Welt hinaus. Fa'Lin Davnaks Vernichtungsfeldzug zerstörte die meisten Kulturen, die Aylran sprachen und heute wird es nur noch von Gelehrten, Zauberern oder Geistlichen benutzt, die es für das Studium alter Schriften benötigen. Bojorisch: Auf den verregneten, saftig grünen Bojor-Inseln im Nordwesten hat sich unabhängig von anderen Einflüssen die Sprache der Bojoren entwickelt. Cabwesisch: Die Bewohner der verschneiten Lande Cabwens sprechen das schnelle Cabwesi, eine für das ungewohnte Ohr brabbelig klingende Sprache, in der Nomen in Form von Pfeiflauten artikuliert werden. Cratakovianisch (Sprache des Westens): Die Ländereien des heutigen Barikos waren, seit der Befreiung der Menschen, Wiege ihrer Zivilisation. Noch vor dem untergegangenen Königreich Cratakovianien trug man bereits die dortige Landessprache hinaus in die Fremde, doch Aylran war damals weit mehr in aller Munde. Nach dem Ende des Hexenmeisters Fa'Lin Davnak erhob sich im Dritten Zeitalter abermals von der Mark Cratakov aus die Menschheit, um die Lande zu bevölkern und ein weiteres Mal trugen die Cratakovianer ihre Sprache in die Welt, in der Aylran inzwischen untergegangen war. Heute spricht man von der zentralen Handelsmetropole Erkaint bis zu den Küsten im Westen überwiegend Cratakovianisch, weshalb man es auch als die Sprache des Westens bezeichnet. Dreemjani: Ein Fremder würde wohl nicht ahnen, das die rothäutigen, skalpjagenden "Wilden" der Dürresteppen solch eine fließende, melodische Sprache entwickelt haben, die von beschreibendem Charakter und voller Metaphern ist. Vom Klang erinnert ihre Sprache an das alte Aylran, aus dem es sich in der Tat entwickelt hat. Elfisch: Die Elfen erhielten von Dreema, der Einen, die Gabe der Sprache. Seit dieser Zeit hat sich die Sprache der unsterblichen Elfen kaum gewandelt und wird unverändert weiter gegeben. Lediglich die Dunkelelfen haben seit ihrem fast 3000jährigen Bestehen einen zischenden Akzent entwickelt. Ansonsten ist es eine wundervolle Sprache, deren Klang entzückt und zu bezaubern scheint. Gnomisch: Die plötzlich auf Wyn-Na-Cor ins Licht der Welt getretenen Gnome brachten - zusätzlich zu all den Rätseln, die den Ursprung ihres Volkes umgeben, auch gleich eine eigene Sprache mit, die vom Klang her allerdings sehr dem Zwergischen ähnelt, nur dass sich sie weicher und nicht so abgehackt anhört. Doch außer im Klang haben die beiden Sprachen keine Übereinstimmungen. Ähnlich ist es mit den Gnomenrunen, die nur vom Schriftbild her ihren zwergischen Ebenbildern ähneln. Grua: Als der Sturm der Götter mit seinem Zorn über die abtrünnigen Chakai, Handlanger des Hexenmeisters Fa'Lin Davnak, hinweg fegte, hinterließ er ein zerstörtes Volk. Von der Sprache des einstigen Kriegervolkes ist nichts geblieben und heute sprechen die stumpfsinnigen, brutalen Chakai - wenn überhaupt - höchstens ihre grunzende Sprache, die sie Grua nennen, sofern sie es sich merken können. Ji-Paanesisch: Das Ji-Paanesisch entstand mit der Absicht, die aylranischen Klang- und Grammatikmuster zu perfektionieren, die man aus dem Westen mitgebracht hatte. Heute sprechen die Ji-Paaner eine flinke, exotische Sprache, welche sich im Klang vom Aylran entfernt hat und viele Feinheiten besitzt, die die ji-paanesische Kultur nötig machte. Ihre Schrift besteht aus großen, schwungvollen Ikonen und wird von rechts nach links gelesen. Keilrunen der Nordvölker: Die Menschen, die während der Völkerwanderung entlang der nördlichen Breitengrade siedelten, geprägt vom zwergischen Einfluss des Droanischen Zeitalters, entwickelten eine Schrift, die den Runen der Zwerge, rein optisch, sehr ähnelt. Die immer weiter nach Osten ziehenden nördlichen Kulturen haben die Keilschrift beibehalten und dank der Wikinger Njoriks wird sie heute sogar auf den Bojor-Inseln im fernen Nordwesten benutzt. Mekanlettern: Als die Dunkelelfen das Reich Mekandria gründeten, entwickelten sie diese codierte, geheime Dornenschrift, um die Aufzeichnungen ihres Volkes für andere unkenntlich zu machen. Obwohl man noch immer die elfischen Runen der verhassten Vettern unter dem freien Himmel beherrscht, sind die gezackten Mekanlettern die primäre Schrift der Dunkelelfen geworden. Nefarisch: Die Bewohner des Wüstenreiches Al-Nef sprechen diese kehlige, raue Sprache des Südens. Nefarisch ist eigentlich nichts weiter als die Weiterentwicklung der shazarischen Sprache. Wäre das alte Pyramidenreich nicht untergegangen, würde die Sprache modernes Shazarisch heißen, statt Nefarisch. Nordsprache: Die ersten Menschen und wenigen Zwerge, die während der Völkerwanderung in den Fjordlanden des heutigen Njorik siedelten und die Keilschrift entwickelten, sprachen ein raues, kehliges Kauderwelsch aus Aylran und Zwergisch. Heute, Jahrhunderte später, haben die Nachfahren dieser Siedler ihre Nordsprache samt Keilschrift über die See zu anderen Küsten im Norden getragen. Rinellisch: Diese Sprache spricht man in und um die Stadt Marinelli. Rinelli ist eigentlich nichts weiter, als der eher hoffnungslose Versuch von den ersten Marinellern, welche versuchten, ihr Aylran etwas "elfischer" klingen zu lassen. Entgegen aller Vermutungen ist dies jedoch im Laufe von mehreren Jahrhunderten sogar geglückt und das melodisch Rinelli erinnert heute eher an die Sprache der Elfen als an Aylran, aus dem es entstanden ist. Rukasa: Die nomadischen Steppenreiter haben durch ihre isolierte Lage und ihr fremdenfeindliches Verhalten im Laufe der Generationen eine eigene Sprache entwickelt, welche fern der Rukash-Steppen nicht sonderlich bekannt ist. Shazarische Schriftzeichen: Schon im Ersten Zeitalter gab es südlich des Sichelkammes die menschliche Kultur der Shazaren, wohl die einzigen freien Menschen damals. Zwar ist ihre Kultur der Gottkönige und Pyramiden untergegangen, doch ihre Sprache lebt weiter, ist inzwischen zu Nefarisch geworden. Die schwungvolle Schrift der Shazaren wird noch heute in dem Wüstenreich von den Nefanern benutzt, um Texte zu verfassen. Usug: Wenig ist bekannt über die Sprache der geheimnisvollen Usug, die aus klockenden und trillernden Lauten besteht, die wie der Urwald selbst oder das Pfeifen seiner Vögel klingen. Zarieli: Die Sprache von Zariel ist aus dem Nefarischen entstanden, dass die ersten Amazonen, die aus Al-Nef einst flohen, in ihre neue Heimat trugen und dass sich im Laufe der Zeit immer mehr von der Sprache Al-Nefs entfernte, ihr aber noch immer ähnlich ist. Zusätzlich entwickelten die Amazonen eine eigene Schrift, deren Lettern noch weitaus geschwungener ausfallen als die shazarischen, die die Nefaner benutzen. Zwergisch: Seit dem Zeitalter der Völkerkriege hat sich die Sprache der Zwerge nicht wesentlich verändert, selbst die Dunkelzwerge haben sie nur vom Klang her etwas unverständlicher werden lassen. Wenn Zwerge auch bereitwillig in ihrer kratzigen, kantigen Sprache im Beisein von Fremden miteinander sprechen, hüten sie das Wissen um ihre keilartige Runenschrift jedoch umso mehr. Somit ist es so gut wie unmöglich, dass ein Nichtzwerg lernen kann, Zwergenrunen zu lesen. |
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