Xarian


Wappen von Xorion
Knapp die Hälfte des Landes besteht aus Wüste, die andere aus Gebirgen und Sümpfen. Die Knochenwüste bedeckt auch Teile von Neumark und Waatenland. Hier sind die Wüstenechsen beheimatet. Sie haben an den Rändern ihres Landes viele Handelsstädte errichtet. Die wichtigste ist wohl Kschetzrin an der Grenze zum Waatenland. In diesen Städten leben viele Menschen, die aus Waatenland oder Neumark stammen. Ebenso sind hier vor allem Zyklopen zu finden, es nicht so sehr zum Meer zieht. Auch das eher zurückgezogen lebende Volk der Wüstenelben ist in dieser unwirtlichen Gegend der Wüste zu Hause. Das Nebelgebirge, das den westlichen Teil des Landes einnimmt umgibt das größte Sumpfgebiet von Aranor, die Ssetsch Sümpfe (häufig übersetzt als Sternenmoor). Hier liegt auch die Hauptstadt Axscherin, dem Sitz des Mechekach. Gesehen haben ihn selbst unter den Echsenmenschen nur wenige. In den Sümpfen leben ausschließlich Echsenmenschen.

Allgemeine Daten


Offizieller Name: Gesegnetes Reich Xerkscherisis

Hauptstadt: Axscherin

Sprachen:

* Aschisch

Regierung


Der Herrscher Xorions ist der Mechekach, der Götterspross. Er ist ein absoluter Herrscher und entscheidet über die Gesetze. Über die Jahrtausende haben sich jedoch etliche Rituale und Formalismen eingeschlichen, die den Mechekach in seiner Freiheit einschränken. Sein Tagesablauf ist bis ins Kleinste festgelegt. Um neue Gesetze zu verabschieden und alte aufzulösen steht dem Mechekach ein Beraterstab aus 101 Beratern zur Verfügung. Der oberste Berater trägt die Entscheidungen des Stabes dem Mechekach vor, der sie dann unterzeichnet, oder auch nicht.
Polizei und Militär bilden in Xorion eine verworrene Einheit aus Zuständigkeiten und Dienstgraden, durch die man nur schwer durchblicken kann. Problematisch ist auf jeden Fall, dass der Einfluss des Mechekach in den Bergregionen und vor allem in den Wüstenregionen sehr gering ist und sich eine hohe Korruption breit gemacht hat. Die Dienstgrade werden daher oft vererbt oder verschenkt.
Bekannt sind auch zwei Organisationen, die sich dem Schmuggel und den illegalen Substanzen verschrieben haben. Die Exeshifa und die Tsifish'ekcha. Erstere stammt aus den Bergen und schmuggelt vor allem Kunst und wertvolle Rohstoffe, während die Zweite einen regen Drogen- und Alkoholhandel betreibt.

Gerichtswesen


Die Gerichtbarkeiten in Wüste, Gebirge und Sumpf stehen unabhängig nebeneinander. An oberster Stelle stehen die Gesetzgebungsräte, die Gesetze beschließen und zur Einhaltung dieser auch eigene Beamte einsetzen können, denen die Bevölkerung allerdings skeptisch gegenüber steht.
Bei einem Gerichtsverfahren sind Vertreter der streitenden Parteien oder der staatliche Ankläger, eine Gerichtsaufsicht und der Richter beteiligt. Wird jemand von Polizei oder Militär angeklagt, findet vorher eine Anhörung des Angeklagten innerhalb der Polizei / des Militärs statt. Während der Gerichtsverhandlung darf er das Wort nicht erheben, selbst wenn er die Erlaubnis erhält, dieser beizuwohnen.
Die Gerichtsaufsicht ist eine Person, die den Getzgebungsrat darüber unterrichtet, ob alle Bestimmungen eingehalten wurden.

In den Sümpfen sind unter dem Rat vier Gerichtsinstanzen angesiedelt. Ganz unten stehen die Land- und Stadtgerichte, darüber die sogenannten Beamtengerichte und ganz oben der 1. und der 2. Gerichtshof.
Im Gebirge leben sogenannte Ortsrichter, die nicht direkt dem Gesetzgebungsrat unterstehen, sondern unabhängig auf Grundlage der Gesetze Entscheidungen fällen.
In der Wüste gibt es nur wenige Richter und damit auch kaum Gerichtsverhandlungen. Stattdessen werden Vollstrecker eingesetzt, die, oft recht brutal, die Gesetzesbrecher jagen und berechtigt sind, die Strafe ohne Verhandlung direkt vollstrecken dürfen.

besondere Feste und Bauten


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