Die Völker Aranors

Auf Earon leben fünf verschiedene Spezies, die auf Eteii Chaks genannt werden. Zwar können die Chaks untereinander Kinder bekommen, jedoch sind diese unfruchtbar. Außerdem stehen noch anatomische Probleme bei der Vermehrung untereinander im Weg.
Deshalb findet man keine Zwerg/Zyklop-Mischlinge oder Verbindungen zwischen Eziff und Mensch oder Elb.

Zu der Entstehung der einzelnen Spezies gibt es viele verschiedene Mythen, die sich von Ort zu Ort deutlich unterscheiden können.
So glauben etwa die Waldelben der Südlichen Feenwälder, dass die Fee Nahibatana geweint hat und ein Tropfen auf einen Farn gefallen ist, der dadurch zum ersten Elben geworden ist. Die Stadtelben wiederum glauben, dass Nahibatana ihre Tränen auf Boden vergossen hat, der einen Samen des Elfenbaumes in sich trug (Der Elfenbaum wird so genannt, weil Elfen am häufigsten in ihm Nisten). Anstatt eines Elfenbaumes kam der erste Elb heraus, Tanakatina. Dagegen glauben die Schwarzelben, dass sie aus dem Blut eines Biestes und dem Harz des Nerigati, einem Nadelbaum entstanden sind.

Die Wahrheit, nämlich dass die Chaks als Waffen für die Alten erschaffen wurden, kennen nur die Alten selbst.


Rassenlehre

Anders als auf der Erde, kann man die Menschen Aranors in drei unterschiedliche Rassen unterteilen, auch wenn sich diese allmählich beginnen, zu vermischen.
Sowohl die Rodianer, als auch die Waaten lebten schon lange vor den anderen Völkern auf Aranor und haben sich auch völlig getrennt entwickelt. Man spricht daher von der rodianischen, der waatischen und der überseeischen Rasse. Die Veniraner sind eine Mischrasse mit rodianischen und überseeischen Vorfahren.

Auch bei den Elben spricht man von drei Rassen. Die finischen Elben werden von den oberländischen Elben gemieden, und die finischen Elben betreten nur selten die Oberfläche, weshalb es nur selten zu einem Kontakt und noch seltener zu einer Verbindung kommt.
Eine besondere Rasse bilden die faladischen Elben, zu denen nur die Faladoshiki zählen, weil sie menschliches Blut in sich tragen. (Dazu weiter unten mehr)

Durch das besondere Verhältnis zu Familie und Volk bildet jedes Volk der Eziff eine eigenständige Rasse.
Zwerge und Zyklopen dagegen kennen keine unterschiedlichen Rassen.

Die fünf Chaks untereinander bilden eng verwandte Arten, die auch (unfruchtbare) Nachkommen miteinander zeugen können, allerdings gibt es Verbindungen, die wohl nie eingegangen werden: Elben und Zwerge betrachten sich gegenseitig als häßlich, Menschenmänner werden sich nur wirlich sehr selten mit Zwergenfrauen einlassen und die Verbindung einer Frau mit einem Eziff dürfte äußerst schmerzhaft sein, wenn sie nicht gerade ein Zyklop oder Zwerg ist.
In einigen wenigen Fällen können auch fruchtbare Nachkommen entstehen:
Die weiblichen Nachkommen eines Menschenmannes mit einer Elbenfrau können Nachkommen mit einem Elbenmann zeugen, die in bezug zu anderen Elben fruchtbar sind. Aus den Nachkommen solcher Verbindungen sind beispielsweise die Faladoshiki entstanden.