Humanide

Die in sich sehr heterogene Familie der Humanide (Homunculi) wird in die Überfamilie der Menschenartigen (Hominoidea) eingeordnet und unterteilt sich wiederum in drei Unterfamilien: Insektoide (Insectoidea), Bolde (Ioculae) und Orrkartige (Simioculae).

Elfe


Latein: Penna apis; Eteii: Arbeiterin: Fle / Kriegerin: Flerk / Drohne: Bla / Königin: Flok

Elfen darf man nicht mit den Elben verwechseln, die eine intelligente Rasse darstellen, größer als Menschen sind und über keine Flügel verfügen.

Sie gehört zu den Flüglern (Latein: Penna), einer Gattung der Unterfamilie der Insektoiden.

Merkmale
Die Elfen lassen sich in Arbeiterinnen, Kriegerinnen, Drohnen und Königin einteilen. Sie haben eine annähernd humanoide Gestalt, sind meist einen halben Schritt groß und sehr scheu. Die Arbeiterinnen haben ein durchscheiniendes Aussehen, während sich die Kriegerinnen, ähnlich einem Chamäleon, an die Umgebung anpassen können. Mit einer primitiven Sprache, die ihnen angeboren ist, können sie sich untereinander austauschen.

Lebensweise und Ernährung
Die Königin, eine weiße Erscheinung, bleibt in ihrem Nest und wird von den Arbeiterinnen versorgt. Zur langen Nacht (es gibt eine Zeit im Jahr, in der es etwa eine Woche lang dunkel ist) schlüpfen die Drohnen aus unbefruchteten Eiern. Sie leuchten in gelben bis roten Tönen und sterben, sobald es wieder hell wird. In der dunklen Zeit begatten sie junge Königinnen, die sich danach in einen Baum hinein nagen und sich so eine Höhle schaffen.
Bis ein neuer Staat entsteht, dauert es in der Regel etwa ein halbes Jahr.
Ein Schwarm besteht aus etwa 30 bis 40 Arbeiterinnen und etwa halb so viele Kriegerinnen. Im Baum ist nur Platz für die Larven und die Königin. Die Arbeiterinnen und Kriegerinnen schlafen in der Krone.
Die Ernährung von Elfen besteht aus Nektar, Pollen und Früchten. Die Drohnen nehmen keine Nahrung zu sich.

Kulturelle Bedeutung
Die Haut der Arbeiterinnen, die sich nach dem Ableben in ein leuchtendes Weiß wandelt, stellt einen begehrten, teuren Stoff dar. Da die Elfen jedoch nur schwer zu finden sind und sich auch nicht domestizieren lassen, stellt der Elfenjäger einen ganz besonderen Beruf dar. In der gehobenen Gesellschaft wird er meist als Held gefeiert, der von gefährlichen Abenteuern zu berichten weiß, während er bei dem einfachen Volk als Unglücksbringer verschrien ist.
Noch seltener und schwerer zu finden, als die Haut, ist der Elfenhonig, der heilende Wirkung besitzen soll, allerdings ist nicht ganz klar, ob es sich nur um Legenden handelt, da es schon lange niemandem mehr gelungen ist, ein Elfennest zu finden.

Alfe


Latein: Penna papilio

Alfe sind schmetterlingsgroße humanoid erscheinende Wesen. Sie unterteilen sich in Waldalfe mit Schmettelingsflügeln und Wasseralfe mit Libellenflügeln. Alfen ist es möglich menschliche Laute nach zu machen und singen oft sinnlose Lieder. Sie leben in Bäumen in großen Kolonien zusammen, deren Zentrum eine Königin ist, die als einzige Nachwuchs zeugen kann. Dazu braucht sie aber die selten auftretenden Alfdrohnen, die außerhalb der Kolonien leben. Diese werden von den Kriegerinnen eingefangen und zur Königin gebracht. Ihre Jungen unterscheiden sich nicht von den Schmettelingsraupen. Einen Baum mit einer Alfkolonie erkennt man daran dass an seinen Ästen jede Menge Kokons hängen.

ein Ork Orrke


Latein: Simioculus calvarus stultus

Aus menschlicher Sicht sind Orrke besonders häßlich. Ihr auf Fleisch ausgelegtes Gebiss erscheint viel zu groß zu dem restlichen Kopf. Das Gesicht wird durch eine Schweinsnase und vielen Warzen verziert. Bei älteren Orrken findet man zudem etliche eitrige Mitesser. Orrke werden bis zu 12 Spann groß und maximal 15 Jahre alt.
Bei einem Wurf kann das Orrkweibchen nach einer Tragezeit von knapp zwei Monaten etwa 60 Junge gebären. Die Schwachen werden jedoch von den Starken aufgefressen, sodass meist bis zu 12 Junge übrig bleiben.
Orrke jagen alles was sich bewegt. Selbst andere Stämme werden angegriffen. Dazu gebrauchen sie selbstgeschnitzte Holzspeere und erbeutete Waffen. Die Beute wird roh und mitsamt Haut und Haaren verschlungen.
Ihre Dörfer bestehen aus mehreren aufgeschichteten Lehmhügeln, die von innen hohl sind. Die Hügel sind nach Zweck erbaut. In jedem Dorf gibt es Ein Schlafsaal für die Krieger und eins für die Niederen. Die Niederen sind diejenigen, die alle anfallenden Arbeiten, wie Holzspeere spitzen und Junge füttern erledigen. Außerdem gibt es noch einen Kinderstall und einen Fresssaal.

Tho'Urak


Latein: Simioculus calvarus callidus

Der Tho'Urak ist eng mit dem Orrk verwand und auch äußerlich sehr ähnlich. Er wird allerdings etwas größer (15 bis 17 Spann) und ist auch etwas intelligenter. Bekannt sind die "Restaurants" der Tho'Urak, in denen man Zwergenohren, Menschenleber und ähnliche Spezialitäten findet. Das Fleisch muss allerdings mitgebracht werden, damit es zubereitet werden kann. Ein anderer häufiger Beruf ist der des Wurstmachers.
Anders als Orrke fressen die Tho'Urak kein rohes Fleisch, auch wenn sie alles von ihrer Beute verwenden.

Glimpfe

Vor allem an Waldrändern und Feuchtgebieten nördlich des Silberkamms finden sich Wesen, die etwa ein Spann groß werden und annähernd menschlich aussehen. Bis auf den Kopf sind sie unbehaart. Ihre Haare wachsen nach oben, sodass man das Gefühl hat, Glimpfe hätten eine Mütze auf dem Kopf. Sie jagen Schnecken mit kleinen Stöcken und nehmen diese dann mit in ihre Hügel, wo sie gestückelt und an die Familie verteilt werden.
Der Geschlechtsverkehr geschieht übrigens so, dass das Männchen Samen auf das Schneckenstück spuckt, das das Weibchen dann verspeist.