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Autor Thema: Camos Schülergruppe 4 - Ursprünglich DS, dann GS, nun D&D 5E  (Gelesen 2171 mal)

Camo

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Antw:Camos Schülergruppe 4 - Ursprünglich DS, dann GS, nun D&D 5E
« Antwort #60 am: 21. Januar 2019, 22:25:36 »

Sooo... da die Gruppe mit den englischen 3.5-Regeln nicht sooo gut klarkam, hab ich nur auf die deutschen 5E aufgerüstet. Freut sich mein Finanzamt, wenn ich wieder was absetzen kann. ;)

Inzwischen sind die Charaktere auf 5E umgebaut und ich hatte zum Glück noch 2 Extra-Charaktere gebaut, einer davon kam heute direkt zum Einsatz... mal sehen, wie lange sie diesmal dabeibleibt...

Der Start begann ganz simpel... da alle Charas viel zu oft und lange den Liedern der Barden gelauscht hatten, zogen sie extrem übermotiviert los, um es den besungenen Helden gleichzutun. Doch direkt beim ersten Anrempler schlug die böse Realität zu. Sie bauten sich auf, schleuderten ihrem Gegner ihre Verachtung entgegen - und würden übelst verdroschen. Doch nicht nur das - abschließend legte sie ihr Gegner auf offener Landstraße vor den Augen anderer Reisender übers Knie! Die Lektion saß - Abenteurer sein ist nicht leicht, man ist sicherer zu mehreren!
Also saß man in einer Taverne, trank etwas und fand sich zusammen. Schließlich folgte man einem wohlmeinenden Hinweis und suchte die Stadtwache auf, um nachzufragen, ob sie einen Job hätten, der von Abenteurern zu erledigen wäre. Das angebotene Rausbringen des Mülleimers wurde abgelehnt, aber der Sergeant erzählte ihnen schließlich von der Legende um den verlassenen Turm. Diese besagt, das in einem alten, verlassenen Magierturm dann und wann seltsame Geräusche und auch merkwürdige Lichter vorkämen. Auch Reisende seien dort in der Gegend schon öfter verschwunden.
Man brach also auf und kam schließlich in der Abenddämmerung bei dem Turm an. Alt und heruntergekommen war er, an seinen Seiten rankten sich Gebilde empor, die nicht unbedingt gesund aussahen. Der Zwergenbarbar hackte sofort in eines der Gewächse und förderte schwarzen, zähflüssigen Saft zutage. Etwas davon spritze auf seine Haut und er fühlte ein fieses Brennen. Also tat er das, was jeder Barbar auch tun würde - er übergoss die Pflanze mit Öl, lieh sich eine Fackel und setze das garstige Ding in Brand!
DUMMERWEISE griff das Feuer damit auch auf den Turm über... und auch der Wald, dessen Ausläufer bis an den Turm heranreichte, begann zu brennen.
Währenddessen hatte man die Tür aufgebrochen und deswegen betraten alle Charaktere den Turm. Löschversuche gab es keine, trotz der Erwähnung des langsam brennenden Waldes. Aber nun gut.
Im Turm versuchte man, Türen zu öffnen, dies wurde aber durch eine Art elektrischen Schlag in den meisten Fällen unterbunden, nur der Zauberer war in der Lage, trotzdem eine Tür zu öffnen. Man stand nun im Innenraum, in dem sich die große Wendeltreppe nach oben wand. Schließlich konnten sie noch ein Zimmer betreten, das enthielt aber neben einem Bett, einem (leeren) Schrank und einem Hocker nur einen Schreibtisch, in dem sie eine Schriftrolle fanden. Dann musste wegen Zeitmangel vertagt werden. Dem Feuer geht es derweil wirklich gut, hat ja genug Nahrung. ;)
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Camo

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Antw:Camos Schülergruppe 4 - Ursprünglich DS, dann GS, nun D&D 5E
« Antwort #61 am: 22. Januar 2019, 16:18:46 »

Bericht 2 der dritten Staffel. ;)

Nach und nach bekam man immer mehr Räume auf, darunter auch den ersten, der sich so vehement geweigert hatte. Tragischerweise war das nur die Garderobe, wie man an den Kleiderhaken sehn konnte.
Ansonsten entdeckte man die Küche (leer, bis auf Reste von Nahrungsmitteln in einem unaussprechlichen Zustand - nicht mehr lange und es hätte die Charaktere als seine Eltern begrüßt. ^^) und ein weiteres Zimmer, anscheinend für Gäste.

Auf der Treppe nach oben trafen sie auf halber Höhe zum nächsten Stockwerk eine geisterhafte Erscheinung, die ihnen den Weg versperrte. Der Versuch, einfach durch das Ding hinurchzugehen, scheiterte und ließ den Charakter bewußtlos am Fuß der Treppe liegen. Der Versuch mit Waffengewalt endete ähnlich, nur rollte der bewußtlose Charakter nicht vergleichsweise sanft die Treppe hinab sondern fiel direkt. Erst der Zauberer konnte schließlich mit einigem Erfolg eine (halb nonverbale) Kommunikation in Gang bringen... sprich die Gruppe stellte Fragen und die Erscheinung antwortete mit Zeichen oder Gesten. Es stellte sich heraus, dass die Erscheinung eine Art Abbild des Herrn des Turmes war, der sie vor Gefahren warnen wollte, zumindest schien es so. Die Angaben waren aber durchaus kryptisch und ungenau. So gab er an, dass es oben eine Gefahr gab, er selbst tot war, aber nicht oben gestorben war. Auch einen "Keller" sollte es geben, was aber der Brief an seinen Lehrling, den sie das letzte Mal gefunden hatten, ja schon angab. Sie bekamen durchaus ein paar Informationen aus der Erscheinung heraus, haben aber noch nicht verstanden, worum es sich handelt und wie man sie dazu bringt, sie nicht mehr aufzuhalten. Auch haben sie noch nicht verstanden, warum sie beim Öffnen jeder Tür durch magische Energie eine gezwiebelt bekommen.
Und ich bin SEHR gespannt darauf, wann sie sich um das Feuer kümmern werden... das brennt lustig weiter und irgendwann werden sie wegen des Waldbrandes den Turm nicht mehr verlassen können. Außerdem sprach die Schriftrollen von "Wissen und Schätzen"... die zu bergen dürfte bei einem brennenden Turm ECHT knifflig werden. ;)
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Backstab

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« Antwort #62 am: 22. Januar 2019, 19:21:49 »

Tolle Aussichten... ::)
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Camo

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« Antwort #63 am: 24. Januar 2019, 21:27:43 »

Bericht 3:

Drinnen beginnt es langsam wärmer zu werden, aber immerhin haben sie nun die "Diebstahlsicherung" abstellen können. Sie brauchten ein "Passwort"... und sie bekamen den Hinweis, dass dies in der Schriftrolle drin wäre. Damit wurde der Text mehrfach der armen Erscheinung vorgelesen... nur das richtige Wort haben sie immer versemmelt. Das ist von mir bewußt falsch geschrieben worden, aber ihr Kopf hat das immer "richtig" hingedreht. War ein netter Moment, als sie das dann raushatten. ;)
Im oberen Stock war dann die Bibliothek und das Zimmer des Magiers zu finden und unten fanden sie noch ein Pflanzenlabor und eine "Rumpelkammer", in der sie aber nichts Wertvolles fanden.
So ging man also ganz nach oben, das war im Endeffekt eine Plattform mit einer Brüstung und darüber mit etwas Abstand ein Dach. Ein paar Stühle fanden sich da und eine Statue aus Stein. Die begann dummerweise zu leuchten, als der Zauberer sie berührte und bewegte sich dann. Den darauffolgenden Kampf konnten sie für sich entscheiden, mussten dann aber die Plattform räumen, weil das brennende Dach einzustürzen begann. Ihre Zeit für Untersuchungen im Turm ist also nur noch recht kurz und sie haben das Untergeschoss noch nicht gefunden.

Schaun wir mal, was sie aus dem Turm retten können, der Großteil der Bibliothek wird wohl gezwungenermaßen ein Raub der Flammen werden. Leider. *seufz*
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Clashdragon

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« Antwort #64 am: 28. Januar 2019, 14:44:42 »

Falls sie sowieso nicht alle verbrennen.
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Camo

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« Antwort #65 am: 28. Januar 2019, 14:46:48 »

Nicht immer so negativ... tss.

Aber heute keine Berichte, ich bin krank. Morgen hoffentlich wieder.
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Camo

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« Antwort #66 am: 29. Januar 2019, 16:57:13 »

Bericht 4:

Nachdem es im Turm immer wärmer wurde und man keine Geheimtüren oder dergleichen fand, strich man die Segel und gab Fersengeld. Mit durchnässten Decken über dem Kopf konnte man auf dem brennenden Turm und Wald flüchten, wobei man zur Sicherheit etwas mehr Abstand zwischen Brand und sich legte. In der Ferne hörte man den Turm einstürzen, bevor man eine Rast einlegte. Bei der Überlegung, wohin man sich nun wenden solle, kam man auch den nicht von der Hand zu weisenden Gedanken, dass das Dorf, in dem sie vorher waren, direkt am Wald lag und somit auch vom Brand in Mitleidenschaft gezogen werden dürfte, wodurch man wahrscheinlich nicht mehr allzu willkommen wäre. Man erinnerte sich aber, von einer Stadt gehört zu haben, die ein paar Tagesreisen nördlich lag, die mal wieder im Aufbau begriffen war und darum die Hilfe von ein paar tüchtigen Abenteurern bestimmt zu schätzen wüsste. Da man solche aber nicht kannte, ging man halt selbst los. ;)

Ein paar Tagesreisen später hörten sie beim Frühstück ein melodiöses Pfeifen, das sich zu nähern schien. Schon bald sahen sie die Pfeife... ehm -rin nahen. Es war ein weiblicher Halbling, zierlich mit roter Wuschelmähne und einer Laute auf dem Rücken. Sie war so entzückt darüber, dass man sie völig freiwillig zum Frühstück einlud, dass sie begeistert zugriff - was die Nahrungsvorräte durchaus arg in Mitleidenschaft zog. In einer Kaupause stellte sie sich als Olive Ruskettle vor, Bardin von Weltruhm. Entzückt akzeptierte sie auch das "Angebot" der völlig überraschten Charaktere, sie zu eskortieren - wobei die Charaktere bis dahin noch nichts von ihrem selbstlosen Angebot gewußt hatten. ;)
Als der Schurke der Gruppe dann versuchte, Mistress Ruskettle zu bestehlen, es aber so versiebte, dass JEDER das mitbekam, merkte niemand, dass die Bardin bei IHREM Versuch sehr viel erfolgreicher war. Mal sehen, wann er das merkt. ;)
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Zauberlehrling

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« Antwort #67 am: 30. Januar 2019, 16:12:21 »

Frage dazu: Hat die Halblingfrau einen englischen Namen, weil es Dungeons&Dragons ist oder einfach aus einer Laune heraus? ;)
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« Antwort #68 am: 30. Januar 2019, 22:34:40 »

"Olive Ruskettle" ist eine Remineszenz an alte Forgotten Realms-Romane, da tauchte die "Bardin" mit den "klebrigen Fingern" auf. War die "Finders Stone"-Trilogie. Scheint nie übersetzt worden zu sein. Ich mag den Charakter, auch wenn er arrogant, gierig, kleptomanisch, verfressen und extrem eingebildet und berechnend ist. ;)
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Skyclimber

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« Antwort #69 am: 31. Januar 2019, 09:57:32 »

Hört sich nach Lobelia Sackheim-Beutlin an :D

 :thumbup:
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« Antwort #70 am: 31. Januar 2019, 21:23:09 »

Nicht ganz so arrogant. ;)

Bericht 5:
Ein paar weitere Schläfer erwachten und gesellten sich zum Frühstück - von dem dank der professionellen Mithilfe von Mistress Ruskettle kaum noch etwas übrig war. Das - anscheinend etwas weiche - Hirn des Zwergenbarbaren registrierte erst jetzt, dass man der Bardin alles von ihrem letzten "Abenteuer" mit dem Turm (und dem dazugehörigen Feuer!) erzählt hatte und er wollte scheinbar diesen Angriff auf ihren Ruf stoppen. Also hob er seine Zweihandaxt, ging in den "Rage-Mode" und schlug der Bardin fast den Arm ab. Entsetzen machte sich bei der Gruppe breit und man brachte einerseits den Gast in Sicherheit und versuchte andererseits den Barbaren wieder zu Verstand zu bringen. Gelingen sollte es schließlich der Bardin, die den Wutnickel einfach lähmte, so dass er aus seiner Wut erwachen würde, bevor die Lähmung nachlassen würde. Beim danach folgenden Gespräch wurde deutlich, dass der Zwerg die Sitten und Gebräuche seiner Heimat fast völlig vergessen hatte, war ihm doch die der Frau gewährte Gastfreundschaft egal.
Die zu einer Kostprobe ihres Könnens aufgeforderte Bardin ließ einige gerade frisch komponierte Zeilen eines Liedes über einen geistig etwas schwächelnden Barbaren hören, der die Sitten seiner Vorväter nicht mehr achtete. Schmissige Melodie, eingängiger Text - das könnte ein neuer Hit werden. Namen wurden im Lied keine genannt, die Beschreibungen waren aber deutlich genug. Der Barbar hatte also gehandelt aus der Furcht, es könnte Lieder über sein "Missgeschick" geben... und damit ein Lied inspiriert. Unklug.

Schaun wir mal, was passiert, wenn sie am Ziel ankommen. Erstmal gibt es jetzt eine Pause von einer Woche, danach geht es dann weiter.
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« Antwort #71 am: 13. Februar 2019, 16:31:29 »

Bericht 6:

Ich fasse hier mal 2 Sessions zusammen, ist nicht ganz so viel passiert. ^^
Die Gruppe machte sich auf den Weg nach Phlan und erreichte die schwer gebeutelte Stadt schließlich am späten Nachmittag. Am Stadttor wurde ihnen die Taverne "Zum Teekessel" empfohlen, die noch freie Zimmer haben sollte. Der Schankraum zeigte ihnen schon, dass diese Taverne anders als alle anderen war, die sie bisher gekannt hatten. Einerseits waren an den Wänden die verschiedensten Waffen ausgestellt, alle eindeutig öfter benutzt. Jedoch gab es auch auf jedem der Tische eine Vase mit frischen Blumen und der Durchgang zur Küche war mit roten Vorhängen verschlossen, die mit Rüschen verziert waren. Die Wirtin verkörperte fast perfekt den Typus "harmloses Hausmütterchen"... nur ihre Oberarme passten nicht zu dem Bild, nicht wenige Charaktere wären froh gewesen, wenn ihre Oberschenkel derart stark gewesen wären. Trotzdem war sie nett, freundlich und zuvorkommend. Nur ihre fast schon unheimliche Beobachtungsgabe fiel ihnen auf, immer wenn ein Charakter versuchte, etwas in einen Tisch oder ein anderes Holzstück der Taverne zu ritzen, war sie zur Stelle, hüstelte missbilligend oder schüttelte traurig den Kopf. Die Gäste der Taverne schienen sich angepasst zu haben, man konnte unter Anderem einen Seemann beobachten, der selbstvergessen einen saftigen Fluch ausstieß, dann aufstand und sich bei den Damen des Kaffeekränzchens am Nebentisch entschuldigte. Man verbrachte eine recht ruhige Nacht und besah sich am nächsten Morgen die Stadt etwas genauer. Das Ruinenviertel begann im Endeffekt ein paar Häuser von der Taverne entfernt, dort war man fleißig beim Wiederaufbau. Da sich der Barde "ein wenig" vollgeferkelt hatte beim Frühstück, erkundigte er sich nach dem Weg zum Fluß, um seine Kleidung zu waschen. Da er aber keine Ahnung hatte, wie das vor sich gehen sollte, wurde er erst von drei Frauen ausgelacht, die ein Stück weiter dabei waren, selbst zu waschen, bevor eine von ihnen sich erbarmte und es ihm beibrachte. Später erkundigte man sich bei der Wirtin, ob sie nicht jemanden kennen würde, der die Dienste einer Gruppe von Leuten gebrauchen konnte, die kräftig zupacken könnten. Sie versprach sich umzuhören und konnte ihnen schon bald melden, dass sie ein Treffen mit Jemandem arrangieren konnte, der möglicherweise ihrer Dienste bedürfen könnte. Sie sollten sich um Mitternacht hinter der Scheune der Taverne mit ihm treffen.

Mal sehen, wie das Treffen laufen wird. ^^
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« Antwort #72 am: 14. Februar 2019, 19:49:58 »

Bericht 7:

Das Treffen mit dem Auftraggeber... nun ja. EIGENTLICH hätte der Auftraggeber seinen Zweifeln nachgeben und ihnen den Auftrag nicht geben dürfen, aber man ist ja nett. Der hochgewachsene, schlanke Mann entpuppte sich als ein Mitglied der Harfner und brauchte sie für eine etwas heikle Aktion. Es ging um den Verkauf des Eis eines roten Drachen, sie hatten den Käufer abgefangen und aus dem Verkehr gezogen, diesen sollte nun einer der Charaktere darstellen. Zusätzlich zum Kauf des Eis sollte bei den Verkäufern ein magischer "Peilknopf" angebracht werden, um diese ausfindig machen zu können. Also stattete er die Gruppe mit einem Säckchen Diamanten aus und schickte sie zu dem gerade noch erreichbaren Treffpunkt - ein Umdisponieren war nicht mehr möglich, dafür hatte die Gruppe sich zu sehr verquatscht. ;)
Der Treffpunkt war eine alte, heruntergekommene Scheune in einem der noch stehenden Viertel von Phlan. Die Verkäufer bestanden aus einem weiblichen Elf und drei Menschen, ihnen standen von der Gruppe ein Zwergenbarbar, ein Halblingbarde und zwei Zauberer gegenüber. Man begutachtete die Ware des jeweils Anderen, fand nichts auszusetzen (beide Seiten hatten ihre Würfe versemmelt ^^) und machte dann endlich die Übergabe, nachdem der Elfe zuerst etwas am "Käufer" aufgefallen war, nämlich das fehlende Lispeln. Das wurde aber recht anständig überspielt, zumindest in meinen Augen.
Die Käufer verschwanden nach erfolgter Übergabe nach hinten in die Scheune (der Geheimtür in der Wand entgegen, durch welche sie dann auch entkamen) und die Charaktere wollten durch die Tür hinaus, doch da gab es einen Lichtblitz vor ihnen, der sie blendete. Ein paar Mitglieder der örtlichen Diebesgilde hatten oben in der Scheune gelegen, den Austausch sehr interessiert betrachtet und wollten sich das Ei schnappen. Es gelang ihnen, das Ei aus der Umklammerung eines der Magier zu ziehen, während Barde und Magier versuchten, blind mit ihren Dolchen einen der Diebe zu erwischen. Der Barbar trieb sich am hinteren Ende der Scheune herum und ging genau dann nach vorne, als die Käufer durch die Geheimtür hinten heraus flohen. Als das Ei dann verloren war an die Angreifer, entschloss sich der zweite Magier (und der Verhandlungsführer), mittels Brennende Hände zurückzuschlagen. Der Zauber bewirkt, dass aus den ausgestreckten Fingerspitzen ein Feuerkegel herausschießt, der einen Durchmesser von 4,5 Metern hat. Wer seinen Rettungswurf schafft, bekommt weniger Schaden, wer den versemmelt muss richtig bluten. Man wird es erraten haben, nicht nur 2 der 3 Diebe haben den verhauen, auch der Magier und der Barde wurden gegrillt und haben schwere Verletzungen erlitten. Der Dieb mit dem Ei ist aber entkommen.

Da die Charaktere den herbeigeeilten Gästen aus der gegenüberliegenden Taverne seltsame und widersprüchliche Aussagen machten (unter Anderem war da ein "Sie haben meinen Rucksack gestohlen, ich weiß aber nicht, was da drin war" ^^), wurde die Stadtwache geholt. Dass der Barbar dann den Barden des Diebstahls seiner Zweihandaxt beschuldigte, ohne einen Beweis anbringen zu können, dass es seine sei oder eine Erklärung, warum er in den 2 Tagen, die er schon in Phlan war, sich deswegen nicht bei der Wache gemeldet hatte, machte es nicht besser. Im Endeffekt wurde aber bei den beiden knusprig gebratenen Dieben das Zeichen der Diebesgilde gefunden, was die Wache veranlasste, ihnen wenn auch widerstrebend zu glauben. Ihnen wurde aber gesagt, dass bei einem weiteren derartigen Zwischenfall sie aus der Stadt verbannt werden würden.

Das Beichten beim Auftraggeber vertagten wir dann auf den nächsten Termin, wir hatten eh schon um die doppelte Zeit überzogen oder so. ^^
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