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Autor Thema: Camos Schülergruppe 5 - Starslayers  (Gelesen 66 mal)

Camo

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Camos Schülergruppe 5 - Starslayers
« am: 05. Dezember 2018, 17:42:28 »

Dies ist die Zusammenstellung der fünften meiner Schulgruppen. Ich werde das wieder so halten, dass ein Post einer Spielsitzung von 90 Minuten entspricht. Erstmal kopiere ich hier alles Alte hinein, neue Berichte dann am nächsten Montag.

Bericht 1 vom 14. November 2018:
Sooo... damit haben wir dann Gruppe 5... mit bisher einem Spieler. Viel Chaos anstelle von Organisation, ich hoffe, dass da noch welche dazukommen. Da er auch noch nach 45 Minuten gehen musste wegen eines Termins, hatten wir dann einen fliegenden Spielerwechsel, weil 3 Spieler aus Gruppe 2 dazustießen, weil sie schon Schulschluss hatten. Erstmal einiges an Erklärungen, ein wenig Shopping und dann ging es los.
Ort der Handlung ist der Planet Tanelord im Voidspace. Ein trostloser, trockener Planet, dessen Hauptexporte Sand und Hitze wären, wenn sich jemand dafür interessieren würde. Die Spieler waren dort gestrandet, da der Kapitän des Schiffes, mit dem sie unterwegs waren, direkt nach der Landung verhaftet worden war, weil er viel zu lange sich um die Zahlung der Hafengebühren gedrückt hatte. Das Schiff wurde als Sicherheit für die Zahlungen einkassiert, womit die Charaktere keine Möglichkeit zur Weiterreise hatten. Da außerdem das Geld etwas knapp war, suchten sie nach einer Möglichkeit, das zu ändern. Die ganze Stadt war - als Schutz gegen die Sonne - mit riesigen Sonnensegeln überdacht, außerhalb der Stadt aber herrschten mollige 25-30° im Schatten... und es war erst morgens. Schließlich wurden sie - nacheinander, weil doch ein großer zeitlicher Abstand - von jemandem angesprochen, der ihnen von einer Tierspezies auf dem Planeten erzählte. Ein Mix aus Säugetier und Insekt, groß, immer zornig, angriffslustig, stinkend... aber in ihrem Kopf bildete sich manchmal ein Geflecht, das dann auskristallisierte und dann einen wunderschönen, irisierenden Kristall ergab. Nicht jedes Tier hatte so etwas im Schädel und je älter das Tier war, desto größer war der Kristall... aber sie sollten sich an die jungen Exemplare halten, die alten wären zu gefährlich. Man vermiete ihnen noch einen Gleiter und gab ihnen einen Tipp für die besten Jagdgründe. Gesagt getan, die Jägerfrischlinge machten sich auf.
Am Abend kam man am Ziel an, einem vorbereiteten Unterschlupf, der wohl mit Lasern aus einem Hügel herausgebrannt worden war. Platz genug für die Gleiter, eine Kochstelle und ein starkes Gitter, das elektrifiziert werden konnte und gegen die meisten Raubtiere Schutz bieten sollte. Frohgemut stapfte man dann los, um eines der begehrten Viecher zu suchen und fand schließlich eines. Bummelige 3 Meter lang, mit dem geschätzten Gewicht eines Mittelklassewagens und genau so charmant. Dicke, warzige Haut, ein mächtiger Schädel und Klauen von der Größe eines Kurzschwertes. Aus den Beschreibungen schloß der Jäger korrekt, das es sich um ein recht junges Tier handelte und legte an. Der erste Schuß erzürnte das Tier, es war aber nicht schlau genug, um nach oben auf den Hügel zu schauen bei der Suche nach dem Angreifer. Der zweite Schuß ließ es sich dann an diese Dimension erinnern und der Angreifer wurde entdeckt. Während das intellektuell extrem geforderte Tier einen Plan ersann, wie es dort hoch kommen könnte, schoß der Jäger erneut, nach einem weiteren Schuß war das Tier halb den Hügel hoch und knapp bevor es in Reichweite war, um mit dem Jäger zu knuddeln, versemmelte der dusselige SL den Abwehrwurf kritisch, woraufhin das Tier den ganzen Weg wieder hinunterpurzelte. Den zweiten Aufstieg überlebte es dann nicht. Der tollkühne (und sehr erleichterte) Jäger holte also das zur Verfügung gestellte Werkzeug, um den Schädel zu knacken, was eine extremst schweißtreibende Arbeit war - dieses Tier war im wahrsten Sinne des Wortes dickschädelig... und das lag nicht an der Sturheit. Aber die Mühe hatte sich gelohnt, ein prächtiger Kristall war in dem Schädel. Man organisierte sich gleich noch etwas (wie sich später herausstellte sehr zähes) Fleisch, das kein Wunder an Aroma war - aber Nahrung ist Nahrung. Da es spät wurde, begab man sich in den Unterschlupf (der einem erzürnten Kristallspender niemals standhalten würde, weswegen eine Jagd aus dem Unterschlupf sich von selbst verbot), aß etwas und ging dann schlafen. Am nächsten Morgen setzte man die Jagd fort, wobei bemerkt wurde, dass der Kadaver von gestern bis auf einige Blutspuren und Hautfetzen komplett verschwunden war!.
Im Laufe des Tages kamen auch die Nachzügler an, richteten sich ein und gingen dann ebenfalls auf die Jagd. Man fand auch eines dieser Tiere, das - da sie zu dritt waren - deutlich einfacher erlegt wurde - doch gab dieses keinen Kristall preis.
Dann war die (eh schon überzogene) Zeit zu Ende und es wurde vertagt.

Hat sehr viel Laune gemacht, obwohl ich merkte, dass mir einiges von :*s: fehlt. Irgendwie scheine ich noch nicht alles gefunden zu haben, wie mir scheint, dazu mache ich aber ein eigenes Thema auf.
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God Bless Lili St. Cyr

Camo

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Antw:Camos Schülergruppe 5 - Starslayers
« Antwort #1 am: 05. Dezember 2018, 17:48:28 »

Bericht 2 vom 21. November 2018:
Dann kam die Gruppe 5 mit Starslayers. Zuerst spürten sie ein kleines "Hohlschwein" auf, das dem Spitznamen alle Ehre machte. Es erkannte irgendwann einen Stein als Angreifer und gab dem auch mächtig Zunder... nur den echten Angreifer bemerkte es nicht. Aus seinem Schädel wurde ein Prachtexemplar eines Kristalls geborgen, das hat sich also bisher schon richtig gelohnt, auch wenn die Spieler das noch nicht wissen.
Die Nachmittagspirsch brachte einen der Jäger dann in Kontakt mit dem lokalen Raubzeug. Eine Mischung aus Chihuahua und einem Mop, mit sehr langem Fell und noch längeren Reißzähnen überfiel den Tapferen und hat ihm mächtig zugesetzt, bevor er das Biest ausschalten konnte. Er konnte sogar das Fell heil abziehen und gerben. Dummerweise stand etwas später eine sehr viel größere Ausgabe des Killer-Mops vor ihrer Rückzugshöhle und verschwand, als man auf es schoß. Kurz darauf erbebte der Boden und ein großes Hohlschwein trabte auf die Höhle zu. Es war sich gegen die Gittertür, woraufhin der Generator qualmend den Dienst einstellte. Das war schnell repariert, aber das Kabel an das Gittertor anschließen klappte nicht mehr. Der zweite Tecker schaffte es etwas später problemlos, doch als sich das Hohlschwein gegen das Tor warf, knallte die Sicherung wieder. Aufschieben ließ sich das Tor nicht, weil das Hohlschwein mit seiner halben Tonne Lebendgewicht (zumindest war das die Schätzung) immer noch davor hockte, eines der Vorderbeine schwer verletzt. Wenig später zerschoß man ihm das andere Vorderbein, woraufhin die Hoffnung, das Viel vom Tor wegzubekommen, in das Reich der Fiktion verbannt wurde. Auch das Wegschieben mit beiden Speedern klappte nicht, ganz im Gegenteil wurde bei einem der Fahrzeuge dabei die Gravitron-Spule irreparabel beschädigt und der Schweber wurde zu einem "Herumlieger". Schließlich erschoß man das Hohlschwein, schnitt ein Loch in das Gittertor und tat einen zaghaften Schritt ins Freie - als über ihnen das tiefe Fauchen des großen Raubwuschels ertönte. Da man das Tor nicht wieder verschließen konnte, konnten die beiden von der Decke herabgesprungenen Klein-Wuschel die Höhle betreten. Diese hochintelligenten und schnellen Tiere waren hochintelligent, was ihnen aber gegen meine miesen Würfel nichts nütze. Schließlich konnten die 4 Charaktere die beiden Raubtierchen erlegen und so etwas durchatmen, auch wenn einer der 4 nur noch ganze 2 Punkte Lebenskraft hatte.
Die Situation sieht derzeit folgendermaßen aus: Vor der Tür liegt der Hohlschein-Kadaver und verhindert, dass sie aufgeschoben werden kann. der defekte Schweber steht dem Hohlschweinkadaver auf der anderen Seite des Zauns gegenüber. Der funktionierende Schweber steht hinten in der Höhle, einer der Charaktere ist sehr stark verwundet und auf dem Dach der Höhle sitzt das große Raubtier, das ihnen den Hohlschweinkoloss auf den Hals gehetzt hatte... möglicherweise auch nicht allein, es könnten durchaus noch mehr der kleinen Wuschelmonster in der Gegend sein, die dem großen Viechs bedingungslos gehorchen. Wie man sieht - es bleibt spannend, auch wie sie den Verlust einen Speeders erklären möchten. Das wird den Besitzer bestimmt brennend interessieren, denke ich. ;)
Aber auch hier mussten wir dann vertagen.
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Antw:Camos Schülergruppe 5 - Starslayers
« Antwort #2 am: 05. Dezember 2018, 17:51:15 »

Bericht 3 vom 28. November 2018:
Den Abschluss machte dann heute Gruppe 5. Da die "Späterdazustoßer" heute mit der Klasse im Kino waren und der offizielle einzige Teilnehmer nur 45 Minuten Zeit hatte, war da nicht so viel.
Wir erinnern uns, man hatte das "Dooftier" erlegt, dann das Gitter aufgeschnibbelt und war dann vor dem großen Raubtier wieder nach drinnen geflüchtet. Nach langem Überlegen gab es von mir dann einen kleinen Hinweis, dass man die "Laserkochstelle" durchaus zu einer Bombe umbauen könnte - was dann auch getan wurde. Nachdem sich der Staub gelegt hatte, sahen sie, dass sich das Gitter in Luft aufgelöst hatte, der vor das Loch im Gitter geschobene zerstörte Gleiter bis an die hintere Wand geflogen und da "etwas verflacht" worden war... und sich der Leichnam des "Dooftieres" malerisch um das Gleiterwrack an der Wand verteilt hatte. Das große Raubtier, das dabei gewesen war, den Kadaver zu verspeisen, war verschwunden, aber der Krater an der Stelle, wo das Dooftier gelegen hatte, zeigte deutlich, das es nicht unverletzt geblieben war. Man sprang dann schnell in den verbliebenen Gleiter und fuhr zur Stadt zurück. Die gefundenen Kristalle reichten problemlos, um den zerstörten Gleiter zu bezahlen und gaben noch ein bequemes Polster von 3.000 Credits. Daraufhin nahmen sie einen Auftrag an, einen "Doku-Vid-Star" zu begleiten, der in seiner Show seltene Tiere fing. Sie sollten das Schiff fliegen, ihn an seinem Ziel abliefern und dann filmen, wofür sie 200 Credits pro Nase bekommen sollten.
Dummerweise beinhaltet die Gruppe keinen Piloten, also musste man sein Bestes geben - und es gelang tatsächlich. Der Kurs wurde berechnet und das Schiff hob vom Raumhafen ab und enteilte der Atmosphäre ins All. Da war dann die Zeit zu Ende. Werden sie es schaffen, zu diesem Planeten zu kommen? und viel wichtiger - werden sie den Rückweg finden? ;)
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Antw:Camos Schülergruppe 5 - Starslayers
« Antwort #3 am: 05. Dezember 2018, 17:55:53 »

Bericht 4 - heute:
Dann gab es Gruppe 5, die Starslayers-Gruppe.
Man war ja als Raumschiffs-Crew angeheuert worden und mit purem Würfelglück erfüllte man die dazugehörigen Aufgaben tatsächlich. Das Schiff landete sanft in einer größeren Lichtung und man wurde angewiesen, das "Camp" aufzubauen. Ein paar kleine Zelte, die primär im Kamerafokus stehen würden, ein paar große Zelte, in denen zumindest die Mannschaft tatsächlich unterkommen würde und dazu ein Feuer, um kamerawirksam Wild zu braten. Verzehren würde der Auftraggeber derart rustikale Kost jedoch nicht, er bevorzugte die Speisen aus der etwas außer Sicht installierten Robotküche. Dann war es Zeit für die ersten Aufnahmen und ihr Auftraggeber erzählte mit reißerischen Worten, wie sie nach einem Fehlsprung auf einer unbekannten Welt gelandet waren und wie er nun ganz allein sich in dieser lebensfeindlichen Umgebung behaupten müsste. Die Kamera fing den umliegenden Urwald ein, ohne die Luxusgegenstände auch nur ansatzweise zu erfassen. Nachdem das erledigt war, zeigte er den Charakteren eine Aufnahme. Das Tier darauf war mit etwa fünf Metern Schulterhöhe und 15 Metern Länge etwas größer, das Bild zeigte es aber mit geöffnetem Maul vor einem Baum, weswegen ihr Auftraggeber darauf bestand,dass es ein Pflanzenfresser sei und es also keinerlei Gefahren geben würde. Sie sollten nun losziehen und ihm eines dieser Tiere suchen. Schnell hatte man Erfolg, derart große Tiere haben auch echt schlechte Karten beim Verstecken. Der "heldenhafte Jäger" wurde gerufen und erschien mit einer optisch einer alten Großwildbüchse ähnelnden Waffe, die allerdings modernste Hochleistungslasertechnologie enthielt, in der einen Hand, in der anderen Hand die Kamera. Schnell in Pose geworfen wurde der Kamera erzählt, dass man im gnadenlosen Überlebenskampf durch Zufall auf dieses Wesen gestoßen sei und es nun schießen werde. Man ging also zu einem niedrigen Felsen, legte den Lauf auf, zielte, drückte ab und... schoß daneben! Das Tier fuhr herum und stieß ein markerschütterndes Gebrüll aus, wobei es unterarmlange Reißzähne offenbarte. Das war alles, aber kein Pflanzenfresser. Ein schneller zweiter Schuß traf genau zwischen die Augen und das Tier fiel um. Der Auftraggeber stellte sich gerade in Positur, ein Stiefel auf den Schädel und hob an zu sprechen, als die Augen der Bestie sich öffneten und ein Knurren ertönte, das den Boden vibrieren ließ. Der "heldenhafte Jäger" quiekte wie ein kleines Mädchen, ließ die Waffe fallen und gab Fersengeld. Seine Crew wollte die Sache zu Ende bringen, wurde aber nach ein paar wenigen Prankenhieben davon überzeugt, das man klar unterlegen sei (ja, ich hab gewürfelt wie ein junger Gott, ich gebe es zu!). Man lief also ebenfalls fort, in die Richtung, in der man meinte, dass dort das Schiff zu finden wäre. Das war aber ein Irrtum, den man bemerkte, als auf der erreichten Lichtung kein Raumschiff sondern ein uraltes, beinahe vollständig überwachsenes Bauwerk erhob. Man hatte Glück, fand einen schmalen Eingang (nur 2 Meter breit und 3 Meter hoch, viel zu klein für die Bestie, die bei der Hatz durch den Dschungel auch etwas zurückgefallen war. Größe ist im Dschungel immer hinderlich. Das Tier versuchte, mit den Pranken den Eingang zu vergrößern, scheiterte aber.
Unterdessen hatte man etwas Atem schöpfen können und fand Muße, die Umgebung genauer zu betrachten - raus konnte und wollte man nicht und das Tier direkt vor dem Eingang zu erlegen wurde als doofer Plan verworfen. Die Wände waren mit Mosaiken in einem Stil verziert, der vage an eine Mischung aus römischen und aztekischer Kunst erinnerte. Dargestellt waren Wesen, die durchaus humanoid aussahen. Zwei Arme, zwei Beine, ein Kopf... aber auch ein langer Schwanz und scheinbar eine Schuppenhaut, es könnte aber auch der Darstellungstechnik geschuldet sein. Die Charaktere waren sich darüber einig, dass etwas Derartiges bisher noch nie gefunden worden war, man hatte ein bisher unbekanntes Volk bzw. seine Hinterlassenschaft entdeckt. Einige Darstellungen schienen Ackerbau darzustellen, andere eine Jagd oder den Abwehrkampf gegen ein Tier der gleichen Art, das vor dem Eingang herumlungerte. Die Wesen schienen glühende Sonnen oder Bälle mit bloßer Hand auf die Bestien zu schleudern, es war aber unklar, ob das eine reale Darstellung oder nur eine Metapher sein sollte. Der Gang teilte sich etwas weiter hinten und endete nach kurzer Zeit vor einem Mosaik eines dieser Wesen, das die Hand mit zum Betrachter offener Handfläche zeigte. Nach einigem Herumprobieren probierte man durch einen Zufall, diese Handfläche zu drücken und wurde mit einem Surren und Klicken belohnt, woraufhin sich die Steinplatte in die Decke schob. Die Lampe an der Kamera nutzen, erkannte man einen größeren Raum, doch kaum hatte man den ersten Schritt hinein gemacht, flammte ein Licht an der Decke auf. Man erkannte zwei Steinstrukturen aus einem einzigen Block, diese waren jeweils 6 Meter lang, 4 Meter hoch und etwa einen Meter dick, mit verschiedenen Symbolen bedeckt.. An den hinteren Wänden waren zwei weitere dieser Türen. Man ignorierte die Strukturen und ging zur gegenüberliegenden Tür. Der Raum war komplett leer, nur an den Wänden waren Mosaike angebracht, die den Dschungel, verschiedene Tiere, die Sonne und einen Vulkan zeigten. Das wurde dann schnell die "Alien-Fototapete" getauft. ;)
Hier ertönte eine Stimme, die anscheinend immer wieder eine Frage stellte, aber niemand verstand die Sprache.
Die zweite Tür im Raum mit den Strukturen führte in einen Gang mit 3 Türen. Hinter der ersten Tür verbarg sich... der Dschungel! Eines dieser Raubtierwesen schob seinen Kopf durch die Zweige, brüllte - und man trat schnell wieder in den Gang, womit sich die Tür wieder schloss. Die nächste Tür führte... unter Wasser! oO
Die Charaktere hatten das starke Gefühl, unter Wasser zu sein, wurden aber nicht nass. Ein Fisch schwamm vor ihnen umher und man versuchte, ihn zu fangen. Als man ihn schließlich gepackt hatte, ihn aber nicht bewegen konnte, schoß ein anderer Charakter auf den Fisch, wobei er die Hände des Zupackenden in Mitleidenschaft zog. Ein weiterer Schuß sorgte dafür, dass sich beim zupackenden Charakter eine Wunde an der linken Schulter öffnete und Blut seinen Arm herabfloss. Als ein größerer Schatten sich näherte, zog man sich zurück.
Tür 3 öffnete sich vor dem Rand eines aktiven Vulkans. Man verzichtete auf weitere Untersuchungen.
Nun blieb nur noch eine Tür übrig, aber bei dieser wurde ein Scanstrahl aktiviert, tastete den drückenden Charakter ab und deaktivierte dann das System wieder, die Tür blieb zu.
Da man wohl keine weiteren Möglichkeiten sah, begann man damit, die Bestie vor dem Eingang zu erlegen, was damit endete, dass das Tier im Todeskampf den Eingang mit seinem Körper vollständig verschloss. Also begann man damit, sich "durch den Kadaver durchzuschießen", bis man die Schwindeligkeit spürte, mit der sich Sauerstoffmangel ankündigte. Mit letzter Kraft schaffte man es, sich schließlich durchzuarbeiten, war aber natürlich entsprechend vollgeferkelt. Mein Vergleich erwähnte die Ähnlichkeit mit einem "Raubtierlolli", als die Spieler nach ihrer Wirkung auf die Tierwelt fragten.
Schließlich aktivierte man die beiden Steinkonstrukte, konnte aber nichts mit ihnen anfangen. Der Versuch, über dem Vulkan Fleisch zu braten oder mit einem Stock Feuer zu holen, endete mit der Vernichtung des Dinge zu einem Häufchen Asche. Später machte man draußen ein Feuer, briet etwas Fleisch und warf es dann ins Feuer, weil man nicht sicher war, ob es essbar wäre.
Hier brachen wir dann ab. Ich mag das Gebäude, es ist der Auftakt zu einem netten und weitläufigen Plot um diese Zivilisation. Schauen wir mal, wie das da weiter geht. ;)
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