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Autor Thema: HW: Kunst; Malerei etc.  (Gelesen 331 mal)

Braumeister

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HW: Kunst; Malerei etc.
« am: 11. August 2018, 22:21:53 »

Vorab einen Gruß an die Slayergemeinde!
Ich habe das Forum in den Monaten seit meines Kaufes der Basisbox -wenn auch bloß als Gastleser- als überaus hilfreich wahrgenommen. Nun, da ich mir auch die Kampagnenbox angeschafft habe und mich zusammen mit meinen Mitspielern auf das Spiel in Caera vorbereite, ist ein Thema aufgekommen, zu dem ich weder hier noch sonst irgendwo Antwort oder auch nur Diskussion gefunden hätte. Daher meine Registrierung.

Dieses Thema ist, wie der der Titel vermuten lassen könnte, die spielerische Umsetzung des Handwerkstalents für Kunst, bzw. für Malerei. Dies mag etwas speziell sein, aber vielleicht hattet ihr ja schon einen Charakter, der vergleichbares erlent hat. In diesem Fall, würde ich mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen teilen könntet.

Kurzer Hintergrund zum spezifischen Fall:
Sorry but you are not allowed to view spoiler contents.

Was ich mir bisher gedacht habe:
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In diesem Sinne hoffe ich auf Hilfe von meinen Mitslayern und wünsche noch ein geruhsames Restwochenende!

LG Braumeister
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Zauberlehrling

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Antw:HW: Kunst; Malerei etc.
« Antwort #1 am: 12. August 2018, 10:44:43 »

Zuerst mal willkommen.

Eine Möglichkeit wäre es die "Barden"-Klasse etwas abzuwandeln und möglicherweise ein paar mehr Talente zu spendieren, die mehr Richtung "Malerei" gehen - das wäre mMn die Option mit dem wenigsten Aufwand (und thematisch passend, weil Barden ja auch Künstler sind). Auch gut ist, dass Barden auf Spähern aufsetzen - das passt gut bei deiner Spielerin. Die HK findet sich übrigens hier: http://dungeonslayers.net/download/Slay02.pdf

Magische Bilder finden sich auch in Cave-Slayers - neu übersetzt von Camo - hier: http://s176520660.online.de/dungeonslayers/forum/index.php?topic=7120.0 keine Ahnung ob das jetzt schon irgendwo verfügbar ist, habe nur eine Vorab-Version lekoriert. Die englische Version, die Camo als Basis verwendet liegt hier: https://docs.google.com/document/d/1KqwI0d7U-CnUNrRw9EDf2octgmOZnxgne4VZ0K-F-9o/edit

Wenn du mit dem Barden oder einer andere HK arbeiten willst und nicht bis Lvl 10 warten möchtest gibt es übrigens zwei Optionen - entweder die hier:
http://dungeonslayers.net/download/kalender2013/171213Heldenadepten.pdf
oder die hier:
https://www.f-space.de/dl/ds/Zauberlehrling_HeldenklasseNeu_v3.0.pdf


Braumeister

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Antw:HW: Kunst; Malerei etc.
« Antwort #2 am: 12. August 2018, 12:21:53 »

Erstmal vielen Dank für deine Antwort!
Ich habe mal ein wenig überlegt, wie man den Barden abwandeln könnte. Problematisch ist, dass Malen generell etwas "langsamer" und aufwändiger als Musizieren ist. Ich müsste also schauen, wie ich das "Akute" in den Bardentalenten umgehen kann.
Das "Sacred Paintings" Talent aus Caveslayers (kannte ich noch gar nicht, dankööö) scheint mir spielerisch sinnvoll, aber vielleicht etwas mau für ein komplettes Charakterkonzept.
Hier eine mögliche Abwandlung des Barden zum Schlachtenmaler:
Sorry but you are not allowed to view spoiler contents.
Mir ist bei der Bearbeitung des Barden aufgefallen, dass ein ZbW Maler deutlich einfacher zu bewerkstelligen wäre. Im Sinne von: Die Malereien werden lebendig und funktionieren wie Homuncoli etc.
Aber die Spielerin will einen Bogen und was tut der fleißige SL nicht alles  ;)

Auch wenn ich mir jetzt schon ein wenig Arbeit gemacht habe, würde ich einer neuen Heldenklasse immernoch eine einfachere Mechanik vorziehen -> Wenn also noch Jemandem etwas einfallen sollte...
Sagen wir, ich wäre ihm/ihr über alle Maße dankbar dafür, Balancing-Probleme im Keim zu ersticken  ;D

LG Braumeister
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Sintholos

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Antw:HW: Kunst; Malerei etc.
« Antwort #3 am: 12. August 2018, 12:25:53 »

Willkommen willkommen.

Talente zum reinen Geld machen, sind natürlich etwas, dass immer etwas schwierig ist, da sie sonst kaum praktischen Nutzen haben, aber doch einen Effekt haben sollen. Um den Mangel an wirklich praktischen Nutzen ausgleichen zu können, könnte man vielleicht den Geldwert stärker vom Rang abhängig machen, bzw. die Herstellungszeit je Rang stärker reduzieren (z.B. Kosten / (1+ 2*Rang in Malen = Herstellungszeit in Stunden). Um auszugleichen, dass man nicht einfach sagt: Die Gruppe pausiert jetzt 2 Jahre um mit Malen so viel Geld zu verdienen, dass man sich den Streithammer +3, mit Brutaler Hieb III und Kämpfer III "Ende der Welt" kaufen kann, sollte man aber vielleicht einen Kunsthändler als NSC einführen, der einer der absolut wenigen ist, der willens ist für für tausende GM Bilder zu kaufen. Der it aber vielleicht nur in einer bestimmten Stadt. Analog zur Alchemie sollten wertvollere Bilder ab einem bestimmten Wert auch ein Atelier und entsprechendes Werkzeug wie eine Staffelei, Mischpalette usw. verlangen. Man frage mich aber nicht, ob sowas das Balancing zerstört.  :D

Ansonsten sind die Hinweise von ZL schon super.
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Braumeister

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Antw:HW: Kunst; Malerei etc.
« Antwort #4 am: 12. August 2018, 13:42:53 »

Auch dir vielen Dank.

Mit deiner Formel käme man auf einen Verdienst von (6/10/14)G die Arbeitsstunde (unabhängig von dem Wert des Bildes/der Bilder).
Das erscheint mir schon einmal lohnender als die (0,4/0,6/0,8)G die Arbeitsstunde nach GRW  :D
Aber wenn man bedenkt, dass eine Person mit 5S über den Tag kommt, ist das wohl zu viel. Auch wenn man die Idee mit dem Kunsthändler, finde ich übrigens toll und werde definitiv einen verschrobenen und superreichen Kaufmann/Kunstliebhaber einbauen, dazu nimmt, würde das die Abenteuer-Verdienste wohl völlig entwerten.

Wenn man das HW tatsächlich als reines "Geldverdien-Talent" nimmt, fände ich es schön, wenn der höhere Wert eines Bildes einen höheren Verdienst bedingt (man musste schließlich auch mehr Zeit bis man etwas bekommt/Geld investieren). Bisher würde ein teureres Bild nur einen komplizierteren Verkauf mit sich bringen.

Da kommt mir grade eine ganz andere Idee: Die Herstellungskosten eines Gemäldes sind immer gleich (klingt auch logisch  :o).
Und dann bietet sich für ein HW wie Malen an, dass man der abschließenden Probe mehr Gewicht beimisst. GEI+GE+HW klärt nach GRW nur Gelingen der Herstellung, aber man kann davon ja auch den End-Wert abhängig machen!
Ein Beispiel (ist noch natürlich noch nicht gebalancet):
Die Materialkosten eines Gemäldes (vielleicht kann man dann ja auch noch zwischen Zeichnung, Gemälde etc. unterscheiden  ???) belaufen sich grob auf 1G (?). Die Herstellungsdauern wären dann 5/3,3/2,5 Stunden(runden wir einfach mal generell ab -> 5/3/2 Stunden).
Gelingt jetzt die Probe, dann wird der Materialwert mit dem PE multipliziert.
Konkreteres Beispiel (ihr könnt die Spoiler doch öffnen, oder? :s):
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Um das Ganze interessanter zu machen, könnte man neben Werkstatt/Werkzeug noch andere Proben erschwerende Situationen hinzunehmen. Zum Beispiel ein freiwilliges erschweren der Probe (ingame: Das Nutzen eines besonders komplizierten, aber schönen Stilmittels) -> Freiwillig bis zu -5 und für je -1 gibt's am Schluss 2G dazu. Oder auch: Eine Stunde mehr daran arbeiten => +1. Vielleicht kann man sich ja vom Beschwörungskreis (GRW S.52) inspirieren lassen.

Wir fangen zwar heute Abend schon an (jaja... Ich komme mit der Malerei spät um die Ecke  ;)), aber es wird in der ersten Runde mit Sicherheit noch nicht zum Einsatz des Talents kommen. Und HK kommen ja erst ab 10 (behalten wir auch so bei).
Wenn ihr noch neue Ideen habt oder an einer bestehenden (HK: Schlachtenmaler oder der hier) Kritik habt -> Bitte immer her damit.

Nochmal vielen Dank!
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Sintholos

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« Antwort #5 am: 12. August 2018, 14:17:01 »

Oh, sorry. Hab nochmal nachgeschaut.

Zitat
(z.B. Kosten * 10 / (1+ 2*Rang in Malen = Herstellungszeit in Stunden)

Wollte nur den Einfluss des Ranges verdoppeln, aber habe dann falsch abgeschrieben und den Faktor 10 vergessen. Der Einwand mit den zu hohen Erlösen je Arbeitsstunde ist richtig.

Vielleicht wäre Folgendes noch eine Idee: Bei Kunst wird ja eher weniger der Nutzen zur Preis-Ermittlung herangezogen, sondern vielmehr der Ruf des Künstlers, das Ausmaß der Kunstfertigkeit sowie die Seltenheit der Kunstwerke. Wenn du nun am Ende des Herstellungsprozesses die abschließende Probe machst, kannst du ja noch diverse Güteklassen einfügen. 1-5: normales Kunstwerk, 6-10 schönes Kunstwerk, 11-15 exquisites Kunstwerk, 16-19 herausragendes Kunstwerk (Immer bestimmt durch den ersten Würfel). Je höher der gewürfelte Wert bzw. Kategorie, kannst du dann Boni nach Gusto auf den Wert des Kunstwerks verteilen. Die Kategorien kannst du natürlich noch anpassen, dass die höchste Kategorie z.B. seltener wird.
Eine Standardregel die man noch beachten sollte, ist, dass ihr natürlich noch die Verkaufspreise durch Feilschen erhöhen könnt.
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Camo

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« Antwort #6 am: 12. August 2018, 14:27:10 »

Moin auch von mir.

Das Caveslayers befindet sich derzeit in der "Hübschmach-Werkstatt", weil ich einfach zu blöd bin, das mit den Bildern richtig hinzubasteln. Kann noch etwas dauern, im schon genannten Thread ist aber ein Link, da sind aber die letzten Korrekturen noch nicht eingearbeitet.

Zu den Bildern... ich denke, du musst einfach einen anderen Ansatz verfolgen. Man kann etwas nur verkaufen, wenn es einen Käufer gibt... und es muss ihm gefallen. Ist ja nicht bei einer Rüstung, wo die Funktion im Endeffekt reicht. Damit würde ich da keine Formeln oder sowas basteln, sondern das rollenspieltechnisch lösen. Es wird ein Bild gemalt, die Zeitformel kann man gern nutzen. Dauert ja doch etwas länger, so ein Bild zu malen. Dann muss man einen Käufer finden, einfach so auf dem Markt wird sich das eher nicht lösen lassen. Wenn man Kunstgalerien in der Welt haben will, kann man über diese verkaufen, die werden aber ein (nicht immer kleines) Stück vom Kuchen abhaben wollen. Schließlich muss man möglicherweise noch zum Käufer hinreisen, was das Bild nicht immer kleinen Gefahren aussetzt. Und schließlich kommt da der Preis... da es eine reine Geschmackssache ist, würde ein unbekannter Maler keine Höchstpreise erzielen. Eher würde der Erlös recht niedrig liegen, da es vielleicht ansprechend ist, aber durch die Unbekanntheit des Künstlers nur einen geringen Wert hat. Lass sie feilschen... und bei zu hohen Forderungen ruhig die Verhandlungen abbrechen. Höhere Beträge nur bei höherer Bekanntheit... und da es keine überregionalen Zeitungen oder das Internet ist, ist Bekanntheit meist nur lokal und wandert recht langsam. Es erfordert also mehr Zeit, bekannt zu werden, was nicht mehr viel Zeit für ein Abenteurerleben lässt. Damit sollte "Fertigkeit zum Geldmachen" einigermaßen entschärft sein, denke ich.
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Braumeister

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« Antwort #7 am: 12. August 2018, 15:24:57 »

@Sintholos
Das mit den Klassen bzw. Kategorien ist definitiv sinnvoller als ein Multiplikator. Letzteres könnte viel schnell, viel zu mächtig werden (wenn zum Beispiel mit Drachenblut gemalt wird  ;D).
Mal offtopic: Dein Name ist nicht zufällig von Sinthoras aus "Die Legende der Albae" inspiriert?

@Camo
Das hört sich nach einem sinnvollen Balancing an. Im folgenden versuche ich mal das mit der Idee von Sintholos zu kombinieren:

Die Herstellung von Bildern aller Art wird von den Materialkosten abhängig gemacht. Diese werden nicht wie nach dem GRW S.88 berechnet, sondern nach folgender Liste. Aufgeführte Preise sind für je ein "Modul", das für je ein Bild reicht, müssen also ggf. addiert werden.

Kohle (-1)                    1S
Tinte, einfach               5S
Tinte, selten (+1)         2G
Ölfarbe (+2)               10G

Holz/Metall (-1)            5S
Leder                           1G
Leinen (+1)                  2G
Papier, hochwertig (+2) 5G

//Anmerkung: Weiß wer, ob man in dem Forum Tabulatoren setzen kann? So ist die Liste etwas unordentlich  :(

Dann würde ich noch erlauben, maximal GE Stunden länger zu arbeiten und dafür je +1 zu bekommen. Vielleicht gibt eine gute Staffelei nochmal +1 oder +2 (da bin ich mir mit dem Balancing noch etwas unsicher).

Gewürfelt wird klassisch auf GEI+GE+Handwerk(+obige Boni) und auf folgende Tabelle (hier dann auch über PW20, da es nicht nur um Erfolg geht):

1:    Immersieg (wird, wie üblich, als max möglicher Wert behandelt)
2-5: Kritzelei (Handelsüblicher Preis ~ Herstellungskosten, wenn überhaupt verkaufbar)
6-9: Simpel (HaPr~ HK*2, nur etwas für einfache Leute)
10-14: Solide (HaPr ~ HK*3, nichts besonderes)
15-19: Ansehnlich (HaPr ~ HK*4, könnte auch eine reichere Person in's Esszimmer hängen)
20: Patzer (nur der erste Würfel kann patzen -> 39PE erreichbar, "in den Müll damit")
21-28: Überdurchschnittlich (HaPr ~ HK*5, auch  Kenner werden diese Qualität nicht täglich sehen)
29-35: Außerordentlich (HaPr ~ HK*6, nur wenige Menschen sehen in ihrem Leben derart beeindruckendes)
36-39: Meisterwerk (HaPr ~ HK*10, wäre selbst eines Königs mehr als würdig)

Es ist natürlich in jedem Falle zu beachten, dass nicht jeder NPC bereit ist so viel (oder überhaupt etwas) für ein Bild zu bezahlen. Desweiteren können Preise durch Bekanntheit und Feilschen erhöht (oder auch verringert) werden.

Ein Beispiel:
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Grade die Materialien könnten noch etwas Arbeit vertragen, aber das System gefällt mir ausgesprochen gut. Es ist simpel, gibt dem Malen aber doch genug Tiefe, um einen Charakter darum aufzubauen. Manchen wäre es vielleicht zu zufällig (weil auch ein "Meister" eine Kritzelei veranstalten kann), aber ich finde, dass das einen gewissen Reiz ausmacht und hoffe, dass das meine Spielerin genauso sehen wird.
Das System kann man vielleicht sogar auf vergleichbare Handwerke beziehen. Wollte schon immer einen Zwergen-Bierbrauer kreieren, der das beste Bier von ganz Caera brauen möchte  ;D

Vielen herzlichen Dank für eure schnelle Hilfe!
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CK

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« Antwort #8 am: 12. August 2018, 16:09:19 »

Ich denke man sollte hier zwischen Kunst und Kunsthandwerk unterscheiden.

Kunsthandwerk - wie die filigrane Arbeit eines begnadeten Kunstschmieds - lässt sich vermutlich halbwegs auf diese Art und Weise berechnen. Da geht es um handwerkliche Geschick, verwendete Materialien und Kosten der Herstellungsprozesse.

Kunst dagegen ist eine ganz andere Geschichte - da kann man nicht unbedingt mit Zeit- und Materialkosten argumentieren und noch weniger einen Preis aus bloßen Zahlenwerten ermitteln. Kunst ist einfach zu sehr mit der Welt verbunden, dem Zeitgeist und dem Ruf des Künstlers:
Van Gogh war ein armer Schlucker, heute zahlt man Millionen.
Zwei Leute stellen einen Stein auf eine Waage und sagen das ist Kunst - der Nobody wird ausgelacht, der extravakante Spinner bejubelt und mit Gold zugeschüttet.

Eine Porträtzeichnung ist daher vermutlich eher wie Kunsthandwerk zu berechnen, "freie", eigene Kunst dagegen viel zu sehr von Umweltfaktoren abhängig denn vom wahren künstlerischen Geschick des Herstellers.

Bei Kunsthandwerk handelt es sich daher imho um ein Handwerkstalent, während Kunst wohl eher Richtung Wissensgebiet fällt, vielleicht noch mit einer ordentlichen Portion AU dazu.

Kurz - bei reiner Kunst (nicht Kunsthandwerk) würde ich mich von allen sturen Regelmechanismen verabschieden, da sie völlig im Auge des Betrachters und seiner Hypeanfälligkeit liegen.

Also: Wie nun vorgehen? -> Gegenfrage: Was macht dieser Charakter?

Sinniert er über die Welt und drückt seine Gefühle, Emotionen, Gedanken und Messages über seine Freiformkunst aus? Oder ist er "reiner" Handwerker, der mit Geschick und beruflicher Erfahrung, nicht aber mit tiefergründiger Inspiration arbeiten muss, um qualitativ hochwertige Erzeugnisse zu erschaffen?

Der Freiformer wird vielleicht nie was verkaufen oder auch mit zwei linken Händen reich werden - da helfen keine Preisberechnungen. Der (Kunst)Handwerker dagegen kann preislich gut erfasst werden an Hand der sachlich beurteilbaren (handwerklichen) Qualität seiner Arbeit.
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Sintholos

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« Antwort #9 am: 12. August 2018, 16:34:06 »

Mal offtopic: Dein Name ist nicht zufällig von Sinthoras aus "Die Legende der Albae" inspiriert?
Ich wurde entdeckt. *springt aus dem Fenster

*springt wieder zurück
Zum Thema: Kann man so machen, ihr solltet bloß aufpassen, dass es nicht zu aufgebläht und unpraktikabel wird. Vor allem wenn es etwas ist, dass ohnehin nur selten wirklich Anwendung. Zumindest in meiner Runde spielt Handwerk bisher nur für die Kräutersuche eine größere Rolle.

@CK:
Volle Zustimmung, die Unterscheidung ist durchaus wichtig. Da ja aber hier explizit von einem Handwerk gesprochen wurde, hatte ich das auch als Kunsthandwerker interpretiert. Wichtig wäre daher wahrscheinlich, dass die künstlerisch begabte Elfe Auftraggeber für ihr Schaffen finden muss, wie etwa die Porträtkünstler, die man auf den belebten Einkaufsstraßen finden kann.  ::)
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Braumeister

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« Antwort #10 am: 12. August 2018, 16:38:13 »

@CK
Vermutlich müsste ich mich nochmal mit der Spielerin kurzschließen, um herauszufinden, was sie sich genau vorgestellt hat. Die Kurzbeschreibung, die sie mir geliefert hat war zwiespältig:
Auf der einen Seite ist die Hauptmotivation des Charakters die Suche nach Schönheit, explizit in der Kunst (also WG). Auf der anderen Seite wollte sie sich, nachdem sie Dynar verlassen hat, mit ihrer Kunst über Wasser gehalten haben. Womöglich überdenke ich das auch zu viel in dem Sinne, dass ein WG/HW nicht zwinged regeltechnische Vorteile bringen muss.

Ich denke, dass ich deine Unterscheidung nutzen werde und in dem Fall des tatsächlichen Kunsthandwerks ein ähnliches System, wie es im vorherigen Post beschrieben wurde. Kunst wird dann (auch) als WG gehändelt, aber vor allem im Rollenspiel selbst bearbeitet.
Ich schlage das mal so meiner (Mit-)Spielerin vor.
Möglicherweise kann man ja auch etwas improvisieren. Beispiel: Die Elfin hat die 3, über Caera verteilten, legendären Wandzeichnungen des verrückten Gomen Malers Zwackelmann gefunden und sich intensiv mit ihnen beschäftigt. Daraus resultiert AU+1 und WG:Kunst(?)+1...

Ich halte euch auf dem Laufenden!

LG und noch einen schönen Abend

@Sintholos Ich mochte ja Carmondai am meisten  ;D
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Hugin

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« Antwort #11 am: 13. August 2018, 08:21:03 »

CK´s Einwand aufgreifend könnte man ja auch zwei Proben würfeln lassen:
Zuerst die kunsthandwerkliche Probe, wie sie hier ja schon breit diskutiert wurde.
Danach jedoch würfelt die Spielerin noch eine GEI+AU Probe, um zu schauen, wie sehr sie es schafft, ihr Werk künstlerisch zu "beseelen".
Aus diesem Spannungsverhältnis beider Probewürfe könnten sich dann die verrücktesten Kombinationen ergeben.

Du könntest auch erwägen der Spielerin die Möglichkeit zu geben, für jedes tatsächlich von ihr bei Dir abgegebene Bild einen Immersieg frei zu erhalten.

Und schlussendlich könnte man noch erwägen, das ganze als bloßen Fluff ohne Proben auszugestalten.
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Braumeister

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« Antwort #12 am: 13. August 2018, 13:52:27 »

Dir schwebt also eine Art Tabelle vor, in der meinetwegen das Spalten Ergebnis die HW's Probe und das Zeilen Ergebnis die "künstlerische" Probe darstellt? (Die einzelnen Zellen wären damit dann die unterschiedlichen Kombinationen.)
Damit meine ich nicht zwingend eine tatsächliche Tabelle, sondern eher ein "Tabellenartiges"-System.
Ich schaue mal, ob ich da etwas sinnvolles zusammengebastelt bekomme.

Das mit den Immersiegen ist ne lustige Idee ;D fürchte nur, dass sie für so etwas nicht genug Zeit hat (berufstätige Mutter).

Hatten gestern Abend die erste Runde und wie es aussieht, dauert es wohl noch 2, vielleicht sogar 3, Runden bis die Kunst relevant werden wird. Habe also Zeit, um ein System aufzustellen.

Vermutlich läuft es tatsächlich auf einen größeren Fluff-"Anteil" hinaus. Ich hatte da im Sinn, dass zwar gewürfelt wird, aber die rollenspieltechnischen Elemente nur bedingt durch das Ergebnis (sofern die HW-Probe bestanden wird) beeinflusst werden. Herstellungszeit wird dann tatsächlich wie in meinem vorherigen Post beschrieben berechnet und unterschiedliche Mal-Materialen modifizieren die Probe (fände ich ganz schön, um der Spielerin einen Grund zu geben, seltenere Materialien zu sammeln).
Wert und und Wirkung der Bilder werden dann allerdings, wie ja schon von einigen von euch vorgeschlagen wurde, eher durch den rollenspielerischen Kontext beeinflusst.
Darunter würden dann u.A. Bekanntheit als Künstlerin des Charakters und verbale Beschreibung des Bildes fallen.

LG und einen guten Start in die neue Woche

//Werde euch auf dem Laufenden halten, vor allem wenn es dann auch in der Kampagne vorkommt.
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CK

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« Antwort #13 am: 13. August 2018, 14:09:30 »

Vielleicht doch nochmal über eine Regelung via Fluff nachdenken? Zumal dabei nette Sidequests sich ergeben könnnen, Aufhänger gibt es eigentlich genug, ihre Kunst "zum Thema" zu machen:

Ob nun die Romanze in Stadt XY mit einem erfahrenem Kunstsammler, die zufällige Sichtung ihrer Werke durch einen kunstvernarrten Neureichen, der weit bekannte Skandal um dieses eine Motiv von ihr, das Dankeschön Vitamin B eines zufriedenen Auftraggebers, die Verwechslung ihrer Werke mit denen eines berühmten Anderen, das zufällige Kennenlernen eines erfolgreichen Promikünstlers (Hilfe in der Not) - es gibt viele Mittel und Wege ihren künstlerischen Ruf nach für nach aufzubauen und ihre Werke "tatsächlich in der Welt" so immer bekannter werden zu lassen.

Sie muss ihre Kunst nur den richtigen Leuten zeigen, was man ja hier und da als Option (nur nicht zwingend, wer will schon 100% ne Romanze mit nem Kunsthändler) anbieten/ermöglichen kann (nur nicht zu offensichtlich - manchmal treffen sich halt nicht die richtigen) und Stück für Stück spricht es sich rum, wenn die NSC "den spirit ihrer Werke..." *würfel* "...auch raffen" *würfel*
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Camo

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« Antwort #14 am: 13. August 2018, 15:21:03 »

Zumal die Suche nach Materialien oder dergleichen auch Stoff für Abenteuer sein kann.

Ein Auftrag z.B. für ein religiöses Bild... für eine der vorgeschriebenen Farben benötigt sie aber eine Zutat, die man nur an einem bestimmten Ort findet oder natürlich teurer beim Händler kaufen kann und damit der Lohn aufgefressen oder überschritten wird. Als Tipp... lies mal nach, wie Farben früher hergestellt wurden, das ist nämlich ein sehr faszinierendes Thema für sich.

Aber ein spannendes Thema, muss ich sagen. Danke, dass du uns daran teilhaben lässt.
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