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Autor Thema: [Mythologyslayers] Toll trieben es die alten Römer - Ideensammlung  (Gelesen 1853 mal)

Camo

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Der Name ist noch nicht fix, aber was Besseres ist mir auf die Schnelle nicht eingefallen, sorry.

Worum geht es hier? Ich klau mal bei mir selbst:

Zitat
Pulp ist immer gut... und Horror ist im Endeffekt ja etwas, das man reinnehmen kann, aber nicht muss. Die antike Welt war in einzelnen Bereichen ja schon gruselig genug, ohne das man noch extra Grusel reinbasteln musste.

Hmmm... Grundsatz römisches Reich, Caesar wäre ein interessanter Standpunkt. Offiziell "beherrscht" Rom zwar alles, das hat aber in der Realität nicht viel zu sagen, die lokalen Herrscher (selbst die Senatoren unter ihnen) haben gern ihr eigenes Ding gemacht. Dazu hat man aktive Eroberungsfeldzüge.
Natürlich mit allen Mythen und Monstern, das wäre ja sonst langweilig.
Grundsätzlich gäbe es 2 Optionen... bei der ersten sind die SCs normale Leute aus allen möglichen Berufen, die in den Krams hineingezogen werden und dem dann so ähnlich wie die Scooby Doo-Gang nachgehen. Die zweite Option wäre, eine Art "römische Men in Black" zu bauen, eine Sondertruppe, die geheim bleiben muss und ihre Fälle auch möglichst ohne Aufsehen erledigen muss. Gerüchtehalber soll das beim Einsatz in Pompeji aus dem Ruder gelaufen sein, aber belegen kann das natürlich niemand.

Mal so eben aus dem Ärmel geschüttelt, das Setting hätte also wirkliches Potential. Und je nach Zeitpunkt ist das Angebot an Optionen sehr reichhaltig, denke ich. Und wenn man das richtig aufzieht, ist das auch für jeden Stil zu gebrauchen. Also mit oder ohne Horror, Verschwörungen oder Intervention der Götter, könnte man alles optional machen.
Natürlich wäre das auch mit Griechen machbar, ich denke aber, mit Rom sind die Optionen vielfältiger... zur Not könnte man sogar die (noch nicht wirklich bewiesene) These der Begegnung zwischen Rom und China auspacken... dann hat man wirklich mehr Optionen, als man bespielen kann, denke ich. ;)

Einfach mal Ideen sammeln...

Es braucht eine (zumindest grobe) Beschreibung, was das römische Imperium ist, wer und was da wann lebt. Dazu zumindest einen groben Zeitpunkt. Pompeji ging 79 n.Chr. unter, Gaius starb 44 v.Chr. durch einen Unfall mit Küchenutensilien... das passt leider nicht. Nach dem Ausbruch des Vesuvs wäre aber schick, um den platten Witz weiter oben mit Pompeji einbauen zu können. Damit wären wir bei der Regierungszeit von Vespasians Söhnen Titus (79–81 n.Chr.) und Domitian (81–96 n.Chr.), also den Flaviern und am Ende der frühen Kaiserzeit. Damit lässt sich arbeiten.

Weiterhin braucht man eine zumindest Umbenennung der Klassen, ein Bestiarium und ein oder zwei bis drei Ortsbeschreibungen, um Beispiele für das Setting zu geben. Götter und Mythen braucht man auch. Dann die optionalen Sektionen für Horror, "Legionaries in Black" und andere Optionen. Die Option mit China sollte da auch noch rein, auch wenn sie nicht wirklich belegt ist. Trotzdem ein nettes Gedankenspiel.
Das ist schon mal eine ganze Menge, denke ich... und ich hab das untrügliche Gefühl etwas vergessen zu haben.
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Zauberlehrling

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Klar vergisst du was: Alles was mit einem kleinen Dorf unbeugsamer Gallier zu tun hat,... (war aber klar, dass sie die Römer hier der Geschichtsfälschung schuldig machen und das einfach mal "vergessen"). ;)

Spaß beiseite: Diverse externe Gefahren - war danicht irgendwann eine gescheiterte langfristige Kolonisation von Britannien, mögliche "mystische" Probleme (sehr beliebt hier die Keltisch/Gälische Ecke mit Hexen usw.), Reichsteilungen, Völkerwanderungen, Tore zur Unterwelt - da fällt mir doch was ein, wenn ich das so schreibe. Kennst du das:

http://mazesandminotaurs.free.fr/
bzw.
http://mazesandminotaurs.free.fr/revised.html

Das ist ein Fanprojekt für DnD, das so tut als hätte Gygax nicht das Mittelalter sondern die Griechen/Römer als Vorbild genommen (DnD bzw. ADnD Verschnitt)
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Camo

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Ja, das kenne ich. Finde ich auch prima.

Reichsteilungen... waren die nicht etwas später? West- und Ostrom war meiner Erinnerung nach 395 n.Chr. - da wollte ich eigentlich nicht hin.

Und das kleine gallische Dorf - warum nicht? Könnte man auch als Option einbauen. Man könnte auch die "Legionaries in Black" Stoßtrupps in das wilde Germanien unternehmen lassen, um die geplanten Vorstöße der Legionen vorzubereiten.

Die Völkerwanderung ist auch etwas später, in der Spätantike, die um 284 n.Chr. beginnt. Die Plünderung Roms war auch nach 400 n.Chr.

Wenn man um 100 n.Chr. bleibt, hat man da noch ein recht übersichtliches Machtgefüge, zumindest an der Oberfläche. Zumal ich auch die Christianisierung Roms vermeiden möchte, die war etwa im 4. Jahrhundert n.Chr. - mit Gesetzen gegen "heidnische Kulthandlungen", einem Ausspähungsnetzwerk, das die Stasi neidisch gemacht hätte und der Vernichtung von Kunst und Kultur, die nicht dem neuen Glauben entsprach oder ihn sogar kritisierte. Das wäre für ein Spiel mit Monstern und Mysterien nicht ganz der richtige Zeitpunkt, denke ich.

Tore zur Unterwelt müssen aber natürlich sein, ohne geht das gar nicht! Und Götter... viele viele Kulte, aus vielen Ländern und Kulturen. Und wenn man dann etwas frivol werden möchte... in Afrika gab es nicht nur Ägypten als Zivilisation zu der Zeit!
Weniger bekannt dürfte das aksumitische Reich sein, das kushitische Reich (Anfang des ersten nachchristlichen Jahrhunderts haben die Römer versucht, das zu erobern, es gelang ihnen aber scheinbar nicht), aber auch der Rest Afrikas hat durchaus Reiche hervorgebracht, wie z.B. das Reich Kawkaw. Die Legionen mögen nie bis dahin vorgedrungen sein, aber eine Gruppe Abenteuerer, eventuell auf besonderer Mission der Kaisers... warum nicht? Material für hunderte von Kampagnen *schwelg*

Ist ja gut, ich nehm meine Tropfen gleich. ;)

Die Frage ist halt... was nimmt man als Anfang und womit stockt man später auf? Welchen Umfang soll das jeweils haben? Material ist - wie man sieht - für eine ganze Bibliothek da. ;)
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Ich seh schon - ich schicke dir Dzaarion vorbei - der ist Geschichtsstudent - ihr werdet es lustig haben ;)

Aaber: Ich werfe hier mal ein: NUR weil du dich auf 100nC mal festlegts, heißt das nciht, dass du dir nicht interessante Episoden aus der ganzen Historie raussuchen kannst - zumindest als Plot-Starter. Nur weil eine "Reichsteilung" droht, heißt das nicht, dass sie passiert. Oder eine Invasion. Oder die Anhänger einer seltsamen Sekte.

Pulp ist Pulp - man denke nur an Inglorious Basterds - Edelpulp zwar - aber historisch ist da nichtmal das setting zu 100%.
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Dzaarion

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Ich seh schon - ich schicke dir Dzaarion vorbei - der ist Geschichtsstudent - ihr werdet es lustig haben ;)

Ich hab die PN gerade schon rausgeschickt in der ich anbiete was ich bisher für meine Slayhistorical Settings zusammengetragen habe :D
Du kennst ja selbst schon einige der Ideen ;)

Camo

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Ich bin "nur" historischer Wargamer und mag Geschichte. Studiert hab ich das leider nie, was ich inzwischen sehr bedauere.

Und ja, natürlich kann man den ganzen Krams reinnehmen. Aber ich kenne mich... wenn ich mir kein Grundgerüst für eine Basis setze, wird das nix. Manchmal hab ich die Aufmerksamkeitsspanne eines oh schau mal, ein Eichhörnchen! ;)
Sprich erstmal die Pflicht, die Kür wird dann eh noch schräg, vermute ich mal ;)

Und die PN ist schon beantwortet. ^^
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Camo

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Hmmm...

Die Umbenennung der Klassen könnte so aussehen:

Kämpfer - Legionär
Späher - Sagittarius
Heiler - Sacerdos
Zauberer - Magus
Schwarzmagier - Striga (?) - eigentlich wäre Maleficus passender... aber laufen die öffentlich herum? Wäre es eventuell sinnvoller, die ganz wegzulassen? *grübel*


Und zur Einstimmung auf das Setting hier ein kurzer Auszug aus der Wikipedia:
Zitat
Vespasian (69–79) wird in der Historiographie als das völlige Gegenbild Neros dargestellt: Er war bodenständig, humorvoll und galt als gerechter Herrscher. In seiner Regierungszeit wurde der schon unter Nero ausgebrochene Aufstand in Judäa im Jahr 70 blutig niedergeworfen. Auch gegen die Germanen ging Vespasian hart vor, sicherte die Grenzen am Rhein sowie im Osten gegen die Parther, reorganisierte das Heer und sanierte die Finanzen. Und obwohl er gute Beziehungen zum Senat pflegte, zog er immer mehr Befugnisse an sich, ohne aber die Fassade der „republikanischen Ordnung“ niederzureißen. Die durch Herkunft mangelnde Legitimation der Flavier sollte durch öffentliche Bauten wie das Kolosseum und den Titusbogen hergestellt werden. Die überlieferte Hälfte seines Antrittsgesetzes (Lex de imperio Vespasiani), das wahrscheinlich in ähnlicher Form an seine Vorgänger verliehen worden war, kann in ihrer sogenannten diskretionären Klausel als Übertragung der absoluten Herrschaftsgewalt gedeutet werden, doch wird der schwierige Text auch anders interpretiert.

Nach seinem Tod regierten seine Söhne Titus (79–81) und Domitian (81–96) insgesamt erfolgreich. Titus’ Regierungszeit wurde vom Ausbruch des Vesuv und dem Ausbruch einer Seuche überschattet. Seine rasch eingeleiteten Hilfsmaßnahmen und seine Großzügigkeit sorgten jedoch dafür, dass sein Name in guter Erinnerung blieb. 81 verstarb Titus, und sein ehrgeiziger und teils zu Grausamkeit neigender Bruder Domitian bestieg den Thron, wobei Gerüchte aufkamen, dass er Titus vergiftet habe, die aber völlig unbewiesen sind; ohnehin zeichnen die Quellen ein düsteres Bild von ihm, das aber stark tendenziös gefärbt ist. Domitian knüpfte an die Germanienpolitik seines Vaters an und unternahm mehrere erfolgreiche Feldzüge. Obwohl bei Heer und Volk beliebt, regte sich aufgrund manch grausamer Handlung und seines autokratischen Regierungsstils (er ließ sich als dominus et deus, als „Herr und Gott“ titulieren) Widerstand bei Hofe, was schließlich im Jahre 96 zu seiner Ermordung führte. Eine ihm in älteren Darstellungen oft zur Last gelegte Christenverfolgung war eher regionaler Natur und keineswegs systematisch.

Eine (etwas zu große) Karte, damit man einen kleinen Überblick hat, um was es geht:
Aus der Wikipedia

Außerdem gibt es da noch das Projekt Orbis... im Endeffekt ein Navi für das alte Rom ;)
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Sintholos

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Ein Beispiel, wie du das vom Grund her aufziehen könntest, wäre hier am Beispiel eines an Japan angelegten Settings zu finden. Was es alles braucht um ein Setting vollkommen zu beschreiben, hast du meiner Meinung nach dort ganz gut zusammengetragen. Grundklassen, Heldenklassen, Clans, Kampfkünste, Angepasste Zauber und Talente, Ausrüstung,... alles dabei.

Gerade bei den Völkern kann man dann einiges drehen und auch Kulturtalente einbauen bzw. davon abhängige Sets zusammenstellen. Ein Parther aus den Ostprovinzen hat dann wahrscheinlich schon kulturell Zugriff auf alles was zum Reiten gehört, wie auch Sattelschütze, wogegen Gallier und Germanen eher leichte Fußtruppen und Angriffe aus dem Hinterhalt bevorzugen (zumindest gegen die eher schwer gepanzerten Römer).

Ein Aufhänger der sicher immer geht ist: werde Bürger Roms und erhalte Land, indem du im römischen Militär dienst. Welche Aufgaben dies beinhaltet, gibt dem SL dann eine Menge Spielraum um die Truppe in entfernte Länder zu schicken.
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Camo

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Guter Einwand, ja. Wobei ich nicht sicher bin, ob Magier bei der Truppe dienen. Andererseits... welcher Feldherr würde diesen Vorteil verschenken... hmmm...
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Sobald Magie ins Spiel kommt, wird es sowieso ein "alternatives" Setting. Wenn du ein "realistisches" willst müsstest du eigentlich alle ZAWs streichen - oder gerade mal Heiler zulassen. Aber RPG ohne eine Form von Magie/Superkräften etc. ist halt nicht jedermanns Sache.
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Antw:[Mythologyslayers] Toll trieben es die alten Römer - Ideensammlung
« Antwort #10 am: 24. Juli 2018, 13:36:38 »

Keine Fakten, das ist unfair. ;)

Aber ja, ich weiß.
Eigentlich wollte ich das so basteln, dass es ein Grundsetting gibt. Dazu kann man dann verschiedene Optionen hinzufügen, so dass im Endeffekt jeder den Hintergrund haben kann, den er mag. Sprich, wer den Teil mit den "Legionaries in Black" nicht mag, muss ihn nicht dazunehmen, es funktioniert auch ohne. Und wer eine Militärkampagne nicht mag und statt dessen eine Detektivkampagne will... funktioniert. Deswegen eiere ich so herum. ^^
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Antw:[Mythologyslayers] Toll trieben es die alten Römer - Ideensammlung
« Antwort #11 am: 24. Juli 2018, 14:19:06 »

Ich stimme aber zu, das zumindest feststehen muss, wie Magie in dem Setting eingebaut ist. Weiß die Welt das es Magie gibt oder nicht?
Wenn es echte Magier in der Spieler-Umgebung gibt wird die Welt auch entsprechend anders aussehen. Die Legion würde sich natürlich der Stärke von Magiern bedienen, ein Capsarius wäre dann ein Heil-Magier und kein profaner Sanitäter, die Thermen wären vielleicht magisch betrieben usw usw usw. Das würde ja grundlegend ins Setting eingreifen und man müsste alleine schon diese Klasse unterschiedlich aufbauen, das ist nichts was man einfach zu oder weglassen kann.

Bei meinem Nebenprojekt lasse ich die Magie außerhalb der Reichweite der Spieler. So verändert sich deren Welt nicht und das Setting an sich bleibt erstmal realistisch/"historisch". Erst wenn man sich außerhalb der bekannten Welt befindet im unerforschten Barbaricum bekommen es die Spieler mit Magie und Übernatürlichem zu tun.

Übernatürliches kann man in einem realistischen Setting theoretisch einfach weglassen, in einem mythischen Setting geht das nicht, wenn Teile der Welt darauf beruhen.

Camo

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Antw:[Mythologyslayers] Toll trieben es die alten Römer - Ideensammlung
« Antwort #12 am: 24. Juli 2018, 15:35:05 »

Hmmm... OK, man könnte das trotzdem als Option machen, das wäre aber aufwendig, da stimme ich zu. Zumal man dann einiges doppelt beschreiben müsste. Es wäre dann einfacher, das ganze magische Gedergel einfach wieder herauszubauen, wenn man es nicht mag.

OK, es gibt offiziell keine Magie. Natürlich abgesehen von göttlichen Wundern und Vorhersagen, jeder weiß, dass es die gibt, natürlich. Aber Magie, von Menschen gemacht... pfft, wer glaubt denn an SOWAS! OK, Hexenflüche... die gibt es natürlich. Jeder weiß, dass Hexen einem echt den Tag versauen können. Und die Barbaren pfuschen bestimmt auch mit unheiligen Mächten herum, weswegen man sie ja erobern muss, völlig logisch! Aber sonst kann ein Mensch keine Magie anwenden. OK, die Gesten gegen den bösen Blick, aber das ist ja keine Magie, das weiß man ja! Abergläubisches, dummes Volk, glauben an Magie... pfft! ;)
Inoffiziell kann es natürlich die Magieoption geben, was dann auch den Zwang, ihre Operationen geheimzuhalten bei den "Legionaries in Black" erklärt. Was nicht immer ganz gelingt, man denke nur an diesen bösen Lapsus in Pompeji oder dieses unschöne Schiffsunglück bei Antikythera, das gab einen bösen Anschiss von den Vorgesetzten!

Ich denke, das gefällt mir. ;)
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Antw:[Mythologyslayers] Toll trieben es die alten Römer - Ideensammlung
« Antwort #13 am: 24. Juli 2018, 15:44:50 »

Ich sag mal: Hintergründe für einen Zauberer bzw. Schwarzmagier, der sich auf Blitze versteht, könnte es ja als Priester/Geweihter/Auserwählter von Thor, Taranis, Donar, Zeus oder Jupiter durchaus geben. Nur dann sollte man darauf achten, dass die NPC der Spielwelt auch gerne in ihrer Ignoranz die Quelle der Magie, den Priester, aus Angst brennen sehen wollen. Ganz ohne magisches Feuer. Oder sich ein religiöser Kult um den SC bildet.
Mit Manasystem sollte man dann ebenfalls spielen, damit die Magier ihre Zauber nicht spammen können, wie das vielleicht ohne der Fall wäre.
Keltische Druiden sind ja auch etwas, was es wirklich gab und in anderen Stämmen als Ältester oder Weiser bezeichnet werden könnte.
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Camo

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Antw:[Mythologyslayers] Toll trieben es die alten Römer - Ideensammlung
« Antwort #14 am: 24. Juli 2018, 16:06:57 »

Richtig. Ein interessanter Gedanke, die Magie kommt nur von den Göttern (wenn sie denn kommt) und hat sich deswegen auch an das "Thema" des Gottes zu halten. Also komplett neue Spruchlisten. Hmmmmmm... klingt interessant.

Wobei nicht jeder Älteste Magie beherrschen muss. Ansonsten wüsste ich ganz gern, wann das losgeht bzw. wie lange ich noch warten muss. ;)
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