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Autor Thema: Modularer Dungeon aus Wandsegmenten  (Gelesen 4514 mal)

CK

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Modularer Dungeon aus Wandsegmenten
« am: 26. April 2018, 07:31:55 »

Ich habe - nach nicht mal zwei Wochen - einen fetten, modularen Dungeon, der nicht mal wirklich was gekostet hat   :) :thumbup:


Im Handumdrehen kann ich jetzt Räume, Gänge & Co aufstellen – es ist ein Fest!


(Entfernbare) Türen gibt es natürlich auch:






Auch ein paar Säulen habe ich mir gegönnt – kann man immer gebrauchen ;)


Da solch fließbandartige Arbeit schnell eintönig wird, habe ich mich an vielen der Wände ein bißchen ausgetobt – so gibt es kleine Nischen,..


…kaputte Regale,..


…eingefallene Mauern,..


…zerschlissene Wandbehänge,..




…vergessene Bretterbohlen,..




…alte Kleiderhaken…


…und jede Menge Kerzen  ;D


Insgesamt 60 Teile bilden mein Dungeon-Set – alles superleicht, da aus Hartschaum (bis auf die Türen).


Und Stauprobleme gibt es auch nicht wirklich^^





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Sintholos

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Antw:Modularer Dungeon aus Wandsegmenten
« Antwort #1 am: 26. April 2018, 07:38:04 »

Damn.  :o :o :o

Das erinnert mich direkt an die Zwergenregimenter, die noch auf Bemalung von mir warten.  :-X
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sico72

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Antw:Modularer Dungeon aus Wandsegmenten
« Antwort #2 am: 26. April 2018, 08:06:03 »

Hast du das gekauft oder selbst kreiert? Sieht super klasse aus.

CK

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Antw:Modularer Dungeon aus Wandsegmenten
« Antwort #3 am: 26. April 2018, 08:15:03 »

Alles selfmade, bis auf die Mat und das freistehende Mobiliar.
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Hugin

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Antw:Modularer Dungeon aus Wandsegmenten
« Antwort #4 am: 26. April 2018, 08:19:23 »

UNFASSBAR GIGANTISCH  :o :o :thumbup: :thumbup: :thumbup: :+1: :+1:
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sico72

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Antw:Modularer Dungeon aus Wandsegmenten
« Antwort #5 am: 26. April 2018, 08:20:53 »

Alles selfmade, bis auf die Mat und das freistehende Mobiliar.

Dann mach doch bitte mal ein Tutorial..... ;D

Sintholos

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Antw:Modularer Dungeon aus Wandsegmenten
« Antwort #6 am: 26. April 2018, 08:28:49 »

Alles selfmade, bis auf die Mat und das freistehende Mobiliar.

Dann mach doch bitte mal ein Tutorial..... ;D

Yeah, Basteln mit CK.  :thumbup:
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CK

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Antw:Modularer Dungeon aus Wandsegmenten
« Antwort #7 am: 26. April 2018, 09:08:23 »

Zitat
Dann mach doch bitte mal ein Tutorial..... ;D

Nichts leichter als das ;)

Benötigt wird:

Hartschaum (Styrodur & Co) - gibt es auf Baustellen oftmals für umsonst (Reste) bzw. im Baumarkt für 6-7 Euro die Platte
handelsüblichen Bauleim
Abtönfarbe
Cuttermesser (besser ein Heißdrahtschneider)



1. Der Prototyp

Zunächst gab es einen Prototypen:


Naja – zumindest wurde das erste Wandsegment von mir zum „Prototypen“ erklärt, nachdem ich feststellte, dass da noch erheblicher Verbesserungsbedarf besteht. Eckpfeiler und Zwischenwände sollten in jeder Reihe schon durchgehend gleichhohe Steine haben.


Nach etwas rumgeskizze und -gerechne hatte ich sogar einen richtigen Plan fertig, jetzt würde ich nur jede Menge Steine in drei verschiedenen Dicken (6mm, 7mm und 8mm) brauchen.

Also wurde der Heißdrahtschneider vorgeglüht.


2. Steinschneider

Ich weiss nicht, wie oft ich in dieser einen Woche den Heißdrahtschneider angeschmissen habe – zu oft auf jeden Fall. Wenigstens ist mir der Draht bei dem ganzen Projekt nur einmal gerissen.

Los ging es jedesmal mit ein paar flachen Platten in 6, 7 oder 8mm Stärke.
Daraus würden die Wandsteine entstehen.


Die Eckpfeiler bekamen eine Grundfläche von 2,5cm x 2,5cm.


Vor der nun folgenden Schneideorgie kam noch ein anderer wichtiger Schritt: Texturieren.
Alle Styrodurschnitte von mir mit Alufolie für eine steinartige Oberfläche eingedrückt.

Das hätte ich natürlich auch im Nachhinein – nach dem Klebevorgang – machen können, doch vom Prototypen her wusste ich, dass das a.) nicht so die stabile Angelegenheit ist, b.) die Druckstellen so leider steinübergreifend sein würden (die sollen ja nicht wie ein großer Felsen mit „eingemeißelten“ Ritzen aussehen) und c.) ich sicher hier und da was übersehen würde.

Also wurde vorher den Steinen Textur verpasst – und zwar nach für nach an allen Seiten, schließlich wollte ich später beim Verkleben nicht jedesmal nach der richtigen Oberfläche suchen.


Erst anschließend kam der Heißdrahtschneider zum Einsatz.


Waren ein paar Steinstreifen fertig, wurden deren Schnittseiten erstmal wieder mit der Alufolie bearbeitet. Je größer die zu texturierende Fläche, desto praktischer.
Nervig war das, schlicht und einfach von der Masse her.

Hinweis:
Ich empfehle Nachahmern daher, immer zwischen Schneiden und Kleben (siehe den nächsten Schritt) ab und an zu wechseln – ist besser für die Motivation (und wer will schon eimerweise die Steine sammeln).



Nachdem die frischen Schnittkanten ebenfalls optisch versteinert waren, ging es in die nächste Schnittrunde…


…und im Anschluß wurde wieder texturiert.

Klar, ich hätte damit natürlich auch bis zum Ende warten können, doch dann hätte ich jeden fummeligen Stein einzeln – Seite für Seite – texturieren müssen.
Neeeee.

Gleiches galt übrigens auch für die Eckpfeiler:
Nach dem Texturieren wurden die Blöcke in quadratische Scheiben von 6, 7 bzw. 8mm geschnitten, bis jeweils ein großer Plastikbecher voll damit war.


Zurück zu den Wandstücken zwischen den Eckpfeilern.
Wie schon bei meinem Friedhofsprojekt (das ich immer noch nicht vorgestellt habe, wie ich gerade mal wieder feststelle) wählte ich keine rechteckige Ziegelform für meine Steine, sondern verpasste ihnen ein quadratische Grundfläche von 1,5cm Kantenlänge:
So lassen sich die Steine später viel leichter stapeln, sehen von der Seite aber trotzdem wie rechteckige Ziegel aus.


Bei den Säulen habe ich dagegen von Anfang an eine bequemere – und vor allem eine hier benötigte stabilere – Bauweise gewählt:
So besteht jede Säulen-Etage nur aus zwei Steinen (einfach die 2,5cm Steine irgendwo nahe der Mitte halbiert), die dann bei jedem Stockwerk eine 90°-Drehung verpasst bekamen.



3. Leiming the Mauer

Schließlich ging es an den „Zusammenbau“ der Mauern. Um nicht immer wieder neu zu messen bzw. mich zu vertun/schräg zu kleben, hatte ich mir eine schienenartige Formvorlage (für 1x 20cm, 2x 15cm und 1x 10cm lange Wandteile) aus Styrodur gebastelt:


Diese wurde dann reihenweise mit Steinen gleicher Stärke gefüllt, anschließend kam Holzleim drauf und die nächste Steinreihe. Dank der provisorischen Führungsschiene und ihrer stützenden Funktion waren auch eingefallene Wandbereiche oder Nischen so leicht hinzubekommen.


Das Kleben ging eigentlich jedesmal ziemlich flott – bis mein Steinvorrat mal wieder aufgebraucht war:
Natürlich habe ich mir immer ein paar große Portionen Steine zurecht geschnitten, jedesmal sechs 0,4l Plastikbecher randvoll mit 6, 7 bzw. 8mm Wand- bzw. Pfeilersteinen. Solch eine Ladung reichte für ungefähr acht Wandsegmente ( = 2 gefüllte Schienen).


Hinweis:
Die Eckpfeiler wurden erst nachdem alles fertig war mit den Wänden verleimt, sonst hätte ich keine H-Form hinbekommen (siehe Bild).



4. Haltlose Türen

Statt selbstgezimmerter Türen wollte ich diesmal auf die „Dungeon Saga“-Exemplare von Mantic zurückgreifen, die ich mir irgendwann mal besorgt hatte.


Um diese habe ich dann einfach die Mauern herum gebaut (da Leim auf Plastik nicht hält, waren schlampige Kleckse auch kein Drama) und später die aufliegende Wand einfach abgezogen:
So können geschlossene Türen problemlos „geöffnet“ werden – wunderbar  :)



5. Details

Die Monotonie aus Schneiden und Kleben versüßte ich mir mit einigen Details (außerdem muss man geleimte Steine auch ab und an mal etwas antrocknen lassen).

Eingefallene Mauern, Nischen und gebogene Vertiefungen entstanden aus halbierten Steinen (quasi richtige Ziegel jetzt), später verpasste ich den Bruchstellen mit etwas Milliput noch „Bases“ für Schuttstellen aus Vogelsand.


Aus Styrodur „schnitzte“ ich Bretterbohlen, die ich hier und da an bereits fertige Wandsegmente klebte.


Auch dieses eingefallene Regal besteht aus einfachem Hartschaum.


Hier und da habe ich dann auch noch Stoffreste verwendet.
Zuerst wurden sie mit einer Schere auf alt getrimmt, dann mit Leim „aufgehangen“ und schließlich mit Leimwasser eingestrichen.


Immer wenn was fertig war oder Leim trocknen musste, wandte ich mich wieder meinem Heißdrahtschneider bzw. den sechs Plastikbechern zu.


6. Wandmalerei

Nach genau einer Woche „stumpfer“ Schneide- und Klebearbeit fiel mir auf, dass ich inzwischen schon mehr als genug Wandsegmente beisammen hatte – Zeit für die Bemalung!

Ein ganzer Hobbynachmittag ging (mal wieder) für die Grundierung drauf – 2/4 schwarze Abtönfarbe plus 1/4 Wasser sowie 1/4 Holzleim wurden angerührt und dann alle 60 Elemente eingefärbt (die Türen hab ich allerdings mit Spray grundiert).


Durch den Leimanteil in dem Gemisch ziehen sich die Trocknungszeiten und für das anschließende „Abstellen“ frisch bepinselter Teile kann man auch nicht alles auf einmal in Farbe tauchen, was den zeitlichen Aufwand einfach mal verdoppelt.

Hinzu kam noch das „Ritzenausbessern“ mit einem feinen Pinsel – durch die Einzelsteinkonstruktion gibt es immer wieder Nischen, Schlitze und Freiräume, wo noch immer Styrodur hell aufblitzt, was man aber im noch nassen Zustand bei Nicht-Tageslicht so gut wie gar nicht ausmachen kann.

Doch genug gejammert – irgendwann wurde ich halt fertig.
Anschließend kam die eigentliche Grundfarbe – ein Anthrazid aus 1/3 schwarzer und 2/3 weisser Abtönfarbe.


Danach gab es etwas Weiss zum Grundton dazu und es wurde trockengebürstet. Da ich nebenbei zur akustischen Beschallung ein YouTube-Video am Laufen hatte, hatte ich eine Zeitmessung – ganze 2h hat das erste Trockenbürsten gedauert…
…2 Stunden….
…für’s bloße Trockenbürsten..!
WTF?!


Naja, der zweite Durchgang mit einem abermals aufgehellten Grundton dauerte dann nur noch ’ne halbe Stunde – drauf geschissen letztendlich.


Nach dem zweiten Trockenbürsten beschloss ich: Enough is enough.
Reicht’s auch irgendwann einfach mal.


Schließlich verdünnte ich noch ein braunes und ein schwarzes Wash, um mit ihnen einzelne Steine zur optischen Auflockerung etwas einzufärben.


Tja, soviel dazu.


7. Letzte Schliffe

Schließlich mussten noch die Mantic-Türen und die diversen Details angemalt werden, aber das waren im Vergleich zur Vorarbeit nur noch Peanuts.


Und schließlich war ich fertig mit dem ganzen Zeug  :)


Fazit und Empfehlung

Insgesamt habe ich 10 Tage an diesem Dungeon gearbeitet, darunter zwei Wochenenden, an denen ich zwar nicht 24 Nonstop durchgeackert habe, aber einfach mehr Zeit hatte als an normalen Werktagen. Dank Styrodurspende und Zugriff auf vorhande Leim- und Farbvorräte habe ich gefühlt keinen Cent für dieses Projekt ausgeben.
Und es ging echt fix!

Ich habe ja nicht Non-Stop die Nächte durchgeackert, sondern nebenbei immer noch was anderes gemacht und alles einfach mal stehen lassen. Und dann nach nur einer Woche hatte ich die Schiene 12x gefüllt.

Und bei dem Ergebnis – kann ich nur jedem Interessierten empfehlen, ist alles nicht so wild.
Wechselt einfach immer etwas zwischen Schneiden, Kleben und Verzieren – das ist abwechslungsreicher und ihr habt ständig neue Ergebnisse, das pusht ganz gut.
Und haltet bloß Ordnung (Stichwort: Plastikbecher)!

Dann ist das alles ganz easy.

Ein lezte Warnung aber trotzdem noch an Nachbauer:
Laut meiner Hochrechnung habe ich über 4224 Steine verballert – ohne Styrodurschneider wird das ’ne ganz andere Kiste, es sei denn, man hat Hunderte von Cutterklingen parat und die Geduld eines Findlings.

Wobei – man weiss ja nie  ;)
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Skyclimber

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Antw:Modularer Dungeon aus Wandsegmenten
« Antwort #8 am: 26. April 2018, 09:51:04 »

Donnerlittchen, sehr augenschmeichelnd!  :+1: :thumbup:

Erinnert mich an die Zeit als ich mit Freunden ins HdR Tabletop einsteigen wollte. Nie wirklich etwas draus geworden, aber ein paar Waldläufer, Gondorianer und etwas Gelände müsste noch in der alten Heimat vor sich hin stauben… wenn man jetzt noch die Zeit dafür hätte würde ich glatt wieder einsteigen, zumindest für Dungeons!

Sieht echt genial aus!
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sico72

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Antw:Modularer Dungeon aus Wandsegmenten
« Antwort #9 am: 26. April 2018, 09:59:24 »

Okay, das ist viel Arbeit. Danke für das Tutorial. Mal sehen. Bock hätte ich schon drauf....

sico72

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Antw:Modularer Dungeon aus Wandsegmenten
« Antwort #10 am: 26. April 2018, 16:50:00 »

Warum machst du Leim in die Grundierung? Was bringt das?

...und ehrlich, ich bin immer noch völlig geflasht. Die Mauern sind ja nur 5 cm hoch. Auf den Bildern sieht das alles so groß aus.
Was für ein Fummelkram mit diesen winzigen Steinchen.  :thumbup:

Ich glaube ohne Heißdrahtschneider wird das bei mir nichts und so ein Teil kostet mal eben min. 70 €.

Aber die Techniken interessieren mich. Da probiere ich demnächst bestimmt mal was.

Assassinmaniac

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Antw:Modularer Dungeon aus Wandsegmenten
« Antwort #11 am: 26. April 2018, 17:26:45 »

Richtig cool, sobald ich einen Heißdrahtschneider besitze, wird das nachgebaut!  :thumbup:
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CK

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Antw:Modularer Dungeon aus Wandsegmenten
« Antwort #12 am: 26. April 2018, 18:17:04 »

Ich beschäftige mich mit Hartschaum und Geländebau schon über 20 Jahre und kann nur sagen, dass die Anschaffung eines Heißdrahtscheiders (der Proxxon für 80€) FÜR MICH die BESTE Hobbywerkzeuganschaffung in all den Jahren war. Das Ding erleichtert die Arbeit um gefühlt 10.000% und schafft einem das zehnfache an Möglichkeiten. Ist definitiv ne Überlegung wert, wenn man styrodurt.

@Leim:
Styrodur ist zwar stabil, aber leicht zu beschädigen. Der Leim in der Grundierung wird unsichtbar beim Trocknen und verleiht dem Ganzen eine Schutzschicht, die zumindest vor den üblichen Abnutzungsspuren schützt.
Der Leim ist auch hilfreich, wenn man mit Spraydosen weiterarbeiten will - der Leim versiegelt alles, dadurch kann das Lösungsmittel im Spray nicht mehr den Hartschaum schmelzen (was bei einer reinen Farbgrundierung passieren würde). Primär hier aber - da gar nicht gesprüht - als Schutz.

Die Mauersteine sind dadurch außerdem noch n Ticken schwerer (vor allem aber auch durch die Farbe) und geben durch die "Leimhülle" ein schönes, sattes, klangvolles Klack von sich, wenn man sie auf den Tisch stellt.
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SeoP

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Antw:Modularer Dungeon aus Wandsegmenten
« Antwort #13 am: 27. April 2018, 11:07:33 »

@Leim:
Styrodur ist zwar stabil, aber leicht zu beschädigen. Der Leim in der Grundierung wird unsichtbar beim Trocknen und verleiht dem Ganzen eine Schutzschicht, die zumindest vor den üblichen Abnutzungsspuren schützt.

Hinzukommt, dass der Leim dadurch auch eine Art Exoskellet für die Stellwände bildet.
Da CK hier mit einzelnen Steinen gearbeitet hat, gibt es keine internen Verbinder wie Zahnstocher oder Ähnliches, was dem Konstrukt auch auf Torsion Stabilität verleiht.
Somit schlägt man mehrere Fliegen mit einer klappe.
Als Tip: Es bietet sich dafür dann eine Grundiersession in der prallen Sonne an. Das verkürzt die Trocknungszeit immens! Und schön braun wird man dabei auch noch.

Da ich bei Geländebau auch etwas firm bin und wie CK bereits sagte: Ohne einen Heißdraht ist dieses Unterfangen eine harte Geißel!
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Antw:Modularer Dungeon aus Wandsegmenten
« Antwort #14 am: 04. Mai 2018, 13:29:15 »

Freunde von mir bauen auch mit Syrodor für Frostgrave, das sieht immer toll aus.
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"In den letzten zehn Jahren hat sich unser Territorium halbiert, mehr als zwanzig Siedlungen sind der Verderbnis anheim gefallen, doch nun steht eine neue Generation Grenzer vor mir. Diesmal schlagen wir zurück und holen uns wieder, was unseres ist.
Schwarzauge wird büssen."
 - Wychfinder General