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Autor Thema: [Spielbericht] Die Dragontooth-Gang (S* Roll20)  (Gelesen 2446 mal)

Agonira

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Antw:[Spielbericht] Die Dragontooth-Gang (S* Roll20)
« Antwort #15 am: 03. Oktober 2019, 22:33:57 »

Session Nr. 19, Das Wandern ist des Borgoz‘ Lust – auf zur Geschützstellung!

Dieses Mal sind wir seit Langem mal wieder vollzählig: Es macht „Plopp!“ und Captain Jason Keeley taucht neben Ada auf, die dieses Mal dafür aber nicht verschwindet.

Raktar verhört die beiden gefangenen Orks, da nur er sie versteht, denn sein sprachliches Niveau ist laut Würfelergebnissen ähnlich niedrig wie das ihre... Er wird von den Orks für ein Kind der „Vernichter“ gehalten, die vom Himmel gekommen sind, auf einer benachbarten „Kristallinsel“ (die mit der großen Kanone) leben und noch deutlich größer sind als Raktar. Unser Borgoz erweist sich als wahres Diplomatiegenie und bringt in Erfahrung, wie man sich standesgemäß auf Orkisch als Freund vorstellt: „Téjakar Oróka!“ für „Preiset die Orks!“. Außerdem erfahren wir, dass durch das Durchschreiten des „Geisterportals“ irgendwelche bösen, gefährlichen Geister geweckt werden, die sogar noch älter als die Zerstörer sind und vor denen die Orks große Angst haben.

Wir entscheiden uns, dass die Orks keine Gefahr mehr darstellen (sie haben uns als „die Stärkeren“ akzeptiert) und lassen sie wieder frei. Wir setzen unseren Weg durch den nördlichen Gang fort, der direkt zum Ausgang des Gebäudekomplexes führt. Draußen ist es bereits Nacht und wir können in der Ferne die Geschützstellung sehen. Unser Raumschiff ist allerdings weit und breit nicht zu sehen… es befindet sich tatsächlich auf einer ganz anderen Inselgruppe (nicht auf der Karte abgebildet). Eine Weile rätseln wir, wie wir auf die andere Insel mit der Geschützstellung kommen könnten, immerhin ist der Seeweg 5-6km lang …und als Nächstes rätseln wir, ob wir das überhaupt wollen…


Der Captain entscheidet, dass wir durch das Orklager und das Geisterportal zurück zu unserem Raumschiff Hyperion gehen, denn er hat keine Lust, mit einem selbstgebauten Floß von einem riesigen Meerestier gefressen zu werden oder zu ertrinken. Also steuert Ma’shajirr das Raumschiff in einem langsamen Tempo ca. 20 m über der Meeresoberfläche Richtung Geschützinsel. Das ist unsere Route:


Unterwegs werden wir vom imperialen Flottenträger im Orbit angepingt – sie haben uns auf ihren Scannern erfasst, scheinen also ein paar ihrer Systeme wieder zum Laufen gebracht zu haben. Sie nehmen allerdings keinen weiteren Kontakt auf, wahrscheinlich sind die Kommunikationssysteme noch nicht vollständig intakt.

Als wir die nordöstliche Insel passieren, werden wir von irgendwas anderem (nicht dem imperialen Flottenträger) erfasst und gescannt – vielleicht die Geschützstellung? Ada scannt dagegen, kann aber noch nichts in Erfahrung bringen. Wir fliegen weiter und bemerken, dass von der nordöstlichen Insel drei Raketen mit uns als Ziel gestartet werden. Ma’shajirr schwenkt den Kurs Richtung Zentrum zwischen den vier Inseln ab und gibt vollen Schub, um zwei der Raketen abzuschütteln, was ihm glücklicherweise gelingt. Die verbleibende dritte Rakete wird von Jason mittels Bordgeschütz auseinandergenommen. Eine der beiden abgehangenen Raketen zerschellt an der nordwestlichen Insel, aber die zweite heftet sich wieder an uns. Diesmal ist es Shantij, die mittels Bordgeschütz die verbleibende Rakete vom Himmel holt, während Ma’shajirr einen filmreifen Looping fliegt.

Unbeschädigt und ziemlich erleichtert erreichen wir die Geschützinsel. Bis zur Geschützstellung sind es von unserem Landepunkt aus noch ca. 12km durch unwegsames Gelände inkl. einer hohen Bergkuppe… Überall um uns herum „wachsen“ wieder diese blauen, leicht psionischen Kristalle aus dem Boden und an Bäumen hoch. Chrystal erkennt die Kristalle wieder und nennt sie „Elternkristalle“, wie Adas selbstprogrammierte Sprachsoftware mittlerweile erkennen kann. Unsere erste Schlussfolgerung: Chrystal ist ein Zerstörer. Doch wollen wir uns der Geschützstellung demnach feindlich oder friedlich nähern? Diskussionen über das weitere Vorgehen, dann hauen wir uns erstmal aufs Ohr und versuchen ein paar Stunden Schlaf zu bekommen – jetzt mitten in der Nacht wollen wir nicht raus in den Dschungel gehen… Die Nacht verläuft ruhig.


Am nächsten Morgen diskutieren wir weiter, was wir jetzt machen. Captain Jason hat keinen Bock, durch den Dschungel zu laufen. Er ist stattdessen dafür, einfach mit der Hyperion zum Geschütz hochzufliegen. Die Crew erinnert sich noch zu gut an den Schockmoment, als die Hyperion vom EMP-Stoß erfasst wurde, doch der Captain hat das scheinbar schon völlig verdrängt… Alle außer Jason sind nicht angetan von dieser Idee – weitere Diskussionen. Also macht Shantij irgendwann den ersten Schritt und steuert die etwa 2km entfernte Bergkuppe an, um von dort Richtung Geschützstellung zu spähen. Nach und nach schließen sich alle anderen Crewmitglieder an.

Während unseres Weges hören wir plötzlich ein lautes affenartiges Brüllen aus einiger Entfernung vor uns im Dschungel. Raktar kommt das Geräusch irgendwie bekannt vor, doch er kann es nicht so recht zuordnen. Vielleicht eine Art Urborgoz? Wir gehen weiter. Nach einer Weile antwortet dem Brüllen ein weiteres Brüllen in noch weiterer Entfernung. Als wir unseren Marsch weiter fortsetzen, bricht plötzlich etwas Großes aus dem Unterholz: Ein riesiger Borgoz! Raktar erinnert sich bei dem Anblick daran, dass manche mutierte Borgoz sich nicht wie gewöhnlich teilen, sondern ins Unendliche weiterwachsen, was gleichsam mit einer Abnahme ihres Verstandes einhergeht. An Diplomatie ist daher dieses Mal nicht zu denken! Wir gehen in Gefechtsstellung und eröffnen ohne Umschweif das Feuer.


Der Kampf ist dank der hohen Borgozregeneration des Ungetüms sowie seiner zwei Würfel in Angriff und Abwehr wirklich nicht einfach. Doch Raktar hält sich wacker an der Front und wir anderen schießen von allen Seiten auf den Riesenborgoz ein. Als der Gegner langsam in die Knie geht, ertönt das vorhin weiter entfernte Brüllen plötzlich deutlich näher… ein weiterer Riesenborgoz nähert sich!

Bestimmt sind diese Riesenborgoz die Zerstörer, von denen die Orks gestern gesprochen hatten. …womit Chrystal dann doch kein Zerstörer wäre, sondern noch etwas anderes. – Shantij hat während des jeweils zweiründigen Zielens mit ihrem Snipergewehr für den +8 Bonus auf Schießen eindeutig zu viel Zeit zum Nachdenken… ::)


Plötzlich geht Raktar mit -8 LK zu Boden – gerade noch so ohnmächtig und nicht tot! :o Ma’shjirr eilt zu ihm und heilt ihn umgehend. Hätte doch das S.T.I.L.L. letzte Runde nicht nur einen läppischen LK geheilt…! Gerade noch rechtzeitig setzt Ada den rettenden Schuss, der den Riesenborgoz ebenfalls in die Knie zwingt. Da wir Erfahrung mit Borgoz haben, wissen wir zum Glück, dass wir jetzt noch nicht aufhören dürfen, sonst regeneriert er sich einfach wieder voll! Wir schießen also munter weiter auf den bewusstlosen Gegner ein. Schließlich feuert Ma’shajirr den direkt an den Kopf des Ungetüms angesetzten Todesschuss ab. Erleichterung! Doch jeden Moment müsste der zweite Riesenborgoz hier ankommen… hitzige Diskussion, was wir als Nächstes tun. Raktar wird verarztet und regeneriert sich wieder voll. Wir versuchen uns im Unterholz zu verstecken. Raktar hinterlässt eine Haftmine an der Leiche, Ada platziert ihre Drohne in einiger Entfernung und Shantij zielt mit ihrem Snipergewehr.

Als der zweite Riesenborgoz ankommt, fällt uns sofort auf, dass er anders aussieht als der erste, denn er trägt aus Knochen gefertigte Kleidung und Schmuckstücke. Raktar springt aus dem Gebüsch und ruft ihm „Halt, Genosse!“ entgegen. Die Probe auf GEI+AU misslingt allerdings – dennoch glaubt Raktar an das Gute im Borgoz und meldet uns via Funk „Noch nicht verrückt!“. Der Riesenborgoz mustert Raktar mit einem Funken Intelligenz im Gesicht, dann macht er Kehrt und rennt weg. Wir bauen die Haftmine wieder ab und setzen unseren Weg Richtung Bergkuppe fort.

Etwa eine Stunde später erreichen wir unser Ziel, die Bergkuppe, und spähen den weiteren Weg und das Geschütz aus – das Geschütz sieht nicht aus, wie ein „klassisches“ Geschütz, eher wie ein klobiges Gebäude aus einem kristallinen Material. Um die Geschützstellung herum ist der Bewuchs mit den blauen Kristallen besonders stark. Auf dem Weg zur Geschützstellung können wir einzelne verteilte Ruinen im Stil von Valngress erahnen und am Südende der Insel sieht es so aus, als sei mal ein Raumschiff abgestürzt. Ada schickt ihre Drohne zum Raumschiffwrack und entdeckt in den Überresten Indizien, die für eine ehemalige Borgozbesatzung sprechen. Wir vermuten daher, dass ein Borgozfrachter hier abgestürzt ist, ein paar der Besatzungsmitglieder überlebt haben und dann auf der Insel mutiert sind – vielleicht aufgrund der psionischen Strahlung der blauen Kristalle.


Ada schickt ihre Drohne als Nächstes Richtung Geschützstellung. Als sie noch etwa einen Kilometer von der Geschützstellung entfernt ist, bricht plötzlich der Kontakt ab – wir vermuten eine EMP-Aura.

Plötzlich entdecken wir einige Jäger des imperialen Flottenträgers, die aus Richtung der südöstlichen Insel nah über der Wasseroberfläche Richtung Geschützinsel geflogen kommen – die machen uns nach!


Nächstes Mal werden wir dennoch weiter die Geschützstellung ansteuern, in der Hoffnung, dass die imperialen Soldaten unser Raumschiff nicht finden oder es gar gezielt ansteuern. Schließlich müssen wir auf jeden Fall Adas Drohne wieder einsammeln! Außerdem wären wir ohnehin nicht mehr rechtzeitig bei der Hyperion, für den Herweg haben wir ja immerhin schon gut zwei Stunden gebraucht…