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Autor Thema: [Spielbericht] Die Dragontooth-Gang (S* Roll20)  (Gelesen 9108 mal)

Agonira

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Antw:[Spielbericht] Die Dragontooth-Gang (S* Roll20)
« Antwort #30 am: 16. April 2020, 21:39:07 »

Session Nr. 26, Flucht von Shanty

Als er wieder am Steuer der Hyperion sitzt, scheint Ma’shajirr wieder ganz der Alte – wie ein Spitzen-Pilotenass manövriert er uns in einem Zickzackmuster auf niedriger Höhe pfeilschnell aus dem direkten Schussfeld des imperialen Trägerschiffs. Allerdings verfolgen uns dennoch zwei Torpedos, Captain Jason Keeley und Shantij eröffnen das Feuer auf sie. Jason erwischt den ersten der beiden Sprengkörper. „Super Schuss, bitte noch so einen!“, ruft Shantij ihm zu, die ihr Ziel zwar getroffen, aber nicht zur vorzeitigen Explosion gebracht hat. Jason tut, wie ihm geheißen, und schießt im nächsten Moment auch die zweite Rakete ab, kurz bevor sie die Hyperion erreicht. Wir werden ordentlich durchgeschüttelt, sind die Torpedos aber immerhin los.

Allerdings tauchen im nächsten Moment vier imperiale Raumjäger auf, die uns bald einholen werden. Ma’shajirr steuert die Umlaufbahn von Shanty an und wir starten die Sprungberechnung, um den Raumjägern zu entkommen. Sie sind noch vier Clicks von uns entfernt.


Als zwei der Jäger auf zwei Clicks herankommen, eröffnen Jason und Shantij erneut das Feuer. Diese Mal ist es Shantij, die einen der Jäger mit einem einzigen Treffer abschießt, als sich dieser auf 0 Clicks nähert (gerade vor dieser Session beim Stufenanstieg Bordschütze gelernt und damit einen Schießenangriff mit Fieser Schuss und Schrotter auf PW 28 ausgeführt, mit Immersieg PE 24, halbierte Abwehr – BÄM! 8 ) ). Allerdings kommen im nächsten Moment zwei Raumjäger auf 1 Click Entfernung und einer auf 0 Clicks an uns heran. Wir stehen von allen Seiten unter Beschuss und werden schwer getroffen: Kritischer Treffer – unser Schildgenerator wird beschädigt – und 19 Schaden auf die Strukturpunkte (insg. 50)! :o Ohje…


Ada hechtet in den Maschinenraum, um unseren Schildgenerator wieder zum Laufen zu bringen, Raktar nimmt im Cockpit ihren Platz an den Scannern ein. Ma’shajirr bricht die Sprungberechnung ab. In der Folgerunde sind alle drei verbleibenden Raumjäger in Dogfightdistanz und unser SL würfelt einen Immersieg nach dem anderen. Wir werden 2x mit 16 Schaden getroffen und wehren passabel ab, die Hyperion sackt auf 20/50 Strukturpunkte.

Zum Glück bekommt Ada den Schildgenerator sofort wieder zum Laufen und beim ersten Regenerationswurf werden 11/15 Schildpunkte wiederhergestellt – puh, ein kleiner Puffer. Ma’shajirr fliegt eine Fassrolle nach der anderen, um uns etwas schwerer zu treffen zu machen. Der nächste gegnerische Schuss setzt unsere Schildpunkte wieder auf 0, wir können den Strukturschaden aber zum Glück erfolgreich abwehren. Ma’shajirr – dieser Teufelskerl! – weicht dem zweiten Schuss geschickt aus. Außerdem zerschießt er während einer Fassrolle einen der Raumjäger – bleiben also noch zwei!


Die Immersiegserie des SLs geht weiter: Kaum einer unserer Schüsse kommt durch die gegnerische Abwehr, lediglich Jason kann einen Treffer landen. Zwar werden regelmäßig unsere Schilde auf 0 geschossen, aber immerhin kommt kein weiterer Schaden auf unsere Hüllenpanzerung durch. In den nächsten beiden Runden feuert Ma‘shajirr mit zwei Immersiegen zurück und beschädigt damit den Antrieb eines gegnerischen Schiffes. Gemeinsam zerschießen Jason und Ma’shajirr den dritten von vier Raumjägern und Shantij setzt mit einer 20 auf dem zweiten Würfel den letzten Schuss auf den vierten Raumjäger. Puh, geschafft – was für ein Raumkampf!

Wir springen zunächst zum Rand des Systems „Rotes X“. Da uns niemand zu verfolgen scheint, springen wir als Nächstes zur altbekannten Raumstation Scorthook-3. Dort lassen wir die Hyperion reparieren und gehen etwas shoppen. Ada versucht sich erfolglos am Granatenbau für Raktar… wesentlich erfolgreicher verzockt sie im Anschluss einige von Raktar für potenzielle weitere Granaten spendierte Credits, was ihn veretändlicherweise ziemlich sauer macht.

Beim nächsten Mal wollen wir herausfinden, wo wir eigentlich hinmüssen, um den wandernden Mond aufzuhalten.

Agonira

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Antw:[Spielbericht] Die Dragontooth-Gang (S* Roll20)
« Antwort #31 am: 23. April 2020, 21:50:00 »

Session Nr. 27, Mondrecherche und explosive Neuigkeiten

Wir verbringen etwas Zeit auf Scorthook-3, um über den wandernden Mond zu recherchieren und anhand seiner zwei bekannten Aufenthaltsorte, von denen wir bereits wissen (rote Xse), seine potenzielle Route zu tri…. duo-angulieren (die grüne Linie). ::) Wir stoßen zudem auf einige Meldungen zu Sichtungen eines seltsamen wandernden Himmelskörpers, die manchmal auch noch mit Angriffen von Steinmonstern in Verbindung gebracht werden (rote Kringel) – sehr verdächtig, Steinmonster haben wir ja auch schon häufiger getroffen. Also packen wir unsere Siebensachen und wollen uns auf den Weg zum dunkelroten Planetensystem, „Zi“ machen, wo der „Todesmond“ zuletzt gesehen worden sein soll.


Beim Starten des Raumschiffs fällt Ada allerdings auf, dass sich etwas an das Energiesystem des Schiffs gehangen hat und unserer Hyperion Saft raubt. Sie geht der Sache auf den Grund und kann in den Aufzeichnungen der Überwachungskameras sehen, dass ein Mechaniker der Station, der zufälligerweise auch in der Kirche Aeons aktiv ist, einen Sprengkörper an den Antrieb der Hyperion gebaut hat, als das Schiff vom letzten Gefecht repariert worden ist. Alle außer Ada verlassen das Schiff, als sie versucht, die Bombe zu entschärfen. Das misslingt ihr allerdings und die Bombe geht hoch – Ada überlebt gerade so mit 1 LK! :o Unser Antrieb ist damit schwer beschädigt und eignet sich nur noch für sehr kurze Distanzen… nicht nur Ada ist stinksauer.

Zum Glück kennt Ada den Bombenleger aus ihrer Zeit vor der Dragontooth-Gang und weiß sogar, wo er wohnt. Er ist ein Avari und wird von allen „Stew Willowbees“ genannt, denn sein avarischer Name – Xayideenialada – ist unaussprechlich und seine Frisur… nun ja, erinnert an einen Brokkolieintopf. ::)


Noch immer stinksauer machen wir uns auf zu Stews Wohnung. Ada bricht ein und durchsucht sein Einzimmerapartment. Sie findet allerdings nur Avarikram, Erde, UV-Lampen, Dünger und so weiter. Wir hecken einen Plan aus: Raktar und Shantij bringen sich in bzw. nahe der Wohnung in Stellung, wo sie auf Stew warten. Ada bleibt ebenfalls an der Wohnung, kontaktiert aber erst einmal den Chef der Station – Charles – und versucht, Stews Bewegungsdaten zu bekommen. In zwei Stunden sollte Stew Feierabend haben, er arbeitet heute am anderen Raumdock der Station.

Ma’shajirr startet unterdessen die Hyperion und täuscht eine Explosion vor, setzt einen Alibi-Funkspruch an Scorthook-3 ab und landet auf einem nahen Asteroiden. Chrystal ist auch bei ihm. Kurze Zeit später sind überall auf Scorthook-3 die Breaking News zu sehen: Auf de Hyperion habe sich kurz nach dem Start ein Unglück ereignet, ein Bergungsteam sei zum Schiffswrack unterwegs.

Jason, der in der Nähe der ÖPNV-Station Ausschau nach dem Bombenleger Stew hält, kann zu dessen normalen Feierabendzeit beobachten, wie er sich auf den Nachhauseweg macht.

Als der Avari zuhause ankommt, springt Raktar ihn an und hält ihn fest. Ada zielt auf das, was bei einem Menschen das Knie wäre, und drückt ab. Stew schreit telepathisch vor Schmerz auf. Er gibt zu, dass er von einem anderen Avari namens Tavuaradiriel beauftragt worden ist, die Bombe zu legen. Er sagt, er habe das „für das Wohlwollen der Götter getan“. Bei seinem Auftraggeber handelt es sich um einen Prediger Aeons. Weiterhin finden wir heraus, dass die Kirche Aeons Chrystal als „Dämon“ ansieht und der Bombenangriff nicht uns, sondern ihr galt. Der Dämon wolle die „Transzendenz“ der Anhänger Aeons verhindern – okay, damit bestätigt sich unsere Vermutung: Die Anhänger Aeons sind allesamt Spinner!

Die immer noch stinksaure Ada und der ohnehin sprengstoffvernarrte Raktar sprengen Stew und seine ganze Wohnung in die Luft, dann machen wir uns aus dem Staub. Wenig später wird in den Breaking News von einer weiteren Explosion – dieses Mal in den Wohnblocks – berichtet… hoffen wir, dass Adas gute Beziehungen zum Stationschef Charles ihn keine für uns ungünstigen Schlüsse daraus ziehen lassen…

Nächstes Mal werden wir Stews Auftraggeber Tavu einen Besuch abstatten.

Blakharaz

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« Antwort #32 am: 24. April 2020, 13:51:13 »

Wir sind echt schon bei Session 27? (na gut, die sind immer recht kurz, aber trotzdem...)
Dann muss ich mir langsam Gedanken um eine Jubiläums-Runde zum 30. machen...
Gespeichert

sico72

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Antw:[Spielbericht] Die Dragontooth-Gang (S* Roll20)
« Antwort #33 am: 28. April 2020, 20:40:31 »

Wie immer ein super Spielbericht.

Agonira

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« Antwort #34 am: 11. Mai 2020, 21:37:16 »

Session Nr. 28, Flucht von Scorthook-3 – oder doch nicht…

Als wir uns nach dem Auftraggeber des Anschlags umhören wollen, stellen wir fest, dass wir auf der Station gesucht werden, denn eine Überwachungskamera hat Ada und Raktar nahe des Explosionsorts aufgenommen. Wir entschließen uns, so schnell wie möglich von der Station zu verschwinden. 1.800 Credits kosten die notwendigen Ersatzteile, die wir noch mitnehmen müssen, um die Hyperion unterwegs reparieren zu können. Da der Captain und Shantij noch nicht mit Bild gesucht werden, besorgen sie die notwendigen Ersatzteile. Bei der Verhandlung kommt Shantijs altes Stripperinnenoutfit zum Einsatz, was uns 200 Credits einspart.

Als wir starten wollen, wird uns allerdings keine Starterlaubnis erteilt. Stattdessen werden wir aufgefordert, uns zu einer Befragung aus dem Schiff zu begeben. Zähneknirschend folgen wir der Anweisung und werden befragt. Wir drehen es so, dass zwei Attentate auf uns verübt worden sind. Zuerst die Sprengfalle und dann der vermeintliche Selbstmordattentäter im Wohnviertel. Wir können dem Söldner der Behörde glaubhaft machen, dass wir Angst um unser Leben haben und bis zur Freigabe auf der Hyperion bleiben. Unser Schiff wird durchsucht und unsere weiteren Aussagen aufgenommen. Nach der Überprüfung lautet die offizielle Aussage der Stationsbehörde, dass der Avari sich tatsächlich selbst in die Luft gejagt hat, und uns ein Schadensersatz von 1.300 Credits zusteht. Wohooo!

Während der Wartezeit haben wir ein paar wertvolle hyperionische Schmuckstücke über Kleinanzeigen verkauft und einen neuen Prospektorenauftrag erhalten: Ein radioaktives Mineralienvorkommen auf einem Wüstenplaneten – zufälligerweise im System Zi, wo wir ja ohnehin hinwollten – soll abgebaut werden. Uns wird als Anlaufpunkt ein befestigtes Lager nahe des Mineralienvorkommens empfohlen. Wir decken uns mit Vorräten und Strahlenschutzanzügen ein und fliegen los.

Agonira

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« Antwort #35 am: 13. Mai 2020, 12:33:10 »

Merkposition fürs nächste Mal: Ada soll uns mal noch mal auf psionische Strahlung untersuchen. Als wir das das letzte Mal nach dem Kampf mit den imperialen Truppen nach der Geschützstellung gemacht haben, hatten Chrystal und die Imperialen keine Strahlenwerte, wir dagegen schon. Könnte ja sein, dass von Chrystal Strahlung ausgeht, oder? Da wir nun schon ein paar Wochen (??) mit ihr unterwegs sind, müssten dann unsere Werte jetzt höher sein als auf dem Planeten Shanty. Nur so ein Gedanke.  ::)

Agonira

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« Antwort #36 am: 26. Mai 2020, 22:26:38 »

Session Nr. 29, Uranbergbau auf Zi-3

Wir landen auf Zi-3 an einem verlassenen Minenlager – alles ist verstaubt und alt, aber noch nutzbar. Es gibt eine Landeplattform, ein Kommandozentrum mit der Steuerung der Lebenserhaltungssysteme, ein Messe- und Schlafsaalgebäude, einen Technikraum mit Energierückspeisung, einen kleinen Kommunikationsturm (interplanetar nur Notsignale mittels Beacon), eine automatisierte Raffinerie, leichte Bergbaugerätschaften, einen Zaun mit blickdichtem Leichtmetall sowie vier Geschütztürme im Perimeterbereich.

Nordwestlich des Prospektorenlagers klafft ein riesiger Spalt im Wüstenboden. Nordöstlich des Prospektorenlagers wachsen seltsame Staubpilze, die von ekligen unterarmlangen Gliederfüßern bewohnt und von anderen (größeren) Wesen angefressen worden sind. Etwas weiter im Osten liegt der gesuchte Tagebau.


Wir fliegen mit der Hyperion rüber zum Tagebau und laden den Bohrungsmech ab. Ma’shajirr und Raktar bauen Erz ab. Der erste Tag ist sehr ertragreich, die Folgetage sind nicht ganz so gut. Nach vier Tagen haben wir etwa ein Viertel der vom Auftraggeber geforderten Menge Uran beisammen. Nach einer Weile stoßen wir beinahe auf einen unterirdischen Hohlraum, aber Adas kontinuierliche Scans können uns vorm Einstürzen bewahren. Wir bohren an einer anderen Stelle weiter.

An Tag 6 entdeckt Shantij am gegenüberliegenden Tagebaurand in etwa 450 m Entfernung in östlicher Richtung eine Xerxdrohne, die uns auf jeden Fall gesehen haben muss. Shantij zielt und schießt den Xerx mit Unterstützung durch Jason am Bordgeschütz der Hyperion ab – vielmehr pulverisiert Jason die Drohne. Adas Scans ergeben, dass in einiger Entfernung weitere Xerxdrohnen vorhanden sind, sich aber nicht in unsere Richtung bewegen, sondern den Wüstenboden durchgraben. Ma’shajirr, Ada und der Captain fliegen mit der Hyperion rüber, um sie allesamt abzuknallen, bevor sie sich möglicherweise noch vermehren können. Raktar und Shantij bleiben zurück – Raktar zum Abbauen, Shantij als Wache.

Raktar merkt plötzlich ein Beben unter sich und alarmiert die anderen. Ma‘shajirr steuert die Hyperion zu Raktar und Shantij zurück, lädt die beiden sowie den Bohrungsmech ein und wir ziehen uns erstmal zum Prospektorenlager zurück (die Drohnen hören bestimmt grad eine Stimme säuseln „Ihr habt nicht genug Mineralien“). ;D Als wir im Lager angekommen sind, ist am Tagebau genau an der Position, an der gerade noch die Hyperion stand, eine riesige Staubwolke zu sehen. Adas Scanner zeigen eine gewaltig große Xerxlebensform. Wir halten mit den Bordgeschützen drauf – eine riesige Explosion ist zu sehen, das Vieh patzt bei der Abwehr (die mit drei Würfeln gewürfelt wurde) und ist immer noch nicht tot! Im nächsten Moment verschwindet der Riesenxerx wieder im Boden und hinterlässt einen riesigen Krater. Wir diskutieren ein paar mögliche weitere Vorgehensweisen (Weiter abbauen? Abbau abbrechen? Dem Xerx nachstellen?), sind uns aber uneins… die Entscheidung vertagen wir auf das nächste Mal.