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Autor Thema: [Spielbericht] Herr der Ratten  (Gelesen 754 mal)

fatpunk

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[Spielbericht] Herr der Ratten
« am: 22. November 2017, 00:16:50 »

Dann will ich mal berichten wie unser erstes Spiel gelaufen ist. Trotz aller Schwierigkeiten und Fehler, die ich als Spielleiter gemacht habe hatten wir viel Spass.

Im Allgemein http://s176520660.online.de/dungeonslayers/forum/index.php?topic=9428.0Thread hatte Ich ja im Vorfeld gefragt ob ein Spiel zu dritt möglich ist und ob es als Familie zu spielen ist.

Mit den ganzen guten Tips und der vorgeschlagenen Musik als Playlist haben wir uns dann am Wochenende auf ins erste Abenteuer gestürzt.
Anmerkungen zu meinen Erfahrungen als Spielleiter sind am Ende des Textes in kursiv zu finden.

Der Herr der Ratten

Kampfzwerg Okza traf als erstes in Brempens Taverne ein und begnügte sich erstmal nur mit einem Wasser. Kurz darauf kam auch die Elfenspäherin Aloorah dazu. Es dauerte nicht lange und Aloorah und Okza waren in ein Gespräch vertieft wo sie denn herkommen und was Ihre Motivation ist durch die freien Lande zu Reisen. Auf Nachfrage empfohl Brempen das Hausgericht Stallkäse mit Wasser. Das kam Aloorah doch ziemlich merkwürdig vor und So erzählte Brempen von seinem Problem im Bier und Weinkeller.

Die beiden Abenteurer fackelten nicht lange,nahmen den Auftrag an und stapften mit gezogener Waffe und einer Fackel, die Brempen den beiden mitgegeben hat in den Keller des Wirtshauses. Man hörte zwar hinter den Fässern etwas rascheln aber die Biester zeigten sich erst als Ozak mit seinem Breitschwert ein Bierfass zertrümmerte. Schon die ersten Ratten brauchten etwas zeit und fügten dem Zwerg etwas Schaden zu, da sie doch sehr flink waren.
gewarnt von dem ersten Kampf horchte man jetzt durch die Tür (Ich weiss es gibt eigentlich keine Tür auf der karte)  zum Weinkeller und erspähte die beiden Riesenratten, die direkt auf die Tür zustürmten. Gerade noch rechtzeitig konnte Aloorah die Tür zuschlagen und stemmte sich davor. Da die Ratten nicht von der Tür ablassen wollten, schmiedeten die beiden den Plan die Tür einen kleinen Spalt auf zu machen damit der Zwerg mit seinem Schwert durch die Tür stechen konnte in der Hoffnung die Ratte zu treffen.

Der Versuch schlug fehl und Okza verlor sein Schwert. Also überlegten Sie sich die tür nur kurz auf zu machen, eine Ratte rein zu lassen und mit einem Tritt zum Kampfzwerg zu befördern, der sie dann ins jenseits schicken sollte. Unter hohen Verlusten schafften sie so beide Ratten.

Die Heilkräutern schlugen nur zu 50% an. So das die beiden relativ angeschlagen den Tunnel am Ende des Weinkellers entdeckten und reinkrabbelten. Am anderen Ende angekommen fanden die Zwei Helden sich in einer Folterkammer wieder. Nachdem man die Umgebung genau inspizierte konnte der Zwerg der Versuchung nicht widerstehen und packte das Skelett an, welches noch auf der Folterbank lag. Der folgende Kampf war sehr hart und der Zwerg Okza wurde zuerst bewusstlos geschlagen. Die Fernkämpferin Aloorah konnte das Skelett noch auf 1 LK runterkämpfen bevor auch Sie ins land der Träume befördert wurde. So angeschlagen hatte das Knochengerüst besseres  zu tun als die bewusstlosen Kämpfer zu fleddern.
So passierte es das Aloorah nach einiger Zeit wieder zu Bewusstsein kam, Ihren Bogen spannte und dem Skelett das restliche Pünktchen Leben auch noch zu nehmen. Sie weckte Okza auf und die beiden beschlossen die Tür zum Gang erst einmal zu verriegeln und dem Gastwirt von seinem unheimlichen Keller zu berichten. Außerdem wollten die beiden kein Stück weiter gehen ohne von ihm noch Gratis Heilkräuter und Tränke zu bekommen. Außerdem sollte der Wirt mitkommen und zumindest die Fackel halten.
Das konnte der ängstliche Wirt allerdings noch abwenden, dafür versorgte er die beiden mit ein paar Kräutern und den eigentlich für den absoluten Notfall hinter der Theke gebunkerten Heiltränken.

Aloorah wollte jetzt an der Oberfläche nochmal gucken ob man oben noch Reste einer Burg oder ähnlichem sehen konnte, aber es stand dort nur ein Haus wie jedes andere im Dorf. Dort angeklopft und den Bewohner "Jupp"(anm. des Spielleiters: "Ja ich weiß sehr un atmosphärischer Name aber spontan komme ich nur auf so einen Scheiss :-)) gefragt ob man den Keller inspizieren könnte, war allerdings nichts auffälliges zu sehen.

Mit neuen Heilkräutern ausgerüstet gingen die beiden wieder zurück in den Folterkeller. Als erstes ging es einen langen Gang entlang an dessen Ende das Skelett eines Helios Paladin lag. Der gute hatte es damals beim Kampf gegen den Rattenkult nicht mehr rechtzeitig raus geschafft und hinterließ auf einem Zettel eine Botschaft die die Abenteurer aufklärte, wo sie sich eigentlich befinden. (Einleitungstext modifiziert.)

Ozak steckte sich das magische Kurzschwert ein, mit der rostigen Rüstung des Paladins konnte man leider nichts mehr anfangen.
Im Waschraum nebenan entdeckte man den Durchgang durch den man schon ein paar Spinnennetze sehen konnte. Die Zisterne wurde allerdings nicht untersucht.Also gingen die beiden zurück um die Türen rechts der Folterkammer zu inspizieren. In dem Arbeitszimmer konnten die beiden nichts weiter finden. Zu Ihrem Glück waren dort keine Gegner, dafür aber 3 verzauberte Roben in der Kleiderkammer.

Da es sowieso ziemlich kalt war haben beide direkt je eine Robe angelegt, während die dritte zum verkauf im Rucksack verstaut. Von der Umkleidekammer aus wurde das Gänge system untersucht. Man bemerkte die Ratten in den Spinnweben und schnitt sie raus um sie bei  Brempen für Geld einzutauschen, den Gang zurück in den Weinkeller und am Ende leider auch die Monsterspinne. Bevor diese aber zuschlagen konnte, machten sich die beiden aus dem Staub. Auch hinter der Tür am Ende des langen Ganges, welches sich als Schlafzimmer raus stellte, konnte man Ratten hören. Da sie vom Kämpfen genug hatten, ging es weiter die Treppen herunter. Die Wände waren mit den Fresken des Rattengottes verziert. An der Tür am Ende der Treppe bemerkten die beiden wieder Spuren von Ratten und als sie durch die löcher in der Tür lugten konnten sie noch 4 Riesenratten entdecken.
Da kam den beiden eine Super Idee. Der Wirt hatte ja am Anfang des Abenteuers den Stallkäse angepriesen und die Monsterspinne hatte bewiesen das Sie Ratten besiegen konnte. Also holten Sie sich von Brempen seinen gesamten Vorrat an Stallkäse, verschlossen mit den Trümmern aus dem gang das Loch in den Weinkeller und die Umkleide und legten Käse Spuren vom Schlafraum und der Halle bis ins Höhlensystem der Monsterspinne. Diese machte auch ganze Arbeit und besiegte die 6 Ratten ohne Probleme.

Der Weg durch den Schlafraum in die Waffenkammer war jetzt frei und die beiden rüsteten sich mit Helm, Langschwert und Metallschild aus um die große Halle zu untersuchen. Dort angekommen dauerte es nicht lange bis der Zwerg mit dem Knauf seines Breitschwerts auf die 2m hohe Statue einschlug. Daraufhin wurde sie zum leben erweckt und die beiden sahen sich einem riesigen Lehmgolem gegenüber. Mit Ach und Krach konnten Sie sich in einen Gang retten und beschlossen Brempen erstmal nichts von der Monsterspinne und dem Lehmgolem zu erzählen. Schließlich konnten die beiden Ungeheuer ja nicht ins Wirtshaus eindringen, da sie zu groß dafür waren.

Bei Brempen angekommen zeigte man ihm die Ratten vor die man in seinem Keller bekämpft hatte und zusätzlich die aus dem Netz geschnittenen. Der preis konnte auf 2 Silber für normale Ratten und 6 Silber für Riesenratten hoch gehandelt werden. Die Ratten die die Monsterspinne besiegt hat, konnte man sich nicht mehr holen. Freie Kost und Logie gab es obendrauf. Die Nacht nutzen die beiden zum Stufenaufstieg, auch wenn man nicht ganz zufrieden war mit dem Ergebnis. Da Okza mit dem Ergebnis nicht besonders zufrieden war, gehen Sie dann vielleicht am nächsten Morgen nochmal schnell in den Keller um dem Golem den garaus zu machen bevor man weiter in die freien Lande zieht...



Meine Erfahrung als Spielleiter sind wechselhaft. Zum einen hat mir das Spiel richtig Spaß gemacht. Es ist wirklich spannend wie die Charaktere reagieren und was sie unternehmen um das Problem zu lösen. Leider habe ich einen ganz elementaren Fehler gemacht, der den beiden das Spiel unheimlich schwer gemacht hat. ich habe die natürliche Selbstheilung und das verschnaufen nach einem Kampf einfach vergessen.  :-\ Das macht das ohnehin schon schwere Setting für ein 2er Team noch schwerer. Golem, Monsterspinne und Skelett sind ja gleichstark egal ob 2 oder 4 Abenteurer. Das ist auch der zweite Punkt. Ich hätte die Gegner wohl etwas schwächer machen müssen oder irgendwie anders unterstützen müssen.
Außerdem muss ich mir für den Notfall ein paar Fantasy gerechte Namen zurecht legen falls man wieder schnell beim Nachbar nachfragen will. :-)

Dann wäre die Hemmschwelle zu kämpfen nach den ersten schlechten Erfahrungen wahrscheinlich auch nicht so groß gewesen. Deswegen war ich für die kreative Lösung mit dem Käse sehr dankbar. ich habe zwar keine EP der von der Monsterspinne besiegten Ratten vergeben sondern je 15EP für Kreativität, aber ich glaube die Kämpfe hätten Sie auch nicht überleben können und das wäre fürs erste Abenteuer schon ziemlich enttäuschend gewesen. ich denke auch gerade für meinen Sohn. Der war über das Ende zwar auch nicht begeistert, konnte es aber verstehen. Und da der keller sauber von Ratten ist, und Brempen in seiner Taverne jetzt wieder sicher ist war er mit dem kleinen Sieg trotzdem zufrieden. Da kommt auch schon eine Frage. Kann man bei so einem Ende auch Punkte "für das Abenteuer" vergeben? Also sind die nur fürs teilnehmen oder wann vergibt man die? Fürs zerstören des Altars gibt es ja nochmal extra Punkte.




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Galactic Ben

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Antw:[Spielbericht] Herr der Ratten
« Antwort #1 am: 22. November 2017, 00:52:10 »

Erstens Mal: gut geschrieben, ich hoffe bald mehr von eurer Spielrunde zu lesen ;)

Was den Schwierigkeitsgrad angeht: im Notfall halbierte LK, oder Schlagen und Abwehr -2 oder gar -4 bei den Monstern. Ansonsten könntest du Hinweise auf eben solche kreativen Lösungsansätze geben (einstürzbare Wände, wo sie eigentlich nicht vorgesehen wären, etc) und einen Heiler mitzuhaben wäre wirklich praktisch gewesen, oder zumindest mehr Heiltränke zu finden, als vorgesehen (was du dann ja auch so gemacht hast)

Ich persönlich würde den SC die EP fürs Abenteuer geben, immerhin haben sie sich angestrengt und den eigentlichen Auftrag ausgeführt. Außerdem kann das beim Stufenaufstieg helfen, der wiederum das Töten der übriggebliebenen Monster erleichtert.

Edit: vlt hätte sich Brempen auch als Heiler herausstellen können, der die Charaktere jede Runde mit Heilende Hand ein wenig hochheilt...
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Und das Rauchkraut nicht vergessen!

Hugin

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Antw:[Spielbericht] Herr der Ratten
« Antwort #2 am: 22. November 2017, 10:18:49 »

Hi Fatpunk,

zunächst einmal vielen Dank für den 1A-Bericht, der mir wirklich sehr gefallen hat.

Sodann zu Deinen aufgeworfenen Fragen:
Bei mir zählt ohnehin die Devise "Freestyle ist alles"! Wenn es mal eng wird, finden die SC einen Heiltrank o. ä. oder ich nehme es mit den Trefferpunkten nicht so genau; deswegen würfle ich immer verdeckt. Weiter empfinde ich auch die Idee mit dem Käse überhaupt nicht als "Notlösung" sondern vielmehr als genial. Genau solche Ideen erwarte ich von meinen SC. Haben meine SC derartige Ideen, bekommen sie von mir grundsätzlich eine Extraportion EP´s und ich kommuniziere ihnen, dass ich voll hinter ihren kreativen Lösungsansätzen stehe. Großartig!!!

Und an "Jupp" ist doch auch nichts auszusetzen.  ;)

Vielleicht ist der Abend viel besser gelaufen, als Du Dir das eingestehen magst. Und vielleicht brauchst Du selber nur noch einen kleinen "Motivationsschupps" die Genialität und Einzigartigkeit Deiner Gruppe mit mehr Stolz zu sehen und Dich von deren Kreativität noch mehr mitreißen zu lassen...?!

Wie hat es denn eigentlich den beiden SC insgesamt gefallen? Wollen sie mehr  :ds:-Abenteuer erleben oder hielt sich deren Begeisterung eher in Grenzen?
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SeoP

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Antw:[Spielbericht] Herr der Ratten
« Antwort #3 am: 22. November 2017, 20:01:11 »

Ich finde auch: alles richtig gemacht!
Man wächst mit seinen Aufgaben.
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PLANMÄßIG AUF DER SLAYVENTIONEN 2018

ansonsten gibbet auch Musique:
www.thetasteofchaos.de
www.nighttrainmusic.de

fatpunk

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Antw:[Spielbericht] Herr der Ratten
« Antwort #4 am: 24. November 2017, 11:45:01 »

Also erstmal Danke für Eure Kommentare und das Ihr Euch den Bericht tatsächlich durchgelesen habt. Er ist ja doch ganz schön lang geworden.  ::)
Ich denke die beiden werden auf jeden Fall noch einige Abenteuer erleben. Und wahrscheinlich werde ich auch nicht immer der Spielleiter sein "müssen". Aber das Experiment Pen and Paper ist insgesamt doch geglückt denke Ich.

Ohne Dungeonslayers, dieser Community und das frei zur Verfügung stehende Regelheft wäre es wohl nie soweit gekommen. Deswegen nochmal besten Dank an alle die das möglich machen.
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Schnupfudel

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Antw:[Spielbericht] Herr der Ratten
« Antwort #5 am: 24. November 2017, 12:22:51 »

Der Bericht gefällt mir sehr gut!
Ich hatte damals eine große Gruppe von 8 Leuten da reingeschickt und das Abenteuer ein wenig modifiziert. Brempen hörte damals das Kampfgeschrei der slayfreudigen Meute und wenig später mehr so Angstgeschrei  ::)

Zu den Ratten würde ich sagen, dass tot gleich tot ist *drei Euro ins Phrasenschwein werf*, egal wie sie es geschafft haben.
Bei mir wären das also alle EP für die getöteten Ratten + alle EP für die Ratten, die an die Monsterspinne verfüttert wurden, damit sie schön fett wird und nicht in den Weinkeller kann + 15 EP für den Einfall. Gerissenheit sollte genauso belohnt werden, denn es gilt zu überleben und den Gegner ohne Gefahr für das eigene Leben zu überwinden.

BASTA!  ;D

Kannst ja nachträglich noch die restlichen EP verteilen mit freundlichem Gruß der Community  ;)
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Agonira

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Antw:[Spielbericht] Herr der Ratten
« Antwort #6 am: 29. November 2017, 07:56:54 »

Schöner Bericht und immer wieder cool zu sehen, wie andere Gruppen dieselben Abenteuer auf ganz unterschiedliche Weise  bestreiten.  ;D

Zu den Ratten würde ich sagen, dass tot gleich tot ist *drei Euro ins Phrasenschwein werf*, egal wie sie es geschafft haben.
Bei mir wären das also alle EP für die getöteten Ratten + alle EP für die Ratten, die an die Monsterspinne verfüttert wurden, damit sie schön fett wird und nicht in den Weinkeller kann + 15 EP für den Einfall. Gerissenheit sollte genauso belohnt werden, denn es gilt zu überleben und den Gegner ohne Gefahr für das eigene Leben zu überwinden.

Ich meine mich zu erinnern, dass auch im GRW steht, dass egal wie überwundene Gegner die vollen EP bringen (muss nicht mal heißen "getötet"). Kann nur grad nicht nachschauen. Edit: Auf S. 88 steht: auch "überlistete" Gegner geben EP. Die Ratten mit Käse in eine Falle zu locken, ist eindeutig überlisten und gleichzeitig auch eine "gute Idee oder clevere Vorgehensweise" (-> Zusatz-EP).  :)
Abgesehen davon würde ich auch volle Abenteuer-EP verteilen, sie haben das Abenteuer schließlich bespielt, auch wenn sie nicht jeden Stein umgedreht und alles umgebracht haben.  :thumbup: