Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Hast du deine Aktivierungs E-Mail übersehen?

Benutzername: Passwort:

Autor Thema: [Kampagnenbericht] Mal wieder eine Anfängerkampagne in den Freien Landen  (Gelesen 32648 mal)

Galactic Ben

  • Stufe 2
  • *
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 26
  • Kultur: Wildelfen
  • Klasse: Schwarzmagier
  • Zombieslayers SL
    • Awards

Wie immer grandios geschrieben!
Gespeichert
Sie sollen nur kommen!

Agonira

  • Stufe 13
  • *
  • Online Online
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 862
  • Kultur: Alle
  • Klasse: Alle
  • Ehrengrenzer
  • Registrierter Betatester Chronist (Gold): Hat 12+ DS-Spielsessionberichte gepostet 500+ Postings DS-Pet: Besitzt ein DS spielendes Haustier Kulturennenner: 5 Lieblingskulturen Caeras ausführlich genannt Schimmerbund: Mitglied im Schimmerbund DS-Communitykalender
    • Awards

Dankeschön! Geht auch gleich weiter.
Gespeichert

Agonira

  • Stufe 13
  • *
  • Online Online
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 862
  • Kultur: Alle
  • Klasse: Alle
  • Ehrengrenzer
  • Registrierter Betatester Chronist (Gold): Hat 12+ DS-Spielsessionberichte gepostet 500+ Postings DS-Pet: Besitzt ein DS spielendes Haustier Kulturennenner: 5 Lieblingskulturen Caeras ausführlich genannt Schimmerbund: Mitglied im Schimmerbund DS-Communitykalender
    • Awards
[Spielbericht] Eine schwere Geburt
« Antwort #137 am: Heute um 22:10:26 »

Eine schwere Geburt – 9. Blühn 1214GF

Am Abend des 9. Blühn – immer noch Morvains Geburtstag (und seit heute Morgen ja auch der seines noch namenlosen Drachen) – möchte sich Anarioth mal wieder auf seinen allabendlichen Spaziergang ins Hafenviertel begeben, denn er ist dort ja abermals mit dem gassnerischen Meisterdieb Gimpel Schleichfuß verabredet. Miriel ist skeptisch und fragt ihn, was er denn eigentlich immer abends mache. Als ihr seine ausweichende Antwort nicht ausreicht, lässt sie ihn zunächst gehen, versucht dann aber Morvain anzustacheln, mit ihr zusammen dem Sturmelf zu folgen. Der Umbar schwelgt allerdings noch viel zu sehr im Vaterglück und lässt sich partout nicht davon abbringen, seinem kleinen Schützling weiterhin die Ohren vollzuquatschen von der Welt zu erzählen, in die er heute hineingeboren wurde. Also macht Miriel sich alleine auf den Weg.

Anarioth bemerkt jedoch, dass er von der Freundin verfolgt wird und kann sie in einer dunkleren Seitengasse in der Nähe des Gasthauses Des Glückes Schmied abhängen, sodass sie erstmal umschwenkt und Richtung Hafen weiterläuft. Bei seinem Ausweichmanöver stolpert der Sturmelf plötzlich über einen großen Gegenstand, kann sich aber auf den Beinen halten. Geschwind ist das Magierschwert gezogen und mit Licht verzaubert, sodass er einen gar schrecklichen Anblick zu sehen bekommt: Er ist über den Körper einer toten Frau – vermutlich Freiländerin – gestolpert, der eine große Wunde im Bauch klafft. Eine deutlich sichtbare Blutspur führt dem Straßenverlauf folgend weg von der Leiche und um die nächste Straßenecke. Außerdem überkommt den Zauberer plötzlich wieder dieses beklemmende Gefühl, als würde er beobachtet werden, wie er es letztens schon einmal hatte.

Eine Begutachtung der Wunde ergibt nichts Hilfreiches (Probe misslungen), sodass er sich entschließt, mit dem Zauber Botschaft eine Nachricht an Miriel, Morvain und den Hauptmann der Stadtwache Walter Diggens zu senden (VEx2 -> 6 Wortsilben; haben an dieser Stelle vergessen, dass der Zauber 24h Abklingzeit hat, also höchstens eine Person benachrichtigt hätte werden können, weil‘s schlichtweg das erste Mal war, dass der Zauber zum Einsatz kam): „Leiche bei Glückes Schmied“.

Als Miriel und Morvain eintreffen, untersuchen sie zu dritt den Tatort noch mal etwas eingehender. Miriels fachmännischem Heilerblick fällt auf, dass die Wunde ganz offensichtlich von innen heraus entstanden ist… als sei der armen Frau schlichtweg der Bauch aufgeplatzt! Morvain wiederum stellt dank seiner Spurenleserkenntnisse fest, dass es sich bei der Blutspur um ein vielbeiniges Wesen gehandelt haben müsste… vielleicht eine Spinne, schlussfolgert Miriel.

Die SC folgen der Blutspur und gelangen zu einer Kohleluke in einen dunklen, verlassen wirkenden Keller. Anarioth zaubert noch einmal Licht und Morvain wird vorgeschickt. Die vergleichende Probe gegen die (Blutbauch-)Spinne klappt jedoch nicht, weswegen diese sich auf den nichtsahnenden Barbaren fallen lassen kann (allerdings ohne dabei ernsthaft Schaden zu verursachen). „NICHT TÖTEN!“, ruft Anarioth und weist Miriel an, mit ihm zusammen eine Holzkiste im Keller zu holen. Morvain lässt sich von den Bissen der Spinne nicht aufhalten und hält sie mittels des Manövers Klammern fest. Gemeinsam stopfen Miriel und Morvain die Spinne in der Folgerunde in den Behälter und Anarioth macht die Klappe zu. Mit Morvains Seil wird die heftig rappelnde Kiste zugeschnürt und zum Tatort transportiert.

Dort ist bereits Hauptmann Diggens mit zwei seiner Männer eingetroffen. Nach einer kurzen Diskussion über den vollkommen unangekündigten Einsatz des Zaubers Botschaft (der ärmste Hauptmann hatte gerade eine „längere Sitzung“, als ihm das schemenhafte Abbild des Zauberers erschienen ist…), erklären die SC die Situation und übergeben die eingefangene Spinne an die Stadtgardisten. Der Hauptmann erinnert sich, dass vor einigen Wochen schon einmal so ein Todesopfer zu beklagen war und dass man den „Mörder“ damals nicht hatte finden können. Die Spinne soll jetzt auf jeden Fall untersucht werden. Im Namen der Stadtgarnison bedankt er sich für diesen erneuten Beweis an Zivilcourage und händigt den Helden ein Kopfgeld von 60 GM für die Spinne aus. Auf die Frage, wie es im Kofferfraufall aussähe, antworten Morvain und Anarioth, dass die Spur nach Sonnenbrück führt und sie am nächsten Tag dorthin reiten wollen.

Morvain und Miriel gehen nach der Klärung der Angelegenheit wieder zurück ins Gasthaus Zu den drei Schüsseln, während Anarioth seinen Weg zur Hafentaverne Zum besoffenen Fuchs fortsetzt. Dort wartet Gimpel bereits mit einem breiten Grinsen auf den Lippen und begrüßt ihn gewohnt freundlich. Anarioth erklärt, dass er in der Nacht auf den 22. Blühn (der Neutag nach der Ausbildungswoche) im Westheimer Friedhof einbrechen will und jemanden bräuchte, der ihm a) das Schloss aufknackt und b) den Wachmann für längere Zeit ablenkt, von welchem Gimpel ihm berichten kann. Der Gassner ist etwas verwundert, willigt jedoch ein und will 200 GM dafür haben, davon die Hälfte im Voraus. Das vereinbarte Geld wechselt seinen Besitzer und man verabschiedet sich „bis in knapp zwei Wochen“. Als der Zauberer wieder im Gemeinschaftsschlafraum der Gruppe eintrifft, schlafen die beiden anderen bereits.
Gespeichert

Agonira

  • Stufe 13
  • *
  • Online Online
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 862
  • Kultur: Alle
  • Klasse: Alle
  • Ehrengrenzer
  • Registrierter Betatester Chronist (Gold): Hat 12+ DS-Spielsessionberichte gepostet 500+ Postings DS-Pet: Besitzt ein DS spielendes Haustier Kulturennenner: 5 Lieblingskulturen Caeras ausführlich genannt Schimmerbund: Mitglied im Schimmerbund DS-Communitykalender
    • Awards
[Spielbericht] Die Frau im Koffer III
« Antwort #138 am: Heute um 22:25:02 »

Die Frau im Koffer III – 10. Blühn 1214GF

Teil drei des adaptierten Private Eye-Abenteuers

Am nächsten Morgen brechen die drei SC unverzüglich nach Sonnenbrück auf – nach einer zehntägigen Reitpause kommen Kelpie, Finalof und Plötze also auch endlich mal wieder an die frische Luft. Das kleine, beschauliche Dorf liegt nur wenige Reitstunden von Westheim entfernt am Rande des Dämmerwaldes. Geführt wird die Ortschaft vom Paladinorden, der hier seinen Freie Lande-Hauptsitz hat. Abgesehen von Festung Heliatreu überthront den Ort außerdem eine kollosseumartige Arena, in der in ziemlich genau zwei Wochen das Große Goblinturnier stattfinden soll. Abgesehen davon gibt es in Sonnenbrück noch das Gasthaus Zur Sonne, einen Heliatempel und zahlreiche Holzmühlen, die zur Weiterverarbeitung des Holzes aus dem Dämmerwald fast rund um die Uhr laufen.

Bei einem Passanten erkundigen sich die SC nach der im ganzen Ort bekannten Witwe Hannah Austinius, zu der Schneiderin Madalgard Marl sie geschickt hatte. Dort angekommen öffnet ein Butler die Tür, die SC werden hereingebeten und bewirtet und alle ihre Fragen bestmöglich beantwortet. Bei der Toten handelt es sich allen Anschein nach um Nellie Merkado, das Hausmädchen von Frau Austinius. Sie wird seit fast zwei Wochen vermisst, doch die Paladine der Sonne konnten sie noch nicht finden. Die Edelfrau ist sichtlich erschüttert über die Nachricht ihres Mordes und entschuldigt sich erst einmal… das junge Mädchen hat ihr sehr am Herzen gelegen, wie man den leisen Schluchzern aus dem Nebenzimmer entnehmen kann. Der Butler beantwortet daher alle weiteren Fragen. Nellie war wohl in letzter Zeit recht unzufrieden mit ihrer Anstellung hier, berichtet er. Sie sei außerdem zwar verheiratet, wohne aber getrennt von ihrem Mann, der ohnehin aufgrund seiner Arbeit bei der Westheimer Hafenbehörde meistens auf See ist. Mit hochgezogenen Brauen gibt er außerdem zu, sie habe gelegentlichen Männerbesuch gehabt und regelmäßig Post von ihren Verehrern erhalten. An Namen oder gar Gesichter könne er sich aber nicht erinnern, er habe immer den sich gebührenden Anstand bewahrt und weggesehen, wenn der Besuch kam oder ging.

Die SC dürfen das Dachgeschosszimmer der Toten durchsuchen und finden ein paar weitere, selbstgemachte Haarnadeln an einem Schmucktischchen sowie einige mit Absender adressierte Briefe, offensichtlich von dem Ehemann und den Liebhabern…








Irving Merkado, Timon Tellers und Albert Griffinson wohnen in Westheim, Fimbur Bergenfreud in Sonnenbrück – doch an seinem Haus angelangt, kann ihnen ein Arbeitskollege des zwergischen Holzfällers nur mitteilen, dass Fimbur seit einigen Wochen mit schweren Brüchen im Heliatempel behandelt wird. Aufgrund dieser Fülle an neuen Informationen teilt sich die Gruppe an dieser Stelle auf: Anarioth quatscht auf der Straße eine Patrouille der Paladine an und befragt sie zum Vermisstenfall Nellie Merkado und den allgemeinen Organisationsstrukturen vor Ort.

Miriel besucht den Heliatempel und erfährt dort von Heliapriester Lorn vom bemitleidenswerten Zustand, in dem sich der Zwerg befindet: Beide Beine und ein Arm hat er sich gebrochen, als ihn ein zu früh umstürzender Baum während der Arbeitszeit im Wald erwischt hat. Die Waldelfe darf ihn aber sprechen – da er schon seit drei Wochen (also lange vor dem Mord) hier liegt und sich zu Tode langweilt, freut er sich über jeden Besuch. Also unterhält sie sich ein wenig mit ihm und fragt ihn mehr oder weniger offensichtlich aus. Von Nellies Tod weiß er noch nichts und schwärmt sichtlich über beide Ohren verliebt in den höchsten Tönen von ihr. Miriel umgeht die unangenehme Situation, ihm von ihrem Mord zu berichten und sucht dann doch lieber schnell das Weite – Fimbur kann auf jeden Fall nicht der Mörder gewesen sein, ist sie sich jetzt sicher.

Morvain geht unterdessen zur hiesigen Taverne, fragt dort nach den Namen der Liebhaber (keine neuen Infos) sowie großen Kriegern in Sonnenbrück und den Gewinnern des letzten Goblinturniers. Die Antwort – „ein Umbar namens Hadex“ – lässt ihm fast das Blut in den Adern gefrieren. Könnte es sich um den Atra-Umbar handeln, vor dem er weggerannt war, als er ihn damals im Umbarlabecken *fast* getötet hatte? Hoffentlich nicht…

Anschließend reserviert der Krieger für heute Abend und für die Tage des Goblinturniers in zwei Wochen ein Zimmer für die drei und widmet sich dann in der Wartezeit bis zur Rückkehr der Freunde noch einmal den Liebesbriefen. Dabei fällt ihm (-> seinem Spieler) auf, dass die Schrift von Albert Griffinson mit der Unterschrift des angeblichen Fimbur Bergenfreud auf dem Gepäckschein übereinstimmt.


Als Anarioth und Miriel ebenfalls im Gasthaus eintreffen, ist er ganz aufgeregt und teilt ihnen seine Erkenntnis sofort mit. Da das auch mit Miriels Einschätzung nach der Befragung zusammenpasst, ist der Hauptverdächtige also klar: Albert Griffinson, wohnhaft in Westheim. Herrn Tellers und Herrn Merkado wollen die drei aber dennoch auch überprüfen, nur um sicher zu gehen. Da der Tag sich schon dem Ende neigt, passiert heute allerdings nicht mehr viel. Alle drei beten noch eine Runde, aber ohne nennenswerte Würfelergebnisse.

[Fortsetzung folgt...]
Gespeichert

Galactic Ben

  • Stufe 2
  • *
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 26
  • Kultur: Wildelfen
  • Klasse: Schwarzmagier
  • Zombieslayers SL
    • Awards
Antw:[Spielbericht] Eine schwere Geburt
« Antwort #139 am: Heute um 22:27:24 »

Anarioth erklärt, dass er in der Nacht auf den 22. Blühn (der Neutag nach der Ausbildungswoche) im Westheimer Friedhof einbrechen will und jemanden bräuchte, der ihm a) das Schloss aufknackt und b) den Wachmann für längere Zeit ablenkt, von welchem Gimpel ihm berichten kann. Der Gassner ist etwas verwundert, willigt jedoch ein und will 200 GM dafür haben, davon die Hälfte im Voraus. Das vereinbarte Geld wechselt seinen Besitzer und man verabschiedet sich „bis in knapp zwei Wochen“. Als der Zauberer wieder im Gemeinschaftsschlafraum der Gruppe eintrifft, schlafen die beiden anderen bereits.
Du hast gesagt, dass die Spieler eine Gemeinschaftskasse haben... fällt es den anderen nicht auf, dass so viel Geld verschwindet?
Gespeichert
Sie sollen nur kommen!

Agonira

  • Stufe 13
  • *
  • Online Online
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 862
  • Kultur: Alle
  • Klasse: Alle
  • Ehrengrenzer
  • Registrierter Betatester Chronist (Gold): Hat 12+ DS-Spielsessionberichte gepostet 500+ Postings DS-Pet: Besitzt ein DS spielendes Haustier Kulturennenner: 5 Lieblingskulturen Caeras ausführlich genannt Schimmerbund: Mitglied im Schimmerbund DS-Communitykalender
    • Awards
Antw:[Spielbericht] Eine schwere Geburt
« Antwort #140 am: Heute um 22:38:50 »

Du hast gesagt, dass die Spieler eine Gemeinschaftskasse haben... fällt es den anderen nicht auf, dass so viel Geld verschwindet?

Das war heute tatsächlich Thema am Spieltisch, weil die anderen beiden Spieler sich auch gefragt haben, ab wann es ihren Charakteren eigentlich auffallen müsste*.  ;D Nur die Spieler haben sich für die Gemeinschaftskasse entschieden... theoretisch hat also jeder Charakter ein Drittel des Geldes im eigenen Geldbeutel, die Spieler führen aber nicht einzeln Buch, sondern nur über den Gesamtwert. Ab wann der Charakter also theoretisch das Geld der anderen ausgibt, ist schlichtweg nicht nachvollziehbar.
Eine wirkliche Antwort haben sie darauf nicht gefunden**, denn auch für Morvain wurde letztens eine große (bzw. noch größere) Summe für die Elfenstiefel ausgegeben - wobei das halt mit der Gruppe abgesprochen war. Immerhin war Miriel heute mal skeptisch, wo der Sturmelf eigentlich abends immer hinspaziert... vielleicht thematisieren sie auf ähnliche Weise beizeiten das verschwindende Geld. Wenn nicht, werd ich es aber auch nicht erzwingen.

* Die Szenen werden ja mit allen am Spieltisch gespielt, also die Spieler wissen über alles Bescheid - sollte das evtl. unklar gewesen sein.
** Ich bin der Meinung, ich sollte mich da als SL komplett raushalten, das können die Spieler gerne selbst entscheiden.
Gespeichert
Seiten: 1 ... 8 9 [10]  Alle   Nach oben