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Autor Thema: Schlachthammer - 30 Jahre Finsternis  (Gelesen 3438 mal)

Waldviech

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Schlachthammer - 30 Jahre Finsternis
« am: 05. Dezember 2013, 11:10:32 »

Zitat
Ich fände, das wär ein guter Ansatz für das Setting. Und ein gute Abwechslung zu den sonst so 'eher' friedfertigen Settings.
Richtig - zum Einen eine gute Abwechlung zu "friedfertigen" Settings. Zum anderen finde ich den 30igjährigen Krieg auch als Vorbild für ein sehr deutschtümelndes Setting recht faszinierend. In dieser Epoche ist hierzulande ja doch ziemlich der Punk abgegangen und sie bietet überdies einen ganzen Haufen düsterer Legenden und realen Grauens, den man für ein Dark-Fantasy-Setting hervorragend nutzen kann. Mal als wüstes Brainstorming:

- Die für ein Dark-Fantasy-Gothic-Horror-Setting optimale Isolation von Ortschaften und die vorherrschende Kleinstaaterei wäre gut erklärt. Die Zentralgewalt hat sich halt grade in einem fiesen Bürgerkrieg selbst zerlegt (bzw ist noch munter dabei). Viele Dörfer sind auf sich allein gestellt und man hat nicht nur wegen diverser Monster berechtigte Angst vor dem, was jeden Moment über den nächsten Hügel kommen könnte.
- Da die weltliche Obrigkeit grade "indisponiert" ist, obliegt es der Inquisition als einziger noch länderübergreifend operierender Organisation, das Böse zu bekämpfen (denn wenn Krieg, Pest und Cholera herrschen und die Leute in Angst leben, feiern die Teufel in den Wäldern fröhlichen Urstand). Das wäre auch ein guter Grund, warum die Inquisition so ziemlich jeden aufrechten Mann und jede tapfere Frau einstellt...
- Das es im 30igjährigen Krieg eine irrationale Panik vor einer Hexenverschwörung gab, könnte im Dark-Fantasy-Setting einen realen Hintergrund haben. Vielleicht herrscht der Krieg, weil Kultisten an wichtigen Schaltstellen saßen und es geschafft haben, das Reich ins Chaos zu stürzen - einer der Gründe, warum die Kirche nun in der Defensive ist.
- Einzelne Dorfhexen sind gewiss schon übel - aber was wäre, wenn sich ein mächtigerer Söldnerführer anfängt, sich mit schwarzer Magie zu beschäftigen ? (So wie Wallenstein ja ein Astrologiefimmel zugeschrieben wird.). Das Ergebnis wär ein Hexer mit tausenden bis an die Zähne bewaffneter Soldaten! Da müsste die Inquisition schon sehr gewitzt vorgehen.
- Hexenpanik lässt sich auch prima gegen die Inquisition einsetzen! Die Inquisition ist, trotz allen religiösen Fanatismus, eine Organisation die gezielt und mit Expertise gegen das Böse vorgeht. Das letzte, was Kreuzritter und Inquisitoren brauchen können, wäre eine Hysterie, die wahllos jeden der Hexerei bezichtigt, ihnen die Arbeit erschwert und noch mehr Chaos und Unfrieden unter den Gläubigen verbreitet. Gut vorstellbar wäre da ja auch ein eigentlich dämonisch besessener "Witchfinder-General", der gezielt Hysterie verbreitet und massenweise Unschuldige hängen lässt - um Böses zu tun, Angst zu verbreiten und im gleichen Wisch auch den Ruf der Inquisition zu versauen!

Ich weiß nicht, ob diese Ideen für Tannberg nicht etwas spät kommen (CK scheint ja schon ein recht dichtes Setting in der Schublade zu haben), aber für ähnlich geartete Settings...
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Backalive

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Antw:Tannberg und 30jähriger Krieg
« Antwort #1 am: 05. Dezember 2013, 15:04:57 »

Das Brainstorming gefällt. Genauso könnte ich es mir vorstellen.

Als weiteren Punkt im Chaos sehe ich die Verwischung von Grenzen zwischen Schwarz und Weiß. Nicht alle Hexen z.B. sind Böse, der Hexenverschwörung oder den Umtrieben des Teufels zugetan; kämpfen vielleicht sogar auf ihre Art dagegen.

Der Name 'Tannberg' hat mir von Anfang an gut gefallen. Aber es stimmt sicherlich, daß CK dafür schon eine recht konkrete Vorstellung davon im Kopf hat.
Und die werden in sicherlich vielen Punkten konträr zu dem Laufen, was hier so zusammengetragen wird.

Da Warhammer zwar ein englisches System ist, es lustigerweise aber mit eingedeutschen Namen arbeitet, allein schon der Name des Kaisers: 'Karl Franz'; könnte ich mir auch Slayhammer oder Warslayers als Bezeichnung vorstellen.
Einen deutsch klingenden Titel fände ich aber dennoch besser. Nur fällt mir da momentan nichts rechtes ein.  :(
Vielleicht stellt ja Ursus Piscis sein 'Növellandt' zur Verfügung?    ;)
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Antw:Tannberg und 30jähriger Krieg
« Antwort #2 am: 05. Dezember 2013, 15:08:35 »

Vielleicht stellt ja Ursus Piscis sein 'Növellandt' zur Verfügung?    ;)

Ich glaube, da müsste man soviel neu schreiben bzw. auch umändern, dass es sich nicht auszahlt. Besser gleich was Neues.

Die Ideen finde ich aber durchaus gut!  :thumbup:
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Waldviech

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Antw:Tannberg und 30jähriger Krieg
« Antwort #3 am: 05. Dezember 2013, 15:15:15 »

Zitat
Als weiteren Punkt im Chaos sehe ich die Verwischung von Grenzen zwischen Schwarz und Weiß. Nicht alle Hexen z.B. sind Böse, der Hexenverschwörung oder den Umtrieben des Teufels zugetan; kämpfen vielleicht sogar auf ihre Art dagegen.
Klingt nicht schlecht - für Tannberg wurden ja schon "Zunftmagier" angedeutet. Andernfalls gibt es natürlich mythologische Vorlagen wie Krabat, der zwar ein Magier aber eben auch ein guter Kerl war. Will man noch weiter im Bereich der Hammer-Filme wildern (was nu nix mit 30jährigem Krieg ansich zu tun hätte), könnte man auf der guten Seite vielleicht auch eine Alchemistenbewegung in Richtung Frankenstein einrichten. Sie treiben Dinge, die nach Maßgabe der Kirche nicht koscher sind und ihre Experimente haben manchmal katastrophale Folgen, aber ihre modernen Methoden sind hervorragend geeignet, dem Bösen den Saft abzudrehen. Ein weiterer guter Punkt wären vielleicht alte Schamanen usw. Am Beispiel Solomon Kane (den Erzählungen, nicht dem Film), kann man z.b. gut sehen dass ein Hexenjäger der wirklich daran interessiert ist, das Böse zu bekämpfen, durchaus Bündnisse mit "heidnischen" Magiern schließen kann, sofern dieser der guten Sache dient.

Die weltlichen Regierungen wären IMHO ein unsicherer Kantonist. Zu vielen Fürsten sind im Krieg Recht und Moral vollkommen gleichgültig. Einige haben keine Skrupel, sich finsterer Mächte zu bedienen um ans Ziel zu kommen, andere opponieren aus rein politischen Gründen gegen die Kirche - und wieder andere feiern aus purer Langeweile und Dekadenz schwarze Messen...in einigen Fällen kann die Inquisition auf die Hilfe der örtlichen Obrigkeit zählen, in anderen Fällen ist es angebracht, dem Fürsten zu misstrauen oder gar gegen ihn vorzugehen.
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CK

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Antw:Tannberg und 30jähriger Krieg
« Antwort #4 am: 05. Dezember 2013, 15:41:29 »

Der Name 'Tannberg' hat mir von Anfang an gut gefallen. Aber es stimmt sicherlich, daß CK dafür schon eine recht konkrete Vorstellung davon im Kopf hat.
Und die werden in sicherlich vielen Punkten konträr zu dem Laufen, was hier so zusammengetragen wird.
Allerdings. Und das Thema ist noch nicht vom Tisch, nur zeitlich nicht auf der gegenwärtigen ToDo-Liste (ein Pre-Beta lief bereits Anfang 2013 über mehrere Wochen), daher würde ein Brainstorming/Basteln Eurerseits diesbezüglich nicht wirklich etwas bringen.
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Waldviech

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Antw:Tannberg und 30jähriger Krieg
« Antwort #5 am: 05. Dezember 2013, 16:01:13 »

Was ja auch zu erwarten war - immerhin ist Tannberg wie es aussieht, schon ein paar Jahre in Arbeit.  :D (Und gut, dass es nicht vom Tisch ist).
Die Überlegerei hier lässt sich ja auch gut für was anderes verwenden - und wenn es ein "Wallenslayer" werden würde, der mehr Wert auf Söldnerwesen als auf Hexenjagen legt.

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Antw:Tannberg und 30jähriger Krieg
« Antwort #6 am: 05. Dezember 2013, 16:06:53 »

Die weltlichen Regierungen wären IMHO ein unsicherer Kantonist. Zu vielen Fürsten sind im Krieg Recht und Moral vollkommen gleichgültig. Einige haben keine Skrupel, sich finsterer Mächte zu bedienen um ans Ziel zu kommen, andere opponieren aus rein politischen Gründen gegen die Kirche - und wieder andere feiern aus purer Langeweile und Dekadenz schwarze Messen...in einigen Fällen kann die Inquisition auf die Hilfe der örtlichen Obrigkeit zählen, in anderen Fällen ist es angebracht, dem Fürsten zu misstrauen oder gar gegen ihn vorzugehen.
Es klingt alles ein bisschen nach Berserk, würde ich sagen ... 30 Jähriger Krieg, Dämonen, Söldnerfürsten die Magie anwenden, Inquisition, der heilige Stuhl, schwarze Messen, ...
Ziemlich geiler Hintergrund für ein extrem dunkles Fantasy Setting.

Wenn man den Slayhammer noch deutscher mag kann man auch einen Schlachthammer draus machen.
Oder man geht ganz vom gängigen weg mit "Dreisig Jahre Dunkelheit" oder so was...

Ein Setting Warhammer meets Berserk fände ich jedenfalls ziemlich hammer ;)
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Waldviech

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Antw:Tannberg und 30jähriger Krieg
« Antwort #7 am: 05. Dezember 2013, 16:12:24 »

Stimmt, Berserk würde geradezu hervorragend passen! Als weitere Gedanken würde ich mal in den Raum werfen:

- Magie folgt so ein bisschen den Traditionen der Sword&Sorcery. Sie ist meistens sehr gefährlich, nur exakt dosiert sicher einsetzbar und vergleichsweise selten (Die SC haben unter Umständen dauernd damit zu tun, aber der Rest der Welt kennt sie meist nur aus Märchen).
- Nichtmenschliche Rassen würde ich, wenn sie denn vorkommen, abwandeln. Zwerge sind enge Verwandte der Menschen und die einzige in nennenswerter Anzahl vorkommende Fantasyrasse. Elfen sind mehr sowas wie das verborgene Volk keltischer Mythen. Trolle, Orks und Konsorten treten eher als Einzelmonster auf, sind dafür aber härtere Brecher.
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Antw:Tannberg und 30jähriger Krieg
« Antwort #8 am: 05. Dezember 2013, 17:07:34 »

Und um es vielleicht noch etwas mehr an den 30jährigen Krieg anzulehnen:
DIE Kirche gibt es nicht mehr. Zum dreissigjährigen Krieg gehört ja auch, dass es über weite Strecken ein Glaubenskrieg war. In Setting X gab es zwar einstmals eine mächtige, monolithische Kirche, doch die hat sich etwa 100 Jahre vor Spielbeginn in einem Äquivalent zur Reformation weitgehend zerlegt. Nun beten zwar nach wie vor alle Bewohner des Reiches den selben Gott (nicht Götter - Polytheismus sucks. Zumindest in diesem Kontext) nach der selben heiligen Schrift an, sind aber in diverse verfeindete Konfessionen aufgeteilt.
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Antw:Tannberg und 30jähriger Krieg
« Antwort #9 am: 05. Dezember 2013, 17:51:13 »

Historisch war es ja ein Nord gegen süd sozusagen. Die Katholiken und Pabst im Süden, und die Reformierten, die aus dem Norden immer weiter vorrückten. Je nachdem, wo die Frontlinie gerade lag durfte dann heiter die Konfession getauscht oder das Leben gelassen werden.

Ich denke daß zwei Konfessionen vollkommen ausreichend sind, Alles weitere würde ich als Sekten gestalten, was von religiösen Extremisten bis zu Dämonenanbetern gehen kann...
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Antw:Tannberg und 30jähriger Krieg
« Antwort #10 am: 05. Dezember 2013, 18:12:27 »

Waldviech, du hast echt die besten Setting-Ideen.
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Antw:Tannberg und 30jähriger Krieg
« Antwort #11 am: 05. Dezember 2013, 19:54:57 »

Den Grundgedanken '30 jähriger Krieg' würde ich in jedem Fall beibehalten.
Das mit 'Tannberg' war mir ziemlich klar. CK hats ja nochmal bestätigt.
Berserk kenne ich nicht.

Aber das, was Anfangs im Brainstorming beschrieben wurde, trifft es schon ganz gut.
Auf der einen Seite Krieg und ein dominantes Söldnerwesen, auf der anderen eine Kirche, evtl. auch mit verschiedenen Konfessionen, die verzweifelt versucht, wieder Ordnung ins Chaos zu bringen.

Slayhammer: nicht schlecht. Schlachthammer? Warum nicht?
Aber iiiirgendwie... ist es noch nicht ganz.
Der Name Növellandt würde mir gefallen. Aber Ursus Piscis gab schon zu verstehen, das er den Namen ungern von seinen Geschichten lösen möchte.

Hmmm...  dann doch 'Schlachthammer'.   :)
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Antw:Schlachthammer - 30 Jahre Finsternis
« Antwort #12 am: 05. Dezember 2013, 20:13:16 »

Nicht wundern - ich habe den Titel mal dementsprechend abgeändert. (Wobei "Hammer" vielleicht doch überdenkenswert wäre - aber fürs Erste :P).
Um Tannwald geht es hier ja nicht mehr, wobei man sich später vielleicht regeltechnisch das eine oder andere anschauen könnte.  :D
Ich werkele des Spaßes halber grad mal mit dem Hexographer rum um mal einen "geographischen Grundstock" zu erstellen.  ;D

Zitat
Waldviech, du hast echt die besten Setting-Ideen.
Danke für die Blumen :)
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Antw:Schlachthammer - 30 Jahre Finsternis
« Antwort #13 am: 05. Dezember 2013, 20:35:57 »

 ;D
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Antw:Schlachthammer - 30 Jahre Finsternis
« Antwort #14 am: 05. Dezember 2013, 21:04:08 »

Hier mal der erste, hingerotzte Kartenentwurf - noch in kleinem Maßstab ohne großartige Details. Der Löwenanteil der Karte wird von den zerstrittenen Fürstentümern des Reiches Dhunland (entspricht grob dem Heiligen Römischen Reich) eingenommen. Die mittlere Insel ist die Südspitze von Skanland, dem Schwedenäquivalent des Settings. Der Inselzipfel im Westen wäre ein Englandäquivalent. Das eingezeichnete Kurfürstentum Siebenbingen ist einer der größeren Kriegsteilnehmer und das Zwergenreich des Settings. Wie oben angedeutet sind Zwerge hier eine Art "Subrasse" der Menschheit (weswegen es auch "Halbzwerge" geben kann). Die Sieben Bingen des Kurfürstentums wären hier so etwas wie das deutsche Rheinland. Hier der Link (Ist, glaube ich, etwas voluminös....):
http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=93179d-1386273777.png
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Antw:Schlachthammer - 30 Jahre Finsternis
« Antwort #15 am: 06. Dezember 2013, 21:04:44 »

Hier mal der erste, hingerotzte Kartenentwurf ...

Die Karte gibt schon mal einen groben Überblick und eine Grundlage, auf der eine gemeinsame Weiterentwicklung des Settings möglich ist.
Der Grundansatz der 'Reiche' ist klasse. Wahnsinn, solcher Ideenreichtum.
Zwerge als Subrasse; gute Idee. Ähnlich wie die Dun bei Aera. Das hat mir dort schon gefallen.
Welches Reich könnte das Äquivalent zu den 'Elfen' sein?
Möglicherweise besonders schlanke, hochgewachsene Menschen mit einer ovalen Form der Ohrmuscheln in Skanland.

Lieber etwas Voluminös als wenn sich später alles auf eine Briefmarke quetschen muß.  ;)
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Antw:Schlachthammer - 30 Jahre Finsternis
« Antwort #16 am: 06. Dezember 2013, 23:16:17 »

Also bei den Elfen dachte ich daran, die wieder etwas stärker in Richtung klassischer Feenmärchen zu rücken. Sie haben vielleicht (oder vielleicht auch nicht) mal als die Hochkultur existiert, die in früher Bronzezeit mal die Menhire aufgestellt hat. Heute existieren sie außerhalb der Menschenwelt in den tiefsten Wäldern als "Verborgenes Volk" und offenbaren sich nur selten. Da sie magische Kräfte haben, erscheinen sie Menschen oft als fremdartige Wunderwesen oder sie wandeln unter Menschen ohne groß aufzufallen. "Biologisch" wären sie eher mit Trollen und Waldschraten verwandt (sehen aber besser aus). Statt Legolas zu ähneln, gingen Elfen hier also eher in Richtung der grimmschen Märchenfee oder vielleicht auch Hauffs Glasmännlein aus dem Steinernen Herz.
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« Antwort #17 am: 07. Dezember 2013, 09:19:16 »

Also bei den Elfen dachte ich daran, die wieder etwas stärker in Richtung klassischer Feenmärchen zu rücken. Sie haben vielleicht (oder vielleicht auch nicht) mal als die Hochkultur existiert, die in früher Bronzezeit mal die Menhire aufgestellt hat. Heute existieren sie außerhalb der Menschenwelt in den tiefsten Wäldern als "Verborgenes Volk" und offenbaren sich nur selten. Da sie magische Kräfte haben, erscheinen sie Menschen oft als fremdartige Wunderwesen oder sie wandeln unter Menschen ohne groß aufzufallen. "Biologisch" wären sie eher mit Trollen und Waldschraten verwandt (sehen aber besser aus). Statt Legolas zu ähneln, gingen Elfen hier also eher in Richtung der grimmschen Märchenfee oder vielleicht auch Hauffs Glasmännlein aus dem Steinernen Herz.
Und Feeninseln, die man nicht so einfach ansteuern kann...
Ich hab viele Bilder aus Berserk im Kopf. Elfen wären dann in dem Sinn keine Spielerrasse, außer man spielt extrem hochstufig.
Evtl. müsste man die Zauberlisten durchgehen und einiges rauswerfen, einen stärkeren Fokus auf Beschwörungs-Magie setzen.
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« Antwort #18 am: 07. Dezember 2013, 18:39:43 »

Elfen also nur mythologisch; und nur als NSC.  Hmmm....   *grübel*
Elfen klein und mit Flügelchen, also neee - das klingt mir zu sehr nach Sweet Apple Slayers.

Gut, also keine Elfen als SC.
Nur Menschen und Zwerge (welche eine Menschen-Subrasse sind). Wie sieht es dann mit den Klassen aus?
  • Krieger             = Soldat/Söldner
  • Späher             = Marketender
  • Heilder             = Feldscher
  • Zauberer          = Inquisitor
  • Schwarzmagier = Hexe/Hexer

Das die Zauber teilweise dem neuen Spielgefühl (mehr Beschwörungen, Ritualmagie) folgen ist dabei klar.
Die Magie der Inquisition basiert dann mehr auf karmalen Riten als auf den Strömungen dämonischer Magie.
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« Antwort #19 am: 08. Dezember 2013, 10:02:28 »

Elfen also nur mythologisch; und nur als NSC.  Hmmm....   *grübel*
Elfen klein und mit Flügelchen, also neee - das klingt mir zu sehr nach Sweet Apple Slayers.

Gut, also keine Elfen als SC.
Nur Menschen und Zwerge (welche eine Menschen-Subrasse sind). Wie sieht es dann mit den Klassen aus?
  • Krieger             = Soldat/Söldner
  • Späher             = Marketender
  • Heilder             = Feldscher
  • Zauberer          = Inquisitor
  • Schwarzmagier = Hexe/Hexer

Das die Zauber teilweise dem neuen Spielgefühl (mehr Beschwörungen, Ritualmagie) ist dabei klar.
Die Magie der Inquisition basiert dann mehr auf karmalen Riten als auf den Strömungen dämonischer Magie.

Ich würde --wie geschrieben-- einen Fokus auf indirekte Magie, Beschwörungen, setzen und die Heilung deutlich einschränken. Es ist einfach schwer ein dunkles Setting zu spielen, wenn die Leute sofort wieder fit sind, wenn sie der Heiler nur ansieht.
Bei Berserk gibt es auch immer wieder wochenlange Erholungsphasen nach Kämpfen.

In der Liste sind natürlich Kultisten nicht zu vergessen.
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Sir Slayalot

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« Antwort #20 am: 08. Dezember 2013, 11:14:36 »

Eine ganz interessante Ergänzung wären Werwölfe - außer "Hexen" wurden ja auch "Werwölfe" verbrannt. Hier gibt es zum Beispiel eine Liste von Werwolfsprozessen in der Frühen Neuzeit.
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« Antwort #21 am: 08. Dezember 2013, 12:04:54 »

Es ist einfach schwer ein dunkles Setting zu spielen, wenn die Leute sofort wieder fit sind, wenn sie der Heiler nur ansieht.

 :+1:

Dieses Problem habe ich bei "Nöivellandt" so gelöst, dass Diener des Lichts nur Heiler (nicht aber Zauberer oder Schwarzmagier) sein dürfen.
Ihnen stehen lediglich folgende Zauber zur Verfügung: Magische (im Sinne von „geweihte“) Waffe, Wasser weihen, Segen, Bannen (nur für Kleriker ab Stufe 10), Vertreiben (nur für  Kleriker ab Stufe 10). 

... und schon wird's etwas enger für die "Guten" ...  ;D



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Waldviech

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Antw:Schlachthammer - 30 Jahre Finsternis
« Antwort #22 am: 08. Dezember 2013, 12:14:03 »

Auf jeden Fall! Wobei ich die Werwölfe vielleicht vom klassischen "Film-Werwolf" wegbewegen und vielleicht ne Sorte von Kultist daraus zu machen. Also keine verfluchten Kreaturen, sondern Leute die sich ganz bewusst die Fähigkeit angeeignet haben, sich in reißende Bestien zu verwandeln um Schaden anzurichten. Vielleicht könnten sie Nachfolger antik-nordischer Berserker sein.

Als erste Entwürfe zur Religion und dem Übernatürlichen:
Sind natürlich auch nur ganz grobe, erste Ideen - aber wie wäre es mit Folgendem: klassischerweise gibt es natürlich nur einen Gott! Das war allerdings nicht immer so. In der Epoche, die ungefähr der Antike entspricht, gab es noch mehrere Pantheons mit etlichen Göttern. Diese erlebten aber um die Zeitenwende allesamt ihr Ragnaröck und löschten sich gegenseitig aus. Seuchen brachen aus, Inseln versanken, Imperien fielen. Im "Römischen Reich" das auf dem Kontinent existierte auf dem unser dreissigjähriger Krieg stattfindet, wurden die ehemals weisen und gerechten Kaiser zu wahnsinnigen Diktatoren. Etc.pp.
Zum Glück überlebte ein junger Gott das ganze Debakel und wurde dank seiner Anhänger nun ziemlich mächtig - er ist der Gott der "Christen" und "Muslime" dieser Welt. Zwar gibt es noch eine ganze Menge Heiden (vorwiegend in Form von kleinen Sekten oder Völkerschaften in fernen Ländern), aber deren Zahl schwindet, denn sie wissen nicht, dass ihre Götter tot sind oder wollen es nicht wissen.
Daraus erklärt sich, dass das vorherrschende Zeitalter relativ mundan wirkt. Der eigentliche "Zweck" der Götter ist, dunkle Dinge von der Schöpfung fern zu halten. Da gegenwärtig aber nur ein Gott übrig ist, hat dieser alle Hände voll damit zu tun. Deswegen ist er viel entrückter als die Götter der Antike, die sich auch schonmal persönlich zeigten. In anderen Worten: Der "neue" Gott ist zwar das Gute in Person, aber arbeitstechnisch leider überfordert. Deswegen konnte er auch nicht verhindern, dass seine Priesterschaft sich in philosophischen Disputen verliert und spaltet.
Die ganze wahre Geschichte der Götter ist innerhalb der Spielwelt okkultes Wissen, dass nur wenigen Gelehrten bekannt ist. Die beiden sich bekriegenden Kirchen und die unzähligen Splittersekten betrachten die Geschichte der "Götterkriege" als verbotenes Wissen und teils sogar als Lüge. Für sie gab es die alten Götter nie und der einzige Gott ist ewig, allgegenwärtig, allmächtig und unfehlbar- dabei ist er auf kosmischer Ebene eigentlich in einer ausgesprochenen Underdog-Position. Die gefährlichste Wahrheit, die man aus der Geschichte der Götterkriege lernen kann, ist aber: Götter sind sterblich! Sie altern zwar nicht, aber man kann sie umbringen. Der Zweck der großen Hexerverschwörung, die den großen Krieg angezettelt hat, könnte also ganz größenwahnsinnig sein, Gott umzubringen um dessen Platz einzunehmen! Das Ganze ist natürlich ein mieser Trick der bösen Mächte von Außerhalb...sollte die Verschwörung ihr großes Ziel erreichen, und Gott "in den Rücken stechen", ist die Welt ein gefundenes Fressen für die Mächte der Finsternis, da die letzte Verteidigungslinie gefallen ist.
Gott hat allerdings einen Plan B in der Tasche - wenn die Menschheit erleuchtet genug wäre, würden Götter wie er überflüssig, denn die Menschheit könnte die Welt verteidigen! Dummerweise werden die Bestrebungen Gottes, einzelnen Menschen Inspiration und progressive Ideen zu schicken, immer wieder von Teilen der eigenen Priesterschaft torpediert.

Zitat
Es ist einfach schwer ein dunkles Setting zu spielen, wenn die Leute sofort wieder fit sind, wenn sie der Heiler nur ansieht.
Sehr richtig ! :)
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Sir Slayalot

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Antw:Schlachthammer - 30 Jahre Finsternis
« Antwort #23 am: 08. Dezember 2013, 14:30:07 »

Auf jeden Fall! Wobei ich die Werwölfe vielleicht vom klassischen "Film-Werwolf" wegbewegen und vielleicht ne Sorte von Kultist daraus zu machen. Also keine verfluchten Kreaturen, sondern Leute die sich ganz bewusst die Fähigkeit angeeignet haben, sich in reißende Bestien zu verwandeln um Schaden anzurichten.
Das passt hervorragend in die Werwolf-durch-Teufelspakt-Argumentation der Inquisition (und protestantischer Hexenverbrenner). Im Universum der Dresden-Files beispielsweise sind die unter dem Label "Hexenwolf" (alles ist darker auf deutsch) ganz gut erklärt: http://dresdenfiles.wikia.com/wiki/Hexenwolf
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dragonorc

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Antw:Schlachthammer - 30 Jahre Finsternis
« Antwort #24 am: 08. Dezember 2013, 23:05:45 »

Göttergeschichte finde ich gut so!
 :thumbup:
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Backalive

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Antw:Schlachthammer - 30 Jahre Finsternis
« Antwort #25 am: 09. Dezember 2013, 09:57:24 »

Ich würde --wie geschrieben-- einen Fokus auf indirekte Magie, Beschwörungen, setzen und die Heilung deutlich einschränken. Es ist einfach schwer ein dunkles Setting zu spielen, wenn die Leute sofort wieder fit sind, wenn sie der Heiler nur ansieht.
Bei Berserk gibt es auch immer wieder wochenlange Erholungsphasen nach Kämpfen.

Das sehe ich auch so.
Heilung ist eine komplizierte, langwieirige(re) Sache, von nicht ganz unkomplizierten Heilriten evtl. unterstützt.
Daher auch meine Bezeichnung 'Feldscher' beim Heiler. Er arbeitet in erster Linie mit nichtmagischen Mitteln. Ein 'Feldscher' im klassischen Sinne hat sein Handwerk auch mehr auf dem Schlachtfeld als in einer Akademie erlernt.
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Antw:Schlachthammer - 30 Jahre Finsternis
« Antwort #26 am: 09. Dezember 2013, 13:48:41 »

Klingt gut.
Also nicht für die Patienten natürlich ;)
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Waylander

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Antw:Schlachthammer - 30 Jahre Finsternis
« Antwort #27 am: 11. März 2014, 22:25:55 »

Es gibt ein neues freies Rollenspiel das in die Richtung von dem hier geht und meiner Meinung nach recht cool aussieht.

Hexxen 1730
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Slay the West: Old Slayerhand
Verrat auf dem Mississippi (WOPC Gewinnabenteuer)