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Autor Thema: [Ætherslayers] Technische Wunder  (Gelesen 845 mal)

Oak

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[Ætherslayers] Technische Wunder
« am: 26. Mai 2014, 12:25:27 »

Ætherslayers

Ich hoffe, meine ganzen Ideen zu den technischen Möglichkeiten lassen sich einfach mit den DS Regeln erschaffen...
Viel Konkretes (ausser den Schiffskampf) habe ich dazu noch nicht. Aber Halbautomaten werden in etwa den gleichen Regeln folgen während Vollautomaten im Grunde NSCs oder Vertraute sein werden.

Vielleicht nehme ich ja noch mal die Idee auf, daraus ein eigenes Volkskonzept für die Spieler zu machen.
;)


TECHNISCHE WUNDER
Dampfmaschinen und Uhrwerktechnik (auch Uhrwerkimplantate)

Es gibt eine Vielzahl an Maschinen, die Helden wie auch Gegner in den Abenteuern ins Felde führen können. Zum einen sind da natürlich die Ætherschiffe, mal mit Segeln, mal mit Maschinen angetrieben. Dazu gibt es die Ætherplanes, kleine, an Doppeldecker oder ähnliche Modelle erinnernde Flugzeuge. Diese sind zu klein, als das sie eine Dampfmaschine nutzen könnten, weswegen sie mit Uhrwerktechnik angetrieben werden. An Land fahren Dampflokomotiven und Uhrwerkdroschken, seltener sieht man stampfende Halbautomaten, als Menschen, Tiere oder gar Spinnen erinnernde, laufende Fahrzeuge. Eine Kombination aus Dampf- und Uhrwerktechnik verleiht gerade diesen Fahrzeugen immense Kraft und oft sind sie dabei so groß wie ein Haus… oder größer. Noch seltender sind die reinen Automaten (auch Vollautomaten genannt), unabhängige Maschinen, die den Befehlen ihrer Herrscher gehorchen, solange der Dampf reicht oder der Uhrwerkaufzug läuft. Die größten Wunder sind hier die kleinsten Automaten, manchmal nicht größer als ein Insekt, für ganz spezielle Aufgaben erschaffen. Eine handvoll solcher Käfer ist ohne weiteres in der Lage, jede größere Technik zum erliegen zu bringen...

Oak

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Antw:[Ætherslayers] Technische Wunder
« Antwort #1 am: 26. Mai 2014, 16:46:24 »

Hier noch etwas zu Ætherschiffen

Ætherschiffe sind das mit Abstand wichtigste Verkehrsmittel bei Ætherslayers. Dabei bedienen sich ihre Konstrukteure dem Umstand, dass es auf beinahe allen Welten besondere Hölzer oder unter Tage auch Erze gibt, die mit der richtigen Verarbeitung auf dem Æther schweben können.

Bei Ætherschiffen handelt es sich im Grunde um fliegende Schiffe, die ihren Verwandten auf dem Wasser sehr ähnlich sehen. Allerdings haben Ætherschiffe nur selten wasserdichte Rümpfe und oft auch an der Unterseite klappen für Wartungsarbeiten oder ähnliches. Angetrieben werden Ætherschiffe durch Segel oder aber durch dampfgetriebene Luftschrauben an der Rückseite. Die Menschen nutzen zum Beispiel bei vielen Ætherschiffen beide Möglichkeiten. Vor allem aranesische aber auch elfische Ætherschiffe haben oft keine Dampfmaschine, dafür allerdings an den Seiten oder gar der Unterseite Segel für eine besondere Stabilität, Manövrierfähigkeit oder Geschwindigkeit - zusätzlich oder ohne Segel auf dem Deck. Zwergische Varianten hingegen haben keine Segel und selten auch ein klassisches Deck, sondern sind meistens komplett verkleidet und haben nur an einigen Stellen Laufstege an der Aussenhülle.

Neben windkraft- oder dampfgetriebenen Ætherschiffen gibt es einige wenige Modelle, die ihre Luftschrauben mit Muskelkraft betreiben - durch die Besatzung, durch Sklaven oder auch durch Tiere.

Ætherschiffe sind in der Regel Transportfahrzeuge, die die weiten Strecken über den Æther leicht bewältigen können. Aber können auch eine Reihe von anderen Zwecken erfüllen.
  • Vogelkutter - In jedem kleineren Hafen gibt es mindestens eine handvoll Vogelkutter mit einer kernigen Mannschaft, die bei Wind und Wetter draussen im Æther ihre Netze nach Vogelschwärmen auswirft. Dementsprechend ist Geflügel dort immer auf der Speisekarte. In den letzten Jahren sind man ältere und ausgediente Modelle immer mal wieder in der Hand von wagemutigen Entdeckern, die damit weit ab der Küsten nach Abenteuern suche.
  • Passagierliner - Natürlich nimmt jedes Ætherschiff gegen Bezahlung Passagiere an Bord. Aber richtig gemütlich ist es nur auf einem der großen Passagierliner. Die aranesischen Varianten mit Schaufelantrieb und mehreren Masten sind auf jede Wetterlage und vor allem überaus luxeriös eingerichtet, während die Dampfer aus Groß Balurien eher möglichst viele Passagiere unter zu bringen versuchen. Nicht wenige dieser Schiffe sind so groß, dass Fracht und Passagiere weit vor den Kaianlagen ausgebootet werden müssen.
  • Barkassen - Diese kleinen Boote sind in der Regel die Beiboote größerer Schiffe oder für den Verkehr von Waren oder Personal innerhalb eines Hafens geeignet. Dabei haben einige Varianten Mast und Segel, andere eine Luftschraube mit Handkurbel oder Fußpedal, wenige größere Varianten eine Dampfmaschine.
  • Fabrikschiffe - Die Zwerge nutzen eine besondere Art von Ætherschiffen für die Verarbeitung von gewonnen Erzen in abgelegenen Inselwelten. Dabei werden die Erze auf große metallene Kolosse geladen, die Dampfschiff und Fabrik zugleich sind und während der Fahrt in die Heimat die Erze bereits bearbeiten und verhütten. Diese monströsen Gebilde sind dabei immer wieder Ziele von Überfällen und werden dementsprechend in der Regel von einer Armada bewaffneter Geleitschiffe begleitet.
  • Kriegsschiffe - Jede der großen Nationen hat ihre eigene Flotte von kampffähigen Ætherschiffen. Diese Schiffe sind in der Regel stärker gepanzert und mit einer Vielzahl von Waffen ausgerüstet. Aranesische Schiffe benutzen dabei in der Regel Katapulte oder riesige Balisten, während Schiffe aus Groß Balurien Kanonenbreitseiten führen. Die Zwerge aus Ferrok haben auf ihren kampffähigen Schiffen (also nahezu jeder Handelskutter) ein oder mehrere drehbare Geschütze an der Ober- oder Unterseite montiert, was ihnen einen enormen Vorteil im Kampf gibt.
  • Piratenschiffe - Piraten sind im Æther zum Leidwesen ehrlicher Æthernauten weit verbreitet und allgegenwärtig eine Gefahr - besonders natürlich abseits der Hauptwelten. Dabei greifen die Piraten auf jede Art von Ætherschiff zurück, panzern und bewaffnen dies so gut als möglich und lassen vor allem noch genug Frachtraum für die Beute. Piratenschiffe sind in der Regel zwar weniger gut bewaffnet, als vergleichbar große Kriegsschiffe, dafür stellen sich die Freibeuter des Æther aber auch selten einem ehrlichen Gefecht und ziehen List und Heimtücke oder eben eine Flucht vor.

Oak

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Antw:[Ætherslayers] Technische Wunder
« Antwort #2 am: 26. Mai 2014, 16:48:27 »

Unter hier ...

Ætherplanes
Ætherplanes nutzen zwar das gleiche Prinzip wie Ætherschiffe - Material mit einem besonderen Auftrieb im Æther - aber dazu noch mehr. Sie gleichen altertümlichen und bisweilen abenteuerlich wirkenden Flugzeugen, mit Flügeln und Leitwerken, oft mehrere übereinander. Doppeldecker sind üblich, Drei- oder Eindecker selten.

Ætherplanes sind klein, zu klein für eine Dampfmaschine. Deshalb verwenden sie Uhrwerkmechanik, die vor dem Flug aufgezogen wird und nicht lange hält. So kann ein Pilotenpatzer jederzeit dafür sorgen, dass das die Spule für den Antrieb in dem Moment leer ist. Dann stürzen Ætherplanes in der Regel nicht ab. Stattdessen treiben sie antriebslos im Æther. Als Notlösung haben deshalb die meisten Modelle einen Pedalantrieb, mit dem man entweder langsam vorankommt oder die Spule neu aufziehen kann, was 5 -HÄ Stunden (mindestens eine) dauert.

Ætherplanes werden in der Regel von nur einer Person bemannt, einige zwergische Varianten sogar von zwei.

Diese Flugmaschinen sind für Transportflüge wenig geeignet, obwohl sie mitunter zum Überbringen vertraulicher Depeschen verwendet werden. Ansonsten dienen sie vor allem der Aufklärung oder dem Kampf. Alle Typen sind in der Regel mit einer Laterne ausgestattet, die sich mit Hilfe eines Pedals oder Hebels im Cockpit auf- und abblenden lässt und so mit Hilfe von einfachen Signalcodes Nachrichten übermitteln kann. Dazu haben die für den Kampf gebauten Ætherplanes Aufhängungen für Waffen.

Bewaffnete Ætherplanes haben in der Regel zwei Arten von Waffen: Geschütze und Bomben.
  • Geschütze sind meist direkt nach vorne gerichtet montiert und vom Piloten abzuschießen. Dabei handelt es sich selten um mehrschüssige Gewehre wie etwa Donnerbüchsen, meistens eher um Repetierarmbrüste mit ausreichenden Bolzenmagazinen und uhrwerkgetriebenen Schnellspannvorrichtungen. Je nach Einsatzart des Ætherplanes ist dies mit normalen Bolzen oder auch mal mit Explosivbolzen beladen - letztere vor allem, um Schaden an Schiffen hervor zu rufen. Um den Schaden zu erhöhen werden an Ætherplanes dabei bis zu sechs solcher Armbrüste montiert, die ihre Bolzen reih-um und deshalb mit hoher Frequenz auf das Ziel abfeuern. Moderne Schwarzpulverwaffen sind den Armbrüsten zwar in vielen Belangen überleben, können aber nicht so schnell nachgeladen werden, was ihren seltenen Einsatz erklärt.

    Eine andere Art von Geschützen kommt bei einigen zweisitzigen Modellen zum Einsatz. Dabei sitzt ein Schütze hinter dem Piloten, der sich und sein Geschütze um 180° von Seite zu Seite drehen und so den Gegner beschießen kann. So ein Bordschütze verfügt allerdings selten über mehr Schußkraft, als eine Doppelarmbrust, manchmal auch eine Muskete oder Donnerbüchse. Am schwersten bewaffnet sind natürlich die Ætherplanes, die diese beiden Geschützarten kombinieren. Und es heißt, die Zwerge würden bereits mit Modellen experimentieren, die zwei oder mehr Bordschützen unterbringen würden.

  • Bomben sind oft Explosiv- oder Brandsätze, die auf verschiedene Weise vom Ætherplane abgeworfen werden. Die einfachste Variante besteht aus einem kleinen Menge, die der Pilot mit einer Hand nach und nach auf Ziele wirft. Diese Version gilt aber als schrecklich veraltet und ungenau.

    In der modernen Version werden die Sprengsätze unterhalb von Rumpf, den Flügeln oder in einem eigenen Kasten am Rumpf unter gebracht und dann per Knopf oder Hebel nach und nach abgeworfen. So kann sich der Pilot besser auf sein Gefährt und den Abwurf konzentrieren, was die Treffergenauigkeit deutlich erhöht. Die Kehrseite dessen ist natürlich, dass die Bomben besonders anfällig für den Beschuss des Ætherplanes sind und in entsprechenden Konflikten immer wieder unbeabsichtigt für die Zerstörung dessen sorgen.