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Autor Thema: [Spielbericht GS] Projekt X-Delta  (Gelesen 4088 mal)

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[Spielbericht GS] Projekt X-Delta
« am: 24. November 2013, 14:41:57 »

ich habe vor kurzem ein Bunkerabenteuer zusammen geschrieben und konnte dieses gestern auf der WinterCon in Osnabrück im Rahmen eine GS-Supportrunde zum zweiten mal testen . . . mit dem Erfolg eines TPK durch einen Nanitenschwarm!  :-X

Im Anhang: Skizze des Bunkers zu besseren verständlichkeit


Kuz zum Hintergrund: Die Gruppe wurde angeheuert in einem Osnabrücker Bunker, angeblich einer ehemaligen Fabrik für Maschinenteile, einige Ersatzteile für eine Enklave im Osnabrücker Süden zu besorgen. In wirklichkeit hätten sie am Ende auf den Prototypen des X-Bot MK IV treffen sollen, dessen Extremitäten in diesem Bunker entwickelt wurde.

mit dabei waren, alle Stufe 1 mit Kultur nach GRW:
Joe, ein Menschen Tech (Feldreperatur)
Marvin, ein Hulk Krieger (Nahkampf)
Matheo-333, ein Evo Telekinet (Geschossbeschleunigung + Wurfmesser)
und ein Namenloser Menschen Streuner, der die Spielrunde vorzeitig verlassen musste

Los ging es mit einer kurzen Reiseunterbrechung durch 3 Säurewölfe auf den Überresten der A30. Marvin wollte Frischfleisch, und so zerpflückte man die Wölfe.
Am Bunker angekommen wurde festgestellt, dass das Bunkertor, anders als vom Auftraggeber angenommen, nicht mehr verschlossen war. Von innen waren etwa ein halbes dutzend Stimmen zu vernehmen, die sich darüber unterhielten, wie man die Türen des Aufzugs aufbekommt, und wie man die Aufzüge wieder gangbar machen könnte. Offensichtlich hatte eine Gruppe Banditen den Bunker kurz vor der Spielergruppe erreicht! Es entbrannt ein kurzes Wortgefecht, die SC sollen einfach verschwinden, und ihnen würde nichts passieren! Die SC erwiederten dass die Banditen nur der Tod erwartet, sollten sie nicht verschwinden. Es kam also, wie es kommen musste: Feuergefecht. Die SC mussten hier schon sehr viel einstecken! Der Namenlose Streuner ging bewusstlos zu Boden, alle anderen kassierten ordentlich Schaden, man konnte immerhin zwei Banditen ausknipsen. Schlussendlich mussten sich beide Seiten zurückziehen und neu formieren. Für die SC und die Banditen war klar, dass für eine Seite das letzte Stündlein geschlagen hatte. Die SC stürmten also den Bunker und machten den verbliebenen drei Banditen den gar aus!
[der Spieler des Streuners musste los, und hat an dieser Stelle die Spielrunde verlassen]
Die übrigen drei SC gingen nach dem Plündern der Banditen (jeder hatte nebst Flinte und Rüstung zwei Magazine C und W20 Battens dabei) tiefer in den Bunker. Zwei abgeschaltete Selbstschussanlagen (AT) die für Kreuzfeuer hätten sorgen können und den Weg zu zwei Aufzugtüren (A) decken, konnten ebenso entdeckt werden wie ein zerschossenes Kontrollterminal für die Elektronik im EG und eine Leichte Pistole und eine CS Granate die versteckt in einem Schrank lagen (Raum 2)
Man öffnete Beide Aufzugtüren (erst versuchte man sich mit Gewalt, woraufhin die Blechverkleidung über den Schiebetüren abfiel und sich ein großer roter Notöffnungshebel für die Aufzugtüren offenbarte. Der westliche Aufzugschachte war mit Stahlbetontrümmern verschüttet worden. Im anderen Schacht steckte der Aufzug zwischen Ebene U1 und U2 fest, mit Kleidungsresten der Banditen um die Hände gewickelt kletterten die SC das Stahlseil herab auf den Aufzug und öffnenten die Tür in U1.
sie standen nun in einer kleinen Empfangshalle, ihnen direkt gegenüber eine niedrige Thecke und die Tür zum Büro der Security. Matheo nahm ein mechanisches rattern und quietschen war, das immer lauter wurde. Die SC schlossen wieder die Tür, ließen einen Spalt offen, um zu sehen, was diesen krach verursachte. tatsächlich schien es, als ob im 30 sekunden takt zwei kleine Warbots die Empfangshalle erreichen, die offensichtlich auf Patroullie hier entlangrollten.
Jetzt war sogar dem Hulk klar: eine Fabrik für Maschinenteile, in einem Bunker? bewacht von Warbots und Autotürmen? hier war mehr im Gang als der Auftraggeber ihnen mitteilte.
man entschloss sich eines der dreißig sekündigen Zeitfenster zu nutzen und in das Security Büro zu rennen (Raum 8). Hier zu finden waren ein Hauptschalter für die Generatoren im versperrten U2. So ging in der gesamten Anlage Licht an, und auch Computerterminals erleuchteten. So auch ein Terminal im Security-Büro. Matheo versuchte sein Glück und verpatzte die Hacken Probe, was zur Notfallabschaltung des Computersystems führte. Marvin riss noch die leichte Stahltür zur Waffenkammer (9) aus den Angeln. Hier fanden die SC unter anderem ein Sturmgewehr mit einigen Magazinen, welches ihnen später zum Verhängnis werden sollte.
Marvin nahm die Stahltür um sie im östlichen Gang zu verkeilen, womit der Warbot seinem Patrouillenprotokoll nicht mehr folgen konnte und peramanent gegen die Tür fuhr. Die SC alarmierten jedoch den zweiten Warbot und mussten sich im WC verschanzen. Von hier aus feuerte Marvin mit dem Sturmgewehr ein komplettes Magazin auf den eingekeilten Warbot ab, welchem der Blechschädel vom Exoskellet gefegt wurde. Der zweite Warbot, Sensorverknüpft mit dem ersten, wusste nun um den Aufenthaltsort der SC und zerschoss die Tür zur Toilette Marvin kniete bereits hinter ihr und auch der zweite Warbot bekam eine Automatiksalve in die Schaltkreise geschossen. Die verkeilte Tür wurde beiseite geräumt, Joe plünderte mit seinem Robotikit alles brauchbare aus den beiden Warbots und die Gruppe ging weiter zu Raum 7. In diesem Besprechungsraum fand man einen einzelnen Menschen, tot auf einem Tisch liegend. Als Matheo im mit einem Rohr den Schädel zertrümmern wollte, man wusste um die Gefahr durch Zombies, erwachte er als ebensolcher und Griff die SC an. Ein ganz schön harter Brocken, der jedoch niedergerungen werde konnte. Die SC kamen noch gerade so mit ein paar Kratzern davon. Ein Paar Blaupausen von Warbot wurden gefunden, teilweise war darauf zu erkennen, dass Ursprünglich verbaute Teile durch Teile mit anderen Seriennummern ausgetauscht werden sollten.
Das Panzerschott nach Norden wurde erstmal in ruhe gelassen. Das Schott im Westen war offensichtlich verschweißt worden.
In Raum 6 konnten die SC zwei Werkbänke mit Cyberarmen finden. Joe wusste, dass es sich nicht um Cybergliedmaßen für Menschen, Warbots oder Nanos handelt . . . diese mussten für etwas anderes gebaut worden sein. Hier liefen zwei Computerterminals, eines der beiden Brachte Mahteo zum absturz (patzte schon wieder bei der Hacken Probe), das Passwort des anderen vermochte keiner zu knacken.
Matheo entschloss sich die Tür zu Raum 5 zu öffnen (er war identisch mit Raum 6, nur das hier Cyberbeine entwickelt wurden) wurde jedoch vollkommen unerwartet von einem Nanintenschwarm (Schwarmwert 20) angegriffen. Matheo konnte die kleinen Mistviecher nicht abschütteln und sie verwundeten ihn so stark, dass er Ohnmächtig wurde. Joe Sprang mit dem Sturmgewehr im Anschlag aus Raum 6 heraus in den Gang und feuerte ein komplettes Magazin auf den Schwarm ab  . . . PATZER! Magazin leer! Marvin stürmte mit seinem Teleskopschlagstock auf den Schwarm, traf ihn aber nicht. Der Schwarm kratzte Marvin an. Joe lud nach, gleiches Spiel bei Marvin und dem Schwarm. Joe feuerte . . . PATZER! noch ein leeres Magazin. Marvin traf den Schwarm, doch leider nicht stark genug und so riss der Schwarm Marvin ins dunkel. Joe lud sein letztes Magazin und feuerte . . . doch auch diesmal . . .  PATZER . . . es war leer . . . der Schwarm stürzte sich auf Joe und vor seinen Augen wurde es schwarz.
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Wild sei die Jagd

Backalive

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Antw:[Spielbericht GS] Projekt X-Delta
« Antwort #1 am: 24. November 2013, 22:12:38 »

Beengend.
Beängstigend. 
TPK - so ist das DS-Dasein.   ;D
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Alt genug, um es besser zu wissen; jung genug, um es nochmal zu tun.
Mark Twain