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Autor Thema: [Spielbericht] Hellweit-Throntal  (Gelesen 7175 mal)

Blakharaz

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[Spielbericht] Hellweit-Throntal
« am: 13. November 2013, 02:13:56 »

Heute hat sich spontan eine Spielgelegenheit ergeben und nachdem einige Brettspiele aus verschiedenen Gründen abgelehnt wurden, erstellten wir auf die Schnelle eine neue DS-Gruppe.

Schnell kam eine illustre Gruppe an Junghelden zusammen
- Raska, Wyndländer Späherin und Botenläuferin, dank der Fechten-Hausregel eine passable Nahkämpferin mit einem für Wyndländer absolut untypischen Degen
- Mirinda (wie die Limonade), Nordeker Späherin und Wilddiebin, mit einem Langbogen
- Gregor, ein als Straßenkind aufgewachsener Tempelnovize der Helia, Heiler ohne jegliche Kampffertigkeit
- Borbosch, Sohn des Gorax ein fjordorzwergischer Söldner, der eine Abneigung gegen Schiffe jeglicher Art hegt (und das als Fjordorzwerg...)
brachen auf um ihre (Wahl-) Heimat das Throntal im Arltum Nordek zu bereisen.

Ich hatte jedem der Charaktere eine kurze Beziehung mit einem der Einwohner verpasst, so wurde z.B. Raska seit ihrer Kindheit von dem Fährmann Torm im Kampf unterwiesen. So waren die Charaktere und Spieler gleich in das Dorfleben eingebunden und haben auch schon ein paar potentielle Helfer bei der Hand.
Zeit: "Die letzten Tage des Sommers". Raska hatte auf einer ihrer letzten Reise zwischen Cantor und Fällen, zwei Überfallopfer am Wegesrand gefunden, die scheinbar von irgendwelchen Monstern getötet (und angeknabbert) wurden. Da es in Cantor Gerüchte um irgendein Monster im Jagdrevier gab, für dessen Auffinden auch eine Belohnung ausgezahlt werden sollte, suchte sie sich ein paar Gefährten zusammen, um sich auf die Suche nach dem besagten Monster zu machen. Nur der Heiler Gregor wollte sich nicht so recht dazu verleiten, eine solche Gefahr auf sich zu nehmen un lehnte (vorerst) ab. Doch Dank der zurede des Priesters Gildas, erkannte er doch den nutzen solch praktischer Erfahrung und schloss sich am nächsten Morgen doch noch der Gruppe an.
Dank Mirindas Jagdfertigkeiten waren schnell Spuren der Monster am Überfallort gefunden und man machte sich an die Verfolgung. Schon schnell reifte die Vermutung, dass es sich bei dem besagten Monstern wohl um einen Oger handeln könnte, eine Kreatur wie sie schon seit Jahrzehnten nicht mehr im Throntal gesichtet worden war. Umso überraschender war es dann, als ihr Nachtlager im Wald gleich von zwei der Monster angegriffen wurde. Borbosch lenkte die Angriffe der Oger auf sich und Gregor heilte ihn immerwieder einmal, während Raska um sie herumtänzelte und Mirinda die Monster mit Pfeilen bespickte und schließlich gingen die beiden Oger zu Boden (Oger können halt nicht allzu viel...).
Am nächsten Tag fand man noch das Lager der beiden Oger und reiste mitsamt der Ogerköpfe zurück nach Cantor, wo sie schließlich noch Ardor Galvagin kennenlernte, der ihnen ihre wohlverdiente Belohnung, sowie eine kleine Zulage, auszahlte und sich interessiert den Bericht ihrer Heldentat anhörte.

War jetzt nichts besonderes, ich hatte aber auch kaum Vorbereitungszeit und es diente ja auch vor allem als Vorgeplänkel zu "Einer flog über das Greifennest" und zur Einführung einiger wichtiger Personen. Ein Geheimnis das ich im Ogerlager platziert habe wurde von der Gruppe übersehen, so das ich da auch nochmal was anhängen kann. Demnächst gehts dann weiter.
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Backalive

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Antw:[Spielbericht] Hellweit-Throntal
« Antwort #1 am: 13. November 2013, 07:23:35 »

Der Bericht hat sich spannend gelsen. War richtiges Kopfkino dabei. Und für die kurze Vorbereitung... Respekt.  :thumbup:
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Antw:[Spielbericht] Hellweit-Throntal
« Antwort #2 am: 13. November 2013, 09:55:13 »

Netter Bericht - da sieht man mal wieder, wie eine gut gemachte Sandbox jede Improvisation erleichtert.  :thumbup:

@ "Mirinda": Da musste ich echt schmunzeln. In meiner (lange zurückliegenden) Teenager-Zeit sorgte dieser Name mit schöner Regelmäßigkeit für pubertäre Heiterkeitsausbrüche ...  ;D

Für alle, die sich gerade fragen, warum:
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Blakharaz

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[Spielbericht] Hellweit-Einer flog über das Greifennest
« Antwort #3 am: 17. November 2013, 00:56:47 »

Und heute ging es dann kurz weiter. Da der Spieler des Heilers Gregor was anderes vor hatte, blieb der Charakter einfach im Cantorer Heliatempel zurück. Dort wird er von Vater Gildas zu dessen Nachfolger ausgebildet.

Zeit: Immernoch "Die letzten Tage des Sommers." Die Charaktere bekamen alle unabhängig voneinander einen Brief zugestellt, in dem um ein Treffen mit einem mysteriösen "Freund" gebeten wurde. Mirinda kannte den Ort des Treffens im Jagdrevier, Raska hatte Lunte gerochen, wer dieser Freund sein könnte (der Sohn des Baels Ardor, den sie schon kennengelernt hatten) und Borbosch kann nicht lesen, so dass er den Brief nur für den nächsten Toilettengang benutzen wollte...
Man traf sich in der Borboschs Stammkneipe und unterhielt sich über den Brief und ob man sich zu dem Treffen begeben wollte. Schließlich einigeten sich die drei darauf, am nächsten Tag zu dem genannten Carmos Schrein zu wandern um sich wenigstens einmal anzuhören, um was es gehen sollte.
Am nächsten Tag traf man dort am Schrein vorerst aber niemand. Doch nach einiger Zeit des wartens, wurden die Helden von einer Gruppe vermeintlicher Strauchdiebe angegriffen. Die verteilt stehenden Helden waren den vier Banditen jedoch überlegen: Mirinda erlegte mit ihrem Bogen einen nach dem anderen, während Raska und Borbosch jeweils einen im Nahkampf hielten. Nach dem Kampf (es gab auf Banditenseite keinen Überlebenden) fand man jedoch einen elfischen Umhang und einen Brief, der zeigte dass dieser Angriff mehr war, als ein bloßer Überfall. Scheinbar waren die Banditen beauftragt worden um Ardor zu entführen, doch keiner der Charaktere konnte sich einen Reim darauf bilden, wo denn dann Ardor sein könnte...
Mirinda und Raska zogen nun weiter zu Fennex Hain, um den Forstmeister über den Angriff zu unterrichten, während Borbosch mit einem, bei den Banditen gefundenen, Bierfässchen am Schrein zurückblieb (falls dort noch jemand auftaushen sollte). Fennex berichtete den beiden Frauen, dass er nichts über Banditen in den Wäldern wisse und das Ardor am heutigen Tag zu einem Jagdausflug aufbrechen wollte, von dem er erst Abends zurückkommen wollte. Gerade das Verhältnis zwischen dem Forstmeister und der Wilddiebin Mirinda kam hierbei schön rüber (sie hatten schon häufiger miteinander zu tun). Man holte schließlich Borbosch am Schrein ab, um im Forsthaus auf Ardor zu warten, wo man von Fennex auch zu einem leckeren Wildgulasch mit selbstgebackenen Brot eingeladen wurde. Als Ardor jedoch auch spät nachts nicht zurückkam, sollten die Charaktere zur Burg Caer Cantor eilen, um dem zur Zeit dort zuständigen Vogt bericht zu erstatten. Das tat dann auch die Wyndländerin Raska, die die Strecke in der Nacht als Wolf zurücklegte. Nach dem Gespräch mit dem Vogt Gareth Baelson endete der heutige Abend (es waren alle Spieler schon sehr müde) aber man bekam noch das nächste Ziel auf der Suche nach Ardor: Das alte Gehöft am Nordrand des Wargenwaldes...

Die Spieler wittern bereits eine große Intrige und verdächtigen so gut wie jeden dem sie begegnen. Vor allem steht bislang der Forstmeister Fennex und dessen gehilfe Silas im Zentrum der Verdächtigungen, etwas mit der Entführung zu tun zu haben. Nach anfänglichen Misstrauen hat man jedoch in Gareth Baelson einen aufrechten Verbündeten gefunden... :)
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Backalive

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Antw:[Spielbericht] Hellweit-Throntal
« Antwort #4 am: 17. November 2013, 11:53:31 »

Richtig spannend. Ist wie ein Fortsetzungsroman. Wie geht es weiter, was passiert noch, wer sind die Hintermänner? Klasse. Bin schon richtig gespannt, wies weitergeht.  :)
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Antw:[Spielbericht] Hellweit-Throntal
« Antwort #5 am: 04. Dezember 2013, 11:57:10 »

Und gestern gings wieder weiter:
Zeit: Ab jetzt "Naht der Winter" (jetzt ist der Monat Laubfall)
- Mirinda hatte sich leider am Wildgulasch den Magen verdorben und blieb in Cantor zurück (Spielerin nicht da)
dafür schloss sich Gregor wieder der Gruppe an und so zogen sie zusammen in Richtung des alten Gehöfts...

... beziehungsweise auch nicht, denn der Zwerg Borbosch weigerte sich partout durch eine Furt der Finella zu spazieren, wo ihm das Wasser im wahrsten Sinne des Wortes "bis zum Halse steht". Nach langem hin und her und vielen Überredungsversuchen kam dann Gregor endlich auf eine Motivations-Idee: Er wettet mir Borbosch um eine Goldmünze, dass dieser sich nicht traut durch die Furt zu laufen und *huschhusch" war er drüben.

Endlich am alten Gehöft angekommen, beobachtete man vorsichtig die Umgebung. Lediglich eine Scheune und eine Hausruine waren zu sehen, ohne das etwas wirklich bewohnt aussah. Nur in der Nähe des Scheunentors konnten sie ein paar Spuren ausmachen, die zeigten, dass hier hin und wieder jemand ein und aus ging.
Borbosch stoß das Scheunentor auf und im nächsten Moment schossen aus der Dunkelheit 4 Bluthunde, die die Gruppe attackierten. Schnell waren drei der Hunde niedergestreckt, aber ein besonders kräftiges Exemplar leistete erbittert Widerstand. Zu allem Überfluss began auch noch ein verborgener Schütze vom Heuboden der Scheune auf die Gruppe herunterzuschießen. Nach dem der Schütze Raska schwer verletzt hatte, wurde sie von Gregor in guter Deckung geheilt und Borbosch begann, nachdem er den letzten Hund erledigt hatte, damit die tragenden Holzbalken des Heubodens durchzschlagen (Zitat: "Ich kletter' doch keine Leiter rauf!"). Nach ein paar Runden trug sein Plan Früchte und ein Teil des Heubodens brach lauttösend, mitsamt des Schützens, zusammen. Der nun Kampfunfähige Gegner wurde gefesselt und nach einer vollständigen Gruppenheilung durch Gregor beagnn man die Befragung: Nach groben Verhörmethoden durch den Zwerg (gebrochene Finger, Tritte in den Bauch und Androhung seine Finger abzuschneiden) sprudelten auch so einige Informationen aus diesem heraus: Er hieß Brannoc, spähte die Gegend für fahlstepp aus und hatte ein paar Brandanschläge in der Umgebung verübt. Aber von einer Entführung des Baels-Sohn Ardor wusste er nichts. Man bekam von ihm auch noch den Schlüssel zu seiner versteckten Ausrüstung und die Information wie man seinen Kontaktmann in der Umgebung erreichen könnte, aber ansonsten war die Gruppe ratlos, wie man nun weiter vorgehen sollte.
Beschlossen wurde dann, dass Raska zurück nach Cantor eilen sollte um Mirinda zu holen (was den rest des Tages dauern sollte) während Gregor und Borbosch sich den Ort für die Kontaktaufnahme mit den Fahlstepper Agenten anschauen wollten (sie blieben allerdings noch auf dem Hof, um am nächsten Morgen aufzubrechen). Auf dem Rückweg lief Raska jedoch einer weiteren Partei in die Hände: Einem caernischen Ritter namens Aengus, der zusammen mit seinen Handlangern den jungen Förster gefangen hatte, der mit Ardor am Tag seines verschwindens zusammen war. Der Ritter bot Raska ein Bündnis mit Caernos an, da er immer auf der Suche nach fähigen Agenten sei, die die caernische Sache unterstützen würden. Raska zog dann mit diesem Trupp zurück zum Gehöft, um das Angebot auch ihren Partnern zu unterbreiten.
Dort angekommen (die Sonne war mittlerweile untergegangen) stellte der Ritter sein Angebot an die beiden anderen Gruppenmitglieder, die sich in der Scheune versteckt hielten. Was der Ritter jedoch nicht wusste: Er sprach nur mit dem Heiler Gregor, während Borbosch die Scheune durch einen anderen Ausgang verlassen hatte und sich schleichend in den Rücken der Caerner bewegte. Nach einem längeren Wortgefecht schaffte einer der Handlanger den gefangenen Förster in die Bauernhaus-Ruine, was Borbosch die Gelegenheit verschaffte diesen unbemerkt zu erledigen. Leider klappte das nicht so ganz und der Rest der Caerner wurde aufmerksam (er schaffte es trotzdem noch den Handlanger schnell und problemlos zu erledigen). Damit brach der 2. Kampf  des Abends los. Viele Pfeile und Lichtpfeile (von Gregor) schossen durch die Luft, der Ritter Aengus konnte sich auf seinem Schlachtross nicht so bewegen wie er gerne wollte, Raska nutzte ihre Gabe der Tiergestalt um sich in einen großen Wolf zu verwandeln und Borbosch hielt de Stellung in der Häuserruine. Stück für Stück starben die caernischen Halunken entweder durch Borboschs Axt oder mit herausgerissener Kehle, durch den immerwieder in der Dunkelheit verschwindenen Wolf. Zum Schlus stand nur noch Aengus, der von einigen Lichtpfeilen getroffen tapfer widerstandleistet, bis sich auch ihm letztlich die zwergische Axt, durch seine Plattenrüstung, in die Brust drang...
Feindliche Überlebende gab es leider nicht, so dass man auch niemanden verhören konnte, aber genügend Loot bei diesen fand. Zum Schluss konnte die Gruppe noch den jungen Förster befreien und erfuhr von diesem, dass sich Ardor mitnichten in den Händen der Caerner oder Fahlstepper befand, sondern dass sie Gruppe Goblins ihn beim Jagdausflug einer Gruppe Goblins begegneten, die ihn niederschlugen und verschleppte. Er selbst konnte den Goblins nur mit knapper Not entkommen.

Damit endete der gestrige Abend mit einem Stufenaufstieg aller beteiligten Charaktere. In der Gruppe weiß man nun, wo sich Ardor befindet (bei den Goblins), aber sie sind auch nervös, weil irgendetwas vorgeht was sie noch nicht vollständig durchschaut haben; Die Caerner wussten einfach zuviel über ihre Gruppe, so dass es da noch irgendwo einen Hintermann geben muss...

Fazit: Hat wieder allen viel Spaß gemacht, wir haben recht lange gespielt, aber ein großteil der Sitzung ging dafür drauf, wie man nach dem ersten Kampf mit Brannoc und seinen Hunden weiter vorgehen sollte. Die Gruppe war sich sicher, dass die Fahlstepper was damit zu tun hatten ud überlegten sehr lange, wie sie an die Hintermänner rankommen könnten. Bei mnächsten Mal kommt es zum Finale in den Goblinhöhlen.
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Lunand

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Antw:[Spielbericht] Hellweit-Throntal
« Antwort #6 am: 08. Februar 2014, 15:46:31 »

ich mag Throntal nicht  >:(
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Blakharaz

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Antw:[Spielbericht] Hellweit-Throntal
« Antwort #7 am: 08. Februar 2014, 15:54:03 »

Meine Spieler waren sehr positiv überrascht. Sie haben richtig mitgerätselt, wer denn nun der Schuldige sein könnte und was eigentlich los ist.
Leider konnten wir noch nicht weiterspielen.
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Greifenklaue

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Antw:[Spielbericht] Hellweit-Throntal
« Antwort #8 am: 08. Februar 2014, 23:58:15 »

Klingt gut, bin gespannt wie es ausgeht und freu mich selbst auf unsere zweite Sitzung im Throntal.
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Antw:[Spielbericht] Hellweit-Throntal
« Antwort #9 am: 10. Februar 2014, 20:02:20 »

Ich finde: Monster klopfen und Hirn anstrengen schliessen sich gegenseitig nicht aus.

Das gehört (genau wie das Ausspielen einer Rolle) einfach dazu.
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Lunand

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Antw:[Spielbericht] Hellweit-Throntal
« Antwort #10 am: 11. Februar 2014, 14:10:15 »

sehe ich auch so!
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Antw:[Spielbericht] Hellweit-Throntal
« Antwort #11 am: 18. April 2014, 23:59:47 »

Nach etwas längerer DS-Spielpause haben wir heute das Abenteuer "Einer flog über das Greifennest" endlich zum Abschluss gebracht.
Es gab kleinere Änderungen an der Besetzung, denn durch Ursus' Einwirken:
@ "Mirinda": Da musste ich echt schmunzeln. In meiner (lange zurückliegenden) Teenager-Zeit sorgte dieser Name mit schöner Regelmäßigkeit für pubertäre Heiterkeitsausbrüche ...  ;D

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fand meine Freundin den Namen "Mirinda" plötzlich ganz schrecklich und passte diesen auf Maline an. Weiterhin stieß mein jüngster Bruder mit einem Späher zu der Gruppe dazu, so dass sich nun folgende Charaktere auf den Weg machten, den jungen Baels Sohn zu retten:
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- sowie neu dazugestoßen: Förster Ragnar, Späher, er ersetzte einfach den jungen Förster Silas, der von den Caerner Schurken gefangen genommen wurde.

Nachdem sich die Gruppe auf dem alten Gehöft noch etwas ausgeruht hatte. brachen die Charaktere auf um den jungen Ardor Galvagin aus den Klauen der Goblins zu befreien. Nach einer kurzen Pause in Cantor und dem Erwerb einiger nützlicher Dinge (vor allem Rüstungen) gings weiter ins Jagdrevier. Schnell wurde die Fährte der Goblins augenommen und am nächsten Morgen erreichte man die Goblinhöhle. Die heftige Gegenwehr der Goblins wurde durch Borboschs Axt und zahlreiche Pfeile schnell gebrochen und langsam füllten sich die Räume der Goblinhöhle mit kleinen zerschmetterten Goblinkadavern. In einer kleinen Zelle fanden die Helden der gefesselten Ardor und konnten ihn endlich befreien, stießen aber weiter in die Höhlen vor und machten zahlreiche weitere Goblins nieder.
Schließlich erreichte die Gruppe den "Thronsaal" der Goblins und fanden hier eine menschliche Zauberwirkerin (Hexe) vor, die den Goblins Befehle gab. Sie versuchte einen Kampf zu vermeiden und schließlich beschloss man sie laufen zu lassen. Vorher musste die Hexe Mirande noch einen Schwur ablegen, nicht in diese Region zurückzukehren und den Charakteren auch nichts Übles zu wollen fals man sich doch noch einmal wiedertreffen sollte. Nach der Flucht der Hexe und ihrer letzten Goblinhelfer durchsuchte man noch die restlichen Räumlichkeiten plünderte alles von Wert und öffnete noh den verbarrikadierten Teil der Goblinhöhle, in der sich eine Rostassel aufhielt, die doch einen recht harten Kampf mitbrachte, in dem Ardor beinahe gestorben wäre.
Schließlic kehrte die Gruppe siegreich in Cantor ein und wurde mit den Grundrechten an dem alten Gehöft beschenkt. Jetzt wissen sie noch nicht so genau, was sie damit tun sollen, aber das kriegen wir schon noch. ;)

Alles in allem war es ein schöner Spielabend, auch wenn sich das Dungeon am Ende des Abenteuers etwas länger gezogen hat als mir lieb gewesen wäre. Aber es gab schöne Rollenspielerische Momente (die allerdings in etwa 80% der Fälle mit dem Zwerg und Bierfässern zu tun hatten).
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PayThan

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Antw:[Spielbericht] Hellweit-Throntal
« Antwort #12 am: 19. April 2014, 11:18:32 »

Vorher musste die Hexe Mirande noch einen Schwur ablegen, nicht in diese Region zurückzukehren und den Charakteren auch nichts Übles zu wollen fals man sich doch noch einmal wiedertreffen sollte.

Das finde ich sehr schön!
In meiner üblichen, alten DS Gruppe wurde da meist nicht lange diskutiert und alles weggemacht. ::)
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>>Altes Gormanisches Sprichwort<<

Blakharaz

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Antw:[Spielbericht] Hellweit-Throntal
« Antwort #13 am: 19. April 2014, 11:47:35 »

Vorher musste die Hexe Mirande noch einen Schwur ablegen, nicht in diese Region zurückzukehren und den Charakteren auch nichts Übles zu wollen fals man sich doch noch einmal wiedertreffen sollte.

Das finde ich sehr schön!
In meiner üblichen, alten DS Gruppe wurde da meist nicht lange diskutiert und alles weggemacht. ::)
Ja mich hat es auch ein bischen überrascht, eigentlich hab ich erwartet, dass man sie einfach erschlägt, oder ihre Goblins erschlägt und sie als Gefangene mit in die Stadt bringt... ;)
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Ursus Piscis

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« Antwort #14 am: 19. April 2014, 14:12:42 »

Es gab kleinere Änderungen an der Besetzung, denn durch Ursus' Einwirken ...
fand meine Freundin den Namen "Mirinda" plötzlich ganz schrecklich und passte diesen auf Maline an.

Ups, sorry! Das wollte ich nicht ...  sag' bitte Deiner Freundin, dass es mit leid tut.  :-[ 
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