Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Hast du deine Aktivierungs E-Mail übersehen?

Benutzername: Passwort:

Autor Thema: [Spielbericht] *S - Das Hyperion-Artefakt II  (Gelesen 4595 mal)

Sir Slayalot

  • Stufe 20
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 2364
  • Uzuk Ocknar!
  • Hat an 1+ MGQ teilgenommen Unser die Besonnenheit: Hat das Arltum Caernos in den Kronkriegen unterstützt Hat eine Seite mit DS-Inhalten (CampaignLogs, Downloads, Settings oder Tools) 1000+ Postings Chronist (Bronze): Hat 1+ DS-Spielsessionbericht gepostet DS4-Betatester Registrierter Betatester Gehört zu den Oberen 10 Themenstartern
    • Meine Website
    • Awards
[Spielbericht] *S - Das Hyperion-Artefakt II
« am: 21. Oktober 2013, 18:48:10 »

Starslayers: Der dritte Spielbericht

Die Crew der Marisol:
   Thymini Kompost, Avari-Wissenschaftler (bevorzugte Eigenschaften GE und VE)
   Ssra’h, Yie-Agent (BE und GE)
   Daneel Bishop, Replikant-Scout (ST und GE)
   Frederick van der Bloom, Mensch-Biokinet (ST, HÄ und GE)
   William „Mech“ McAnnister, Mensch-Techniker (ST, GE und VE)

Auf der Suche nach dem Bibliotheksplaneten

Beim letzten Abenteuer waren unsere Helden auf dem abgelegenen Planeten Monco gestartet, um auf dem Universitätsplaneten Schigolbratarflugomilpat’ursoltzapaxy, genannt Librum, Informationen über das geheimnisvolle Hyperion-Artefakt in ihrem Besitz zu erlangen. Kaum aus dem Hyperraum gesprungen, werden sie von dem Frachter Gorwydd angefunkt – ein Notruf! Am havarierten Schiff angekommen, öffnet MacAnnister die Komm-Kanäle. Große schwarze Augen unter einem fast durchsichtigem Schädel mit riesigem Gehirn schauen sie an. Anscheinend ist der Frachtercaptain ein Omikroner. Er fragt nach einer Ludolfspule, die an Bord der Gorwydd sei kaputt und sie brauchen eine neue. Die Crew hat eine übrig, und als der Frachterkapitän 400 Credits anbietet, scheint der Deal gebongt.

Affentheater

Beide Schiffe docken aneinander an, im Frachtraum warten Daneel und Thymini mit der Spule sowie Ssra’h im Schatten (und in Deckung). Auf der Brücke wartet Mech, während sich Frederick im Eingang zum Frachtraum versteckt. Von der Gorwydd kommen drei unerwartete Gäste durch den Andocktunnel: Genetisch modifizierte Menschenaffen, sogenannte Uplifts, ein Gorilla und zwei Schimpansen. Während Daneel den Creditstick der Affen checkt, heben die Schimpansen ihre Lasergewehre und der Gorilla verlangt die Übergabe des Schiffes. Im Folgenden eskaliert die Lage: Ssra’h feuert einen Schuss ab, während Frederick sich in den Frachtraum bewegt. Die Schimpansen schießen auf Thymini und Daneel. Der Gorilla zieht ein riesiges Kettenschwert und halbiert Daneel beinahe. Mech feuert mit der Bordkanone auf die Verbindungsbrücke – alle bis auf Frederick und die Schimpansen schaffen es, sich festzuhalten. Der Sog zieht Frederick in der Mitte des Gefechts, die Schimpansen werden ins All gesaugt, das Notfall-Schott schließt sich hinter ihnen. Nach einem längeren Gefecht mit rasantem Slayerpunkteinsatz gelingt es der Crew, den schwer gepanzerten und robusten Gorilla auf den Boden zu schicken. Frederick geht mit einem Kopfschuss auf Nummer sicher und sackt das Kettenschwert des Uplifts ein. Währenddessen versucht der Frachter die Flucht, kommt aber nur langsam voran. Aus allen Rohren feuernd schießen die Slayer das Piratenschiff bewegungsunfähig. Beim Funkruf nach Librum erfährt die Crew, dass der Omikroner möglicherweise der Pirat Aklo ist, auf dessen Ergreifung 2.000 Credits Belohnung ausgesetzt sind. Also schnell rübergefunkt: „Komm nur mit einem Raumanzug bekleidet aus deinem Schiff und wir zerstören es nicht.“

Kurze Zeit später öffnet sich tatsächliche eine Luke der Gorwydd und ein kleiner Humanoider im Raumanzug tritt nach draußen. Die Marisol sammelt ihn auf und Daneel filzt den kleinen Schleimer. Er findet nur eine Art Pistole aus Kristall bei ihm und befördert ihn in die Brigg. Dann durchkämmen unsere Starslayers den Frachter, finden aber außer einer GEI-pushenden Substanz und Heilmitteln nichts von Wert. Flugs wird die Gorwydd in Schlepp genommen und auf geht es ins Orbit von Librum. Dort kommen drei Schigolfen-Cops an Bord (kleine runde Aliens mit drei Beinen, drei Armen und drei Augen), verhaften Aklo und stellen eine Bescheinigung aus. Wird die Identität des Schurken bestätigt, erhalten die Helden die Belohnung. Dann beginnt die Crew, die Laserkanone der Gorwydd abzumontieren und einen Gebrauchtraumschiffhändler zu finden. Der, ein sehr eckiger chromverkleidetet Roboter mit Wortfindungsstörungen, gibt ihnen 6.000 Credits für die Gorwydd. Für das Geld wird unter anderem ein Bioscanner in die Marisol eingebaut und dann geht es runter auf den Planeten.

Zwischen idyllischen grünen Buschlandschaften stehen auf Librum riesige dreieckige Wolkenkratzer – fast alle dienen als Bibliotheken und Universitäten. Hier fragen sich die Helden durch, bis sie zum Büro von Professor Urgul kommen. Er soll eine Koryphäe auf dem Gebiet der Hyperionerforschung sein. Als ihnen ein riesiger rotpelziger Borgoz die Tür öffnet, wähnen sich die Starslayers im falschen Stockwerk, aber es ist tatsächlich der Professor. In sein Büro gequetscht, eröffnet ihnen Urgul, dass er das Artefakt tatsächlich untersuchen kann, aber dafür ein paar Stunden braucht. In dieser Zeit könnten die Helden ihm vielleicht einen kleinen Gefallen tun. Er forscht gerade an einem großen hyperionischen Artefakt, eine Art Teleporter. Falls die Slayers hindurchschreiten und auf der anderen Seite Bodenproben nehmen könnten, wäre ihnen Urgul sehr dankbar. Und vielleicht gibt es dort noch mehr Artefakte ... Die Raumfahrer sagen zu und fahren mit dem Borgoz im – natürlich dreieckigen – Fahrstuhl in den Keller. Auf der Fahrt in den Keller hört Mech Stimmen: „Möchten sie auch ihre Freunde und Kollegen mit psionischen Kräften zum Staunen  bringen? Bei Doctor Cheng wird ihnen geholfen! Ab 10.000 Credits helfen wir ihnen, ihr Gehirn zu entwickeln!“ Keiner der anderen Charaktere bemerkt jedoch etwas und schon erreicht der Aufzug sein Ziel. Im Labor haben Urguls schigolfische Assistenten schon alles vorbereitet: Mehrere Generatoren sind an einen großen steinernen Torbogen angeschlossen. Urgul händigt den Slayern noch schnell ein paar Strahlenschutzanzüge an – von der anderen Seite wurde Strahlung gemessen - und erklärt, dass das Tor nur eine knappe Minute geöffnet bleiben kann. Es schließt sich automatisch und in 4 Stunden haben sich die Generatoren aufgeladen. Dann kann er es wieder öffnen. Kurzentschlossen treten die Raumfahrer hindurch.

Das große Raptorenschießen

Eine kleine Sonne steht über dem Horizont, ein laues Lüftchen weht und die Temperatur beträgt knapp 10 Grad. Die Crew steht auf einem ruinenbestandenen Hügel, bewachsen von bläulichem Gras. Um den Hügel herum erstrecken sich Wälder von Pflanzen, die auf den ersten Blick wie Kreuzungen aus Kiefern und Kakteen wirken. Nach einer kurzen Diskussion, ob die Gewächse „Kieteen“ oder „Kakfern“ genannt werden sollten, misst Thymini die Strahlung. Niedriges Level, erst nach ein paar Stunden (SL-Wurf: 7) gefährlich. Daneel, dem Strahlung wenig ausmacht, schlüpft aus seinem Schutzanzug und die Crew beginnt, die Umgebung zu erkunden. Thymini scannt unterirdische Kammern, deren Eingang unter einem großen Felsen liegen müsste. Währenddessen begibt sich Frederick auf der Suche nach Bodenproben zum Waldesrand, als sich auf einmal im Gehölz etwas regt: Ein Rudel bläulicher Reptiloiden, ähnlich gebaut wie irdische ausgestorbene Raptoren nur ohne Vorderbeine, kommt aus dem Wald. Frederick zieht sich per Jetpack schnell zurück, während die anderen ihre Waffen bereit machen. Dank ihrer Biologiekenntnisse schließt Thymini, dass die Raptoren tatsächlich ein Jagdrudel bilden und hinter Frederick her sind. Also beginnen die Raumfahrer zu schießen, während Frederick sein neues Kettenschwert bereit macht. Die ersten paar Treffer scheinen den Reptiloiden nicht viel auszumachen, so dass Ssra’h eine Flucht in die unterirdischen Kammern vorschlägt und Thymini scannt noch einmal den Felsen. Dabei stellt er/sie fest, dass ein Teil davon holographisch ist. Ein Eingang ist aber nicht auszumachen und die Gruppe feuert weiter auf die Raptoren. Nach ein paar Runden sind tatsächlich zwei Raptoren gefallen, die übrigen scheinen das aber in ihrem Blutrausch nicht zu bemerken und hetzen weiter. Frederick lässt sein Kettenschwert aufheulen und fliegt in die Höhe, aber auch das lässt die wilden Tiere kalt. Schließlich schaffen es zwei der Bestien in Nahkampfreichweite, Frederick schwingt sein Schwert … und trifft nicht. Die Raptoren verbeißen sich in ihn und er geht zu Boden. Die Crew beseitigt die Tiere (nicht bevor eines noch einmal den Bewusstlosen beißt und gefährlich nahe an den negativen KÖR-Wert von Frederick kommt). Frederick wird verarztet und die Helden wenden sich dem Felsen-Hologramm zu.
Gespeichert
Im Weltall hört dich keiner slayen!