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Autor Thema: Kurp und die dunklen Geier  (Gelesen 5691 mal)

ozz

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Kurp und die dunklen Geier
« am: 16. Januar 2013, 16:09:44 »

Kurzauszug aus meiner Kampagne, wobei ich einiges weglasse, damit eine richtige Geschichte entsteht ^^

Xagor Sohn des Rogax: Zwergenkrieger
Fagil Schnellpfeil: Elfensp?her
Dagmar, die Starke: Menschenkriegerin
Sinda: Menschensp?herin
Igor, der Schmied: Menschenkrieger
Lorendil Silberstimme: Elfenkrieger
Charon, der Barbar: Menschenkrieger

Vorgeschichte: Im Tannh?gel verschwinden seit einiger Zeit Personen und keiner wei?, wer oder was  daf?r verantwortlich ist. Bis die Heldengruppe von den dunklen Geier erf?hrt, die f?r ihre Meister, die Mumienf?rsten, neue Opfer entf?hren. Einige Zeit wird daf?r aufgebracht, sie zu finden und nun endlich, nach zwei Monaten des Suchens nach F?hrten hilft ihnen das Schicksal.

N?rdlich von Kurp, tief in einer H?hle, in der sie vor dem aufkommenden Regen Schutz suchten, finden sie Vertiefungen in den W?nden die drei Bl?ten ergeben. Die Bl?ten sind wei? und rauer als der Rest der Wand, ganz so als w?ren sie reinge?tzt. Weiter finden sie nichts in der H?hle, doch  begegnet ihnen in der Nacht ein Geist einer Verstorbenen, die sehr schwach scheint, immer wieder verschwindend fl?stert sie leise:

"Findet den Schl?ssel. Kurp. Helft uns. Rasch. Wir sterben."

Lorendil entscheidet, das man jetzt in der Nacht am besten Richtung Kurp aufbricht und alle machen sich fertig, einzig Charon, der Barbar aus Umbar, nimmt sich ein St?ck Kohle und versucht die Bl?ten auf einem St?ck Papier, welches Sinda bei sich f?hrt, abzumalen. Dazu legt er das Blatt auf eines der Bl?ten und verreibt die Kohle darauf. St?cke der Kohle gehen ?ber das Papier und bleiben an der Wand und der Bl?te haften. Die Bl?te schimmert daraufhin leicht. Ohne es zu wissen, hat Charon ein Teil eines R?tsels gel?st und f?llt die gesamte Bl?te mit Kohle aus. Die H?hle verdunkelt sich merklich, w?hrend Xagor und Igor sich, Waffen z?ckend, tiefer in die H?hle wagen. Ein steiler Abhang tut sich vor ihnen auf, der tief in den Berg hinuter f?hrt. Ohne geeignete Kletterausr?stung ist es selbst f?r Sinda und Fagil, den beiden Sp?hern, nicht m?glich dort runter zu klettern. Das ausf?llen der zwei weiteren Bl?ten ergibt nichts, bis auf das die Kohle auf der Bl?te zerflie?t und runter rinnt. Lorendil vermutet es sein "Die falschen Farben?".

Dagmar fordert sie auf, nach Kurp zu reiten, dort habe man mehr M?glichkeiten. Als sie aufbrechen beginnt es zu Regnen und Fagil f?llt wieder ein, warum sie zu so sp?ter Stunde Schutz in der H?hle gesucht hatten.

Sp?t nachts in Kurp angekommen, stehen sie vor verschlossenen Toren im Regen und Karhan, der Vaestwart Kurps, gro? und stattlich mit dunklem Haar und Bart,, steht auf der Zinne und begr??t sie mit Bogensch?tzen, die auf die Helden zielen.

"Niemand Vern?nftiges reitet so sp?t nachts noch in unser Dorf, Fremde. Also warum gibt ihr mir keinen Grund euch hier und jetzt zu erschie?en, denn wir H?ndler seht ihr mir nicht aus! Eher wie Banditen und Diebe?" sagt Karhan und deutet dabei auf Charon, dem Umbarbarbaren, dessen Stamm weiter s?dlich ihr Unwesen treibt.
Lorendil steigt vom Pferd, verneigt sich und versucht zu beschwichtigen, "Schlie?lich sind wir hier, um zu helfen und so wie es der Zeit um die Tannh?gel gestellt ist, vermisst ihr doch sicherlich auch Br?der und Schwester, Frauen und Kinder?".
Die Bogensch?tzen auf der Zinne senken ihre Bogen und Karhan harscht sie an, dieses wieder auf die Fremden zu richten, was sie auch tun, als ein weiterer Mann die Zinne erklimmt und sich an Karhan wendet. Er, kleiner als Karhan und im Gegensatz zu den anderen auf der mauer blond, fl?stert Karhan etwas in Ohr und sagt dann, "Nun denn, wenn ihr keine Banditen seid, was f?hrt euch her? Wir baten niemanden um Hilfe?"

Xagor, der des Wartens m?de wurde, steigt vom Pony und richtet sich an die beiden M?nner, "Einst war das eine Zwergensiedlung und Gastfreundschaft war kein Fremdwort. Lasst uns ein und wir kl?ren es, oder wir ..."
"Was mein Freund meint, ist, dass wir nicht gerufen werden mussten.", unterbricht ihn Lorendil, "Seht in Cendor, Barringen, ja sogar in Westheim, Dynomere und Eisenhall verschwanden geliebte Personen. Wir verfolgen eine Gruppe dunkler Gestalten, die mit schwarzen Turbanen jagt auf Unschuldige machen und sie zu ihren Herren in die W?ste bringen. Wenn ihr also niemanden in eurem Dorf vermisst, werden wir gehen."
Karhan blickt den Anderen an und verschwindet von der Mauer. "Mein Name ist Jakub und willkommen in Kurp. Freunde.", sagt der nun l?chelnde Mann auf der Zinne, w?hrend unter ihm das Tor ge?ffnet wurde.

Sinda und Fagil entdecken, w?hrend des Gespr?chs, in der Ferne etwas und wollen dem nachgehen, w?hrend der Rest in Jakubs Haus eingeladen wird und Igor sich um die Pferde k?mmert.

"Die dunklen Geier haben auch einige von euch entf?hrt?", fragt Jakub und f?hrt fort, "Nun vor einem Jahr kamen Zasaren hier her und baten uns um eine Mine. Es m?sse eine sein, die stillgelegt ist und leicht umgebaut werden konnte. Daf?r w?rden wir reich belohnt werden." Er reichte jedem hei?es Wasser mit Kr?utern. "Wisst ihr, Kurp geht es nicht gut, seit dem Eisenhall mehr Erzeugnisse nach Westheim ?ber den Langstrom bringt und unsere Wege ?ber das Lennfelder Tal nicht mehr sicher sind." Dabei blickt er auf eine Landkarte ?ber dem Kamin und erz?lt weiter, "Westheim schickte uns mehrfach Gardisten und auch Lorin half uns, aber kurz nach dem sie weg waren, begannen wieder die ?bergriffe. Daher hat der ?ltestenrat Karhan zu dem Vertrag mit den Zasaren geraten."

W?hrend Jakub die Geschichte mit den Zasaren und der Mine erz?hlt, schleichen Fagil und Sinda sich einer Gruppe Unbekannter an. Sie tragen schwarze Turbane, waren schwarzgebrannt von der Sonne und scheinen Kurp zu ?berwachen. F?nf an der Zahl, gut bewaffnet anscheinend, aber nicht sonderlich aufmerksam. Mit dieser Information schlichen sie sich wieder fort und reiten so schnell es geht nach Kurp, denn die dunklen Geier wissen vermutlich von ihnen.

"Es fing damit an", erz?hlt Jakub weiter, "Das wir die Mine ausbauten und so eine Art Bettnischen, oder Alkoven bauen sollten. Wer h?tte den ahnen k?nnen, das es sich um ein Gef?ngnis handelt?" Jakub senkt dabei den Kopf und sch?ttelte ihn, "Erst als sie uns baten Gitter und T?ren zu bauen, hatte Karhan es verstanden und weigerte sich. Er nahm die Truhe voller M?nzen und schmie? sie ihnen vor die F??e und sagte ihnen, "Wir werden mit Westheim sprechen! Niemand baut hier ein Gef?ngnis."."
Jakub weint, "In dieser Nacht kamen sie und entf?hrten unsere Frauen und Kinder. Erschlugen diejenigen die sich nicht ergaben. Sie trugen schwarze Turbane und f?hrten Monster und Bestien mit sich, Untote und ihrem Anf?hrer, dem hing die Haut vom Leib. Er sagte etwas auf zasarsich, denke ich, auf jedenfall ?bersetzte einer von ihnen. Niemals werde ich es vergessen.
"Niemandem wird etwas geschehen, solange ihr tut, was wir sagen. Baut das Haus zuende, sonst nehmen wir Eure statt der Anderen. Solltet ihr nicht gehorchen, werden Feuer und Stahl euer Ende bedeuten und ihr werdet Teil meiner Armee.""

Jakub hielt kurz inne und nahm ein Goldst?ck aus einer Truhe, "Die Truhe mit dem Gold lie?en sie da und nahmen unsere Familien mit. Ich bat Karhan Westheim um Hilfe zu bitten, aber er sagte, er wisse, das die Zasaren sie beobachten und das es zu gef?hrlich sei. Man m?sse warten."

Fagil und Sinda kommen in Kurp an und suchen das Haus von Jakub auf, und berichten, das sie dunkle Geier gesichtet haben. F?nf an der Zahl, wie sie Kurp beobachten. "Sie wissen also, das wir hier sind." sagte Dagmar, w?hrend Charon die Bl?ten wieder einfiel. Er wendet sich an Lorendil der Jakub fragt, "Sagt, kennt ihr diese Bl?ten?"
"Meine Frau ist... war... ist Kr?uterkundige und hat aus Westheim mehrere B?cher ?ber Pflanzen und Bl?ten, ich hole euch das Buch." mit diesen Worten verschwindet Jakub in ein Nebenzimmer, als er dann eilig wieder zur?ckkommt, "Schnell, schnell, in den Keller. Die Zasaren kommen und kontrollieren das Dorf." Jakub reisst einen Teppich zur Seite, wo drunter eine Bodenluke zum Vorschein kommt. Alle verstecken sich im Vorratskeller, w?hrend Jakub den Teppich erneut auf die Bodenluke legt und sie mit einer Truhe beschwert.

Die Helden h?ren nur noch die T?r und warten. Starren sich gegenseitig an und langsam gleiten die H?nde zu den Waffen, als sie oben Ger?usche h?ren.



Wurden sie verraten? Hat Karhan vielleicht die dunklen Geier gewarnt? Waren Sinda und Fagil doch zu sorglos? Wo ist Igor? Bei Helia, werden die Gl?ser auf dem Tisch sie vielleicht verraten?



Beim n?chsten mal geht es weiter. Wie gesagt, ist nur eine Kurzepisode.

FrekiWolf

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Antw:Kurp und die dunklen Geier
« Antwort #1 am: 16. Januar 2013, 16:28:19 »

Toller Bericht. Sehr spannend und ein echt fieser Cliffhanger...
Das mit den Gl?sern am Tisch gef?llt mir.  :D
Richtig fies aber gut und logisch. Mal sehen wie sich das ganze weiter entfaltet...  :thumbup:
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Waylander

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Antw:Kurp und die dunklen Geier
« Antwort #2 am: 17. Januar 2013, 15:01:42 »

Ganz gro?es Kino!  :thumbup:
In in der Kampagne auch ein Abstecher ins Umbarla-Becken geplant?  ;)
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Verrat auf dem Mississippi (WOPC Gewinnabenteuer)

ozz

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Antw:Kurp und die dunklen Geier
« Antwort #3 am: 17. Januar 2013, 16:14:39 »

Danke ^^ Mittlerweile mache ich fast immer Cliffh?nger bei meinen Runden, wobei meine Gruppe meinte ich sei ein Sadist, aber sie es nun auch m?gen, da man sich viel eher daran erinnert, was man getan hat, wenn noch vor einem etwas liegt.



Lorendil erhebt die Hand und versucht die anderen zu bes?nftigen, w?hrend sie alle die schweren Schritte h?ren. Jeder Schritt wird von etwas metallischem begleitet, wie bei einer Metallr?stung. Fagil will etwas sagen, doch Dagmar legt ihre Hand auf sein Mund und blickt ihm tief in die Augen, die sagen wollen, das er leise sein soll.
Die Schritte kommen n?her Richtung Luke, als sie dann vom Teppich fast verschluckt werden, heben Fagil und Sinda ihre B?gen und richten sie auf die ?ffnung ?ber ihren K?pfen.
Die Schritte sind nun kaum zu h?ren, nur Fagil gelingt es sie zu vernehmen. Er starrt die Anderen besorgt an, legt den Bogen zur Seite und deutet an, das dort oben jemand versucht zu schleichen.

Es vergehen einige Momente, der Zwerg macht Anstalten hinauf zu gehen, doch Dagmar und Lordendil legen ihre H?nde auf seine Schultern und versuchen ihn davon abzuhalten.

P?tzlich wird die T?r aufgerissen und es kommen weitere Personen hinein, was man deutlich an den Schritten h?rt. Sie sprechen auffallend laut mit einander in einer unbekannten Sprache. Xador holt die M?nze aus der Tasche und deutet auf sie, Zasaren. Dagmar blickt ihn fragend an und will gar nicht wissen, wann der goldgierige Zwerg seine Hand nach der M?nze ausgestreckt hat.
Die Zasaren scheinen das Haus zu durchsuchen, jedenfalls l?sst sich das, aus den Schritten schlie?en und den Ger?uschen von schweren, weggeschobenen Dingen. Nach einiger Zeit verschwinden sie wieder und die T?r ist zu h?ren. Es herrscht Stille, einzig das Z?hneknirschen des Zwergen ist zu h?ren. Die Zeit vergeht.

Die T?r geht erneut auf und Schritte sind zu h?ren. Die Stimme von Jakub und einer weiteren Person sind zu vernehmen, als die Truhe weggestellt wird, w?hrend Fagil und Sinda wieder ihre B?gen heben.

Als die Bodenluke ge?ffnte wird, beruhigen sie sich schnell, denn Igor und Jakub sind zu sehen. Als alle wieder oben sind, erz?hlt ihnen Igor, das er im Stall war und sich um die Tiere gek?mmert hat, als einer der M?nner aus Kurp sagte, er solle sich verstecken. "Da ist mir auf die Schnelle nichts eingefallen. Also bin ich von Haus zu Haus geschlichen und als ich endlich hier war, habe ich die Becher ?berall stehen sehen. Ich habe sie weggebracht und mich dann oben im Bett versteckt."
"Im Bett?" fragt Sinda ungl?ubig. "Ja. Naja. Ich wei? nicht, ich dachte drunter h?tten sie auf jedenfall geguckt, aber nicht unter die Decke." antwortete Igor.
"Solange es geholfen hat.", sagt Lorendil und f?hrt fort "Jakub, wir haben das Gef?ngnis gefunden, es wird aber anscheinend von einem Ritual gesch?tzt. Es liegt im Norden von hier, einen Tagesmarsch. Wir m?ssen..." "Das kann nicht sein!", unterbricht in Jakub, "Das Gef?ngnis liegt hier im S?den. Nicht im Norden. Die genaue Lage wei? Karhan." Dagmar schiebt sich in die Mitte der Runde, "Wo wir gerade beim Ritual sind, Herr Elf. Die Bl?ten?" Jakub haut sich mit der flachen Hand auf die Stirn und eilt sich, um das angefragte Buch zu holen. "Karhan. Wir sollten mit ihm reden, vielleicht kann er uns eine Karte geben. Wir befreien die Gefangenen und..." "Und metzeln mit ihnen jeden zasarischen Bastard ab, der es gewagt hat..." "Nein, Rogax-Sohn!", unterbricht ihn Lorendil, der seinerseits von ihm eben unterbrochen wurde. "Die Menschen, Elfen und Zwerge sind keine Krieger und wer wei?, wie sie im Gef?gnis gelitten haben und wie viele noch am Leben sind." Fagil, der sich bislang zur?ck gehalten hatte, tippt mit seinem Bogen auf den Zwerg und sagt, "Ich glaube er hat nicht so unrecht. Aber vorher sollten wir den Kurpern helfen und sie aus dieser misslichen Lage bringen. Bislang waren es f?nf M?nner die wir gesehen haben. Wenn es stimmt und sie mit Bestien hier her kamen, muss es ein Lager geben. Die Frage ist nur wo und was wir gegen sie machen k?nnen." W?hrend die Gef?hrten sich dar?ber unterhalten, was als n?chstes zu tun ist, kommt Jakub mit einem Buch wieder ?ber hier ans?ssige Pflanzen. Charon und er gucken sie sich genau an und finden die drei gesuchten Bl?ten, "Hier, die habe ich gesehen.", sagt Charon, indes lie? Jakub vor, "Schwarze Teufelskralle.". "Die Kohle hielt dran. Lorendil meint, das die anderen andere Farben brauchen." entgegnete ihm Charon. "Das hier ist eine rote Herzblume und die hier nennt sich blauer Rittersporn." Lorendlil geht zu den Beiden und deutet auf die Farbe blau, "Die schwierig zu finden sein d?rfte." sagte er.
Charon fing an zu lachen und sch?ttelte den Kopf, "Nein meine Freunde, es ist leichter als gedacht. Jesse, der Mann an der Mauer, er wird uns helfen."



Jesse wird helfen, die Frage ist nur wie, womit und wird es sie etwas kosten.

Hier habe ich einmal das wesentlichste zusammen gestellt, die Gruppe hatte n?mlich mehr Gr?nde ?berhaupt nach Kurp zu kommen. Und die Diskussion welche Aufgabe wichtiger sei, wurde schnell OT, daher hier eine kurzer Einblick.

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Antw:Kurp und die dunklen Geier
« Antwort #4 am: 21. Januar 2013, 12:38:11 »

Fagil und Sinda finden sich an der Mauer wieder, als sie Jesse oben sehen, rufen sie ihn zu sich. Sollte Jakub recht haben, wird es heute noch ein gef?hrlicher Morgen, denkt sich Fagil. Jesse, der die Nachtwache hat, steigt die Stufen hinunter, "Was?", fragt er schroff, was angesichts des Wetter verst?ndlich ist. "Jakub meinte, du k?nntest uns helfen. Also, mit einer Farbe. Ich wei? nicht wie ich das ausdr?cken soll. Aber er meinte, du h?ttest Farben." versucht sich Sinda verst?ndlich zu machen, woraufhin Jesse nickt und sie in ein Haus an der Mauer f?hrt. Anders als die restlichen H?user hier in Kurp, scheint das ?rspr?nglich nicht von Zwergen errichtet, sondern von einem Unerfahrenen selbst zusammen gezimmert worden zu sein. Auf Grund dessen, wie Jesse die T?r ?ffnet, haben die beiden Gef?hrten den Erbauer anscheinend vor sich. "Kommt rein, ist nass." fordert sie Jesse auf, w?hrend er eine Lampe anz?ndet.

Im Haus, oder besser gesagt, im Zimmer, finden sich allerlei T?pfe, Flaschen, kleine Kisten, F?sser und andere Beh?lter in Regalen, dem Boden oder von der Decke herabh?gend. Alle Beh?lter scheinen beschriftet in einer kaum lesbaren Schrift. Felldecken, die aufgerollt in einer Ecke liegen, scheinen sein Nachtlager zu sein, wobei der Tisch und die zwei St?hle vermutlich immer vorher weger?umt werden m?ssen.
"Also. Welche Farbe?", fragt Jesse, der sich die nasse Jacke auszieht und sie auf einen der St?hle wirft. Die Antwort nicht abwartend, bahnt er sich einen Weg in eine Ecke, wo jetzt gerade eine Kochstelle zum Vorschein kommt, auf der etwas vor sich hink?chelt. "Jakub sagte, du h?ttest eine Bekanntschaft mit der Tochter eines Gerbers aus Westheim, die ab und an hier herkommt und..." "Ja, ja, ich habs verstanden. Jakub, blabla... alles soweit verstanden. Was f?r eine FARBE?" unterbrach Jesse Fagil und zuckt unkontrolliert mit den Augenbrauen. "Blau.", antwortet Sinda und macht sich langsam Sorgen um die Befindlichkeit der Kurper Nachtwache. "Blau? BLAU? Ich habe kein Blau! Blau was? Was f?r ein Blau? Ihr k?nnt doch nicht zu einem Mann gehen und sagen, ich h?tte gern Blau. So etwas macht man nicht. Ihr geht ja auch nicht zu einem Schmieden und sagt, Schwert. Ich h?tte ge-rn ein SCHWE-RT. Ts... Blau. BLAU. *Hmpf* Wie viel Blau? Reicht dieses Tintenf?sschen?"
?berrascht von der Ansprache Jesses, greift Fagil langsam nach dem Tintenf?sschen und bedankt sich, als Jesse es wieder an sich nimmt. "Teuer. Blau ist Teuer. Tinte gleich viel teurer. Und dieses F?sschen." Er deutet drauf. "Altes Familienerbst?ck. Sehr teuer. Fast schon unbezahlbar." Sinda die den ausgestreckten Arm Fagil langsam nach unten dr?ckt, geht einen Schritt auf Jesse zu, guckt ihm tief in die Augen und holt tief Luft. "Ein Geschenk?" l?chelt Jesse sie eingesch?chtert an und reicht ihr das Tintenf?sschen. "Danke, Herr Jesse. Wir und DAS Dorf danken ihnen sehr." versucht Sinda ihm die Situation zu vermitteln, in dem sie alle gemeinsam stecken.

W?hrend die beiden Sp?her runter zur Mauer sind, steht der Rest vor dem Haus des Vaestwarts und klopft. Xagor klopft neben Lorendil ebenfalls, als sich die T?r langsam ?ffnet. "Ihr? Was wollt ihr hier?" fragt Karhan, was den Zwergen nicht davon abh?lt die T?r aufzusto?en und ins Haus zu gehen. Als er Essen und ein Krug Bier sieht, sind diese auch schon gleich seins und schmatzend ?u?ert er "Gastfreundschaft.". Lorendil und der Rest sch?tteln den Kopf, aber da Karhan keine Anstalten macht die T?r zu schlie?en, gehen sie geschlo?en hinein, bis auf Igor, der sich erneut um die Tiere k?mmert und sie vorsorglich sattelt.
"Und ihr seid hier, um uns zu helfen?" schnauft Karhan ver?chtlich Richtung Zwerg. Lorendil und Dagmar erz?hlen Karhan, was sie alles von Jakub erfahren haben und was sie planen, indes befreien Xagor und Charon die Speisekammer vom Ess und Trinkbarem. W?hrend des Gespr?chs erhellt sich das Gesicht von Karhan, der gar nichts gegen die Gef?hrten hat, sondern sich um sein Dorf sorgt.
Als Lorendil die H?hle erw?hnt, die im Norden ist, geht Karhan zu einem Tisch und w?hlt eine Karte hervor. Auf ihr sieht man Kurp, die anliegenden Gebirge und sehr viele mit X markierte Stellen. "Nacht f?r Nacht, stehle ich mich aus Kurp durch einen Geheimgang den ich gefunden habe und suche nach unseren Familien. Diese Minen hier habe ich alle kontrolliert und nachdem was ihr mir sagt, kann es nur diese H?hle sein. Aber da ist nichts. Sie ist nicht breit genug und nicht ansatzweise gro? genug f?r die Frauen und Kinder. Es sei denn..." h?lt Karhan inne. "Der Abgrund?" fragend blickt Karhan die Gef?hrten an. "Kann es sein, das unsere Frauen und Kinder etwa...?" "Das wissen wir nicht." versucht ihn Lorendil zu beruhigen, "Wir sind aber der Annahme, das sie dort gefangen gehalten werden und ein Bereich mit einem Schutzsiegel errichtet wurde. Wenn wir die drei Farben zusammen haben und das Siegel l?sen gehe ich stark davon aus, das wir sie alle wieder finden."
Karhan nickt zuversichtlich.


Kurze Anmerkung, ich habe bislang einen Spielerpool von siebzehn Spielern, davon haben sieben hier mit gespielt. Aber beim n?chsten Abschnitt waren es nur drei. Auf Grund der Gegebenheit, das ich im Verein leite und immer wieder Spieler hinzu sto?en, oder nicht k?nnen, variiert die Spielerst?rke. Die Anderen werden klassich ein- oder ausgeblendet, da nehme ich keine R?cksicht auf Stimmung. Anders ist es nicht zu bewerkstelligen ^^

Hier weiter die Geschichte...



Das Tintenf?sschen im Gep?ck reiten die Gef?hrten Richtung Norden in das Gebirge. Nach einiger Zeit m?ssen sie absteigen, da der Weg zu gef?hrlich im Regen f?r sie und Pferd ist. Die H?hle baut sich vor ihnen auf, als pl?tzlich Bolzen aus dem Hinterhalt Xagor schwer verletzen. Charon und Lorendil kommen glimpflicher davon, haben jedoch keine Zeit, nach Xagor zu schauen, als Schwertschwingende Zasaren aus ihrem Versteck brechen und auf sie zust?rmen. Im Hintergrund br?llt der zasarische Anf?hrer Kommandos und Charon st?rmt in seine Richtung. Lorendil versucht indes den Zwerg zu sch?tzen, der sich an seinem G?rtel zu schaffen macht, um einen Heiltrank zu nehmen.
Lorendil l?sst sein Schwert kreisen und erwischt zwei Zasaren t?dlich am Kopf. Der Rest der Zasaren halten jetzt abstand zum Elfen, was jedoch nicht f?r die zwei Armbrustsch?tzen gilt, die erneut auf Zwerg und Elf schie?en. Diesmal kann der Zwerg parieren und der Bolzen der den Elfen trifft, bringt ihn nur weiter in Rage. Inzwischen ist Charon am Kommandanten und rei?t seinen Steinhammer in die Luft und verpasst, dem nicht damit rechenden, einen satten Schlag, der ihn auf den Boden bef?rdert, doch die anderen Zasaren umzingeln nun Charon und f?gen ihm schwere Verletzungen zu. Lorendil der das sieht, zieht den Zwerg mit sich und gemeinsam laufen sie ihrem Kameraden zu helfen. Xagor schl?gt einem Zasaren, das Bein ab und kann einen weiteren Entwaffnen. Lorendil wird erneut von Armbrustsch?tzen getroffen, diesmal in den R?cken, kann sich aber noch auf den Beinen halten. Charon versucht den Anf?hrer auf den Boden zu halten und holt erneut aus, aber dieser Bursche ist z?h.
Die Zasaren haben die Gruppe fast umkreist, nur Lorendils Schwertstreich f?hrt dazu, das der Kreis nicht geschlossen wird und erneut geht ein Zasare zu Boden. Charon hebt seinen Hammer erneut, wird jedoch von einem Bolzen in den R?cken getroffen und st?rzt. Nicht wissend, ob er lebt sch?ttet Xagor im eine Heiltrank in die Kehl und wird seinerseits von einem Bolzen getroffen. Es steht schlecht um die Gef?hrten, doch Lorendil geliegt es mit zwei Angriffen den nun stehenden Kommandanten zu enthaupten.
Die letzten Zasaren st?rzen sich in den Nahkampf, doch der wiedergeneses Charon holt mit seinem Hammer aus und kann mehrere an sich binden. Xagor st?rmt wutentbrannt auf die beiden Armbrustsch?tzen und t?tet einen, w?hrend der andere flieht. Lorendil und Charon lassen den restlichen Zasaren keine Chance.

Blut?berstr?mt und beinahe tot taumeln sie nun gemeinsam in die H?hle. Ihre Pferde sind weg, ein Zasare hat ?berlebt und ist geflohen, wann er mit Verst?rkung kommt, ist unklar.

Die Portionen Heiltr?nke sind fast leer. Sie ruhen sich erst aus und flicken so ihre Wunden.
"Egal, was wir jetzt machen, wir sollten uns beeilen." sagt Lorendil vollkommen ersch?pft, als Charon schon anfing die Teufelskralle mit Kohle einzureiben.


Auftritt Dagmar und Igor ;)


"Bei Helia, ihr seht schlimm aus Freund." kam es aus dem Eingangsbereich der H?hle, wo die drei Gef?hrten sich abm?hten die Bl?ten anzumalen. Dagmar und Igor waren mit den entflohenen Pferden wieder zu ihnen gesto?en. Keine Zeit f?r Erkl?rungen, sie m?ssen das Siegel ?ffnen, dennoch reichen die beiden Neuank?mmlinge ihnen ihre Heiltr?nke. Charon hat gerade die Teufelskralle komplett ausgef?hlt, als es dunkler wird in der H?hle. Der Fackelschein zieht sich zusammen, au?erhalb der H?hle ist kaum etwas zu sehen. Er nickt zu Lorendil, der es erwidert und auf die restlichen deutet. Charon nimmt sein eigenes Blut und f?llt die Herzblume aus und lacht, "Herzblume. Der Letzte Bolzen hatte meines fast durchl?chert.".
Ein tiefen Grohlen und Krachen geht durch die H?hle. Die Erde bebt und es rieselt Kiesel von der Decke w?hrend man in Ferne etwas h?rt. "Haben wir etwas aufgeweckt?" fragte Igor.
"Dann finden wir es endlich raus.", sagt Xagor, nimmt das Tintenf?sschen und sch?ttet es auf die Bl?te.

Ein Donnern beginnt.



So, Rest sp?ter ^^ Wie gesagt, bei so vielen Spielern und einem festen Termin kann es sein, das einzelne Spieler nicht mitspielen, oder sp?ter hinzusto?en. Das Encounter mit den den Zasaren war auf Messersschneide und w?re der Kommandant der Zasaren nicht so unf?hig gewesen, dreimal die 20!, w?re es vermutlich t?dlicher abgelaufen.

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Antw:Kurp und die dunklen Geier
« Antwort #5 am: 25. Februar 2013, 12:12:19 »

Die H?hle bebt, das Grohlen wird lauter und Risse bilden sich an den W?nden, als der hintere Teil der H?hle sich verbreitert, bis es wieder Still um die Helden wird. Igor der sich in der N?he des Ausgangs befindet, schaut hinaus und sieht nur dichten Nebel, der sich, als er ihn ber?hrt, fest und glatt anf?hlt. "Hier kommen wir also nicht mehr raus." sagt er seinen Gef?hrten, als Xagor von der anderen Seite br?llt, "Hier! Eine Treppe! Kommt schon, wir haben nicht soviel Zeit!".

Die Stufen f?hren steil einen Abhang hinunter, der nur aus losem Ger?ll besteht. Der Fackelschein reicht weder zur Decke der H?hle, noch zu den W?nden und gleicht einer Kuppel die die Helden umgibt.
Tiefer und Tiefer f?hrt sie und bald ist nicht einmal mehr der Beginn der Treppe zu sehen, als dann dem Zwerg eine steinerne Terrasse auff?llt, an die die Stufen enden. Kreisrund und etwa zwanzig Schritt im Durchmesser umgibt sie nur Ger?ll.
"Ich traue diesem Ger?llboden nicht." sagt Lorendil, als er einen Stein nimmt und es auf das Feld wirft. Der Stein, gerade aufgetroffen, versinkt rasch im Boden und ein blaues Leuchten beginnt zu gl?hen. Um den steinernen runden Platz erscheinen Zwergenrunen, "Ich bin der W?chter, dessen Wache ewig w?rt. Gebt mir etwas von euch, mit echtem Wert."
"Typisch Zwerge", sagt Dagmar als sie Xagor anfunkelt, der gereizt einige Goldst?cke aus seinem Beutel nimmt und in das Ger?llfeld schmei?t. Sie versinken genauso schnell, wie der Stein doch nicht geschieht.
"Ist das vielleicht ein zwergisches R?tsel? Vielleicht meint er von pers?nlichen Wert?" fragt Lorendil. "F?r Zwerge ist alles pers?nlich. Und sei es nur die G?rtelschnalle einer kaputten Tasche!" erwidert Xagor, als ihm Charon unterbricht und sagt "Wie ist das mit deinem nimmerleeren Becher?". Lorendil, als h?tte er es vorhergesehen, h?lt sich die Ohren zu, als es aus Xagor herausplatzt. Igor und Dagmar schauen es sich am?siert an, w?hrend Lorendil eine Entdeckung macht. Eine Kreisrunde Vertiefung etwas mehr als zwei Schritt vom Rand der Terrasse entfernt. Lorendil sagt sich das Geschriebene immer wieder selbst auf, "etwas von echtem Wert, echtem Wert" und nimmt seinen Helm, dem ihn einst sein Vater gab und stellt es auf die Vertiefung.
Der Zwerg der immer noch in Rage ist und Charon anbr?llt, verstummt pl?tzlich und guckt suchend auf den Boden. Nun bemerken es alle, der Boden bebt erneut, ganz langsam, immer kr?ftiger werdend. Der Helm tanzt auf dem Boden, scheppert und bewegt sich langsam zum Rand der Terrasse, bis er hinunter f?llt.
Etwas gro?es in Menschengestalt l?st sich aus dem Ger?llfeld und betritt die steinerne Fl?che.
"Was wollt ihr, gro?er, bartloser Herr?" fragt er auf zwergisch. W?hrend alle Gef?hrten ihre Waffen z?cken wollen, hebt Lorendil seine Hand und beruhigt sie. "Wir suchen diejenigen die hier her gebracht wurden. Die M?tter und Kinder aus Kurp. F?hre uns zu ihnen." Die gro?e Gestalt verschwindet erneut im Ger?llfeld und ein Weg erscheint, der steinern in die Dunkelheit f?hrt. "Garstiger Elf, sagte mir nie, das er zwergisch kann." grollt Xagor und schreitet an dem Elf vorbei den Weg lang.
Die Gef?hrten folgen ihm.

Der Marsch scheint eine Ewigkeit zu dauern, bis er vor einer Steilwand endet. Eine ganz schmale Treppe ist zusehen, die hinauff?hrt und als w?re das schon nicht anstrengend genug, ersp?ht Dagmar eine Person mit Fackel die sich mehrere Ebenen ?ber ihnen hinter einem Felsen versteckt. Just in dem Moment, als sie hochdeutet, erliescht die Fackel oben. Xagor und Charon gehen voran, gefolgt von Lorendil, Dagmar und Igor, bis sie die Ebene erreicht haben, auf der sich die Person bis eben aufhielt und tats?chlich, hinter einem Felsen sehen die Gef?hrten ein Fez wie es von einer Seite sich zur anderen bewegt.
"Wer auch immer hinter dem Felsen sich versteckt, wird von mir eigenh?ndig massakriert und zerst?ckelt" sagt Xagor, als Charon und Dagmar von beiden Seiten um den Felsen treten und einen Zasaren vorfinden, der sich an einem Messer festh?lt.
"Bitte tut mir nichts, ich habe nichts getan. Ich bin entf?hrt worden. Ich habe Frau und Kinder, bin arm und habe nichts. Bitte nicht schlagen." sagt der Fremde, als Charon in packt und auf die andere Seite des Felsens wuchtet. Der Zasare wartet auf keine Frage und erz?hlt drauf los, "Mein Name ist Shaban, ich bin Gelehrter aus Assur. Ich war mit meinen Cousin Kalim unterwegs, um ihn beim Verkauf zu helfen, als uns in der Nacht M?nner mit schwarzen Turbanen ?berfielen und mich verschleppten. Sie sagten, ich h?tte Gl?ck gehabt, weil ich Freiwort und einige anderen Sprachen kann. Ich habe nichts mit ihnen zu tun, auch nichts mit den Fremden dort oben in der H?hle. Bitte glaubt mir. Ich habe nichts getan." Die Gef?hrten schauen sich ratlos an, bis auf Xagor, der seine Axt hebt und sagt "T?ten wir den Abschaum jetzt, oder wollen wir ihn erst ein bisschen foltern?". Als Shaban das h?rt, verdreht er die Augen und wird ohnm?chtig.
Charon knallt Shaban mit der R?ckseite seiner Hand ins Gesicht, so dass er wieder zur Besinnung kommt, "Du bleibst bei uns und eine falsche Aktion und du wirst im Ger?ll landen oder beim Zwerg. Alles klar soweit?". Shaban nickt und die Gef?hrten folgen weiter der Treppe nach oben.


Hier erz?hlt ihnen Shaban, wie er hier allein ?berlebt hat, was er as und wie er jagte. Einfach alles, was sie nicht wissen wollen.  ;D



Weiter oben auf einer gehauenen Ebene der Steilwand angekommen sehen sie einen H?hleneingang direkt vor sich der von einer improvisierten Palisade gesch?tzt wird. Links und rechts f?hren weitere Wege weg. Charon und Igor sehen sich diese vorher an und entdecken links eine gro?e geschl?ngelte Spur. "Eine gro?e Schlange?" fragt Igor Charon, der nur mit den Achseln zuckt. Rechts finden sie mehr dieser Spuren.
"Eines m?sst ihr noch wissen.", sagte Shaban, "Da in der der H?hle, gibt es einen Verr?ckten der mit Pfeilen schie?t. Der hasst mich, nur weil ich Zasare bin. Ich habe ihm tausendmal gesagt, das ich nichts damit zu tun habe, aber er will gar nichts h?ren und schie?t einfach. Und ..."
"Halt die Klappe! Du nervst. Dein ewiges Geplapper. Sag mir lieber wie viele da drin sind, du Ass, oder ich schw?re bei Cor, du wirst den morgigen Tag nicht mehr erleben." droht ihm Xagor. Shaban der einen Satz hinter Lorendil macht, erwidert "Viele. 100 vielleicht mehr. Eine ziemlich gro?e Gruppe. Ich kam nach ihnen hier her und konnte nicht soviele erkennen. Der Kleine mit dem Bogen ist auf mich los. Er hatte mich nur knapp verfehlt. Dabei bin ich doch auch nur ein Gefangener. Ich habe auch Frau und Kinder."
"Ruhe!" sagt Dagmar. "Ich h?re was."



So, kurzer Abschnitt. Hier nach kamen wieder einige Spieler hinzu, aber das behalte ich mir noch vor ^^

Detritus

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Antw:Kurp und die dunklen Geier
« Antwort #6 am: 23. April 2013, 18:54:17 »

Wird der Bericht irgendwann noch fortgesetzt?  ???

Ich habe ihn bis hier hin sehr gerne gelesen.

Detritus

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ozz

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Antw:Kurp und die dunklen Geier
« Antwort #7 am: 24. April 2013, 10:22:25 »

Erstmal danke fürs Feedback und ja wird er, ich habe nur sehr viele Baustellen gehabt und bin eine Woche im Urlaub gewesen. Zudem steht kommende Woche noch einmal eine Fahrt an.

Aber dennoch, ich schreibe die Geschichte fort.

Detritus

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Antw:Kurp und die dunklen Geier
« Antwort #8 am: 24. April 2013, 13:38:11 »

Sehr schön! Ich freu mich darauf.  :thumbup:
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