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Autor Thema: Spielbericht - Der Beutel des Tharsinius  (Gelesen 5711 mal)

Sphärenwanderer

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Spielbericht - Der Beutel des Tharsinius
« am: 27. März 2013, 15:13:51 »

Hier mal ein Abenteuer, das ist schnell improvisiert habe, als wir spontan beschlossen haben zu spielen. Man kann es gut zur schnellen Gruppenzusammenf?hrung nutzen und so viele Ebenen einbauen, wie man lustig ist. Vielleicht n?tzt es ja jemandem.



Teil 1: Ein Plausch am Kamin

Langsam gew?hnten sich Br?nhild Henriette Klingenschlags Augen an die Dunkelheit, die sie umgab. Die vandrianische Halblings-Kriegerin befand sich augenscheinlich in einer Art Art H?hle - die W?nde waren jedoch aus einem nachgiebigen Material gefertigt. Der Innenraum dieses d?steren Ortes war ?ber und ?ber mit M?belst?cken aller Art vollgestopft - zudem befand sich an einem Ende eine reich mit Essen gedeckte Tafel, w?hrend das Zentrum der H?hle von einem brennenden Kamin beherrscht wurde, vor dem ein Ohrensessel stand. Misstrauisch und mit gezogenem Kurzschwert-Zweih?nder bewegte sich Br?nhild auf den Sessel zu...

... aus dem heraus sie ein rundlicher Gnom in runenbestickter Robe angrinste. "Oh, hallo. Auch hier?" Nicht wirklich wissend, was sie darauf antworten sollte, entgegnete Br?nhild lediglich "?hm... Ja. Was macht Ihr hier?" "Oh, ich wohne hier." "Aha, und wo sind wir hier?" "Na, in meiner Wohnh?hle, also wirklich. H?rst du denn gar nicht zu? Ich bin ?brigens Wurzelberg." Der duldgnomische Zauberer streckte ihr die Hand entgegen, die sie geistesabwesend sch?ttelte. Beim besten Willen konnte sie sich nicht erinnern, wie sie an diesen merkw?rdigen Ort gelangt war. Die letzten Erinnerungen, die sie im Kopf hatte, zeigten den Wagen eines fahrenden H?ndlers, den sie nach n?tzlichen Gegenst?nden durchsuchte. Der gnomische H?ndler, der sich als "Tharsinius der ?ber alle Ma?en bescheidene" vorstellte, zeigte ihr gerade einen wirklich sch?nen Lederbeutel, als es pl?tzlich schwarz wurde...

"Und wie lange wohnt Ihr bereits hier, Wurzelberg?" "Och, so lange ich mich erinnern kann. Dort hinten steht ?brigens etwas zu essen." Seufzend wandte sich Br?nhild von dem augenscheinlich verwirrten Mann ab und sp?hte in die Dunkelheit der H?hle. Es musste doch einen Ausgang geben. Wenn ihre Augen sich nur nicht so schlecht mit der Finsternis dieser riesigen H?hle vertragen w?rden... Und nun wurde sie auch noch durch ein lautes Knurren deutlich daran erinnert, dass ihr zweites Fr?hst?ck bereits fast eineinhalb Stunden her war... Es gab wohl keine M?glichkeit, als dem Hinweis des Gnoms zu folgen; mit leerem Magen denkt es sich schlie?lich schlecht. Die Tafel war nicht nur reich gedeckt, sondern verst?mte einen derart lockenden Duft, dass der Kriegerin das Wasser im Munde zusammenlief. Jetzt nur nicht schwach werden, Br?nhild! Vielleicht ist es eine Falle! Ein pr?fender Bissen wird schon in Ordnung sein... Hmm... Schmeckt normal. Sogar K?stlich. ?ber alle Ma?en! Vielleicht noch ein Bissen? Und diese H?hnerkeule kann sicher auch nicht schaden. Ooh, die haben sogar Flusskrebse hier! Und Pilze gibt?s hier! Mit vollem Bauch und schlechtem Gewissen zog sich Br?nhild einen Stuhl an den Kamin heran und beschloss, erst einmal ein wenig zu verdauen und dabei etwas mehr ?ber ihren unfreiwilligen Begleiter herauszufinden.

In dem Gespr?ch, das beide f?hrten, stellte sich schlie?lich heraus, dass auch Wurzelberg (nach einigen Erinnerungsversuchen) noch nicht allzu lange hier wohnte, sondern ebenfalls in den Beutel des besagten gnomischen H?ndlers geblickt hatte, bevor er hier aufgetaucht war. Mitten in ihrem Gespr?ch wurde es jedoch f?r einen Moment glei?end hell, ein Plumpsen war zu h?ren, und nachdem die Augen sich erneut an die Dunkelheit gew?hnt hatten, erblickten die beiden 4 Kobolde, die sich desorientiert und aggressiv in der H?hle umblickten. Sie pampten die Charaktere an, was sie f?r ein Spiel treiben w?rden und gingen sofort zum Kampf ?ber, der jedoch schnell f?r Wurzelberg und Br?nhild entschieden werden konnte. Da es hier augenscheinlich nicht sicher war und sie auch nicht ewig in dieser H?hle herumlungern konnten, beschlossen die beiden, gemeinsam den Ausgang zu suchen.

Nachdem Br?nhild eine Fackel entz?ndet hat, wird die H?hle erkundet. Anscheinend befindet sich ein gro?es, steinernes Portal an einem Ende, das mit Runen ?bers?t ist. Leider ist es jedoch verschlossen und der Versuch es zu ?ffnen, wird mit einem Flammenstrahl quittiert. Nach weiterer Suche finden die beiden schlie?lich eine Treppe, die sich nach oben windet. Sie laufen diese hinauf und finden sich in einer gro?en Halle wieder, die von einer dumpfen Stimme erf?llt wird, die schnaubend eine Art Rede zu halten scheint...

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Antw:Spielbericht - Der Beutel des Tharsinius
« Antwort #1 am: 27. März 2013, 16:37:36 »

Teil 2: Der Oger und der Zauberer



Eine weitere kleine Treppe f?hrte etwas weiter nach oben, wo ein hohes Podest zu erkennen war, auf dem wohl einstmals eine Statue gestanden hat. Wurzelberg und Br?nhild schlichen zu dem Podest und sp?hten um seine Ecken. Am Ende der Halle sa? ein fetter Oger auf einem Thron und sprach zu seinen Untertanen: einer Bande aus einem guten Dutzend Kobolde. Mit ein wenig Konzentration konnten sie sogar verstehen, dass der Oger seinen Vortrag in Freisprech hielt, in dem es wohl um eine verfeindete Monstergruppe aus einem anderen Stockwerk ging. Die beiden Koboldwachen neben der geschlossenen Gittert?r, die den Raum von einer weiteren nach oben f?hrenden Treppe trennte, erh?rteten den Verdacht.

"Halt! Da war doch etwas!" donnerte der Oger seine Untergebenen an. "Darn, ?berpr?f doch einmal, ob wir ungebetene G?ste bekommen haben." Einer der Kobolde l?ste sich von der Gruppe und schritt direkt auf die Charaktere zu - noch hatte er sie allerdings nicht entdeckt. Angriff, Flucht oder Kommunikation? Angriff. Die beiden st?rmten hinter ihrer Deckung hervor und zogen die Waffen. Da br?llte ihnen der Oger ein "Halt!" entgegen, das sie vorerst z?gern lie?. Auch der Kobold, den sie angreifen wollten, machte keine Anstalten, einen Kampf zu beginnen. Was war hier nur los?...

"Neuank?mmlinge, soso!" hallte die Stimme des fetten Ogers durch den Saal. "Und schlagkr?ftige noch dazu! Es wird euch nichts n?tzen - willkommen in der Verdammnis!" "Wir werden uns nicht kampflos ergeben!" rief Br?nhild ihm entgegen, worauf der Fettwanst kehlig zu lachen begann. "Ergeben? Ihr seid nicht unsere Feinde - zumindest noch nicht... Kommt doch etwas n?her, damit wir eine kleine Unterhaltung f?hren k?nnen, w?rt ihr so nett?" Z?gerlich, aber von der ?bermacht der Monster eingesch?chtert, kamen der Gnom und die Halblingsdame der Aufforderung des Ogerk?nigs nach und begaben sich zu seinem Thron. Ein "Also, was wollt ihr von uns, Monster?" konnte sich die Vandrianerin nicht verkneifen. "Monster... Ihr habt Recht. Zumindest habt Ihr nicht Unrecht. Denn ein Monster werde ich bald innen wie au?en sein. Erlaubt mir eine Frage: Habt ihr von dem Essen gekostet, das in der H?hle mit dem Kamin ausliegt?... Euer betretenes Schweigen interpretiere ich einmal als Zustimmung. Nun, dann seid auch Ihr dazu verdammt, langsam aber sicher zu eurem schlimmsten Alptraum zu degenerieren. Ihr m?sst wissen: Ich war nicht immer ein" - Er klopfte sich auf den fetten Wanst - "Oger. Einst war ich ein Zauberkundiger: Dagral, den Forscher, nannte man mich, bevor ich das Schicksal dieser armen Seelen teilte" Er zeigte auf die Kobolde vor ihm.

Im Gespr?ch stellte sich heraus, dass Dagral einem gef?hrlichen Mann auf der Spur war, bevor er hierher gelangte: Er suchte einen gnomischen Schwarzmagier namens Tharsinius, der der Wahnvorstellung erlag, er w?re der rechtm??ige Herrscher der Welt. Er erschuf vor vielen Jahren ein Artefakt, das es ihm erm?glichte, einfache Leute in Monster zu verwandeln und sich im Geheimen eine ganze Armee davon zu z?chten. Dass Tharsinius Dagrals Nachforschungen auf die Spur gekommen war, entdeckte der Zauberer erst, als es zu sp?t war und er sich bereits im Gef?ngnis von Tharsinius Beutel befand. Hier, in etlichen R?umen und sich stetig ver?mndernden Ebenen, waren hunderte von Monstern eingesperrt, die blutdurstig ?bereinander herfielen, bis sie f?r einen kurzen Moment mit einem donnernen "Zerfleischt sie!" aus dem Beutel teleportiert wurden, nur um wieder zu ihrem Ursprungsort zur?ckzukehren.

Auch die Charaktere sollten das Schicksal teilen, sich langsam aber sicher in Monster verwandeln und dar?ber ihren Verstand verlieren, wenn sie keinen Weg hinaus f?nden. Doch die anderen Ebenen seien gef?hrlich, nur so durchsetzt mit skrupellosen Wesen, die sich nicht mehr an ihre menschliche Natur erinnerten. Allerdings konnte Dagral dem Gnom und dem Halbling auch einen Lichtblick mit auf den Weg geben: Irgendwo in diesem Labyrinth m?sse sich eine Art Sicherung befinden, die daf?r sorgt, dass Tharsinius wieder aus dem Beutel gelangen k?nnte, wenn er sich einmal selbst hier eingesperrt haben sollte.

Man beschloss, diese Sicherung zu finden und machte sich auf den Weg. Der Oger w?nschte ihnen noch einmal viel Gl?ck, bevor er zwei der Kobolde erschlagen musste, die nun g?nzlich ihrer Monsternatur verfallen waren, und das Gitter ?ffnete sich.

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Antw:Spielbericht - Der Beutel des Tharsinius
« Antwort #2 am: 27. März 2013, 19:57:07 »

Teil 3: Das Blutgelage



Nachdem kurz die Welt vor Augen der Charaktere verschwamm, kamen sie im n?chsten (?) Stockwerk an. Ein langer Gang erstreckte sich vor ihnen, an dessen Ende eine Bande Goblins ein lautes Gelage veranstaltete. 7 Goblins sa?en um eine lange Tafel herum und schnitten immer wieder St?cke aus einer kreischenden Monsterspinne, die noch lebend in einem K?fig auf dem Tisch untergebracht war, um diese genussvoll zu verspeisen. Die Charaktere schlichen zun?chst zu den beiden T?ren, die von diesem Gang abgingen, um die Goblins nicht zu alarmieren. Hinter der linken, doppelfl?geligen T?r schnarchte eine dicke, blubbernde Masse aus Tentakeln und M?ulern in einer Lache aus Blut und K?rperteilen, die so grauenerregend anzusehen war, dass sie die T?r schnell wieder schlossen. Hinter der n?chsten T?r sa? ein meditierender Ork-Krieger neben einem mit arkanen Ornamenten verzierten Springbrunnen. Doch auch diesen wollten sie nicht ohne Not aufscheuchen - vor allem, da die Goblins sie nun entdeckt hatten! Sie machten die T?re schnell wieder zu und stellten sich dem Kampf.

Und dieser hatte es wirklich in sich. Zwar konnten sie die Goblins in den Gang locken und dort von weiter hinten mit Feuerstr?hlen aus Gnomenhand eindecken, w?hrend die gut gepanzerte Kriegerin die meisten Angriffe auf sich zog, dennoch wurden beide schwer durch die Keulen und B?gen der Goblins verletzt. Als sich der Kampf schlie?lich in den Gelageraum verlagerte, kam Wurzelberg eine Idee: Warum nicht die Spinne befreien und sie die Arbeit verrichten lassen? Gesagt, getan - doch leider reagierte diese nicht allzu dankbar auf ihre Befreiung und schickte den Gnom ins Reich der Tr?ume. Als sie die letzten Goblins ausschaltete, stand Br?nhild der Bestie jedoch alleine gegen?ber und wurde mehr und mehr zur?ckgedr?ngt. Mit letzter Kraft floh sie schlie?lich in den Raum des Orken...

Der Ork besa? gl?cklicherweise im Gegensatz zu den Goblins noch sein menschliches Selbst. Er war ein Botenreiter, der noch immer seine Depeschentasche bei sich trug und Br?nhild nun schlagkr?ftig unterst?tzte, w?hrend diese den Gnom wieder ins Reich der Lebenden bef?rderte. Mit gemeinsamen Kr?ften bezwangen sie das Untier und pflegten ihre geschundenen K?rper mit den letzten Heilkr?utern aus ihrem Gep?ck. W?hrend man sich mit dem Ork verbr?derte, der ihnen von der Bestie hinter der T?r berichtete und wozu sie f?hig war, ?berlegten sie angestrengt, wie sie ihren Weg weiter beschreiten sollten. Dieser Kampf war zwar gewonnen - doch wie sollte man an dem Gallertwesen vorbeikommen?

K?mpfen sollte die letzte M?glichkeit sein, immerhin teilte ihnen Turan, der mittlerweile orkische Botenreiter, mit, dass das Wesen es schon mit ganzen Gruppen allein aufgenommen hat und diese grausam zerst?ckelte, bevor es sie verschlang. "Moment mal!" entfuhr es Wurzelberg, der seinen Blick zu dem gro?en K?fig richtete, in dem sich noch bis vor einigen Minuten die Monsterspinne befand. "Ich habe da eine Idee..." Ein paar Minuten sp?ter stand der schwere Eisenk?fig vor der T?r des Bestienraums, unter ihm eine Spur aus Tisch- und Stuhlbeinen, die bis in den Gelageraum zur?ckf?hrte, aus dem man ihn herausgerollt hatte. Nur leider stand er falsch herum. Also rollte man ihn wieder zur?ck, drehte ihn herum und schob ihn erneut vor die T?r. Da der K?fig an der Oberseite eine Luke hatte, sah der Plan wie folgt aus: Wurzelberg l?sst den Kanarienvogel, den er in der Tasche eines der Goblins gefunden hat, in den K?fig herabh?ngen und wartet darauf, dass das Biest nahe genug herankommt. Dann zieht er den Vogel nach oben, macht die Luke zu, seine Begleiter springen auf der anderen Seite der T?r vom K?fig herab und verriegeln die T?r. Soviel zur Theorie...

In der Praxis sah das Ganze nat?rlich ein bisschen anders aus. Der Vogel segnete das Zeitliche im Magen des Unget?ms, der Gnom und der Ork wurden schwer verletzt, doch das Wesen konnte eingesperrt und aus sicherer Entfernung von Wurzelbergs Feuerstr?hlen auf kleiner Flamme ger?stet werden, bis es zu einer schwabbeligen Masse zusammenfiel. Man raffte zusammen, was man in den ?berbleibseln der Toten im Raum fand, machte sich etwas Sorgen um den eigenen Zustand (langsam verf?rbte sich Wurzelberg gr?n und Br?nhild gelb) und besitieg die n?chste Treppe.

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Antw:Spielbericht - Der Beutel des Tharsinius
« Antwort #3 am: 28. März 2013, 11:34:59 »

Teil 4: Der steinerne Tharsinius



Nachdem wieder die Welt f?r einen Moment vor ihren Augen verschwamm, fanden sich die unfreiwilligen Beutelbewohner in einer kleinen Halle wieder, die mit Warnschildern zugestopft war. "Zutritt nur f?r mich!" "Verschwinde, du bist sicher nicht ich!" "Entschuldige, falls du es bist, ich. Du bist klasse!" Br?nhild war mittlerweile ?u?erlich zu einem Goblin geworden, Wurzelberg widersetzte sich erfolgreich der weiteren Verwandlung. Danach ?ffnete sich der Raum in eine gro?e Halle, die ?ber und ?ber mit den Leichen aller m?glichen Monster bedeckt war. Relativ zentral am Ende des Saales stand ein Podest, das stark an jenes aus dem Ogerraum erinnerte. Es war jedoch nicht leer, sondern beherbergte eine ann?hernd 4 Meter gro?e Statue des gnomischen "H?ndlers" Tharsinius, die h?ndereibend auf den Eingang schielte - sie trug einen gewaltigen steinernen Schl?ssel um den Hals. Als die Charaktere den Raum betraten, donnerte die Statue los:

"WER SEID IHR?"
"Oh verdammt, wie hie? nochmal dieser Gnom?!"
"Keine Ahnung, hast du es nicht aufgeschrieben?"
"Ich dachte, du h?ttest das gemacht!"
"DANN WERDET IHR STERBEN"
"Aaaah!"
"Aaaah!"
Die T?ren schlossen sich von Geisterhand und der Koloss nahm die Verfolgung auf. Zu ihrem Gl?ck waren die beiden Kleinen recht flink unterwegs, was leider jedoch nicht auf den armen Turan zutraf, der von den gewaltigen Schuhen der Statue zu Tode getrampelt wurde. W?hrend des Rennens schleuderten die Charaktere alle m?glichen Namen heraus, bis ihnen schlie?lich eine erfolgreiche GEI+VER-Probe auf die Spr?nge half. "Tharsinius! Ich bin Tharsinius!" rief Wurzelberg aus und die Statue kam zum Halt.

"WENN IHR THARSINIUS SEID: WAS IST EUER BEGEHR?"
"Ach, Mist. Wie ging nochmal dieser Spruch, den er immer brachte?"
"Aah, nicht schon wieder! Schnell, denk nach!"
"??h..."
"??h..."
"Zer...fleischt sie?..."
"ALSO GUT, MEISTER"
"Puuh, das ging nochmal glatt. Bringt uns zum Ausgang, Diener!"
"WIE IHR W?NSCHT, MEISTER"

Die Statue b?ckte sich, packte die beiden Charaktere und hob sie auf ihre Schultern. Dann stapfte sie los, passierte Treppe um Treppe, die merkw?rdiger Weise nicht mehr an die gleichen Orte wie zuvor f?hrten. Sie passierten k?mpfende Monster, wilde Bestien, Leichenfelder und mehr - doch niemand schien Notiz von der riesigen Statue zu nehmen, die schlie?lich im Ogerraum ankam, in dem die Kobolde erschlagen am Boden lagen und der Dagral der Forscher - nun g?nzlich zu einem Oger geworden - gegen eine kleine Gruppe an Rittern k?mpfte, die mit Schrecken auf den Golem blickten, der ihnen entgegen stapfte. Nach kurzem Kampf und einiger Erkl?rung folgten die Ritter der Statue zum steinernen Tor, das diese aufschloss.

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Antw:Spielbericht - Der Beutel des Tharsinius
« Antwort #4 am: 28. März 2013, 13:36:54 »

Teil 5: Zur?ck auf Caera

Einen Augenblick sp?ter befand sich die Gruppe inmitten von Ger?mpel in einem schaukelnden Wagen - sie waren wieder in menschlicher Gestalt unterwegs. Die Sonne strahlte durch die Ritzen im Holz und der Beutel lag neben ihnen am Boden. Doch anscheinend hat ihr abrupter Aufprall einigen L?rm gemacht, denn der Fahrer des Wagens - eine schwarze R?stung, deren Augenschlitz bedrohlich rot leuchtete, zischte los "Meister! Fl?chtlinge!" So schnell sie konnten, schnappten sich die Charaktere den Beutel und sprangen aus dem Wagen heraus. "Haltet sie!" quietschte Tharsinius Stimme durch den Wald, in dem sie sich augenscheinlich befanden, bevor der erste Feuerball neben ihnen detonierte.

Doch pl?tzlich verzog sich Br?nhilds angsterf?llte Miene zu einem Grinsen. "Zerfleischt sie." sagte sie ruhig und hielt den Beutel in Richtung des Wagenzugs, aus dem sofort eine riesige Masse an Monstern zu str?men begann, die auf Tharsinius Schergen zurannten. Dieser schmiss mit Beschw?rungsformeln nur so um sich, und langsam begannen die Monster den Kampf einzustellen und sich auf seine Seite zu begeben. Doch immerhin reichte das Ablenkungsman?ver, um genug Raum zwischen sich und den Gnom zu bringen, dass die Verfolgung unm?glich wurde.

V?llig abgehetzt kamen die Charaktere sp?t in der Nacht in einer Ortschaft an, die sie noch nie gesehen hatten. Auf ein Nachfragen erfuhren sie, dass sie sich in Crimlack, einer kleinen Minensiedlung in der N?he Vestrachs befanden. Sie suchten sogleich den Tempel der Helia auf und lie?en den unheiligen Beutel dort entzaubern. Weit ?ber 100 Menschen, Elfen, Zwerge, Gnome und Halblinge str?mten aus dem gebannten Artefakt und quollen aus allen Fenstern und Toren des Tempels. Zum Dank daf?r, dass sie das Artefakt in den Tempel brachten, wurden die Charaktere reich entlohnt. Und auch die Geretteten zeigten sich ?u?erst dankbar, auch wenn sie nun lange Reisen in ihre jeweilige Heimat vor sich hatten. Einige von ihnen schlossen sich sogar aus dieser Schuld heraus dem Gnom und dem Halbling an, doch hier beginnt eine andere Geschichte.

fauchendeswesen

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Antw:Spielbericht - Der Beutel des Tharsinius
« Antwort #5 am: 29. März 2013, 22:15:26 »

Absolut starke Idee!  :thumbup:

Der gnomische Schwarzmagier scheint jetzt wohl ganz oben auf der roten Liste deiner Spieler zu stehen.
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"Ich töte Gandalf ... waaaaaaaaaaaaaaaas?"

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Antw:Spielbericht - Der Beutel des Tharsinius
« Antwort #6 am: 30. März 2013, 01:24:23 »

 ;D Sie versuchen eher die Erlebnisse zu verdr?ngen - aber sie werden demn?chst nochmal unliebsamen Kontakt zu ihm bekommen.

Das praktische an der Beutelgeschichte ist, dass man vollkommen willk?rlich Monstertypen, Verb?ndete, R?ume usw. durcheinanderw?rfeln kann, ohne dass es noch unglaubw?rdiger wird, als es ohnehin schon ist.  ;D

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Antw:Spielbericht - Der Beutel des Tharsinius
« Antwort #7 am: 30. März 2013, 22:54:51 »

Ist sehr schön geworden, erfrischend und witzig. Ich kann mir gut vorstellen, wie du dich dabei amüsiert hast! ;)
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