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Autor Thema: [D2G] Die Runen des Vergessens  (Gelesen 5928 mal)

Brotkopp

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[D2G] Die Runen des Vergessens
« am: 07. Juli 2009, 22:48:57 »

Die Runen des Vergessens

Rywik - Menschenkrieger
Raktor - Zwergenkrieger
Febur - Menschenheiler
?h vergessen :-[ - Menschensp?her

Der Zwerg Raktor wachte im Dunkeln auf und hatte keine Ahnung, wo er sich befand, oder wie er dort hingekommen ist. Um ihn herum lagen 3 weitere Gestalten, und mittels seines untr?glichen Zwergensinnes erkannte er, dass er ziemlich tief unter der Erde war. Mit seinem Ged?chtnis war nichts anzufangen, das letzte, was er erinnerte, war, dass er ein Gasthaus "Am Waldrand" aufsuchen wollte, um sich dort m?glicher Weise einem H?ndler als Geleitschutz anzubieten... aber ob er sich nun in diesem Gasthaus befand, oder sonst wo, das wusste er beim besten Willen nicht. Die anderen Gestalten wirkten nicht gerade so, als ob sie die Lage unter Kontrolle h?tten, aber vielleicht hatten sie ja doch ein paar Antworten.

Nachdem er die anderen mit Ohrfeigen geweckt hatte, stellte sich heraus, dass niemand wirklich eine Ahnung hatte, wo sie waren, oder warum sie dort waren. Febur schlug vor, dass doch vielleicht jemand von ihnen ein Schriftst?ck dabei haben k?nnte, dass vielleicht einen Hinweis geben k?nnte. Nach dem Vorschlag der anderen, schaute er schlie?lich auch in den eigenen Taschen und fand dort tats?chlich eine kleine Karte, auf der das Gasthaus "Am Waldrand" eingezeichnet war und unweit davon "Fandorai?s Versteck am Fu? des Fichtenbergs beim Stillen Weiher - ca. 4 Wegstunden" M?glicher Weise war man dort! Der Name Fandorai war allerdings allen unbekannt, ebenso die anderen Ortsangaben. Auf der Karte befand sich noch eine Notiz: "Nackte - Troll - Rot und Schwarz" - Nicht wirklich aufschlussreich, aber der Hinweis auf einen Troll war vielleicht - wenn auch beunruhigend - nicht ganz unwichtig.

Man stand nach wie vor in dem Raum, hatte sich nicht wirklich von der Stelle ger?hrt. Der Sp?her hatte ihn bereits einer fl?chtigen Untersuchung unterzogen und einen Rahmen aus fein gearbeiteten Runen am Eingang entdeckt. Bei genauerem Studium stellte sich heraus, dass diese Runen im wesentlichen von m?chtiger Magie, der Zeit und dem Vergessen handelten. Darin lag also - so schloss man - die Ursache f?r die allgemeine Verwirrung. Man war jedoch nicht in der Lage, den Zauber genau zu identifizieren. Durch ein mutiges Experiment fand man zumindest heraus, dass die Einrichtung wohl nicht mehr aktiv war.

Es wurde diskutiert was nun zu tun sei, einige meinten, man solle zur?ckgehen (der Sp?her hatte Spuren gefunden), um mehr ?ber ihre urspr?nglichen Absichten herauszufinden, oder dem entgegen den urspr?nglichen - aber auch unbekannten Absichten folgend die beiden T?ren erforschen, die von dem Raum abgingen. Schlie?lich endschied man sich f?r die Forschung und fand im Norden eine K?che mitsamt Speisekammer, die schon lange nicht mehr benutzt worden war, und keinerlei Hinweise auf einen Troll lieferte. Aus Gr?nden der wahrscheinlich noch immer anhaltenden Verwirrung wurde dann doch der R?ckweg erkundet. Nach 2 Kurven traten die Charaktere durch eine T?r in die Nacht. Durch die B?sche, die den Eingang verbargen, konnte man immerhin das glitzern von Wasser ausmachen (der Zwerg sah nat?rlich mehr), das m?glicher weise der erw?hnte Weiher h?tte sein k?nnen. Ein Troll war nicht dort.

Der Sp?her untersuchte den Gang, der vom Eingang zu dem Raum mit den Runen f?hrte nach Geheimt?ren, und wurde f?ndig! Er entdeckte wohl soetwas wie eine kleine Schatzkammer, in der wohl mal Linzblatt und Goldstaub aufbewahrt wurden. Von diesen Sch?tzen war nichts mehr vorhanden, aber ein paar Heiltr?nke waren noch da.

Der Zwerg untersuchte unterdessen souver?n und ganz in seinem Element den Gang nach S?den, also den hinter der zweiten T?r im Runenraum. Dort fand er keine Fallen aber eine verottete Bibliothek und ein kleines Labor. Als die anderen zu ihm stie?en wurden beide R?ume untersucht. In der Bibliothek fand man erhellende Werke wie: "Nacktschneckenarten", "Krunk der Barbar" oder "Die kleine Farbenlehre" Eine Mischung, die auf die vielseitigen Interessen ihren fr?heren Besitzers schlie?en lie?, mehr aber nicht. Man fand noch einige Zauberspr?che, die ?hnliches nahelegten und die kleine Statue einer nackten Frau, die sich der Krieger Rywik gleich in die Tasche gesteckt hat (ich hab gerade nochmal nachgelesen, wie gro? das Ding eigentlich ist... mit K?rper 10 kann man sowas wohl machen ::) ).

Im Labor fand man einige Tr?nke, ein Lexikon, und diverse Aperaturen. Man benutzte alles miteinander, lies die W?rfel rollen, war danach um einiges schlauer und bepackter. Dann ?ffnete der Zwerg die T?r zum Abstellraum und wurde sogleich von einem mentalen Schock  zur?ckgeworfen! Angespannt gaben sich alle M?he die T?r in Schach zu halten, w?hrend der Zwerg sich ?ber verlorene Geisteskraft beklagte. Nichts geschah, nichts war zu sehen. So vermutete man eine weitere Falle, und da der Raum ohnehin nicht besonders interessant aussah (nur zerdepperte M?bel, nicht einmal ein Troll), beschloss man die T?r wieder zu schlie?en. Als Febur seine Hand in den Raum streckte um die Klinke zu greifen, erwischte auch ihn eine Art unsichtbarer Geist-Absaug-Strahl. Trotzdem schloss er die T?r.

Weiter gings, in der Bibliothek gabs ja schlie?lich auch noch eine T?r. Durch den dahinter liegenden Gang erreichte man ein weiteres Zimmer mit zwei T?ren und einem Bild an der Wand, das einen roten Drachen zeigte. Nachdem man das Bild genauer untersucht hatte (und feststellen musste, dass es sich dats?chlich nur um ein Bild handelt, dass an der Wand dahinter nichts versteckt ist). Schaute man durch die beiden T?ren: Hinter der einen verbarg sich ein Schlafzimmer, das - wie alles andere auch - gr?ndlich verrottet und verstaubt war. In der Truhe neben dem Bett fand man eine Robe in erstaunlich gutem Zustand, es war dem Geistig beeintr?chtigten Heiler jedoch nicht m?glich festzustellen, welche Kr?fte sie bewahrt haben.

Hinter der anderen T?r sah man durch einen Gang in den n?chsten Raum, an dessen Ende ein grobe, 3 Meter gro?e Statue da mindestens einer der Charaktere schon umfassendere Dungeonerfahrung zu haben schien, l?ste dieser Anblick bei den unerschrockenen Unwissenden gelinde Beklemmung aus, und es wurde der Plan gefasst, diesen ?belt?ter mittels eines Lassos zu Fall zu bringen, auf dass er beim Aufprall zerschelle und keine Probleme mehr bereiten k?nne. Gesagt, getan, als die beiden Krieger mit aller Kraft an dem Seil zogen, setzte sich die Statue in Bewegung. Aber nat?rlich kippte sie nicht, sie sprintete auf die vier zu und brach sich mit ihrem viel zu gro?en Leib einen Weg durch den Gang. Die Krieger gingen durch das pl?tzliche Nachlassen zu Boden, rappelten sich aber schnell wieder auf und stellten das Unget?m an der T?r. Der Sp?her begab sich in den Gang, aus dem wir gekommen waren, und schoss von dort auf den Golem, w?hrend der Heiler versuchte, den Kollo? zu blenden.

Mitten im Kampf wurde dann der Sp?her durch einen Angriff aus dem Nichts getroffen, ein Geisterangriff wie an der T?r des Abstellraums. Hinter sich konnte er keinen Feind erblicken, und so floh er in das Schlafzimmer. Der Heiler jedoch konnte den Eingang sehen und sah ein gar abstruses Gesch?pf an der Decke des Ganges schweben: Ein Gehirn unter einer Glaskuppel mit einer vielzahl Tentakel. Er schlug Alarm und versuchte das Monster mit seiner Schleuder zu erwischen, doch verfehlte. Aber der Spaher, der nun wusste, wo sein Gegner war, erlegte das Scheusal mit einem Schuss, w?hrend die beiden Krieger dem golem den Rest gaben und dieser br?ckelnd auf den Boden krachte.

Das Ende wurde dann zu der sp?ten spielstunde etwas eilig abgehandelt: Hinter dem Raum mit dem Golem fanden die vier eine Art Schatzkammer, in der unter anderem ein Bild lag, dass sich ganz grob mit den Worten "Nackte - Troll - rot und Schwarz" beschreiben lie?. Als man mit dem ganzen Krempel in der Tasche wieder beim Gasthaus ankam, wurde man bereits von einem gewissen Herrn "Harringer" begr??t. Dieser Herr w?nschte das Gem?lde zu kaufen, erkl?rte uns, dass wir deshalb ja schlie?lich auch losgegangen waren, und so hatte sich das meiste dann gekl?rt.

(puh, schlimm viel Text, das reicht f?r ne Weile)
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CK

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Re: [D2G] Die Runen des Vergessens
« Antwort #1 am: 07. Juli 2009, 23:02:58 »

Uiii - fett :D
Das mit dem Troll scheint Euch ja ganz sch?n besch?ftigt zu haben^^
Und das fliegende Einmachglas zum Showdown war bestimmt auch 'n netter Kick ;D

Was war das f?r ein "mutiges" Experiment und wer war der "Freiwillige"?
Und wer hatte eigentlich den Heiler gespielt?
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Eltharian

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Re: [D2G] Die Runen des Vergessens
« Antwort #2 am: 08. Juli 2009, 01:25:25 »

Wie lange habt ihr f?r das Abenteuer gebraucht?
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Brotkopp

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Re: [D2G] Die Runen des Vergessens
« Antwort #3 am: 08. Juli 2009, 17:58:19 »

Der Start war etwas schleppend, ich sch?tze mal unterm Strich brauchten wir eigentlich nur 3 bis 4 Stunden.

Das Experiment bestand im mehrmals vor- und zur?cklaufen, und gemacht hat das glaub ich der Sp?her oder der Menschenkrieger (es geht schon wieder los... was war das hier nochmal f?r ein Forum? Und wer seid ihr ?berhaupt? ;) )

Der Heiler war ich... gab aber nicht wirklich was zu heilen. Wieso fragste?
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Eltharian

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Re: [D2G] Die Runen des Vergessens
« Antwort #4 am: 08. Juli 2009, 18:15:06 »

Wollt nur wissen wie lang so ein "nix zum Pr?geln Dungeon" an zeit Braucht.
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CK

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Re: [D2G] Die Runen des Vergessens
« Antwort #5 am: 08. Juli 2009, 20:39:14 »

Ich denke der Hauptteil geht bei den "Runen des Vergessens" f?r das Intro und die besonderen Umst?nde der Einleitung drauf - der Rest ist mehr Gepl?nkel bzw. L?ckenf?ller, um dem Intro eine Daseinsberechtigung zu geben und wird nicht wirklich lange dauern.
Wobei man Fandorai's Versteck nat?rlich noch mehr ausschm?cken k?nnte, als es ein einzelnes D2G-A4-Blatt erlaubte.
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