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Autor Thema: [DS goes Western II] Die glorreichen Sechs  (Gelesen 5691 mal)

CK

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[DS goes Western II] Die glorreichen Sechs
« am: 17. Juni 2009, 10:50:18 »

Die glorreichen Sechs
DS-Western-OneShot 2

"Weiber bringen nur ?rger" - Sancho Rodriguez, explodiert

Das war lustig :D
Doch fangen wir ganz von vorne an. Nachdem in der Vorsession die Badingtonranch in Flammen aufging, befreite BigJohn noch die chinesische M?tresse von Badington (sp?testens jetzt sollte klar sein, welcher Western als Storyger?st diente) und man gab den Pferden die Sporen.

Weiter ging es am n?chsten Morgen - die 6 Cowboys (plus Chinesin, die Trunkenbold BigJohn irgendwie unter seinen pers?nlichen Schutz gestellt hatte) ritten durch die Pr?erie - fort von Boomtown! Man hatte es sich anders ?berlegt, hatte nun einen klareren Kopf und wollte den korrupten Sheriff in Boomtown Sherrif sein lassen und sich nach San Angelo begeben.

Ein Schlangenbiss mit Folgen
Trapper Wild Bill patzte bei dem Versuch, ein gutes Nachtlager zu finden und ungeahnt schlief man auf einem Indianerfriedhof. Ungl?cklicherweise befand sich dort auch eine Sandvyper und per W?rfelentscheid beschlo? sie den zuf?llig ermittelten WildBill mal eben zu beissen.
Da war erstmal etwas ?ktschn - Schlange tot treten und Wild Bills Wunde abbinden, der schon mit kalten Schwei? und steigendem Fieber k?mpfte.

Das Schlafen auf dem Indianerfriedhof blieb dagegen unges?hnt - zumindest dachten wir das, doch im Nachhinein sollte selbst ich lernen, dass die Gruppe einen Fluch auf sich geladen haben mu?te^^

San Angelo
Man erreichte am Vormittag des n?chsten Tages die Stadt nahe dem FisherLake und suchte erstmal einen Doc auf, der WillBill ein Mittel gegen den Schlangenbiss gab. Niemand ahnte, was sich in diesem Haus noch zutragen sollte.
Dann ging man in den n?chsten Saloon, mietete ein Zimmer f?r den bewu?tlosen WildBill und lie? ihm zur Pflege die Chinesin von Badington da (die bislang noch kein Wort gesprochen hatte). Der Schlangenbiss sollte eigentlich den Charakter WildBill nicht wirklich ausschalten - h?tte ich gewu?t, dass wir nur noch die kommende Stunde in etwa spielen w?rden, h?tte ich das wohl von Vornerein mir verkniffen, doch noch ahnte niemand etwas und ich plante, am Nachmittag WildBill wieder zu Kr?ften kommen zu lassen, damit es ungehindert weitergehen konnte. Doch es sollte anders kommen.
 
Hier ist unbedingt zu erw?hnen, dass es inzwischen schon mehrmals einige Anspielungen jenseits der G?rtellinie gegeben hatte - ein paar der Jungs hatten es (per Anspielungen) auf die Chinesin abgesehen, doch BigJohn spielte den Besch?tzer und erstickte jede Zweideutigkeit im Keim - jedesmal ein bi?chen genervter.

Der f?rsorgliche Franco
Nachdem man unten Platz genommen hatte, wollte Franco nochmal nach WildBill sehen und ging hoch ins Zimmer, dabei mi?trauisch von BigJohn beobachtet, w?hrend Edward, Smith und Sancho abermals schmutzige Andeutungen bez?glich der Chinesin machten.
Franco schaffte es oben tats?chlich, mit der Chinesin ins Gespr?ch zu kommen (verhielt sich dabei allerdings ganz Gentleman), sah nach dem noch immer ohnm?chtigen WildBill der voll Medikamente gepumpt war und ging wieder runter, ohne zu ahnen, dass die Zweideutigkeiten am Tisch unten bereits dazu gef?hrt hatten, dass BigJohn angedroht hatte: "Wer jetzt die Chinesin ?berhaupt noch erw?hnt, bekommt von mir die Fresse poliert".

Eskalation
Franco - inzwischen Mitleid und Achtung f?r die Chinesin oben bei WildBill empfindend - nahm wieder bei den anderen Platz mit den Worten: "Hab' mich um WildBill gek?mmert."
Doch Edward konnte es sich offenbar nicht verkneifen und grinste: "Und die Chinesin hat sich um Dich gek?mmert, was?"
Da zog Franco (!) v?llig unerwartet seinen Schrotflintenkoffer (inklusive von au?en eingreifbaren Abzug) und hielt ihn Edward an die Stirn: "Noch ein Wort, verdammter..." - RITSCH - da hielt ihm Edward auch schon seinen eigenen Revolver an den Sch?del und murmelte nur trocken: "Knarre runter", w?hrend BigJohn l?ssig an seinem Whiskey schl?rfte.
Dann dr?ckte Franco ab!

Bang, Boom, Bang
(ich hoffe ich komme hier nicht Durcheinander - vielleicht scho? einmal der statt der oder einer ging 'nen Moment sp?ter zu Fall, im Groben war es aber so )

Edward hatte Gl?ck, sprang noch rechtzeitig zur Seite, so da? ihn die Schrotladung nicht g?nzlich erwischte, ihn aber neben einer zersplitternden Tischkante zu Boden schickte. Sofort erwiderte Edward am Boden liegend das Feuer, w?hrend sich Smith daneben (die Schrotladung h?tte ihn beinahe erwischt) erhob, "Verdammter Taco" br?llte, beide Revolver zog und Franco zwei Kugeln verpasste, die ihn ebenfalls zu Boden warfen.
BigJohn nippte weiterhin an seinem Drink und wich 1-2 Schritte zur?ck, w?hrend Sancho mit Zigarillo im Mund: "Caramba, was soll die Schei?e", knirschte, eine Dynamitstange zog und unter dem Tisch in Deckung ging.

Franco bet?tigte den zweiten Lauf seiner Schrotflinte, aber verfehlte Edward, der zusammen mit Smith ("Die verdammten Chillifresser drehen durch!") Franco daraufhin die Lichter ausblies, w?hrend Sancho unter dem Tisch bereits die Dynamitstange entz?ndet hatte und sie zwischen Smith und den am Boden liegenden Edward an die Salloonwand dahinter rollte (was nur Smith bemerkte).

Smith sprang ?ber den Tisch noch zur Seite, dann explodierte das Dynamit, Edward wurde voll erwischt und krachte mit -1LK bewu?tlos und kokelnd zu Boden, w?hrend es die hintere Salloonwand zerpfl?gte und der Blick auf die offene, sonnenbeschienene Strasse dahinter frei wurde, wo sich jetzt am Vormittag eine Menge Leute rumtrieben.

W?hrend Smith raus zu den Pferden st?rmte, er?ffnete BigJohn (erfolglos) das Feuer auf Sancho, der eine weitere Dynamitstange in die Menge ins andere Ende des Salloons warf. Die zweite Ladung explodierte, nahm einige G?ste und einen Teil der Galerie mit, w?hrend Sancho durch das Loch in der Wand (das von der ersten Dynamitstange) aus dem Salloon sprang, einem ahnungslosen Reiter den Colt unter die Nase hielt und mit gehetzte schwitzigen Blick ihm: "Runter von dem Pferd, verdammt! Sofort!" entgegen schnauzte.

Oben wurde durch die Wucht der Explosionen WildBill aus seiner Trance gerissen, w?hrend BigJohn beschlo?, die Chinesin zu holen und Smith an der Salloonfrontseite vorbei an den Pferden zur Ecke lief, von wo aus er Sancho vor dem Reiter stehen sah. Langsam griff er nach seiner Waffe...

Als WildBill zu sich kam, sah er neben sich die Chinesin mit seinem Revolver zitternd auf die T?r zielen - es roch nach Feuer, Menschen schrien. Was war hier los? "Mein Gewehr...", st?hnte er.

Gerade wollte der Mann bei Sancho von seinem Pferd steigen, da scho? Smith. Allerdings zielte er nicht auf Sancho - sondern auf dessen Pulverfass! Das Projektil durchschlug die Fa?h?lle (Abwehr mi?lungen) und entz?ndete (1-10 auf W20) das Schwarzpulver: In einer gigantischen Explosion wurden Pferd, Reiter und Sancho (inklusive weitere Dynamitstangen) zerrissen, die auch den noch immer lebenden, bewu?tlosen Edward erfasste und ihm den Rest gab.
Auch ein weiterer Teil der Salloonwand zersplitterte durch diese gro?fl?chige Detonation - ausgerechnet der Teil der Wand, hinter dem BigJohn gerade die Treppe hocheilte (wir zockten nat?rlich mit Minis). Voll unz?hliger Holzsplitter und sichtlich lediert BigJohn kam er wieder auf die Beine, taumelte zu WildBills Zimmer, ?ffnete die T?r und WildBill und die Chinesin ballerten los!

Flucht
Wie durch ein Wunder war BigJohn immer noch am Leben und taumelte auf WildBill zu, der nur ein "Sorry, das wollte ich nicht" raushaute. "Macht nichts", erwiderte BigJohn und schlug zu. Dabei l?ste sich der zweite Schu? aus WildBills Flinte und BigJohn wurde zu Boden geworfen.

Dann kriegte man sich ein - BigJohn war immer noch am Leben, er keuchte: "Feuer! Wir m?ssen hier raus" - und nahm mit wackeligen Knien WildBill auf seine Schulter. Dann verlie? man mit der Chinesin das brennende Gasthaus. Drau?en auf der Stra?e erwartete sie Panik und Smith mit den Pferden: "Schei?dreck - lasst erstmal schnell zu dem Doc!"
Man beschlo?, alles auf die "durchgedrehten Tacos" zu schieben und klopfte kurz darauf ein zweites Mal an diesem Tag beim Doc.

Wanted
W?hrend der Doc BigJohns zahlreiche Wunden behandelte, beruhigte sich die Lage in San Angelo und man erfuhr, was in etwa beim Salloon geschehen war und das diese Verd?chtigen nun beim Doc seien. Als man sich dorthin begab, sah man die Pferde mit den Thompsen- und Badingtonbrandzeichen - und erst heute Morgen war per Telegrafen die Mitteilung aus Boomtown gekommen, dass ein paar Gesetzlose eben diese beiden Ranchen abgefackelt hatten.
Schnell war das Haus vom Doc umstellt und der Sheriff klopfte an.

Umzingelt
Nachdem der Doc den Sherrif eingelassen hatte, ahnte man zun?chst noch nichts, erz?hlte von dynamitwerfenden Mexikanern, die man ja gar nicht gekannt hatte und dachte schon, man sei raus. Doch dann stellte der Sherrif diese komischen Fragen, wo man denn her komme, was das f?r Pferde sind usw.
Als der Sheriff schlie?lich ging, tauschte man besorgte Blicke. Schlie?lich blickte Smith durch ein Fenster hinaus und sagte trocken: "Jungs, wir sind umzingelt..."

Man verbarrikadierte sich, w?hrend drau?en schon das "Kommen sie mit erhobenen H?nden hinaus" ert?nte. Schlie?lich lie? man die Chinesin und den Doc frei und machte sich bereit f?r das letzte Gefecht. WildBill war noch immer mit dn Medikamenten zugedr?hnt, Trunkenbold BigJohn nippte mit glasigen Blick schwitzend an seinem Flachmann und der noch unversehrte Smith lud seine Revolver nach.

Der Tod kam zu Highnoon
Schlie?lich durchstie? der noch immer aus zahlreichen Wunden blutende BigJohn mit seinem Revolver im ersten Stock ein Fenster, rief: "Lebend bekommt ihr uns nicht" - und patzte! Seine Waffe fiel ihm aus der zittrigen Hand (seine LK waren die ganze Zeit irgendwas gegen Null) und von drau?en er?ffnete man das Feuer, zersiebte die gesamte Wand, hinter der BigJohn kauerte und gaben dem Trunkenbold den Rest, der schwer st?hnend zusammenbrach, w?hrend der Kugelhagel nicht zu enden schien und ihn die Einschl?ge noch zucken lie?en, als er schon l?ngst Tod war.
Smith und Wildbill fl?chteten aufs Flachdach und w?hrend WildBill aus der Deckung heraus mit seiner Flinte das Feuer er?ffnete und sogleich zerballert wurde, sprang Smith auf ein Nachbarhaus. Aus der Deckung gelang es ihm, noch 1-2 Gegner per Headshot mitzunehmen, dann erwischte es ihn und es war wieder still in San Angelo.



Eine ?u?erst unterhaltsame Session voll sinnloser Gewalt (was wohl auch durch den Umstand, dass man wu?te, dass dies ein OneShot ist, gef?rdert wurde), die besser h?tte nicht unterhalten k?nnen. Und ich selbst hatte gar keine Arbeit ;D
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Sir Slayalot

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Re: [DS goes Western II] Die glorreichen Sechs
« Antwort #1 am: 17. Juni 2009, 11:18:07 »

Klingt nach jeder Menge Spa?!

Und ich selbst hatte gar keine Arbeit ;D

Das ist so toll, wenn die Spieler alles selber machen. :D
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heimdall

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Re: [DS goes Western II] Die glorreichen Sechs
« Antwort #2 am: 18. Juni 2009, 09:39:18 »

man war dit nen spass
das war jetzt das zweite mal in folge das sich die gruppe selbst ausl?scht
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rAsrAsrAsrAs

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Re: [DS goes Western II] Die glorreichen Sechs
« Antwort #3 am: 20. Juni 2009, 19:45:01 »

pfff die dreckigen taco fresser bilden sich ein sie k?nnen sich alles erlauben, na den haben wir es aber gezeigt... ;D ;D
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Welche Farbe hat ein Kreis?

Brotkopp

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Re: [DS goes Western II] Die glorreichen Sechs
« Antwort #4 am: 20. Juni 2009, 23:58:26 »

Ein paar Details erinner ich anders aber nichts bedeutendes.

Auf jeden Fall ein Filmreifes Ende.
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Erst vollständig, dann schön.