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Autor Thema: Spielbericht: Die Runen des Vergessens  (Gelesen 7117 mal)

Carrion Reaper

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Spielbericht: Die Runen des Vergessens
« am: 13. Juli 2011, 02:14:25 »

Hallo zusammen!

Ich hatte heute, nachdem einer der Spieler unserer regelm??igen Rollenspielrunde ausgefallen war, relativ spontan die erstmalige Gelegenheit, DS4 zu leiten, namentlich den D2G8, "Die Runen des Vergessens". Den Spielern war das System vorher unbekannt und ich hatte mich dazu entschieden, den Dungeon noch um einige zus?tzliche Kampfbegegnungen zu erweitern, da er in seiner Rohform doch etwas zu friedlich ist, um DS4 ordentlich vorzustellen (finde ich zumindest). Das war auch mal eine Gelegenheit, meine Dungeon Tiles aus fr?heren D&D-Zeiten wieder herauszuholen und einzusetzen.

Die Charaktere:
Analunionias - Elfischer Schwarzmagier, versto?en von seinem Volk (Name garantiert von mir irgendwo falsch geschrieben ;) )
Brondal Ulffgarson - Zwergischer Krieger,  Bruder von Narvik
Narvik Ulffgarson - Zwergischer Sp?her, Bruder von Brondal

Die beiden Zwergenbr?der Brondal und Narvik hatten sich, nach einigen getrennten Aufgaben, zum Treffen im Gasthaus "Am Waldrand" verabredet, um endlich wieder gemeinsam durch die Freien Lande zu streifen. Und so kam Narvik dort auch an, ohne sich jedoch an irgendetwas zu erinnern, nachdem er die Gasthaust?r aufgerissen hatte. Weniger sp?ter gelangte auch unser elfischer Schwarzmagier zu dem Gasthaus, auf der Suche nach Arbeit, nachdem er seit einem etwas ungl?cklich ausgel?sten Gro?brand in seinem Heimatdorf von seinem Volk versto?en worden war. Er machte sich noch einen Spa? daraus, den Stalljungen vor dem Gasthaus mit seinem Flammenstrahl einzusch?chtern, doch an die Zeit nach dem Betreten des Gasthauses fehlt auch ihm jede Erinnerung. Narvik schlie?lich, der schon seit geraumer Zeit im Gasthaus das menschliche Bier ertrug, um auf seinen Bruder zu warten, kann sich auch nicht mehr daran erinnern, was ab Nachmittags dort vorgefallen war.
Schlie?lich erwachte Brondal in einem dunklen Gew?lbe, umgeben von einigen verfallenen Knochen und Leichnamen. Neben ihm kam gerade ein ihm unbekannter Elf zu sich und weiter im Raum sah er auch seinen Bruder Narvik liegen, der offenbar noch v?llig ohnm?chtig war. Diese erste Begegnung der Gruppe war von massivem Misstrauen zwischen Zwergen und dem Elfen gepr?gt, das sich bis zum Ende des Abenteuer erhalten w?rde. Das bisschen, was man sich ?ber ihre Lage zusammenreimte, hielt man voreinander geheim, so etwa der Elf die ihm unbekannte Karte, die er in seiner Tasche gefunden hatte.
Obwohl man die (offensichtlich eigenen) Spuren bemerkte, die aus dem Westen in den Raum f?hrten, ?ffneten die beiden Zwerge kurzerhand die n?rdliche T?r und stapften durch den Gang in die alte K?che, wo kurz darauf ein Gefecht gegen einige Riesenratten entfachte, die sich dort eingegraben und eingenistet hatten. Man ?berw?ltigte die pelzigen Untiere, durchsuchte K?che und Speisekammer, die Ausbeute war allerdings wenig zufriedenstellend. Als man sich deshalb unmittelbar auf den Weg zur?ck und zur T?r im S?den machte, fielen dem Magier die Zauberrunen auf, die den Gang nach Westen beherrschten und der Elf konnte erste Theorien aufstellen, wieso sich die Gruppe an nichts mehr erinnern konnte.
Im Gang hinter der s?dlichen T?r trennte man sich, die beiden Zwerge untersuchten das Magielabor im Westen, w?hrend sich der Magier auf das B?cherregal im Osten st?rzte. Die Zwergenbr?der machten sich schlie?lich einen Spa? daraus, die im Labor gefundenen Tr?nke zu probieren und als der Elf erkl?rte, es handle sich bei den blauen Tr?nken wohl um speziell f?r Magier n?tzliche Abklingtr?nke, st?rzte Narvik kurzerhand s?mtliche davon hinunter, w?hrend Brondal sich f?r kurze Zeit an seinen flexiblen Gliedma?en erfreute, die ihm der orangene Trank f?r wenige Minuten eingebracht hatte. Die provokante Verschwendung der Tr?nke gefiel dem Elfenmagier nat?rlich ?berhaupt nicht, die Front zwischen ihm und den Zwergen war l?ngst verh?rtet. Das im Lagerraum im Westen aufgescheuchte Tentakelhirn erwies sich (auch dank mieser W?rfe) als keine nennenswerte Gefahr. Man experimentierte dann noch etwas mit merkw?rdigen Glaskugeln herum, die man in einer verschlossenen Kiste im Labor gefunden hatte und stellte fest, dass sich der Magier, dem einst dieses Versteck geh?rt haben muss, wohl mit D?monologie befasst hatte.
Schlie?lich machte man sich daran, den Gang hinter der "Bibliothek" weiter zu erforschen und gelangte so in den Durchgangsraum im Osten, wo der Gruppe sofort das Gem?lde mit dem Drachen auffiel. Einer im Raum platzierten Fallgrube entging man durch Narviks wachen Blick und das Gem?lde wurde sichergestellt. Obwohl man hinter der T?r im S?den des Durchgangszimmers merkw?rdige Ger?usche h?rte, machte man sich auf, zun?chst den Gang hinter der T?r im Norden zu erforschen. So gelangte man in den Raum mit der gro?en Steinstatue. Als Brondal die gro?e T?r im Westen des Raumes nach Fallen abtastete, erwachte der steinerne Ritter zum Leben und wurde schlie?lich niedergerungen. Dennoch hatte man erst einmal genug von dem Raum und ging zur?ck nach S?den in den Durchgangsraum und wandte sich der T?r zu, hinter der man zuvor etwas geh?rt hatte.
Dahinter fand man das Schlafgemach des Zauberers vor, das erstaunlicherweise zwar einerseits verfallen, aber andererseits sauber geputzt wirkte. Man beobachtete einen mit einem Besen bewaffneten D?mon, der gewissenhaft den Boden fegte und die Abenteurer mit ihren schmutzigen Stiefeln sofort zum Verlassen des Raumes aufforderte, als diese eintraten. Offenbar wartete diese d?monische Putzkraft schon seit vielen Jahrzehnten auf ihren Meister. Man zog sich zun?chst, der Aufforderung des D?mons folgend, aus dem Raum zur?ck. Allerdings war der Gruppe zuvor die schwere Truhe aufgefallen, die neben dem Bett stand und die so manches Geheimnis verhie?. Unter dem Vorwand, im Nachhinein alles gr?ndlich putzen zu wollen, ?berredete man den D?mon, den Raum durchsuchen zu d?rfen. Brondal fand die magische Robe in der Truhe, tat sie jedoch als "uninteressant" ab und legte sie zur?ck. Wenig erpicht darauf, nun des D?mons Arbeit zu ?bernehmen und bis in alle Ewigkeit das Zimmer zu kehren, attackierte man den D?mon und rang ihn schlie?lich nieder. Die Sturmrobe wurde dann doch noch gepl?ndert und der Elf nahm sie an sich.
So machte man sich nun wieder gen Norden auf, um endlich hinter die gro?e von der Statue bewachte T?r zu sehen. Dahinter fand man die Schatzkammer des Zauberers, doch die sichtlich noch aktiven Zauberrunen am Boden verhie?en nichts gutes. Und so erhoben sich zwei lebende R?stungen von ihren St?ndern, als Brondal in den Raum st?rmte und man hatte einige M?he, sie in ihre Einzelteile zu zerschlagen. Doch dann konnte endlich herzhaft gepl?ndert werden, einige magische Gegenst?nde wie auch das Bild "Die Nackte und der Troll", bei dessen Anblick dem Elfenmagier in Erinnerung an die mysteri?se Karte ein Licht aufging. Man raffte alles Pl?ndergut zusammen und machte sich auf, das Gew?lbe zu verlassen. Dabei fand man noch den Geheimraum nahe des Eingangs und sackte die Heiltr?nke ein, ehe man ins Freie trat und der Elf den Weg zur?ck zum Gasthaus lotste.
Dort stellten sie schlie?lich fest, dass ein ihnen nun unbekannter Kaufmann sie engagiert hatte, der nun das Bild haben wollte und 100 Goldm?nzen daf?r auf den Tisch legte. Nach langem Ringen und einiger Diskussion ?berlie? man ihm schlie?lich das Bild und teilte die Beute. Damit fand das Abenteuer seinen Abschluss.

Die Charaktere waren alle frisch gebaut auf Stufe 1 und standen am Ende unmittelbar vor Stufe 3. Den Spielern hat DS4 offensichtlich gefallen und es ist gut vorstellbar, dass wir irgendwann noch einmal als L?ckenf?ller zu einem Dungeon2Go greifen. Wie der aufmerksame Leser gemerkt haben d?rfte, habe ich einige Stellen des Abenteuers etwas "aufgepeppt", um eine l?ngere Spieldauer und etwas mehr Action zu gew?hrleisten. Im Nachhinein bin ich damit relativ zufrieden. Mir gefiel vor allem der etwas andere Einstieg ins Abenteuer, der "Die Runen des Vergessens" von den anderen niedrigstufigen D2Gs abhebt und ich glaube die Spieler waren auch froh, nicht einfach nur mit dem Auftrag "T?tet die R?uberbande" in den Dungeon geschickt worden zu sein. Alles in allem ein in meinen Augen gelungener D2G, den man aber vielleicht einmal an DS4 anpassen sollte. Ich selbst brauchte eine gewisse Zeit und einen netten Hinweis, ehe ich bemerkte, dass die Monster im Dungeon wertem??ig im 4er ganz anders aussehen, als noch im 3er. Neue Spielleiter t?ten sich sicherlich leichter, wenn alle D2Gs komplett an DS4 angepasst w?rden, auch von den Seitenverweisen her.

Zum Schluss noch ein Belegfoto des gepl?nderten Dungeons:

(Meine Interpretation des Dungeons unter Nutzung von Dungeon Tiles.)
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Antw:Spielbericht: Die Runen des Vergessens
« Antwort #1 am: 13. Juli 2011, 11:41:14 »

Ich selbst brauchte eine gewisse Zeit und einen netten Hinweis, ehe ich bemerkte, dass die Monster im Dungeon wertem??ig im 4er ganz anders aussehen, als noch im 3er. Neue Spielleiter t?ten sich sicherlich leichter, wenn alle D2Gs komplett an DS4 angepasst w?rden, auch von den Seitenverweisen her.

Das hatte ich damals? auch erst am Spieltisch bemerkt, als die Gruppe schon halbtot war. Ja, ein DS4-Refit des Abenteuers w?re definitiv toll.

Die W?rfelboxen auf dem Foto kommen mir ?brigens vage bekannt vor :D
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Antw:Spielbericht: Die Runen des Vergessens
« Antwort #2 am: 13. Juli 2011, 12:06:33 »

Die W?rfelboxen auf dem Foto kommen mir ?brigens vage bekannt vor :D
Der Spieler, dem die geh?ren, hatte die sich k?rzlich extra gekauft, nachdem er zuvor monatelang mit geliehenen W?rfeln gespielt hatte und war dann ganz entt?uscht, dass er bei DS4 nur die W20er einsetzen konnte. Naja, der eine W4 hat ihm immerhin noch als Miniaturenersatz gedient. :D
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Antw:Spielbericht: Die Runen des Vergessens
« Antwort #3 am: 13. Juli 2011, 12:11:15 »

Der Spieler, dem die geh?ren, hatte die sich k?rzlich extra gekauft, nachdem er zuvor monatelang mit geliehenen W?rfeln gespielt hatte und war dann ganz entt?uscht, dass er bei DS4 nur die W20er einsetzen konnte. Naja, der eine W4 hat ihm immerhin noch als Miniaturenersatz gedient. :D

DAS kenne ich. Bei einem Massenkampf mit ~20 Skeletten wurden dann spontan meine Warhammer-W6 (aus der praktischen 27erbox) umfunktioniert :D
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Antw:Spielbericht: Die Runen des Vergessens
« Antwort #4 am: 27. Juli 2011, 12:20:35 »

Ein spannender, kurzweiliger Spielbericht.
Macht richtig Lust, die eigene Gruppe in den Dungeon zu schicken.  ;D
Noch dazu, da die Helden richtige Dungeon-Verweigerer sind. Bei diesem Ansatz k?nnen sie aber kaum aus.
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Antw:Spielbericht: Die Runen des Vergessens
« Antwort #5 am: 27. Juli 2011, 12:24:32 »

Noch dazu, da die Helden richtige Dungeon-Verweigerer sind. Bei diesem Ansatz k?nnen sie aber kaum aus.

Genau das ist das Problem bei diesem Dungeon - die SCs werden ins Abenteuer gerailroadet.

Wenn deine Spieler so was o. k. finden oder eh nur schnellstm?glich in den n?chsten Dungeon wollen, ist das in Ordnung. Wenn du deine Spieler damit zwingst, etwas zu machen, was sie nicht wollen, solltest du eher die Finger davon lassen, ansonsten ergibt das eine schlimme Sitzung, nach der alle am Tisch unzufrieden sind.
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Antw:Spielbericht: Die Runen des Vergessens
« Antwort #6 am: 27. Juli 2011, 12:30:29 »

Hmmm.
Zitat
Wenn du deine Spieler damit zwingst, etwas zu machen, was sie nicht wollen, solltest du eher die Finger davon lassen,

H?rt sich schlimm an.
Hast Du schon Erfahrung mit sowas? 

Was Railroading anbelangt, bin ich inzwischen zur ?berzeugung gelangt, da? der Begriff arg ?berstrapaziert ist.
Es gibt Szeneleute (siehe diverese andere Foren und Blogs), f?r die ist der Hauch eines roten Fadens innerhalb eines Spiels schon Railroading.
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Antw:Spielbericht: Die Runen des Vergessens
« Antwort #7 am: 27. Juli 2011, 12:34:08 »

Die Spieler direkt in ein Abenteuer zu zwingen, ist definitiv Railroading. Und die Spieler zu etwas zwingen, was sie nicht wollen, kann nicht funktionieren.

Hier ist es ja nicht nur Railroading, sondern du dr?ngst den Spielern einen Spielstil  auf, den sie nicht m?gen. Wie sollen sie denn bitte daran Spa? haben?

Damit habe ich durchaus Erfahrung: Mal einen eher simulationistisch veranlagten Spieler zu ner Runde "Wushu" gen?tigt. Ihm war die Langeweile wirklich anzusehen.

Also, spiel lieber was, woran alle Spa? haben...
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« Antwort #8 am: 27. Juli 2011, 12:45:26 »

Okay.
Danke f?r den Tip.  :)

Hat sich schon wieder gelohnt, hier im Forum unterwegs zu sein.
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Antw:Spielbericht: Die Runen des Vergessens
« Antwort #9 am: 27. Juli 2011, 12:58:26 »

Naja, ich gebe zu, dass der Einstieg arg vorgebaut ist (ist ja auch f?r Einsteigercharakter konzipiert, die :ds: spielen wollen ;)).
Aber Railroading wird es imo erst, wenn man sie nach dem Aufwachen daran hindert, unverrichteter Dinge aus dem Dungeon einfach abzuhauen, dass Abenteuer zwingt sie ja nicht, es zu spielen, wenn sie partout nicht klarkommen, dass sie in einem alten Gem?uer sind ;)
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« Antwort #10 am: 27. Juli 2011, 12:59:37 »

Auch das Abhauen ist schon Dungeoncrawling, soweit ich das in Erinnerung habe. Der Weg nach drau?en ist schlecht ausgeschildert.
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« Antwort #11 am: 27. Juli 2011, 13:00:41 »

Das Abenteurerleben ist halt auch kein Wunschkonzert :P ;)
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« Antwort #12 am: 27. Juli 2011, 18:41:21 »

Sicherlich kann man dem Abenteuereinstieg vorwerfen, er sei Railroading, aber mal im Ernst: Das, was er postuliert ist doch nur, dass die Charaktere in einem Wirtshaus einen Auftrag angenommen haben, einen Kunstgegenstand zu bergen und dem dann auch tats?chlich nachgegangen sind. Ich pers?nlich kenne keine Spieler, die so einen Auftrag, gerade bei einem Spiel wie DS4, nicht annehmen w?rden, sondern direkt zu Beginn mutwillig am Plot vorbeilaufen. Wenn da ein Spieler ohne triftigen Grund nach dem Motto rangeht: "Aha, im Abenteuer soll es also darum gehen, dieses Bild zu suchen. Ist mir doch schei?egal, machen wir lieber was anderes, der SL soll da anstatt dessen was improvisieren.", dann f?nde ich das ziemlich asozial dem SL gegen?ber. Solche Spieler gibt es auch (zumindest in meinem Rollenspielerbekanntenkreis) eigentlich nicht. Voraussetzung ist nat?rlich, der Abenteueraufh?nger ist nicht v?llig abstrus oder widerstrebt den Motiven der Charaktere, dann ist das eindeutig die Schuld des SL, aber wenn ich ein Spiel wie DS4 spiele und sich die Spieler dann beschweren, dass man den Charakteren keine andere Wahl l?sst, als im Wirtshaus einen Auftrag anzunehmen und in den n?chsten Dungeon zu gehen, dann sind sie eindeutig im falschen Spiel gelandet.

Ich stimme nat?rlich zu, dass, wenn die Spieler gar keine Dungeons m?gen, man ein solches Dungeonabenteuer auch nicht spielen sollte. Das ist klar. Aber ich wei? auch nicht, ob DS4 dann die richtige Wahl f?r diese Spieler ist. Klar, man kann mit dem System theoretisch alles beliebige spielen, das will ich ihm gar nicht absprechen, aber es ist nun einmal auf klassische EDO-Fantasy ausgelegt und zu der geh?rt auch (zumindest hin und wieder) ein Dungeon. Ich kenne ?brigens kaum ein Setting, das v?llig frei von Dungeons ist. Bei Sci-Fi wird dann halt eine verlassene Raumstation untersucht und bei Pulp der Tempel des aztekischen Blutgottes, aber die Dungeon-Thematik zieht sich f?r mich recht deutlich durch so ziemlich alle klassischen Rollenspiel-Settings. Wer das nicht mag, sollte vielleicht WoD spielen. (Aber dann ja keinen Nosferatu-Vampir! ;) )

Und wenn die Charaktere den Dungeon hier bei Runen des Vergessens sofort verlassen wollen, ist das eigentlich kein Problem. Sie starten unmittelbar vor dem Ausgang und k?nnen ihre eigenen Spuren problemlos dorthin zur?ckverfolgen.
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« Antwort #13 am: 27. Juli 2011, 19:30:28 »

Ich stimme dir voll und ganz zu. Ja, das Railroading ist verschmerzbar, WENN (und nur wenn) es nicht dazu dient, dass der SL den Spielern etwas aufdr?ngt, wovon er wei?, dass die Spieler es nicht m?gen. Das f?hrt n?mlich nur zu b?sem Blut.
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« Antwort #14 am: 27. Juli 2011, 20:37:49 »

Der Beitrag von AceOfDice

Initiative von Spielern ? zu viel verlangt?,

zu finden unter dem Link

http://www.aceofdice.com/domains/blog/archives/590

erl?utert, glaube ich, die Problematik ziemlich genau beschreibt auch die Situation von mir und meiner Gruppe.
Eine Ausf?hrung hierzu schreibe ich aber unter einem anderen Thread, da ich denke, das er hier so gar nicht reinpa?t.
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