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Autor Thema: [Spielbericht] Mein erstes Spielerlebnis  (Gelesen 5396 mal)

Nukleon

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[Spielbericht] Mein erstes Spielerlebnis
« am: 18. Januar 2011, 15:59:55 »

So, am Freitag hatten wir unsere erste Runde Dungeonslayers. Es lief im gro?en und ganzen sehr gut, und wir hatten viel Spa?. Das wars...

Naja etwas in Detail gehen werde ich doch noch :-)

Charaktere: Wir hatten einen Elfensp?her, einen Zwergenkrieger, und einen menschlichen Schwarzmagier. Die Charaktererschaffung ging flott, einzig f?r die Talente musste man etwas bl?ttern. Hat aber nicht viel mehr als 15 Minuten gedauert. Aus Nettigkeit hab ich der Gruppe einen Heiler mitgegeben, der sich als wichtiges Mitglied erwiesen hat.

Nach den Charakteren ging es dann auch direkt los. Die Helden erwachten mit einem riesen Brummsch?del und fanden sich in einer merkw?rdigen Keller wieder. Hatten sie gestern zu viel gesoffen? Den Sp?her hatte es besonders erwischt, und so wachte er erst auf, als er eine fieses Zwicken in seinem Bein sp?rte: RATTEN! Zwei dicke Riesenratten waren aus der Kanalisation gekommen und hatten die Charaktere als ihr n?chstes Essen identifiziert. Gl?cklicherweise hatten die Helden ihre Waffen parat und so wurden die Ratten schnell beseitigt.
Man stellte sich gegenseitig vor und kam zu dem Entschluss, dass man zusammenarbeiten musste um aus der Situation herauszukommen. Gemeinsam betraten sie nun den Gang vor dem Raum.

Ein Raum weiter trafen sie auch den ersten anderen Bewohner der Katakomben. Der Ork Ha'Urunk betrieb dort unten einen kleinen Laden, in dem er Abenteurern, die hier h?ufiger vorbeikamen, Ausr?stung und Waffen verkauften. Auf die Frage, woher er seine Waren habe antwortete er lakonisch: von neugierigen Abenteurern nat?rlich. Er kl?rte die Helden dar?ber auf, dass sie in der Kerkerwelt gefangen seien. Die Kerkerwelt ist ein riesiger H?hlenkomplex, der von einem verr?ckten Magier gebaut worden war. Mit Hilfe von Portalfallen und verf?hrerischen Angeboten lockte der Magier massenweise Abenteurer und Monster in seine Hallen. Noch nie ist jemand aus der Kerkerwelt geflohen. Die W?nde sind verzaubert, und merkw?rdige Dinge passieren wenn man sich durch sie durchgraben will. Ha'Urunk teilte der Gruppe mit, dass n?rdlich von seinem Laden die H?hlen von Shartic liegen, ein Bereich der von einem ?bel gelaunten Goblinh?uptling und seinem Stamm beherrscht werden.

Auf die Frage hin ob er etwas f?r sie zu tun h?tte, beauftragte er die Gruppe 5 Ratten f?r sein ber?hmtes Ratte-atouille zu suchen, damit die Helden erstmal was zu mampfen h?tten.

Gesagt getan, und ein, zwei Rattenschw?rme sp?ter brachte die Gruppe massenweise Rattkebap (Spezialgericht des Sp?hers, Multitoolpfeile inklusive) zur?ck zu Ha'Urunks Laden. Auf diese Weise aufgew?rmt, erz?hlte er der Gruppe von einem fiesen Hobgoblin in Shartics H?hlen, der ihm vor einiger Zeit ein magisches Schwert geklaut hatte. Das h?tte er gerne wieder, und w?rde die Gruppe entsprechend belohnen.

Der Rest des Abends wurde mit jeder Menge Blut, Ged?rmen und Goldm?nzen scheffeln verbracht. Neugier (oder Torheit) brachte die Gruppe dazu einer Steinstatue die Rubinaugen zu entfernen, woraufhin sich die Statue animierte und fast die Gruppe auseinandernahm. Zwischenzeitlich stand nur noch der Sp?her, der konnte jedoch den Magier heilen bevor er selber drauf ging. Der Magier reanimierte den Zwerg und zusammen konnten sie die Statue erlegen. F?r die Rubinaugen bekamen sie von Ha'Urunk 5 Heiltr?nke. Leider wurden 3 direkt verbraucht, weil der am Boden liegende Heiler vorher von dem Hobgoblin gemeuchelt wurde, als die Gruppe vor der Statue fl?chtete.

Da sich der Widerstand bei den Goblins als zu stark herausstellte wurde eine Expedition in die Kanalisation gestartet, die recht erfolgreich begann, und der Gruppe neue Loot bescherte.

Fazit: Dungeonslayers macht viel Spa?, die K?mpfe gehen fix von der Hand und die Probenmechanik ist sehr eing?ngig. Das Kampfsystem ist angenehm riskant und unvorhersehbar, so dass die Spieler teilweise Angst um ihre Charaktere haben mussten. Beim Kampf mit der Statue war es auch knapp vor einem TPK, der aber durch 2 gl?ckliche W?rfe abgewendet werden konnte. Ich hatte als Spielleiter sehr viel Spa? auf den Random Tabellen zu w?rfeln, und den Charakteren so richtig Feuer unter dem Arsch zu machen.
Ein tolles Spiel, das ich gerne wieder spielen w?rde. Wird aber Savage Worlds nicht als mein Favoriten-System verdr?ngen, daf?r ist es zu sehr auf Dungeon-0815-Fantasy ausgelegt. Dieser Spielstil wird aber super unterst?tzt! Arcade RPG at it's best!
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Re: [Spielbericht] Mein erstes Spielerlebnis
« Antwort #1 am: 19. Januar 2011, 00:46:59 »

(...) Er kl?rte die Helden dar?ber auf, dass sie in der Kerkerwelt gefangen seien. Die Kerkerwelt ist ein riesiger H?hlenkomplex, der von einem verr?ckten Magier gebaut worden war. Mit Hilfe von Portalfallen und verf?hrerischen Angeboten lockte der Magier massenweise Abenteurer und Monster in seine Hallen. Noch nie ist jemand aus der Kerkerwelt geflohen. Die W?nde sind verzaubert, und merkw?rdige Dinge passieren wenn man sich durch sie durchgraben will. (...)

Geiles Setting. Erinnert mich an Arx Fatalis aka. Ultima Underworld III.

Wie kam das System denn bei den Spielern so an...?
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Nukleon

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Re: [Spielbericht] Mein erstes Spielerlebnis
« Antwort #2 am: 19. Januar 2011, 09:00:54 »

Das Setting nimmt ja auch Anleihen aus den Vergessenen Reichen (Unterberg), Demon's Stone (Gefangen in einer Scheinwelt) und anderen Versatzst?cken. Aber das war genau meine Absicht. Geschickt mit Klischees und deren Verdrehung arbeiten, so dass die Welt zum einen leicht zu verstehen ist, aber auch abwechslung und ?berraschung bietet.

Dungeonslayers kam bei meinen anderen auch gut an! Das System ist sehr fix und einfach gelernt. Perfekt um es in einer Runde mit "Casual Gamern" zu spielen. Das war bisher unser Problem, unsere RPG Sessions arten manchmal in Gammelabende aus, da z?he Regeln und Diskussionen die Spielfreude sehr schnell aussaugen. Dann wird lieber die XBOX ausgepackt und das Bier gezischt. Macht auch Spa?, ist aber kein RPG mehr :-(

Mit Dungeonslayers k?nnten wir vielleicht genau das Bier&Bretzel Spiel gefunden haben, das trotzdem noch genug Ans?tze zur Charakterdifferenzierung und vielf?ltigen Spielsituationen erlaubt.
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