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Autor Thema: [Tannberg] Ketzerjagd  (Gelesen 8178 mal)

CK

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[Tannberg] Ketzerjagd
« am: 02. April 2010, 14:20:44 »

Gestern wurde neues (Setting)Land betreten: Tannberg, welches sich ganz gut mit DS meets Pulverzeitalter meets Transsylvanien meets Inquisition beschreiben l?sst.

Sechs Spieler war zugegen, deren Charaktere erstmal mit settingspezifischen Berufspaketen ausgestattet wurden ? Bonusausr?stung, die einen Charakter mit seiner Rolle entsprechendem Zeugs und Style ausstattet, dazu aber andererthreads mehr.
Folgende Erststufler kamen jedenfalls dabei heraus:

  • Harro Eichhorst ? Sp?her; Berufspaket: Hexenj?ger
  • Kalle Howitz ? Sp?her; Berufspaket: Hexenj?ger
  • Harald Stark ? Krieger; Berufspaket: Kreuzritter
  • Friedrich Hartmann ? Krieger; Berufspaket: Kreuzritter
  • Bruder Franziskus ? Heiler; Berufspaket: Priester
  • Clemens B?ttcher ? Zauberer; Berufspaket: Zunftmagier

Kleine Anmerkung: Kreuzritter sind nicht adelig, vielmehr kann jeder Gemeine in Tannberg inzwischen zum Kreuzritter geschlagen werden ? das B?se ist stark in Tannberg und die Inquisition kann jeden Schwertarm gebrauchen.


Aufstellung

Nach einer kurzen Einf?hrung ?ber die Region Tannberg, ihre Gesellschaft, das B?se, welches dort lauert und die Rolle der mehr als n?tigen Inquisition, brachte ich die Charaktere erstmal mit kleinen Einleitungen in Stellung, wobei ich sie vier Gr?ppchen einteilte:

Gruppe A ? Inquisition: Die Neuen
Das waren die jungen (irgendwas Anfang 20) Inquisitionneulinge Kalle Howitz (Hexenj?ger) und Friedrich Hartmann (Kreuzritter), frisch nach der Ausbildung in Tannstadt Inquisitor Fallensteins Truppe in Grimmenhafen zugeteilt, wo man vor 2 Tagen ankam.

Gruppe B ? Inquisition: Die Alten
Die Grimmenhafener Inquisitionstruppe hatte vor wenigen Wochen durch eine Schlacht mit dem Wolfsvolk ihre besten M?nner verloren, nur Hexenj?ger Eichhorst und Kreuzritter Stark (zur Zeit der Schlacht mit einem Botenritt besch?ftigt) waren noch ?brig geblieben, trotz ihres Alters ep-techschnisch noch unerfahrene Recken.

Gruppe C ? Die Kirche
Bruder Franziskus, ein junger Priester in Grimmenhafens Kirchenstab, also kein Mitglied der Inquisition, die seinesgleichen erst ?beantragen? muss, wann immer sie Heiler f?r ihre Missionen braucht.

Gruppe D ? Die Zauberzunft
Clemens B?ttcher, junger Zunftzauberer mit der Lizenz (Klasse I) zum Zaubern, erreichte gerade erst Grimmenhafen, nachdem sein Mentor gestorben und dessen erbender Neffe Clemens vor die T?r gesetzt hatte.


Und los ging's

Die Charaktere waren also alle in Grimmenhafen, (Gruppe A & B) kannten sich bereits, waren hier nun gemeinsam stationiert und wurden am fr?hen Morgen zu (ihrem "Boss") Inquisitor Harald Fallenstein gerufen (also noch ohne die Gruppen C & D).

Neben den beiden Leibw?chtern des Inquisitors war auch noch ein vierter Mann mit Schlapphut, Schnurrbart, Augenklappe und Reiterstiefeln anwesend, den die Charaktere nicht weiter kannten.

Inquisitor Fallenstein erkl?rte: ?Der Teufel geht um in Grimmenhafen und es gibt Arbeit im Namen des Herrn zu verrichten. Seit einigen Wochen lebt ein gewisser Egon Schimmelleben hier in Grimmenhafen. Ein unauff?lliger Kerl, gebildet, hager, mitte 30. Seit seiner Ankunft hier hat er sich ?berwiegend am B?cherweg aufgehalten und so ziemlich jedes Buch studiert ? was ihn verd?chtig machte und schlie?lich diesen werten Herrn hier ins Spiel brachte.?

Daraufhin erhob sich der Mann mit der Augenklappe und fuhr fort: ?Gott zum Gru?e - Bornst?dter mein Name. Ich habe mich f?r Inquisitor Fallenstein etwas umgeh?rt und Nachforschungen ?ber diesen Egon Schimmelleben angestellt, die mich schlie?lich bis nach Billstein f?hrten. Ganz richtig ? Billstein, Sitz der Zunftzauberer.?

?Bis vor zwei Jahren war Herr Schimmelleben dort offenbar ein angesehenes Mitglied der Zunft der Zauberer, der sogar im Turm der Raben unterrichtete. Er war dort richtig jemand. Doch dann ist da vor ein paar Monaten etwas vorgefallen. Viel wollten die Billsteiner einem Fremden wie mir nat?rlich nicht verraten, aber allen Anschein nach hat Schimmelleben sich wohl mit verbotenen Wissen besch?ftigt, was schlie?lich rauskam. Eine offizielle Anklage hat es aber nie gegeben ? die Zunft hat ihm einfach nur die Lizenz entzogen und er verlie? von heut auf morgen Billstein und den Turm der Raben.?

Daraufhin ergriff nochmahl Inquisitor Fallenstein das Wort: ?Bornst?dter kam gestern an und berichtete mir von diesen Ungeheuerlichkeiten und ich aber mir ?berlegt, wie ich vorgehen werde. Wenn die Billsteiner einem der ihren die Lizenz entziehen und vor die T?r setzen, kann das nur eines bedeuten: Schwarze Magie!
Dass es nicht zur Anklage kam, k?nnte daran gelegen haben, dass man in Billstein Schimmelleben vielleicht f?rchtet. Wie gef?hrlich ist dieser Ketzer also wirklich? Plant er bereits, Grimmenhafen zu vernichten??

Und so kam es also zum ersten Auftrag an diesem Abend: ?Ihr geht jetzt in die Eimergasse 12 ? Schimmelleben lebt dort zur Untermiete bei der alten Witwe Kummergarn. Stellt ihn und durchsucht seine Stube. Alles. Und zwar gr?ndlich. Ich bezweifle, dass ein Schwarzmagier von seinem Format unter der Folter sprechen wird, aber wir werden trotzdem herausfinden, wie er Unheil ?ber unsere Herde bringen will. Also achtet auf jeden noch so kleinen Hinweis und zeigt Euch w?rdig, die Brosche der Inquisition zu tragen. Zu dieser Stunde wird Schimmelleben vermutlich noch im Bett liegen, Ihr solltet ihn also leicht ?berw?ltigen k?nnen. Danach stellt ihr die Stube auf den Kopf, bevor Ihr ihn hierher schafft. Bleibt, wenn m?glich, diskret.?

Und so zogen Gruppe A & B los in die noch verlassenen, fr?hmorgendlichen Stra?en von Grimmenhafen...
Fortsetzung folgt.

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CK

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Re: [Tannberg] Ketzerjagd
« Antwort #1 am: 09. April 2010, 16:25:06 »

Zugriff

So zog man also in die Eimergasse 12, wo man Egon Schimmelleben im Schlaf verhaften und seine Stube auf den Kopf stellen wollte. Leider war das Haus in der Eimergasse zweist?ckig und jedes Stockwerk verf?gte ?ber einen eigenen Eingang (eine Steintreppe f?hrte hoch zu Eingangst?r im 1. Stock, direkt darunter in einem Bogen unter der Treppe der Erdgeschosseingang).

Plante man zun?chst noch, das falsche Stockwerk zu st?rmen, entdeckten die Charaktere schlie?lich - durchs Fenster lukend - im Erdgescho? die alte Vermieterin Witwe Kummergarn beim k?mmerlichen Fr?hst?ck. Es wurde etwas skurril - zun?chst st?rmte der Hexenj?ger Harro, die Pistole in bester MiamiVice-Manier in der Beuge, das Ergeschoss, suchte systemmatisch alles ab, zielte in jede Ecke und in die Schlafstatt der Greisin, als pl?tzlich Kreuzritter Harald auf der Au?entreppe die T?r des 1. Stocks auftreten wollte, was nach lauten Gerummse erst in der 3. Rd gelang.

Lange Rede - kurzer Sinn: Der gesuchte Egon war widererwartend nicht anwesend.
Sein Bett war gemacht, das Pult abger?umt, die Kleidertruhe geleert und auch sonst waren alle pers?nlichen Habseligkeiten des Untermieters verschwunden.


Witwe Kummergarn

Es folgte eine etwas langwierige Befragung der schwerh?rigen, leicht senilen Witwe Kummergarn, ein gutgl?ubige alte Frau, die Folgendes ergab:
"Nicht mal verabschiedet hat er sich, der junge Mann. Er gr??te stets freundlich, zahlte die Miete im vorraus und war tags?ber immer unterwegs. Nachts war aber immer sehr lange das Licht noch an, was sich ja nicht geh?rt, aber Damenbesuch hatte er keinen. Sowieso kam nie jemand vorbei. Nur gestern Abend. Jemand ging die Treppen hoch, sicher kein Weibsbild, nein. Aber ich habe nicht mehr geh?rt, wann sein Besuch gegangen ist. Geschweige denn er selbst."


Die Stube

Schlie?lich betrat auch Hexenj?ger Harro Eichhorst die Stube im 1. Stock, wo ihm sein Kreuzritterpartner Harald und der frischgebackene Hexenj?ger Kalle Howitz in professionellem Ton versicherten, dass nichts mehr hier sei, alles sei auch inzwischen durchsucht (was wir parrallel ausgespielt hatten, w?hrend Frau Kummergarn befragt wurde).
"Achja", fragte Harro etwas sp?ttisch, dann begann er die Stube auseinander zu nehmen:
Das Bett wurde umgest?rzt, die Federnbettw?sche und Strohmatratze zerschlitzt, die Kleidertruhe polternd dazu geworfen und schlie?lich das komplette Schreibpult umgeworfen, w?hrend Witwe Kummergarn nur noch: "Aber das Zimmer..." stottern konnte.

Hinter dem Pult wurde Harro pl?tzlich f?ndig: Ein vor langer Zeit hinter das Pult gefallenes, zerkn?lltes Zettelchen mt zwei einzigen Worten nur darauf: Ketzerreime und Fischloch.


Bericht erstatten

Inquisitor Fallenstein konnte es nicht fassen: "Bornst?dter der Narr wurde verfolgt und Schimmelleben gewarnt. Ihr nehmt umgehend die Verfolgung auf, ohne Bornst?dter ? mit seiner Augenklappe ist er allzu leicht zu erkennen. Was haben die Wachen am Stadttor gesagt?"


Am Stadtor

Schnell zum Stadttor geeilt, brachte man Folgendes in Erfahrung:

1. Gestern zur vierten Stunde betrat ein kahlk?pfiger, schwarzb?rtiger Reiter namens J?rgen Staller aus dem Osten kommend Grimmenhafen (etwa eine halbe Stunde nach Bornst?dter). Die Charaktere erkundigten sich nach dem Brandzeichen des Pferdes, das aus Billstein kam.

2. Zur sechsten Stunde verlie? Staller mit Egon Schimmelleben die Stadt, trotz aller Warnungen, dass die Nacht doch bald hereinbrechen w?rde. Sie zogen Richtung Osten, aber da Schimmelleben zu Fu? unterwegs war, d?rften sie selbst den Kreuzkrug (ein Kutschengasthaus ein paar Meilen entfernt and einer Kreuzung) erst nach Anbruch der Dunkelheit erreicht haben.


Der Auftrag

Wieder zur?ck, erkl?rte Fallenstein: "Bei den Ketzerreimen handelt es sich um alte, m?chtige B?cher schwarzer Magie. Nur dreizehn St?ck sollen existiert haben, doch soweit mir bekannt ist, sind sie verschollen oder wurden vernichtet. Was mit Fischloch gemeint ist, ist mir aber v?llig unklar."

"Dieser J?rgen Staller soll jetzt nicht unsere Hauptsorge sein, sondern der wandernde Schimmelleben. Vielleicht hat Schimmelleben irgendwo in der N?he noch ein Versteck oder will woanders hin. Wie auch immer ? findet den Kerl, haltet Augen und Ohren offen und ruht nicht eher bis ihr den Kerl zur Strecke gebracht habt."


Zwei Charaktere fehlten noch

?Wer einen Zauberer jagt, sollte einen Zauberer dabei haben, ist ein altes Sprichwort. Grimmenhafens unbedeutender Zunftzauberer Oswald Funkenfinger ist alt und schwach, aber wir wissen, dass ein junger Mann namens Clemens B?ttcher in den Roben der Zunft gestern fr?h die Stadt erreichte und nun im Dinkelkelch sich aufh?lt. Holt ihn - nach dem Althafener abkommen muss er uns zu Diensten sein. Aber erw?hnt besser nichts von den Ketzerreimen, Zauberwirker erliegen zu leicht ketzerischen Versuchungen.?

"Au?erdem werdet ihr einen Heiler brauchen, also geht nach St. Bernhardt zu Priester Herrensch?n. Und sagt ihm, ich habe jetzt keine Zeit f?r seine Spielchen, er soll mir sofort einen seiner Priester zur Verf?gung stellen, so wie es das Tannst?dter Abkommen vorsieht."


Es geht los

"In der Zwischenzeit werde ich Pferde f?r alle satteln lassen, sie werden am Stadttor bereit stehen. In den Satteltaschen findet ihr Proviant f?r eine Woche, was mehr als genug sein sollte. Behaltet Euer Ziel klar vor Augen, dann werdet ihr nicht ins Wanken kommen. M?ge der Herr Eure Wege leiten.?
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Re: [Tannberg] Ketzerjagd
« Antwort #2 am: 10. April 2010, 15:45:19 »

Was bisher geschah

Die Inquisitionsneulinge Hexenj?ger Kalle Howitz zusammen mit dem Kreuzritter Friedrich Hartmann wurden frisch nach der "Ausbildung" in Tannstadt nach Grimmenhafen abbeordert, dessen Mitarbeiterzahl durch eine mi?gl?ckte Wolvenjagd vor ein paar Wochen arg dezimiert wurde.
Zusammen mit dem alteingesessenen Hexenj?ger Harro Eichhorst und dem Kreuzritter Harald Stark sollte man den Ketzer Egon Schimmelleben verhaften, doch dieser wurde offnebar gewarnt und befindet sich nun auf der Flucht.
Zusammen mit einem jungen Priester der Kirche - Bruder Franziskus - und einen zwangsrekrutierten Zunftzauberer - Clemens B?ttcher - macht man sich an die Verfolgung des Ketzers.


Nach Osten

Da man von Grimmenshafen's Stadtwache erfahren hatte, dass Egon Schimmelleben zu Fu? mit einem berittenen Zauberer aus Billstein - J?rgen Stallner - sich nach Osten aufmachten, schlug man abermals diesen Weg ein.
Da keiner der Charaktere bislang das Talent Reiten beherrschte, man aber dennoch nicht zu Fu? laufen wollte, gestaltete sich die Reise etwas... ...problematisch. Zwar gab es keine Unf?lle, aber zu Fu? w?re man im Endeffekt vermutlich schneller vorangekommen.


J?rgen Stallner

Gegen Mittag fielen Kreuzritter Stark ein paar zertretene B?sch am Wegesrand auf und man wagte sich von der Sicherheit der Stra?e einige Meter in die gef?rchteten, dunklen W?lder Tannbergs. Hier fand man die frische Leiche eines Mannes, dem man die Kehle aufgeschlitzt hatte und den man nach den Beschreibungen der Torwachen und seiner Zunftrobe nach schnell als J?rgen Stallner aus Billstein identifizierte.
Offenbar hatte sich Egon Schimmelleben seiner entledigt - und war demzufolge nur auf einem Pferd mit Billsteiner' Brandzeichen unterwegs!


Scheitners Patroullie

Just in diesem Moment nahte eine 5k?pfige Patoullie der Stra?enwacht, angef?hrt von Hauptmann Scheitner, dem man berichtete und auftrug (ja,ja - die Inquisition ist m?chtig in Tannberg), die Leiche nach Grimmenhafen zu transportieren und alles weitere in die Wege zu leiten.
Schlie?lich trennte man sich und zog weiter die Stra?e entlang.


Der Kreuzkrug

An der Kreuzung zwischen Grimmenhafen, Todanger, Schlechten und Haiden liegt das zweist?ckige, umwallte Kutschengasthaus Kreuzkrug. Befragungen dort ergaben, dass Schimmelleben wohl gestern hier vorbeigeritten kam, jedoch nicht Halt machte, sondern gleich weiter nach Todanger gallopierte.

Und so zog man weiter, nun nach Norden, Richtung Todanger.


Der ?berfall

Der Nachmittag zog sich dahin, pl?tzlich schreckte man auf: Zwei M?nner - in verwahrloste Kapuzenroben geh?llt - waren auf der Stra?e erschienen, riefen lauthals "Halt, ungl?ubieg Ketzer", da er?ffnete man seiten der SC auch schon das Feuer.
Eine Pistole donnerte, V?gel flatterten verschreckt aus den B?umen auf - und die Pferde der im Reiten nicht bewanderten SC gingen durch, w?hrend einer der Flaellanten getroffen umgerissen wurde.
Was folgte, war Chaos: Der vermeintliche Flagellant, der die Kugel abbekommen hatte, schien - vom schmerz angetrieben - nun eine Verwandlung durchzumachen, w?lzte sich am Boden, sein wachsender K?rper, aus dem schwarzes Fell nun sprie?te, zerriss seine Gew?nder, w?hrend der zweite "Flagellant" br?llend auf Kreuzritter Hartman zust?rmte.
Da bemerkte Clemens hinter sich die anst?rmenden Wolfshorden!


Fortsetzung folgt
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Re: [Tannberg] Ketzerjagd
« Antwort #3 am: 14. April 2010, 22:36:41 »

Der Kampf wurde heftig, doch zun?chst etwas regeltechnischer Hintergrund:
Die beiden "Flagellanten" hatten A.) das Problem, dass sie sich nur durch den Schmerz einer Verletzung (inzwischen wurde das "etwas" umge?ndert) in einen Wolven verwandeln konnten und B.) nur in Wolvengestalte die bereits "kontrollierten" W?lfe, die im Dickicht lauerten, zu "lenken".

Okay, here we go:

Wie gesagt er?ffnete Hexenj?ger Harro mit einem Pistolenschuss den Kampf, traf einen Flagellanten - und startete damit seine Verwandlung in einen 2,50m gro?en, wuchtige, gewaltigen Wolven (Verwandlungsdauer = 1 Runde). Dann ging es los - Flagellant Nr. 2 st?rmte Kreuzritter Harald Stark entgegen: F?r die kommenden 5-6 Runden w?rden Stark und der Flagellant sich einen sehr fruchtlosen Schlagabtausch liefern, bei dem Stark ein paar Kratzer davon tragen sollte, der Flagellant aber - wie durch ein Wunder - unverletzt bleiben w?rde.
Um diese beiden k?mmern wir uns nochmal sp?ter.

Inzwischen war der angeschossene Flagellant g?nzlich zum Wolven geworden und hastete mit ein paar gewaltigen S?tzen mitten in die SC und brachte Panik unter Mensch und Ross. Nebenbei "aktivierte" er die W?lfe (2 pro SC), welche hinter den Charakteren aus dem Unterholz brachen. Die Kacke war auf einmal geh?rig am dampfen.


Erststufler sterben fr?h

Kreuzritter Friedrich Hartmann warf sich mutig br?llend den Wolfsscharen entgegen, die zun?chst mit lauten Plonks und Geheule hilflos gegen seine R?stung und Waffen krachten. Doch der junge Friedrich konnte schlie?lich nicht alle W?lfe aufhalten und w?hrend ein Teil von ihnen auf die anderen SC hetzte, die gerade Besuch von dem Wolfen bekommen hatten, st?rzten sich ein paar andere auf den noch so unschuldigen Zunftzauberer Clemens B?ttcher und zerrissen ihn in wenigen, unsch?nen Augenblicken. Dumdidum ::)
In der Folgerunde hatte nun auch Friedrich Pech - ein Wolf w?rfelte H?chstschaden, ein zweiter Immersiegte und schwupps lag der zweite SC tot am Boden. Zumindest schien mein angestrebtes Bem?hen, das Setting Tannberg als ?rter zu pr?sentieren und darzustellen, aufzugehen :P


Wiper! Wiper!


W?hrenddessen langte der Wolven ordentlich zu, f?gte Harro eine miese Wunde zu, der versuchte, au?er Reichweite zu stolpern und dabei mit zitternden H?nden seine Pistole nachlud, doch pl?tzlich stand der frischgebackene Hexenj?ger Kalle Howitz im Weg, wurde von einer gewaltigen Pranke erwischt und krachte mit negativen LK bewu?tlos zu Boden. Mama mia!
Die W?lfe kamen dazu, Clemens und Friedrich waren ja gefallen, und es erwischte den Heiler der Gruppe, Bruder Franziskus, der nun ebenfalls kurz vor der Schwelle zum Tode stand.


Das Ende

Nur noch 2 waren ?brig: Hexenj?ger Harro, der inzwischen oberhalb der Grabenb?schung stand, diverse Male auf seiner Flucht auf den Wolven geschossen und hin und wieder auch getroffen hatte, w?hrend unten am Weg einsam und allein Kreuzritter Harald Stark noch immer gegen Flagellant B k?mpfte und von hinten von W?lfen angeknabbert wurde.
Noch einmal hatte der verletzte Hexenj?ger Harro nachgeladen - wenigstens konnte er dem Wolven ein letztes Mal eine ?berballern, bevor er ihn danach endg?ltig zerfetzen w?rde. Harro schoss - und der Wolven war endlich erledigt!

"Plop" - in dem Moment h?rten die kontrollierten W?lfe auf, weiter anzugreifen, sondern standen verwirrt auf der Stra?e, einige leckten sich verdattert die blutigen Schnauzen, andere zogen verwirrt den Schwanz ein.
Ich wollte schon "Puhhh..." sagen, da traf Kreuzritter Stark "endlich" Flagellant B, der - sich kr?mmend - zu Boden ging. Nicht vor Schmerz, sondern um sich nun auch in einen W?lfe kontrollierenden Wolven zu verwandeln. "Dumm gelaufen", kam mir irgendwie in den Sinn.

Doch die Verwandlung dauert eine Runde - Stark k?nnte also noch einmal handeln, bevor der Flagellant zu einem Wolven geworden war und tat es auch: Zuschlagen, plus Brutaler Hieb, in die W?rfelhand gerotzt und los ---> Treffer! Und was f?r einer - der halbflagellant-halbwolven Sch?del segelte durch die Luft und klatsche in den Strassendreck, w?hrend die W?lfe verst?rt das Weite suchten, Harro ersch?pft auf die Knie fiel und Kreuzritter Stark keuchend und blutbespritzt feststellte, dass nur noch sie beide auf den Beinen waren...
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CK

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Re: [Tannberg] Ketzerjagd
« Antwort #4 am: 17. April 2010, 17:51:16 »

Todanger und der Tod

Nachdem die ?berlebenden sich aufgepeppelt und die durchgegangenen Pferde wieder hatten, schn?rte man Clemens' und Friedrich's Leichen auf deren Reittiere und machte sich auf, um vor Beginn der gef?hrlichen Nacht noch Todanger zu erreichen.

Dort angekommen, sucht man zun?chst den ?rtlichen Priester in der Kirche auf und erkundigte sich nach Wegen und Mitteln, die gefallenen Kameraden zur?ck in Leben zu holen: "Sie zur?ck von den Toten holen? Hier? Da habt Ihr vielleicht in Althafen oder Tannstadt Gl?ck, aber nicht hier. Daf?r steigt jede Nacht die Chance, in der sie ungesegent und unbeerdigt ruhen, dass sie zu Untoten werden, wir sollten sie besser gleich bestatten."

Vor der n?chtlichen Beerdigung suchte man noch das sch?bige Gasthaus auf, wo man erfuhr, dass er gesuchte Egon Schimmelleben letzte Nacht hier einkehrte, sich erkundigte, ob jemand einen Ort namens Fischloch kennt und brach am heutigen Morgen auf.

Schlie?lich wurden Clemens B?ttcher und Friedrich Hartman in str?mendem Regen auf dem Friedhof auf dem Dorfanger beigesetzt, bevor man selber schlafen ging.

Hier endete unsere erste (von mittlerweile 3) Session in Tannberg, die zwei Charakteren das Leben gekostet hatte.
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Re: [Tannberg] Ketzerjagd
« Antwort #5 am: 18. April 2010, 13:18:28 »

Session II

Man trat heraus in einen diesigen Morgen mit bleiernen Wolkenhimmel und machte sich rasch auf, sich an die Verfolgung zu machen. Ein letztes Mal blickte man noch einmal zur?ck zum Firedhof auf dem Dorfanger, dann machte man sich daran, die Verfolgung wieder aufzunehmen und verlie? Todanger auf der Strasse Richtung Osten.

Da die Charaktere noch immer in der ersten Stufe waren (wir spielen bereits DS4, da ist die Punkteskalierung anders) und folglich noch immer nicht einer von ihnen reiten konnte, wurde es eine m?hsame Reise: St?rrische Pferde, sich pl?tzlich aufb?umende R?sser oder einfach in den Wald trottende Reittiere k?nnen extrem aufhalten.
Und dann fing es - den Zufallsbegegnungen sei Dank - am Vormittag richtig an zu sch?tten.

Kurz: Man kam v?llig langsam und beschissen voran.


Die Pilger

Die Charaktere bemerkten schlie?lich am Nachmittag - im str?menden Regen vor sich auf der Strasse - eine Schar Pilger. Ein Dutzend Leute, Weibsvolk und Kinder darunter. Nach einer vorsichtigen Begr??ung machten sie einen harmlosen Eindruck, doch etwas war da...
Als die SC von den Pilgern, angef?hrt von einem J?rgen von Grubenau und einem (exkommunizierten) Priester namens Erwin, erfuhren, wie weit die n?chste Ortschaft Schlechten noch sei und man erkannte, dass man es bis Einbruch zur Nacht unm?glich bis dorthin schaffen konnte, beschlo? man, gemeinsam ein Nachtlager aufzuschlagen...
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Germon

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Antw:[Tannberg] Ketzerjagd
« Antwort #6 am: 29. August 2011, 17:06:49 »

Obacht B?rger...der Rest dieses Einsazberichts wurde aufgrund h?chstinquisitorischen Beschlu?es f?r nicht ?ffentlich erkl?rt.
Gl?cklicherweise habe ich die entsprechende Sicherheitsfreigabe (Lizenz Klasse III) und ersuche um Akteneinsicht.
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Germon mal wieder mit Schnellen Reflexen I unterwegs.

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Antw:[Tannberg] Ketzerjagd
« Antwort #7 am: 25. November 2014, 08:25:53 »

Ohne das ich mich der schwarzen Magie schuldig machen will und untotes zum leben erwecken möchte denke ich das hier nur ein langer, zwar unnatürlicher, jedoch nicht weiter gefährlicher Schlaf vorliegt.

Ich bin mir sicher das der Bereicht bald fortgesetzt werden kann.
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Wunder dich nicht wenn du das Knistern meiner Magie nicht mehr spürst. Denn du bist bereits tot!

Schnupfudel

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Antw:[Tannberg] Ketzerjagd
« Antwort #8 am: 14. Januar 2017, 17:13:26 »

Ich bin Arzt, lassen sie mich durch. Na dann wolln wirma: hmm....aha...mhmm... würde sagen Wachkoma. Kriegt noch einiges mit, aber reagiert selbst nicht mehr. Meine Rechnung geht an ihre Krankenkasse. Schönen Tag noch!

Kurze Frage am Rande: Was für Werte hat denn so ein Wolvenmann? Wenn ich an den Werwolf NSC im RvC denke, da wäre ich aber ein sehr böser SL gewesen, gleich zwei von denen auf fünf SC mit Stufe 1 loszulassen  :o
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"Was wir eigentlich gebraucht hätten", sagte mein Vater bei meiner Geburt, "wäre eine Kommode gewesen." - Curt Goetz