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Autor Thema: Rollenspiele, ihre Aussichten auf dem Markt, und Justus v. Liebig (!)  (Gelesen 187 mal)

Thenos723

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Hallo Rollenspieler
nah und fern,

es schreibt Euch Thenos723 aus Schweden. Ich bin mal zu der folgenden, möglichen Schlussfolgerung gekommen; man kann den internationalen Rollenspielmarkt mit High Fantasy-Rollenspielen und ihren wiederkehrenden Tropen überschütten, doch das Segment hält das gewisse W20-Spiel doch schon mit Abstand inne. Um mal einen Vergleich mit der Technikindustrie anzustellen; wenn eine Marktlücke von einem die Konkurrenz überragenden Akteur geschlossen ist, dann hilft es eben schon nicht, um mal mit dem Minimum-Prinzip von Justus von Liebig zu sprechen, desgleichen mehr der im metaphorischen Sinn anwachsenden Pflanze zuzuführen. Die Pflanze (das hergestellte Spiel) wächst in Popularität nicht weiter an. Man müsste mal eine andere Marktlücke finden; in die Nische gehen. Das schreibe ich mal vorsichtig als heutzutage unveröffentlichter Rollenspieler, und liege ich falsch; um so besser. Denn High Fantasy ist ein sehr attraktives Feld.
   Ich meine weiterhin, dass deutsche Managementmethoden (Exportweltmeister, "Hidden Champions", usw.) einen sehr wichtigen Beitrag zur Herstellung neuer Rollenspiele leisten könnten. Man denke z.B. an die deutsche Brettspiele und ihre hervorragenden Erfolge im Ausland. Wie wir wissen, gibt es die tollsten Rollenspielproduzenten (vorwiegend im angelsächsischen Raum) schon, die es echt wissen, mit ausgefeilschtem Projekt Management sehr solide und durchdachte Systeme, Kampagnen und Abenteuer auf die Beine zu stellen. Doch "deutscherseits" lässt sich im internationalen Umfeld doch einiges mehr machen, denke ich mal. Ich kann nicht von mir behaupten, dass ich ein Kenner der deutschen Geschäftswelt mit ihren 82 Millionen drum herum bin, mir ist aber immer wieder aufgefallen, beim Lesen oder sonstwie, dass man deutscherseits oft mit einer Sorgfalt bei der Produktentwicklung vorgeht, die für höchste Qualität sorgt. Widmet man diese Faktoren der Herstellung von Rollenspielen, dann denke ich mal, dass dabei viel gutes rauskommen könnte.
Mit besten Grüssen aus dem Hohen Norden,
Thenos723
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Hmm. Gibt hier zu lande leider viele Romanautoren, Meister und Erzählspieler statt echter Designer. Und die finden sich wiederum nicht bei den Großen.
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