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Autor Thema: Dungeonslayers für Foundry Virtual Tabletop: Lizenzfrage  (Gelesen 6262 mal)

Saluu

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Dungeonslayers für Foundry Virtual Tabletop: Lizenzfrage
« am: 03. Januar 2021, 21:51:48 »

Hallo zusammen,

seit einer Weile spiele ich mit einigen Freunden DS4 online über Roll20. Wir sind allerdings mit einigen Dingen (unter anderem dem Abo-Modell für die "Premium"-Features) nicht ganz zufrieden und würden deswegen gerne auf Foundry Virtual Tabletop (https://foundryvtt.com/) wechseln. Dort ist DS4 bisher noch nicht umgesetzt, weswegen wir das einfach selber in die Hand genommen haben und angefangen haben, das zu implementieren. Wir würden das natürlich auch gerne der gesamten Community zur Verfügung stellen, was dann die Frage der Lizensierung aufwirft. Konkret stellen sich hier folgende Fragen:

  • Laut dem Grundregelwerk stehen die Texte und Regelmechaniken unter der CC BY-NC-SA 3.0. Bedeutet das, dass auch unsere Implementierung der Regeln unter dieser Lizenz veröffentlicht werden müsste? Oder wäre es möglich, die Implementierung unter einer freizügigeren Lizenz (z.B. MIT) zu veröffentlichen, natürlich mit dem Hinweis, dass das Regelwerk selbst unter CC BY-NC-SA 3.0 steht?
  • Verstehe ich es richtig, dass die Iconsymbole, insbesondere die Symbole zu den Kampfwerten (http://s176520660.online.de/dungeonslayers/forum/index.php?topic=153.msg31478#msg31478) ebenfalls unter CC BY-NC-SA 3.0 stehen? Wir würden die (in abgewandelter Form) nämlich gerne im digitalen Charakterbogen verwenden.
  • Wie sieht es bezüglich Itemlisten aus? Wäre es von der Lizenz her möglich, eine Liste der Items aus dem Grundregelwerk dem System beizulegen? In der Sprache von Foundry VTT wird soewtas "Compendium" genannt.
  • Wie sieht es bezüglich Inhalten aus der Caerabox aus? Ich gehe davon aus, dass das wesentlich kritischer ist, da die ja nicht unter CC lizensiert ist, aber ich frage trotzdem einfach mal. Hier wären z.B. folgende Dinge interessant:
    • Liste (Compendium) der zusätzlichen Items
    • Kräuter
    • Götter
    • Kulturen
    • ...
  • Gibt es sonst irgendwelche lizenztechnischen Bedenken oder Dinge, die wir beachten müssen?
  • Ich habe bei dem roll20 Charakterbogen bisher vergeblich nach irgendwelchen Informationen bzgl. Dungeonslayers Linzensierung gesucht (da wollte ich mir Inspiration holen). Das Repo in dem er enthalten ist, steht angeblich unter MIT (https://github.com/mlenser/roll20-character-sheets). Weiß jemand, wie das da geregelt ist?

Diese ganzen Fragen richten sich natürlich hauptsächlich an CK, aber ich habe mir gedacht, ich poste es doch einfach mal hier als Thread, um auch anderen die Möglichkeit für Input zu geben. Vielen Dank schon mal für eure Rückmeldungen!
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Sintholos

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Antw:Dungeonslayers für Foundry Virtual Tabletop: Lizenzfrage
« Antwort #1 am: 04. Januar 2021, 08:11:19 »

Hallöle Saluu,

ich persönlich überlege aktuell auch, meine Runde von Roll20 auf eine andere Plattform zu verlegen und hatte ebenfalls überlegt, FVTT zu nehmen, schon alleine, weil das eine Schnittstelle zu Dungeonfog/Deios haben soll, mit dem ich aktuell alle meine Battlemaps mache. Wenn es da jemanden gäbe, der sich ebenfalls mit der Implementierung eines Charakterbogens und der Umsetzung des Systems und der passenden Module beschäftigt, käme mir das sehr gelegen. Leider bin ich nicht so fit in HTML, JavaScript und so, um das zuverlässig selber zu machen und habe mir zwar Tutorials angesehen, ob dabei von mir aber ein funktionsfähiges System herauskäme, weiß ich noch nicht. Ich würde jedoch, wenn der Umzug erfolgt ist, Feedback und Verbesserungsvorschläge geben und auch tatkräftige Unterstützung in meinem beschränkten Fähigkeitsrahmen anbieten.

Was die CC BY-NC-SA 3.0 - Lizenzen angeht (alle Angaben ohne Gewähr https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/): Solange du kein Geld für dein System nimmst und den Autor (in dem Falle CK) sowohl für das Spielsystem selber als auch für die entsprechenden Symbole etc nennst, sollte das bei den frei zugänglichen Teilen kein Problem sein. Caerabox ist natürlich kritisch, gerade was Items und Anderes angeht. Vielleicht müsste man sich da workarounds überlegen, wie etwa, dass man den Charakterbogen, Items und Zauber möglichst frei editierbar macht, unabhängig von den genauen Verteilungsregeln aus dem GRW, damit man auch Bonustalente vergeben kann, die ja auch für Starslayers mit seinen Neutalentpunkten interessant sein können.
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Antw:Dungeonslayers für Foundry Virtual Tabletop: Lizenzfrage
« Antwort #2 am: 04. Januar 2021, 09:27:59 »

Ich würde es soweiso anders machen (auch um die Arbeit im ersten Schritt möglichst schnell und einfach umsetzbar zu machen):
Überlegt euch was das System "Minmal" können muss, mMn sind das:
- ein virtueller Charakterbogen um Fortschritt + Talente + Gegenstände tracken (und da reicht es wenn man dort Werte als "Text" eingeben kann)
- Probenwürfeln (hier besonders interessant alles über 20) - zuerst mal mit manueller EIngabe eines PW

Das wars. Mehr braucht es nicht.

Dann kann man anfangen mit (je nach eigener Prio):
- Probewürfe direkt aus dem Char-Bogen
- Reichweite vom Gehen/Laufen mit der virtuellen Karte verbinden
- Automatische Abwehrwürfe abhängigvon MOnster/Charstats
- dynamische Lebenspunkte
- Sichtweiten
- ...

Was ich an eurer Stelle gar nicht machen würde:
- die stupide Eingabe von Talenten, Gegenständen und Zaubern - warum? Weil jede Gruppe mit anderen spielt und man soweiso ein System braucht um hier zusätzliche Dinge einzugeben - damit kommt ihr als Autoren des Systems auch um solche Fragen wie die Caera-Box herum. Weil wenn der SL dann Gegenständeda rausnimmt, ists seine Sache (und er kann es ja nur, weil er die Box gekauft hat)..
- Wenn überhaupt nur die Talente/Zauber/Gegenstände aus dem GRW schon im System anbieten. Ihr könnt ja AVAKAR hier im Forum mal fragen - der kann euch das alles wohl als CSV zur Verfügung stellen (der hat all das in der Slayers Pit schon digitalisiert - manches davon in unterschiedlicher Form).

Wegen Symbolen:
- Ich würde mich nach Alternativen hier: https://game-icons.net/ umsehen. Alles unter CC-BY... Das ist auf alle Fälle auch ein sehr sauberer Weg das zu tun.

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Antw:Dungeonslayers für Foundry Virtual Tabletop: Lizenzfrage
« Antwort #3 am: 04. Januar 2021, 10:20:07 »

Ich würde es soweiso anders machen (auch um die Arbeit im ersten Schritt möglichst schnell und einfach umsetzbar zu machen):
Überlegt euch was das System "Minmal" können muss, mMn sind das:
- ein virtueller Charakterbogen um Fortschritt + Talente + Gegenstände tracken (und da reicht es wenn man dort Werte als "Text" eingeben kann)
- Probenwürfeln (hier besonders interessant alles über 20) - zuerst mal mit manueller EIngabe eines PW

Das wars. Mehr braucht es nicht.

Dann kann man anfangen mit (je nach eigener Prio):
- Probewürfe direkt aus dem Char-Bogen
- Reichweite vom Gehen/Laufen mit der virtuellen Karte verbinden
- Automatische Abwehrwürfe abhängigvon MOnster/Charstats
- dynamische Lebenspunkte
- Sichtweiten
- ...

Was ich an eurer Stelle gar nicht machen würde:
- die stupide Eingabe von Talenten, Gegenständen und Zaubern - warum? Weil jede Gruppe mit anderen spielt und man soweiso ein System braucht um hier zusätzliche Dinge einzugeben - damit kommt ihr als Autoren des Systems auch um solche Fragen wie die Caera-Box herum. Weil wenn der SL dann Gegenständeda rausnimmt, ists seine Sache (und er kann es ja nur, weil er die Box gekauft hat)..
- Wenn überhaupt nur die Talente/Zauber/Gegenstände aus dem GRW schon im System anbieten. Ihr könnt ja AVAKAR hier im Forum mal fragen - der kann euch das alles wohl als CSV zur Verfügung stellen (der hat all das in der Slayers Pit schon digitalisiert - manches davon in unterschiedlicher Form).

Wegen Symbolen:
- Ich würde mich nach Alternativen hier: https://game-icons.net/ umsehen. Alles unter CC-BY... Das ist auf alle Fälle auch ein sehr sauberer Weg das zu tun.

 :thumbup:

In einem Tutorial, dass ich mal angeschaut habe, wurden für DnD 5E sowohl Gegenstände, als auch bestimmte Fähigkeiten und sogar Zauber als Items behandelt und nicht groß unterschieden. Wichtig ist, dass man Proben a la KÖR+ST+andere Boni eintragen kann. Dann könnte man ja glücklicherweise schon den Großteil von DS ganz gut spielen.
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Antw:Dungeonslayers für Foundry Virtual Tabletop: Lizenzfrage
« Antwort #4 am: 04. Januar 2021, 11:23:11 »

Für die technische Umetzung haben wir schon einen ziemlich konkreten Plan und auch schon einiges erledigt. Wie Zauberlehrling auch vorschlägt, arbeiten wir erstmal an einem minimalen System, mit dem man prinzipiell spielen kann. Das beinhaltet:
  • Manuelles Tracking von Werten (Attribute, Eigenschaften, Kampfwerte etc.)
  • Tracking von items
  • Tracking von Talenten
  • Tracking von Zaubern
  • Diese Dinge (Items, Zauber, Talente) können Global angelegt werden, oder auch direkt aus Charakter Sheets heraus (Spieler können sich selbst Items erzeugen)
  • Felder Für Körpergröße, Gewicht etc.
  • Proben aus dem Charakterbogen (inklusive korrekter Behandlung von PW>20)
  • Tracking von Geld

Später wird das dann natürlich erweiteret und und durch Automatisierung ergänzt.

Vieles davon ist auch schon umgesetzt. Mir ging es tatsäschlich eben vor allem um die Frage der Lizensierung, insbesondere eben auch im Bezug auf die Symbole. Wir würde schon sehr gerne die originalen Symbole für die Kampfwerte verwenden, wenn möglich, einfach um auch den Charakterbogen so zu gestalten, dass er ähnlich aussieht, wie der originale.

Ein Kompendium mit Items, Talenten, Zaubern aus dem GRW. würde ich dann schon gerne beilegen, hat aber auch erstmal keine Priorität. Eigene Items, Zauber, Talente können Nutzer dann natürlich trotzdem selbst hinzufügen, bzw. sie müssen auch das Kompendium gar nicht benutzen, wenn sie nicht wollen.

Bzgl. Sintholos' Hinweis auf Starslayers: Das ganze wird schon erstmal spezifisch für Dungeonslayers, man kann es dann aber vermutlich rechtleicht für die anderen Slayerengine Varianten adaptieren, bzw. dafür erweitern.

Wie gesagt, wie wir das ganze machen wollen, ist schon recht klar und auch teilweise umgesetzt. Es geht vor allem um die Frage der Veröffentlichung :) Wenn es soweit ist, freuen wir uns natürlich auch über Feedback / Tester.
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Antw:Dungeonslayers für Foundry Virtual Tabletop: Lizenzfrage
« Antwort #5 am: 04. Januar 2021, 11:53:52 »

Klingt doch schon mal ausgezeichnet. Wie gesagt würde ich meine Runde als Testrunde anbieten, wenn ich mir FVTT dann mal zugelegt habe. Wann das passiert kann ich aber noch nicht sagen. In den nächsten Wochen steht bei mir leider einiges an, was effektives beschäftigen damit verhindert.

Wichtig ist hinsichtlich der Lizenzen halt die freie Zugänglichkeit und Veröffentlichung unter genau den selben CC BY-NC-SA 3.0 Lizenzen (das ist SA = ShareAlike). D.h. du darfst kein Geld dafür verlangen und dann ist alles aus dem GRW erstmal ok, genauso wie das freie Veröffentlichen des Systems auf der Foundry-Seite oder hier im Forum. Autoren müssen genannt werden. Ich denke es sollte reichen, dass in der Systembeschreibung sowas wie der Disclaimer steht, der ja unter allen Fanwerken zu finden ist, wie etwa " :ds: made by CK, lizensiert unter bla, besten Dank für das Spiel."
SA kann natürlich schwierig werden, da ich nicht genau weiß, wie Atropos das mit den bei ihm veröffentlichten Systemen händelt. Im Forum sollte das aber so oder so gehen und vielleicht lädt ja der Cheffe auch einen Link zum Modul hier im Forum oder gar auf der Homepage von DS hoch.
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Antw:Dungeonslayers für Foundry Virtual Tabletop: Lizenzfrage
« Antwort #6 am: 04. Januar 2021, 12:49:32 »

Keine Eile, Ein bisschen brauchen wir schon auch noch ;)

Meine eigentlich wichtigste Frage ist damit leider immer noch nicht ganz beantwortet. Ich versuche das mal zu konkretisieren. Ich würde den Code selbst wie gesagt gerne unter die MIT Lizenz stellen und nicht unter eine Creative Commons Lizenz, weil sich die für Code nicht gut eigenen (Creative Commons epfiehlt sogar selbst, das nicht zu machen und stattdessen eine der üblichen Open Source Lizenzen zu nutzen). Die Frage ist nur eben, ob diese Kombination so erlaubt / möglich ist. MIT erlaubt halt deutlich mehr als Creative Commons (erlaubt z.B. eben auch prinzipiell kommerzielle Nutzung), aber es stünde ja nur der Code unter dieser Lizenz, nicht "Dungeonslayers" oder die Grafiken. Die Frage ist also letztendlich eigentlich, ob der Code vom "Share Alike" aus der CC Lizenz betroffen ist, oder nicht.

Insgesamt würde ich die die Lizensierung auf folgende Weise darstellen / beschreiben:
  • README des Porjekts enthält folgenden Abschnitt:

    Licensing

    Dungeonslayers (© Christian Kennig) is licensed under CC BY-NC-SA 3.0.

    The icons in src/assets/official are slightly modifed versions of original Dungeonslayers icons, which have also been published under CC BY-NC-SA 3.0.  Hence the modified icons are also published under this license. A copy of this license can be found under src/assets/official/LICENSE.

    The rest of this project is licensed under the MIT License, a copy of which can be found under LICENSE.
  • Die Datei src/system.json, die zum Anzeigen des veröffentlichten Systems in foundry genutzt wird, enthält folgenden Abschnitt:
    "description": "The Dungeonslayers 4 system for FoundryVTT. Dungeonslayers (© Christian Kennig) is licensed under CC BY-NC-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/deed.en)."
  • Die (modifizierten) originalen Icons liegen alle im Ordner src/assets/official, sonst werden keine Grafiken aus DS verwendet
  • Die Datei  src/assets/official/LICENSE ist eine Kopie der CC BY-NC-SA

Wäre das in Ordnung?

Wenn noch mehr Infos benötigt werden, kann ich einzelnen Personen auch mal das Repository zeigen. Das ist im Moment aus eben diesem Grund noch nicht öffentlich.
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Zauberlehrling

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Antw:Dungeonslayers für Foundry Virtual Tabletop: Lizenzfrage
« Antwort #7 am: 04. Januar 2021, 13:13:09 »

Nun - ich denke du hast dir die Frage selbst beantwortet - ich als NICHT-Profi seh das so:

- DS steht unter CC-BY-NC (=non-commercial). Was bedeutet, dass sämtliche Fanwerke ebenfalls nicht-kommerziell sein müssen
- Die CC Lizenz (und soweit ich weiß auch viele andere) beinhalten außerdem den Grundsatz, dass ein abgeleitetes Werk nicht plötzlich die Lizenz "davor" aufweichen kann.
- Da es bei DS weniger um das was geschrieben wurde als das System selbst geht (wobei hier der "harte" Kern der Engine klar die 9 Werte / Proben auf Basis dieser Werte und wie das mit PW>20 ist - diese Dinge machen mMn die Slay-Engine aus) gilt das für jegliche Umsetzung der Engine.

Daher denke ich MUSS jede Umsetzung der Engine ebenfalls nicht-kommerziell sein. Womit die Antwort (aus Laiensicht) ist: Nein, MIT-Lizenz ist hier nicht passend, da eine kommerzielle Nutzung von DS abseits der Rechte-Halter nicht möglich/erlaubt ist (auch wenn das nicht geplant ist, allein die Möglichkeit, dass es so ist, ist hier ein Auschlussgrund).

edit. BTW: Schreib CK eine persönliche Nachricht und frag ihn. Wer anderer kann/darf sowieso nur eine persönliche Einschätzung geben.

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Antw:Dungeonslayers für Foundry Virtual Tabletop: Lizenzfrage
« Antwort #8 am: 04. Januar 2021, 13:37:55 »

Ja, ergibt etwas Sinn, wobei man auch einen anderen Betrachtungswinkel haben kann:

Es wird ja einen Haufen an Code geben, der eben nicht von DS "abgeleitet" ist, aber trotzdem Bestandteil des Projektes ist. Zumindest für den Teil spricht ja nichts gegen eine andere Lizenz. Und das würde es anderen erlauben, ihn leichter wiederzuverwenden. Deswegen auch mein "Wunsch", hier die Lizensierung des Codes (Die Implementierung von DS) und die von DS selbst zu trennen.

Ich sehe aber auch, dass das etwas schwierig ist, weil der Übergang fließend ist...

Bezüglich kommerzieller Nutzung: Es wäre ja eben nur die kommerzielle Nutzung der Bestandteile erlaubt, die unter der MIT Lizenz stehen. Das schließt natürlich eben Dinge wie die Icons oder den Namen "Dungeonslayers" aus. Betroffen wäre nur der Code selbst. Was mich wieder zu der Frage führt, ob der Code selbst als von Dungeonslayers abgeleitetes Werk zu betrachten ist, oder nicht. Da kann man meiner Meinung nach unterschiedliche Betrachtungsweisen haben.

Vielleicht meldet sich ja CK doch noch und gibt einen Kommentar dazu ab, das würde mir auf jeden Fall Klarheit verschaffen.

Ansonsten gäbe es natürlich auch noch die Möglichkeit, das Prinzipiell unter CC BY-NC-SA zu stellen, aber noch den Hinweis hinzuzufügen, dass Bestandteile, die nicht von DS abgeleitet sind, zusätzlich auch unter der MIT Lizenz veröffentlicht sind. Dann muss jemand, der Teile davon (potentiell kommerziell) wiederverwenden möchte, halt individuell prüfen, ob der Teil, den er nutzen möchte, von DS abgeleitet ist, oder nicht.
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Antw:Dungeonslayers für Foundry Virtual Tabletop: Lizenzfrage
« Antwort #9 am: 04. Januar 2021, 14:49:46 »

Ich kann Agonira mal fragen, wie eine Trennung von Lizenzen funktionieren kann. AFAIK war es bei den ersten 2 oder 3 Slays so, dass dort z.B. Bilder zur grafischen Untermalung, wie etwa mal ein Drachenschädel oder eine Haufen Gold drin sind, die nicht unter die CC BY-NC-SA 3.0 fielen, die Texte es jedoch waren. Mit anderen Worten (wenn ich es richtig verstanden hatte): Man durfte Inhalte, wie etwa Heldenklassen, Abenteuer etc. frei nutzen, zur Illustration benutzte Bilder jedoch nicht, da diese wohl mal von jemandem gekauft worden waren und nur von diesem Redakteur benutzt werden durften, der jetzt nicht mehr Teil der Truppe ist. Deswegen wird man die wohl, obschon sie passen könnten, nicht in weiteren Slays finden (Umso mehr Yeahs für akulex  :D). Betroffene Bilder waren sind mit einem (C) und einer direkten Nennung des Künstlers unter dem Bild versehen.

Letztendlich müsste die Trennung, damit sowas klar funktionieren kann, deutlich genug sein, dass es keine Verwirrung gibt. AFAIK gibt es bei FVTT die Möglichkeit, Module zu machen, die man reinladen kann. Würdet ihr jetzt ein Grundgerüst unter MIT bauen, dass mit DS erstmal nix zu tun hat, wie das Simple World Building System und dann ein lizenztechnisch passendes Modul, dass euer potentiell kostenpflichtiges Grundgerüst in DS umwandelt, könnte das funktionieren. Die sichere Bank wäre aber wie gesagt für alles einfach CC BY-NC-SA 3.0 zu benutzen und es so frei zur Verfügung zu stellen, wie es der Großteil der FVTT-Community eh zu tun scheint, wenn ich den Discord richtig verfolgt habe.
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Antw:Dungeonslayers für Foundry Virtual Tabletop: Lizenzfrage
« Antwort #10 am: 04. Januar 2021, 15:30:43 »

@saluu: Dumme Frage - wollt ihr damit Geld verdienen? Wenn ja, dann ist DS wohl nicht das richtige System - das spielen zu wenige und es ist zu "nischig" (weil es von den wenigen noch weniger online spielen).

Wenn nein - dann ist wohl die einfachste Antwort (und ich verstehe wenn du sagst CC ist nix für Software): Sucht eine Lizenz die mit der DS-Fanwerk-Lizenz von Haus aus kompatibel ist und nehmt die.

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« Antwort #11 am: 04. Januar 2021, 15:43:11 »

Ich kann Agonira mal fragen, wie eine Trennung von Lizenzen funktionieren kann...
Das wäre nett. CK hat mir inzwischen aber per PN schon mal geantwortet, dass er sich das hier bei Zeiten durchliest und dann antwortet. Das warte ich jetzt einfach mal ab.

Die sichere Bank wäre aber wie gesagt für alles einfach CC BY-NC-SA 3.0 zu benutzen und es so frei zur Verfügung zu stellen, wie es der Großteil der FVTT-Community eh zu tun scheint, wenn ich den Discord richtig verfolgt habe.

Ich glaube, bei dir ist ein bisschen falsch angekommen, was wir machen wollen :D Wir wollen das natürlich kostenfrei zur Verfügung stellen. Die MIT Lizenz (https://de.wikipedia.org/wiki/MIT-Lizenz) ist noch deutlich freizügiger als die CC Lizenzen. Sie erlaubt jedem quasi alles mit dem lizensierten Material zu machen, was er will. Es ist eine der freizügigsten Open Source Lizenzen, die es gibt. Das Problem ist umgekehrt, dass die CC Lizenz Anforderungen stellt, die die MIT Lizenz nicht stellt. Zur Nutzung von CC BY-NC-SA lizensiertem Material ist z.B. die Nennung des Names des ursprünglichen Urhebers erforderlich. Bei MIT lizensiertem Material ist das nicht immer zwingend der Fall ("The above copyright notice and this permission notice shall be included in all copies or substantial portions of the Software."). Desweiteren gestattet sie anderen, das Matreial potentiell kommerziell zu nutzen. Bei CC BY-NC Lizenzen ist das nicht möglich (NC = Non-Commercial).

Oder anders gesagt: Das Problem ist nicht, dass wir was kommerzielles machen wollen, sondern dass wir allen generell ermöglichen wollen, unseren Code für (potentiell) kommerzielle Dinge zu verwenden.

Auch das Kommerzielle steht hier aber gar nicht im Fokus. Das Hauptproblem ist, dass es sehr untypisch ist, Software unter CC Lizenzen zu veröffentlichen (wegen der genannten Einschränkungen und auch, weil CC davon wie gesagt selbst abrät). Insbesondere sind die CC Lizenzen nicht direkt kompatibel mit den meisten typischen Open Source Lizenzen. Daher ergibt sich ja auch die ganze Problematik. Wenn wir das ganze jetzt also komplett unter CC lizensieren und jemand ein open source projekt mit typischer Lizenz (MIT, BSD, GPL etc.) hat, in dem er unseren Code nutzen möchte, dann hat er jetzt das Problem. Das ist natürlich auch eine "Lösung", aber wenn möglich würde ich das gerne vermeiden und das Problem direkt lösen.

Dazu muss aber natürlich auch völlig klar sein, welches Material unter welcher Lizenz steht, damit andere nicht aus Versehen Material (kommerziell) nutzen, dass zu DS gehört und damit CC lizensiert ist, weil sie fälschlicherweise denken, es wäre von uns MIT lizensiert.

Ein einfaches Beispiel, um das zu veranschaulichen:

in unserem Repo findet man z.B. folgenden Code:

export class DS4RollProvider {
    getNextRoll(): number {
        return new Roll("1d20").roll().total;
    }

    getNextRolls(amount: number): Array<number> {
        return Array(amount)
            .fill(0)
            .map(() => this.getNextRoll());
    }
}

export interface RollProvider {
    getNextRoll(): number;
    getNextRolls(number: number): Array<number>;
}


Das hat offensichtlich nichts direkt mit DS zu tun, könnte also problemlos unter MIT lizensiert werden. Wenn wir jetzt aber das ganze Projekt unter CC lizensieren und jemand anderes möchte diesen Codeschnipsel nutzen, dann muss er sich jetzt damit rumschlagen, dass er CC lizensiert ist und nicht "einfach so" in einem Projekt mit typischer open source Lizenz genutzt werden kann. Das würde ich ihm aber gerne ermöglichen.

Wenn das ganze aber zu kompliziert wird, und die Trennung der Lizenzen nicht sinnvoll möglich ist, weil letztendlich doch ein (zu) großer Teil des Codes als von DS abgeleitet zu betrachten ist, dann ist das halt so. Ist dann zwar schade, weil es einfach praktischer wäre, wenn man das unter MIT (oder einer verlgeichbaren Lizenz) veröffentlichen könnte, aber ist auch kein Beinbruch. Letztendlich machen wir das ja hauptsächlich für uns selbst und alle, die es gerne nutzen wollen. Ich bin nur einfach ein großer Fan von Open Source Software und möchte meine Software anderen unter möglichst einfachen Bedingungen zur Verfügung stellen :)
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« Antwort #12 am: 04. Januar 2021, 16:03:16 »

Wenn nein - dann ist wohl die einfachste Antwort (und ich verstehe wenn du sagst CC ist nix für Software): Sucht eine Lizenz die mit der DS-Fanwerk-Lizenz von Haus aus kompatibel ist und nehmt die.

Laut Creative Commons scheint es eine solche Lizenz nicht zu geben :D (https://creativecommons.org/share-your-work/licensing-considerations/compatible-licenses/):

Zitat
BY-NC-SA
Version 4.0

Your contributions to adaptations of material under BY-NC-SA 4.0 may only be licensed under:

    BY-NC-SA 4.0, or a later version of the BY-NC-SA license.
    Ported versions of the BY-NC-SA license, version 4.0 or later.
    A license designated as a “BY-NC-SA Compatible License” as defined in BY-NC-SA 4.0.

Currently, no non-CC licenses have been designated as compatible with BY-NC-SA 4.0. Other licenses may be added to this list at any time according to the established process and criteria. Once a license has been added to this list, it will not be removed.

Versions 2.0, 2.5, and 3.0

Your contributions to adaptations of BY-NC-SA 2.0, 2.5 or 3.0 materials may only be licensed under:

    The license used for the original work, or a later version of that BY-NC-SA license.
    Ported versions of that BY-NC-SA license, the same or later version as the licensed work.
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« Antwort #13 am: 04. Januar 2021, 18:09:33 »

Ich kann Agonira mal fragen, wie eine Trennung von Lizenzen funktionieren kann. [...]

Eine richtige "Trennung" von Lizenzen hat bei den Slays (3 und 4) meiner ebenfalls laienhaften Einschätzung nach nicht stattgefunden, da es keine zwei Lizenzen parallel gab in dem Sinne, wie es hier in diesem Thread vorgeschlagen wird. Wir hatten stattdessen zahlreiche Bilder (eben die von William McAusland, aber auch die von akulex zu damaliger Zeit) und die Werbeseiten von der CC-Lizenz vollständig ausgenommen. Das hatte sich so aus der konkreten bilateralen Abstimmung mit den Rechteinhabern der einzelnen Bilder ergeben und ist im Impressum ein ganz schön unüberisichtlicher Wust. Insofern bin ich ganz froh, dass die Slay 5 nun komplett unter CC-Lizenz veröffentlicht werden konnte.

Soweit ich den Thread grob überflogen habe, wäre auch meine Einschätzung, dass eine Nutzung der Slayengine-Mechaniken unter MIT-Lizenz nicht CC-lizenzkonform wäre. Was spricht denn gegen eine ganz standardmäßige CC-Lizenz bei Software? Spricht was dagegen, dass es jeder frei nach den Regeln der CC-Lizenz nutzen darf?

Saluu

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Antw:Dungeonslayers für Foundry Virtual Tabletop: Lizenzfrage
« Antwort #14 am: 04. Januar 2021, 19:00:13 »

Eine richtige "Trennung" von Lizenzen hat bei den Slays (3 und 4) meiner ebenfalls laienhaften Einschätzung nach nicht stattgefunden, da es keine zwei Lizenzen parallel gab in dem Sinne, wie es hier in diesem Thread vorgeschlagen wird. Wir hatten stattdessen zahlreiche Bilder (eben die von William McAusland, aber auch die von akulex zu damaliger Zeit) und die Werbeseiten von der CC-Lizenz vollständig ausgenommen. Das hatte sich so aus der konkreten bilateralen Abstimmung mit den Rechteinhabern der einzelnen Bilder ergeben und ist im Impressum ein ganz schön unüberisichtlicher Wust. Insofern bin ich ganz froh, dass die Slay 5 nun komplett unter CC-Lizenz veröffentlicht werden konnte.

Soweit ich den Thread grob überflogen habe, wäre auch meine Einschätzung, dass eine Nutzung der Slayengine-Mechaniken unter MIT-Lizenz nicht CC-lizenzkonform wäre. Was spricht denn gegen eine ganz standardmäßige CC-Lizenz bei Software? Spricht was dagegen, dass es jeder frei nach den Regeln der CC-Lizenz nutzen darf?

Danke für deinen Input! Den Wust der verschiedenen Lizenzen möchte ich natürlich auch vermeiden. Wenn ich für jede einzelne Zeile Code angeben müsste, unter welcher der Lizenzen sie jetzt steht, wäre das natürlich nicht praktikabel. Daher kam auch meine Hoffnung, dass man evetuell eine gröbere Trennung machen kann, z.B. Code für die eigentliche Implementierung unter MIT aber Grafiken und Item-Kompendium unter CC (davon hätten andere ja eh auch nicht wirklich was).

Was dagegen spricht, hatte ich ja schon mehrfach erleutert: Die meiste (open source) Software wird einfach nicht unter CC Lizenzen veröffentlicht. Wenn jetzt jemand z.B. schon selbst etwas unter einer Open Source Lizenz veröffentlicht hat, und es mit einem (nicht DS spezifischen) Stück Code aus unserem System erweitern möchte (weil wir z.B. eine gute, elegante Lösung für ein bestimmtes technisches Problem haben), dann kann er das nicht einfach tun, falls unser code unter CC lizensiert ist. Das klingt jetzt nicht super schlimm (und ist es auch nicht in dem Sinne), aber anders wäre es halt einfacher. Deswegen habe ich hier gefragt. Wenn die Antwort heißt: Nein, dass muss unter CC lizensiert werden, dann ist das auch OK. Nicht die beste Lösung (meiner Meinung nach), aber auch kein riesiges Problem. Es ist vielleicht eigentlich eher eine Philosophie Frage :D

CK hat sich bei mir jetzt schon per PN gemeldet. Ich warte da einfach mal ab, was sein finales Urteil ist.

Im Endeffekt erscheint dieser Thread jetzt vermutlich wichtiger, als er in Wirklichkeit ist, denn wir können ja prinzipiell mit allen Ergebnissen ganz gut leben. Eine Variante wäre halt ein bisschen praktischer aus unserer Sicht.
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