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Autor Thema: [Spielbericht] Aller Anfang ist schwer  (Gelesen 567 mal)

AI

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[Spielbericht] Aller Anfang ist schwer
« am: 12. Oktober 2019, 12:54:31 »

Slayliche Wanderferien Herbst 2019
:ds: SL:Flost888 "Aller Anfang ist schwer" Stufe 4-SC
Begleitet durch Audio-Files von SeoP und Handouts von akulex

Spieler:
Urukusu spielt Dreshar (Borgoz-Infiltrator)
Exth3 spielt Kra'ch (Skal'Az-Tecker)
AI spielt Black Beauty (Vitari-Frontnerin)

Intro - Spaceport
Wir drei Charaktere stehen hintereinander in der Warteschlange um auf das sicherste und modernste Raumfahrtschiff Beluga einzuchecken. Ohne grosse Schwierigkeiten (im Gegensatz zu anderen Reisenden) überstehen wir das Check-in Prozedere und finden und ganz zufällig in der selben, äusserst komfortablen Kabine wieder. Der Start erfolgt pünktlich und reibungslos. Doch bereits nach ca. 2 Stunden hält unser Schiff abrupt an. Aus dem Fenster unserer Kabine sehen wir, dass die Beluga unter anderem von einem riesigen runden Raumschiff  angegriffen wird. Alarm ertönt und von nun an geht alles ganz schnell. Unsere Kabine wird von der Beluga abgetrennt und fungiert nun als Rettungskapsel. Wir spüren noch, wie die Kapsel aus dem Gefahrenbereich katapultiert wird und dann fängt die Kapsel an zu fibrieren...

1. Teil – Raus aus der Kapsel
Als wir wieder erwachen, stellen wir fest, dass nur wir drei Charaktere in unserer Kapsel überlebt haben. Die anderen drei Mitreisenden haben den möglichen Aufprall (so vermuten wir zumindest) nicht überlebt. Der Tecker Kra'ch nimmt sich das System der Kapsel vor. Viele, viele Instrumente sind defekt (Scanner, Kommunikationssystem, Wasseraufbereitung etc.). Auch ein Notsignal kann nicht mehr abgesetzt werden. Eine genaue Diagnose unseres Standorts ist leider auch nicht möglich. Für uns ist klar, wir müssen raus aus dieser Kapsel. Wir ziehen die Raumanzüge an (Gott sei Dank, hat Kra'ch einen eigenen, sonst hätte es nicht für alle gereicht) und versuchen die Kapseltür zu öffnen. Der starken, tussihaften Black Beauty gelingt der Kraftakt und sie kann die Kapseltür mit dem Handrad aufdrehen (was geschlagene 25 Minuten dauerte). Die Welt die uns draussen erwatetet, war, gemäss der vorhergegangenen Analyse der möglichen Standorte, das Beste was uns passieren konnte. Es ist der Planet Kularus (atmosphärisch, nicht toxisch, keine Zivilisation vorhanden, gefährlich) und er gleicht einer Dschungelwelt. Als erstes öffneten wir den Frachtraum unserer Kapsel, um an unsere schweren Waffen zu kommen (Snipergewehr für Dreshar, Sturmgewehr und Hydraulikhammer für Black Beauty). Nachdem wir versuchten unsere Kapsel noch etwas zu schützen, machten wir uns entlang der Aufschlagschneise unserer Kapsel auf den Weg.

2. Teil – Raus aus dem Wald
Auf dem Weg glaubte Dreshar ein Raumschiff gesehen zu haben am violettem Himmel, welcher von einer riesigen roten Sonne beleuchtet wurde. Er war sich aber nicht sicher und so liefen wir weiter. Nach kurzer Zeit erreichten wir eine Klippe, welche 25 m in einen Fluss abfiel. Kra'ch hatte glücklicherweise 30 m Seil dabei, doch der Rand der Klippe war ohne Bodenbewuchs und staubig. Kurzerhand befestigte Kra'ch das Seil um einen Baum, dadurch verloren wir aber etwa 8 m Seil und es reichte nicht mehr bis zum Fluss runter. Wir wollten uns gerade auf den Weg nach unten machen, als in der Ferne eine riesige schildkrötenartige Kreatur auftauchte. Black Beauty kletterte als erste das Seil hinunter. Dank der Athletik eines Vitaris erreichte sie das Ende des Seils problemlos und sprang die letzten 3 Meter ins Wasser. Dreshar folgte, verfing sich aber bereits nach kurzer Zeit mit seinem Rucksack im Seil (Patzer) und es gelang ihm nicht wirklich sich zu befreien. Kra'ch folgte als letzter. Aber auch er hatte Mühe am Seil herunter zu klettern. Die Kreatur erreichte das Seil und begann es Meter um Meter hochzuziehen. Kra'ch schaffte es noch vor Dreshar ins Wasser, aber am Ende trieben (schwimmen kann man dem nicht wirklich sagen) im Wasser. Black Beauty erreichte als erste das sichere Ufer, gefolgt von Kra'ch. Dreshar drohte unter zu gehen, schaffte es am Ende aber doch irgendwie ans Ufer, erhielt dafür aber ziemlich viel Erschöpfungsschaden). Als wir uns alle trocken geschüttelt hatten, sahen wir, dass vor uns eine riesige Schneise in dem feuchten Boden war. Wir entschieden uns der Schneise zu folgen und sahen kurze Zeit später in der Ferne... DIE BELUGA

3. Teil – Die Beluga
Offensichtlich ist die Beluga mit hoher Geschwindigkeit aufgeprallt. Sie steckt zu mehr als der Hälfte im Sumpf. Wir bemerken auch sofort, dass neben der Beluga ein kleineres Raumschiff gelandet ist. Die Humanoiden machen sich an der Frachttür auf der linken Seite zu schaffen. Plötzlich kommt einer aus dem Raumschiff heraus und sagt zu einem weiteren etwas. Beide gehenin das Raumschiff zurück. Die anderen begeben sich über die Frachttür in die Beluga.
Wir denken, das sei unsere Chance um an das kleinere Raumschiff heranzukommen und damit allenfalls von diesem Planeten wegzukommen. Kra'ch schleicht sich unter das Raumschiff und versucht sich in das System zu hacken. Black Beauty gibt ihm aus der Deckung Feuerschutz. Dreshar nimmt die Frachttür ins Visier. Leider haben uns die Kreaturen (wir wissen noch immer nicht was es ist) bemerkt und können sich einige Male erfolgreich gegen Kra'chs Hackangriffe wehren. Schliesslich gelingt es Kra'ch sich in das Antriebssystem zu hacken. In der Zwischenzeit erscheinen die vier Kreaturen wieder an der Frachttür der Beluga. Dreshar nimmt sie sofort ins Visier und erledigt einen erfolgreich (dank Umballern stürzt das Ziel von der Plattform in den Tod). Auch Black Beauty schiesst erfolgreich mittels Dauerfeuer auf die Plattform. Das getroffene Ziel kann sich aber gerade noch so auf der Plattform halten. Kurz danach schlägt ein Geschütz neben Black Beauty ein. Die zwei Verbliebenen im Raumschiff läuten den Gegenangriff ein. Dreshar und Black Beauty bleibt nichts anderes übrig als sich in Deckung zu bringen. Kra'ch will das Raumschiff fliegen lassen, stellt dabei aber fest, dass der Antrieb kaputt ist. Deshalb schwenkt er um und setzt die Stützen ausser Betrieb. Die Kapsel des Raumschiffs landet etwas unsanft auf dem Boden und die Ladelucke kann somit nur noch schwer geöffnet werden. Die drei auf der Plattform machen sich auf den Weg hinunter zu Kra'ch. Wir blasen deshalb zum Rückzug und ziehen uns auf die andere Seite der Beluga zurück.

4. Teil – Im Frachtraum der Beluga
Auch auf dieser Seite der Beluga gibt es ebenfalls eine Frachtraumtür. Da sich die Beluga metertief in den Schlamm gegraben hat, kann die Frachttür auf dieser Seite ohne grosse Probleme erklettert werden. Black Beauty muss wieder ran um die Tür zu öffnen. Im Innern des Frachtraums befinden sich drei grosse Frachträume. Die Durchgänge sind aber teilweise versperrt. Deshalb untersuchen wir zuerst den Bus, welcher sich ebenfalls im Frachtraum befindet, in der Hoffnung dort potenzielle Ersatzteile zu finden, um das kleine Raumschiff auf der anderen Seite der Beluga wieder fit zu kriegen, falls wir es schaffen sollten die jetzige Besatzung zu eliminieren. Anschliessend widmen wir uns den Frachträumen. Es gibt drei Räume, einmal mit der Aufschrift "Pharma", einmal "DGR" und einmal "Wertwaren". Wir öffnen zuerst den mittleren Raum mit der Aufschrift "DGR". Als wir genau in der Mitte des Raums sind, hebt uns urplötzlich eine Plattform hoch. Voller Schreck springen wir von der Plattform herunter und realisieren erst nachher, dass es sich dabei um eine Art Lift handelt, der uns in den oberen Bereich des Frachtraums gebracht hätte. Die Türe auf der gegenüberliegenden Seite können wir mühelos öffnen. Unser ursprünglicher Plan ist, die Frachtraumtür auf der linken Seite zu verriegeln, damit die Crew des anderen Raumschiffs nicht wieder hereinkommen kann. Unser Plan rückt aber für einen kurzen Moment in den Hintergrund, als vor uns eine Split Nail, den Ferrari unter den Raumschiffen, im Frachtraum auftaucht. Für uns ist sofort klar, das ist unser Ticket von diesem Planeten weg. Dennoch wollen wir kein Risiko eingehen und ziehen trotzdem einmal die Seile unserer Gegenspieler hoch. Wir wollen schon abfliegen, als wir bemerken, dass wir zu wenige Energie haben um das Tor zum Herausfliegen für die Split Nail zu öffnen (hier reicht auch die Kraft von Black Beauty nicht mehr aus). Während Kra'ch sich das System der Split Nail vorknöpft und den Autopiloten vorbereitet, durchsuchen Dreshar und Black Beauty den oberen Teil des Frachtraums und finden dort tatsächlich einen funktionierenden Servicebot. Nur leider will dieser nicht auf die Befehle der beiden hören. Deshalb muss Kra'ch ran. Black Beauty übernimmt währenddessen die Arbeiten mit dem Schweissbrenner um die Tür zum Raum "Wertsachen" zu öffnen. Der Servicebot wird von Kra'ch an Ort und Stelle gebracht um das Tor zu öffnen, Black Beauty kann die Tür zum "Wertsachenraum" öffnen. Doch unsere Gier wird uns fast zum Verhängnis. Der Raum wird zusätzlich von einem Hochsicherheitsbot bewacht, einer Art, welche nur sehr selten gefunden wird. Panik erfasst uns und wir suchen fluchtartig das Weite. Der Servicebot öffnet das Tor und wir fliegen schnurstracks mit dem Autopiloten hinaus. GESCHAFFT!! (denken wir zumindest...) Denn kurze Zeit später, bricht das Inferno aus!
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Flost888

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Antw:[Spielbericht] Aller Anfang ist schwer
« Antwort #1 am: 13. Oktober 2019, 22:05:17 »

Hier noch ein dickes (!) Lob an Seop, der das Abenteuer und seine ganzen Mediendaten uns zur Verfügung gestellt hat. Das Abenteuer war der Höhepunkt von unseren slaylichen Wanderferien!  :) :thumbup:
Ich kam als SL nur zweimal ins schwitzen. Das erste Mal als die SC die Brücke der Beluga betreten wollten... da wäre eine Karte der ganzen Beluga sicherlich mega praktisch. Das zweite Mal als ich Spielwerte für die Spli Nail "suchen" musste  :D

Alles in allem ist dies ein 5h-Abenteuer, welches zig mal schöne Andeutungen macht und diverse Klassiker der Medienwelt referenziert!
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So macht man das in der Schweiz => sehr gut Flo!

"Teil des Forums, Teil der Crew... Teil des Forums, Teil der Crew... Teil des Forums, Teil der Crew..."


SeoP

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Antw:[Spielbericht] Aller Anfang ist schwer
« Antwort #2 am: 18. Oktober 2019, 20:03:38 »

Vielen Dank Euch für die Blumen.
Ich muss ja zugeben, dass das Abenteuer nie für den öffentlichen Gebrauch bestimmt war, und es deshalb einige "Lücken" für Außenstehende gibt. (So Dinge wie "DGR" z.B ;) )
Vielleicht sollte ich das mal noch soweit ausarbeiten, dass dies der Öffentlichkeit zugänglich wäre ...  ::)
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