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DS-Community => Projekte, Eigenentwicklungen & Slayerwelten => Thema gestartet von: Greifenklaue am 31. Oktober 2017, 23:48:20

Titel: Gods-2-Go
Beitrag von: Greifenklaue am 31. Oktober 2017, 23:48:20
So als Idee zum Religionskarneval.

-> https://greifenklaue.wordpress.com/category/blogaktionen/rsp-karneval/
Titel: Antw:Gods-2-Go
Beitrag von: Agonira am 01. November 2017, 08:43:02
Sowas in die Richtung wurde hier ja schon mal für die AvC-Götter begonnen: http://s176520660.online.de/dungeonslayers/forum/index.php?topic=5153.msg86494#msg86494

Die Links sind zwar tot, soweit ich das gerade feststellen konnte, aber die Datei dürften ja viele noch haben, ich zB. (bei Interesse PN).
Eine offene Frage wäre halt, inwieweit das noch CC ist, deswegen ist das hier (Gods2Go) bestimmt auch eine gute Sache.
Titel: Antw:Gods-2-Go
Beitrag von: Bruder Grimm am 01. November 2017, 11:07:14
Sorry but you are not allowed to view spoiler contents.
:-X
Titel: Antw:Gods-2-Go
Beitrag von: Greifenklaue am 01. November 2017, 13:11:08
Sowas in die Richtung wurde hier ja schon mal für die AvC-Götter begonnen: http://s176520660.online.de/dungeonslayers/forum/index.php?topic=5153.msg86494#msg86494

Die Links sind zwar tot, soweit ich das gerade feststellen konnte, aber die Datei dürften ja viele noch haben, ich zB. (bei Interesse PN).
Eine offene Frage wäre halt, inwieweit das noch CC ist, deswegen ist das hier (Gods2Go) bestimmt auch eine gute Sache.
Im Original brauchte ich sowas für unsere Nordana-Kampagne.
Titel: Antw:Gods-2-Go
Beitrag von: Zauberlehrling am 01. November 2017, 20:52:43
Kurze Frage, rein konzeptuell. Warum sind es 20 und nicht gleich die Runden 26 (für jeden Buchstaben ein Gott). Wenn man schon jedem Vokal einen Gott schenkt, warum nicht gleich such jedem Konsonanten. Ansonsten gefällt mir.
Titel: Antw:Gods-2-Go
Beitrag von: Greifenklaue am 02. November 2017, 13:20:10
Kurze Frage, rein konzeptuell. Warum sind es 20 und nicht gleich die Runden 26 (für jeden Buchstaben ein Gott). Wenn man schon jedem Vokal einen Gott schenkt, warum nicht gleich such jedem Konsonanten. Ansonsten gefällt mir.
Ja, freu mich doch über Fragen, keine falsche Charme.

Die Ursprungsidee war, dass das Pantheon auf einem d20/W20 dargestellt werden kann, a la die "Rose des Propheten", die waren mir aber zu arabisch/orientalisch angehaucht.

Mit den Vokalen war dann eine Idee der Abgrenzung, dann die bösen fünf mit "seltenen" Konsonanten, beim Rest hab ich mich dann aber realer Sprachen {Esperanto, Polnisch, Finnisch} bedient.
Titel: Antw:Gods-2-Go
Beitrag von: Zauberlehrling am 02. November 2017, 22:02:25
Alles klar. Ich muss sagen, das Ganze hat in mir die Idee für ein Alphabet-Pantheon entfacht. Allerdings würde ich es etwas anders machen (auch wenn manche Ideen zu gut sind um sie zu ignorieren) - bei mir würde es so aussehen:

Die Hauptgötter
Die Guten:
A, E, I, O, U

Die Bösen
C, Q, X, Y, Z

Mit besonderer Rivalität zwischen
A + Z
E + C
I + Y
O + Q
U + X

Die Nebengötter
Die Neutralen
B, D, F, G, H, J, K, L, M, N, P, R, S, T, V, W

Mal sehen was aus dieser Idee wird...
Titel: Antw:Gods-2-Go
Beitrag von: Bruder Grimm am 03. November 2017, 11:14:04
Man könnte sich bei der Bedeutung der Götter auch an der Bedeutung der Buchstaben nach ihrem bildhaften Ursprung aus den ägyptischen Hieroglyphen orientieren.
Zufällig kenne ich diesen von jedem Buchstaben.

A war ein Rinderkopf. Man kann immer noch die Hörner und die dreieckige Form erkennen, wenn man es auf den Kopf stellt. Da Rinder traditionell ein wertvoller Besitz waren, könnte der Gott für Wohlstand und Reichtum stehen.

B ging aus dem stilisierten Grundriss eines Hauses hervor (der Buchstabe ist stark mutiert). Die Gottheit könnte für Heim, Schutz und Gastlichkeit stehen.

C und G haben den gleichen Ursprung - ein Symbol für einen Fuß. Das böte sich an für einen Gott der Reisen und der Bewegung. Vielleicht Götterzwillinge - Aufbruch und Ankunft.

D stelle mal eine Tür dar. Eine Gottheit der Pforten und Übergänge vielleicht, oder ein Wächtergott.

E stellte einen Menschen dar. Der zugehörige Gott könnte ein Schöpfergott sein, oder einer, der für zwischenmenschliche Beziehungen steht - Charisma, Diplomatie, vielleicht Liebe.

F, U, V, W, und Y haben alle die gleiche Herkunft - ein Symbol für eine Keule. Hier haben wir den Kriegsgott - und vielleicht seine Generäle (Strategie, Mut, Gewalt und Zorn vielleicht).

H stellte einen Zaun dar. Grenzen also, Territorien. Das könnte ein Reichs- und Rechtsgott sein oder aber auch en Beschützer vor außerweltlichen Übergriffen. Vielleicht in gewisser Weise der Gegenspieler von D?

I und J haben wieder den gleichen Ursprung, aus einem Symbol, das einen Arm darstellte. Götter der körperlichen Stärke, aber keine Kriegsgötter. Einer könnte ein Handwerker- und Arbeitergott sein, der andere ein Gott der Athleten, der Herausforderungen - und vielleicht der Abenteurer.

K ging aus einem Symbol hervor, das eine Hand darstellte. Fingerfertigkeit, Geschicklichkeit - der Diebesgott?

L entstand aus einem Symbol für eine Art Peitsche. Es könnte ein Gott der Herrschaft sein - und der Knechtschaft. Vielleicht sogar der Sklaverei...

M war mal ein Zeichen für Wasser. Hier haben wir den Meeresgott.

N stellte mal eine Schlange dar. Da kann man viel reininterpretieren. Je nachdem, ob man Schlangen als hinterlistig betrachtet, oder als Symbol für Heilung. Meine bevorzugte Interpretation ist als Symbol für Schicksal - Glück und Unglück.

O ist ein Auge. Ein Gott für Seher, Wahrsager - oder allgemein für Erkenntnissuchende. Ein Gott für Wissen und Magie vielleicht.
Oder aber auch der Gott des Lichtes, des Sehens und des "Himmelsauges", also der Sonne.

P stellte eine Art Wurfwaffe dar, ein Wurfbeil oder so. Ich würde das als Symbol für Luft und Wind betrachten und den entsprechenden Gott zum Wettergott machen.

Q ist ein Äffchen  :D Das schreit danach, dass der entsprechende Gott ein Trickster ist, der listige Schelmengott und göttliche Narr.

R ging aus einem Zeichen für Kopf hervor. Es könnte ein Gott der Weisheit sein, oder ein Herrschaftsgott, der Gott der Oberhäupter. Persönlich wäre ich für ersteres.

S war ein Bogen. Jagdgott. Fertig   8 )

T ging aus einem Kreuzsymbol hervor, und zwar im Sinne eines Markierungspunktes, nicht des Hinrichtungsinstrumentes. Da ist schwer was reinzuinterpretieren. Ich würde es als Symbol der Einheit, Einigkeit und der Zusammenführung interpretieren.

X entstand aus einem Symbol für Skelett, Knochen...

Z hat seinem Ursprung in einem Symbol für eine Klinge. Das könnte ebenfalls auf einen Kriegsgott hinweisen - oder auf einen Gott der Zertrennung und der Zwietracht. Vielleicht dem Gegenspieler von T...

Darüber hinaus gab es noch zwei Buchstaben, die auf dem Weg zu unserem Alphabet wegfielen. Im hebräischen Alphabet sind sie beispielsweise noch vorhanden, nämlich:

TS (Tsad), vermutlich entstanden aus einem Symbol für eine Pflanze. Das könnte ein alter halb vergessener Naturgott sein.

TH (Thet), entstanden aus einem Symbol für ein Rad - das Rad der Zeit vielleicht???
Titel: Antw:Gods-2-Go
Beitrag von: sico72 am 03. November 2017, 12:01:05
Jetzt bin ich baff..... :o
Titel: Antw:Gods-2-Go
Beitrag von: Zauberlehrling am 03. November 2017, 12:28:24
Wahnsinn. Danke Bruder Grimm, das sind definitiv coole Ideen.
Titel: Antw:Gods-2-Go
Beitrag von: Agonira am 03. November 2017, 12:33:08
Jetzt bin ich baff..... :o

 :+1:  :o
Titel: Antw:Gods-2-Go
Beitrag von: Bruder Grimm am 03. November 2017, 12:38:16
Ah, ich könnte noch die Namen aufzählen, die die Buchstaben im proto-semitischen Alphabet hatten (und im hebräischen teilweise heute noch haben). Das gibt vielleicht Inspirationen für Götternamen.

A Aleph
B Bet
C, G Gimel
D Dalet
E He
F, U, V, W, Y Waw
H Chet
I, J Iot
K Kaph
L Lamed
M Mem
N Nun
O Ojin
P Pe
Q Qoph
R Resh
S Shin
T Taw
X Simek
Z Zajin

Übrigens waren alle Buchstaben mal Konsonanten, da die proto-semitische Sprache sehr konsonantisch war. Erst die Griechen haben einige "weichere" Laute zu Vokalen uminterpretiert, weil im Altgriechischen oft mehrere Vokale aufeinanderfolgten. Das lässt sich mit einer reinen Konsonantenschrift nicht ausdrücken.

Aleph stand für den Anschlagslaut, den man automatisch bei Wörtern ausspricht, die mit einem Vokal beginnen. In einer Konsonantenschrift ist das sinnvoll, um anzuzeigen, dass ein Wort mit einem Vokal beginnt.

He war ursprünglich ein H, die Griechen haben es aber zum E gemacht, und dafür das Chet zum H, weil der entschrechende Laut - wie das CH in Acht - im Griechischen nicht existierte.

I und J sind der gleiche Buchstabe. Dabei ist das I tatsächlich aus dem J entstanden, nicht umgekehrt. Oder besser: Das I war ursprünglich das J. Die Griechen haben es im Prinzip für beide Laute verwendet. Das J, wie wir es heute kennen, entstand erst so in der späten Römerzeit/frühes Mittelalter etwa.

Ojin war ursprünglich eine Art kehliges R, eher ein Gurgellaut.

Waw, aus dem das U hervorging, wurde vermutlich ähnlich ausgesprochen wie ein englisches W.

Und vergesst nicht, dass es noch Halbvokale gibt!  ;) Quasi Konsonanten, die "gleitend", gewissermaßen unendlich lang, ausgesprochen werden können: F, L, M, N, R, S... Könnte sein, dass das Z auch dazugehört, bin mir aber nicht sicher.

Edit: Ihr habt meinen Klugscheißer-Modus getriggert  ;D
Titel: Antw:Gods-2-Go
Beitrag von: Hugin am 03. November 2017, 14:46:42
Wow, Bruder Grimm, Du bist einfach immer wieder total crass!!
Großartige Idee!! Hammer!!
Titel: Antw:Gods-2-Go
Beitrag von: Bruder Grimm am 16. November 2017, 22:15:43
Ich habe mal etwas erstellt, wie die heiligen Symbole der "Alphabetgötter" aussehen könnten, inspiriert von den Formen, die die Buchstaben im protosemitischen Alphabet hatten.
Titel: Antw:Gods-2-Go
Beitrag von: Zauberlehrling am 17. November 2017, 08:59:19
Lustig, ich habe da auch ein bisschen weitergemacht (die Sandbox hat allerdings grade Vorrang), aber ich habe mir mal die "Beziehungen" der Götter überlegt (keine Ahnung was man damit machen kann, aber ich hab gefunden es ist eine nette Darstellung). Die Idee war: Immer die "direkten" Konkurrenten gegenüber A<->Z (usw)., möglichst symmetrisch, die Lücken mit den "neutralen" gefüllt (die neutralen aufsteigend im Uhrzeigersinn).
Titel: Antw:Gods-2-Go
Beitrag von: Bruder Grimm am 17. November 2017, 10:56:34
Also, wenn du bei dem Konzept "Gute Vokale<->Böse seltene Buchstaben" bleiben willst, erlaube ich mir mal, folgende Rivalitäten vorzuschlagen:

A (Wohlstand, Reichtum, Erfolg) - Z (Verlust, Neid)
E (Freundschaft, Liebe, Diplomatie) - Y (Gewalt, Hass)
I (Stärke, Kraft, Herausforderung) - Q (Trickserei, Lüge, Täuschung) <- Eine Beziehung ähnlich wie Thor und Loki  ;)
O (Licht, Sonne, Klar- und Weitsicht) - X (Tod)
U (Ehre, Kampf) - C (Feigheit) oder auch J (Söldnertum) <- J kommt in der deutschen Sprache tatsächlich seltener vor als C
Titel: Antw:Gods-2-Go
Beitrag von: Zauberlehrling am 17. November 2017, 11:36:47
Das sind tolle Ideen - ich werde das mal so langsam weiterköcheln lassen :) (und ich habe C genommen, weil mich das immer ein bisschen an das Wort CHAOS erinnert).
Titel: Antw:Gods-2-Go
Beitrag von: Bruder Grimm am 17. November 2017, 13:03:39
Nun ja, C mit seiner Abstammung von einem Zeichen für Fuß könnte in dem Sinne für Rastlosigkeit und Unruhe stehen.